• Die Frage des Tages – Anatol Stefanowitsch © rbbKultur/Gregor Baron
    rbbKultur/Gregor Baron

    Montag - Anatol Stefanowitsch

    Anatol Stefanowitsch forscht, schreibt und redet zu und über Sprache, der zweiten großen Liebe seines Lebens. Geboren 1970 in Berlin, aufgewachsen in Deutschland und England, Studium der Sprachwissenschaften in Hamburg und Houston, Texas. Hat 2010 die Initiative "Anglizismus des Jahres" mit ins Leben gerufen. Engagiert sich gegen sprachliche Diskriminierung und den politischen Missbrauch von Sprache. Er mag alle Fragen, die mit Sprache zu tun haben.

    Die Frage des Tages – Mohamed Amjahid © rbbKultur/C-A Langer
    rbbKultur/C-A Langer

    Montag - Mohamed Amjahid

    Mohamed Amjahid schreibt Bücher und in Zeitungen. Geboren 1988 in Frankfurt/Main als Kind marokkanischer Gastarbeiter*innen, hat in Marokko Abitur gemacht und in Deutschland studiert. Er mag Fragen zu politischen Themen wie Rassismus, Weißen Privilegien, Polizeigewalt und zum Nahen Osten und Nordafrika.

    Die Frage des Tages – Jagoda Marinic © rbbKultur/chrisbeltran.com
    rbbKultur/chrisbeltran.com

    Dienstag - Jagoda Marinić

    Jagoda Marinić schreibt Bücher und Kolumnen, arbeitet als Kulturmanagerin, hält Vorträge und hostet den Podcast "Freiheit Deluxe". Geboren 1977 als Tochter kroatischer Einwander*innen, hat in Kroatien, den USA und Kanada gelebt. Jagoda Marinić mag beispielsweise Fragen über Politik, Kultur, Feminismus und Deutschland als Einwanderungsland.

    Die Frage des Tages – Götz Aly © rbbKultur/dpa/Sophia Kembowski
    rbbKultur/dpa/Sophia Kembowski

    Dienstag - Götz Aly

    Götz Aly forscht zu und schreibt über Geschichte. Geboren 1947 in Heidelberg. Hat die Deutsche Journalistenschule München besucht und Geschichte und Politikwissenschaft an der FU Berlin studiert. Kennt die Studentenbewegung nicht nur aus Büchern. Ihn beschäftigen Fragen über Nationalsozialismus und Holocaust, Kolonialismus, die 68er-Bewegung, deutsche Geistesgeschichte, Russland und Osteuropa.

    Die Frage des Tages – Paulina Fröhlich © rbbKultur/Capital Headshots Berlin
    rbbKultur/Capital Headshots Berlin

    Mittwoch - Paulina Fröhlich

    Paulina Fröhlich redet über und arbeitet mit Politik. Geboren 1991, hat Geographie, Islamwissenschaft und Wasserressourcenmanagement studiert und kennt Köln, Amman und Helsinki. Paulina Fröhlich mag radikale Höflichkeit sowie Fragen über Demokratie, Vertrauen in Politik, Teilhabe, Repräsentation und den Umgang mit Rechtspopulismus.

    Die Frage des Tages – Andres Veiel © rbbKultur/Carsten Kampf
    rbbKultur/Carsten Kampf

    Mittwoch - Andres Veiel

    Andres Veiel macht Dokumentar- und Spielfilme und inszeniert am Theater. Geboren 1959 in Stuttgart, hat in Berlin Psychologie studiert. Wollte mal Psychoanalytiker werden, hat sich dann aber fürs Theater und fürs Filmemachen entschieden. Ihn interessieren Fragen über Nationalsozialismus, Rechtsextremismus und die RAF, das Finanzsystem und seine Krisen, grüne Wirtschaft, Krieg und Frieden, und wie man mit Kunst die Gesellschaft verändern kann.

    Die Frage des Tages – Susanne Mayer; © rbbKultur/Laura Huck
    rbbKultur/Laura Huck

    Donnerstag - Susanne Mayer

    Susanne Mayer schreibt Bücher und für "Die Zeit". Geboren 1952 in Bonn, hat sie Literatur studiert und in Anglistik promoviert. Sie hat in Großbritannien und den USA gelebt, längerer Aufenthalt in Kambodscha. Susanne Mayer mag beispielsweise Fragen über Literatur und Politik, zu Kultur, Familie und Kinder, das Älterwerden und über Männer.

    Die Frage des Tages – Jana Simon © rbbKultur/Frank Rothe
    rbbKultur/Frank Rothe

    Donnerstag - Jana Simon

    Jana Simon schreibt Bücher und für "Die Zeit". Geboren in Potsdam, danach gern unterwegs, mal in Italien, mal in Großbritannien oder in den USA. Jana Simon mag beispielsweise Fragen über Osteuropa, über Filme und Literatur, über Politik, über den deutschen Vereinigungsprozess und darüber, was unsere Gesellschaft noch zusammenhält.

    Die Frage des Tages – Claudius Seidl © rbbKultur/dpa/Tim Brakemeier
    rbbKultur/dpa/Tim Brakemeier

    Freitag - Claudius Seidl

    Claudius Seidl ist Redakteur im Feuilleton der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” und schaut viele Filme. Geboren 1959 in Würzburg, hat Theater- und Politikwissenschaft und VWL studiert, hat schon ein paar Redaktionen geleitet und mit dem Kameramann Michael Ballhaus ein Buch geschrieben. Claudius Seidl mag beispielsweise Fragen über Filme und Kino, Jazz, die 68er und alles, was mit Kultur und Politik zu tun hat.

    Die Frage des Tages – Julia Friedrichs © rbbKultur/Andreas Hornoff
    rbbKultur/Andreas Hornoff

    Freitag - Julia Friedrichs

    Julia Friedrichs dreht Dokumentationen, veröffentlicht Bücher und schreibt für "Die Zeit". Geboren 1979, hat während der Schulzeit erste Artikel für die "Westfälischen Nachrichten" geschrieben, später Journalistik-Studium und Volontariat und ist großer Fan von "Werder Bremen". Julia Friedrichs mag Fragen zu Wirtschaft, Vermögensverteilung, sozialer Gerechtigkeit, Bildung, Familie und Sport.

Podcast | Die Frage des Tages © rbbKultur
Die Frage des Tages

Die Frage des Tages

Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 08.10 Uhr. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, die Schriftstellerin Jagoda Marinić, der Filmemacher Andres Veiel, "Die Zeit"-Autorinnen Jana Simon und Susanne Mayer, Claudius Seidl von der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", der Journalist und Autor Mohamed Amjahid, die Publizistin Julia Friedrichs sowie Paulina Fröhlich vom Progressiven Zentrum Berlin.

Die Frage des Tages – Paulina Fröhlich © rbbKultur/Capital Headshots Berlin
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Die Frage des Tages - Sollte die NATO notfalls Bodentruppen in die Ukraine schicken?

Die Ukraine gerät bei ihrer Verteidigung gegen Russland zunehmend unter Druck. Ihr fehlen Soldaten und vor allem Munition. Nun hat der französische Präsident Emmanuel Macron angekündigt, notfalls auch westliche Bodentruppen in die Ukraine zu schicken. Bundeskanzler Scholz widersprach umgehend. Er ist nicht einmal bereit, der Ukraine die lang erbetenen Taurus Marschflugkörper zur Verfügung zu stellen, weil er eine Eskalation fürchtet. Deutschland soll auf gar keinen Fall Kriegspartei werden. Doch wenn in Ukraine ein Durchbruch der russischen Truppen droht? Sollte die NATO dann nicht doch Bodentruppen schicken? - Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet Paulina Fröhlich vom Thinktank Progressives Zentrum Berlin.
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Die Frage des Tages – Götz Aly © rbbKultur/dpa/Sophia Kembowski
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Die Frage des Tages - Werden die Grünen als Feindbild missbraucht?

Die politischen Sitten in Deutschland werden immer rauer. Die Partei, die zurzeit am meisten Hass und Häme abbekommt, sind die Grünen. Wo immer sie öffentlich auftreten, wird lautstark protestiert - vor allem von Bauern, die eine Rücknahme der Subventionsstreichung beim Agrardiesel fordern. Spitzenpolitiker der Partei werden auch körperlich bedrängt - zuletzt die Co-Bundesvorsitzende Ricarda Lang, die von Bauern in Magdeburg am Verlassen einer Veranstaltung gehindert wurde. Dabei sind die Grünen nur eine der drei Regierungsparteien. Den Kanzler gestellt haben sie noch nie. - Werden die Grünen als Feindbild missbraucht? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Historiker und Politikwissenschaftler Götz Aly.
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Die Frage des Tages – Mohamed Amjahid © rbbKultur/C-A Langer
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Die Frage des Tages - Bietet Deutschland russischen Dissidenten genügend Schutz?

Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ haben 1.900 russische Staatsangehörige seit 2022 wegen ihres Einsatzes für Demokratie und Menschenrechte oder wegen ihrer Kritik am russischen Krieg in der Ukraine Schutz in Deutschland bekommen. Nach dem Tod des Kremlkritikers Alexej Nawalny und angesichts der mutmaßlichen Ermordung eines russischen Deserteurs in Spanien hat Bundesinnenministerin Faeser vor Gefahren für regimekritische Russen in Deutschland gewarnt. Die SPD-Politikerin sagte der "Bild am Sonntag": "Wir wissen, dass der Kriegstreiber Putin vor nichts zurückschreckt. Deutschland tue alles dafür, dass politisch verfolgte Russen hierzulande sicher sind“. Deshalb lautet unsere "Frage des Tages" an den Journalisten Mohamed Amjahid: "Bietet Deutschland/Europa russischen Dissidenten genügend Schutz?
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Die Frage des Tages – Julia Friedrichs © rbbKultur/Andreas Hornoff
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Die Frage des Tages - Dürfen wir kriegsmüde sein?

Seit zwei Jahren führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die großen Demonstrationen gegen diesen Krieg, die zu Beginn Tausende Menschen in Deutschland mobilisiert haben, gibt es nicht mehr. Kontroversen gab es um die Sanktionen gegen Russland, wie um die Waffenlieferungen an die Ukraine. Inzwischen scheint der Kampf der Ukraine immer schwieriger zu werden. Dürfen wir kriegsmüde sein?
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Nicole Diekmann, Journalistin © David Ausserhofer
David Ausserhofer

Die Frage des Tages - Gibt es eine Chance, die politische Auseinandersetzung zu entschärfen?

Die politische Auseinandersetzung wird immer brutaler: in den Parlamenten, in denen Provokationen und Ordnungsrufe seit dem Einzug der AfD deutlich zugenommen haben, wie eine Studie des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache zeigt; aber auch außerhalb der Parlamente. Gerade gab es einen Brandanschlag auf das Haus eines SPD-Politikers und Angriffe auf Wahlkreisbüros der Linken in Thüringen. Der Austausch von Argumenten im Diskurs scheint immer weniger relevant zu sein. Gibt es eine Chance, die politische Auseinandersetzung zu entschärfen?
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Die Frage des Tages – Andres Veiel © rbbKultur/Carsten Kampf
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Die Frage des Tages - Sollten sich deutsche Spitzenpolitiker mehr für die Freilassung Julian Assanges tun?

Julian Assange muss in London nach wie vor bangen, in die USA ausgeliefert zu werden. Er ist der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks und hat geheime Dokumente veröffentlicht, von denen einige Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen belegen. Dafür ist er international mit Preisen geehrt worden. Doch in den USA drohen ihm 175 Jahre Haft. Seit 2010 kann sich Julian Assange nicht mehr frei bewegen. Er lebte zunächst als Flüchtling in der ecuadorianischen Botschaft in London, wurde dann aber festgenommen und ins Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh gebracht. Sein Gesundheitszustand hat sich dort rapide verschlechtert. In Deutschland wird Assange von vielen Künstlern und Politikern unterstützt. Spitzenpolitiker halten sich jedoch auffällig zurück. Sollten sich deutsche Spitzenpolitiker mehr für die Freilassung Julian Assanges einsetzen? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Filmemacher Andres Veiel.

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Die Frage des Tages – Paulina Fröhlich © rbbKultur/Capital Headshots Berlin
rbbKultur/Capital Headshots Berlin

Die Frage des Tages - Ist eine Bürgerbefragung ohne bindendes Ergebnis gut für die Demokratie?

Der Autobauer Tesla will in Grünheide seine Fabrik erweitern, um einen Güterbahnhof und Lagerflächen zu errichten. Dafür müssten mehr als 100 Hektar Wald gerodet werden, wogegen Naturschützer Sturm laufen. Andererseits würde der Güterbahnhof dazu führen, dass Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert wird, was der Natur tendenziell nützt. Die Bürger von Grünheide hatten bis Freitag die Möglichkeit, über die Vergrößerung des Fabrikgeländes abzustimmen. Das Ergebnis wird heute bekannt gegeben. Doch es verpflichtet die Gemeindevertretung zu nichts. Ist eine Bürgerbefragung ohne bindende Wirkung gut für die Demokratie? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet Paulina Fröhlich von der Denkfabrik Progressives Zentrum Berlin.
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Die Frage des Tages – Anatol Stefanowitsch © rbbKultur/Gregor Baron
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Die Frage des Tages - Ist die Zeit gekommen, für eine EU als Militärmacht?

Die Kommissionspräsidentin der Europäischen Union und ehemalige Verteidigungsministerin Deutschlands Ursula von der Leyen hat sich auf der Münchener Sicherheitskonferenz, die gestern zu Ende ging, für einen Verteidigungskommissar auf EU-Ebene. Wir fragen unsern Kommentator Anatol Stefanowitsch: Ist die Zeit gekommen, für eine EU als Militärmacht?
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Die Frage des Tages – Julia Friedrichs © rbbKultur/Andreas Hornoff
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Die Frage des Tages - Sind die vielen Streiks ein schlechtes Zeichen für den Zustand der Gesellschaft?

Pünktlich zur Berlinale sind die Beschäftigten großer Kino-Ketten zum mehrtägigen Warnstreik aufgerufen. Und auch im Einzelhandel wird gestreikt: Heute ist der Lebensmittelriese EDEKA an. Nachdem gleich Anfang des Jahres die Bahn bestreikt wurde, Beschäftigte von Sicherheitsdiensten an Flughäfen und von Arztpraxen die Arbeit niederlegten, reihen sich diese neuesten Streiks in eine immer länger werdende Kette von Arbeitskämpfen ein. "Ist das ein schlechtes Zeichen für den Zustand unserer Gesellschaft?" lautet daher die Frage des Tages an unsere Kolumnistin, die Journalistin Julia Friedrichs.

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Die Frage des Tages – Ronen Steinke © rbbKultur/Markus Schreiber
rbbKultur/Markus Schreiber

Die Frage des Tages - Kann man in Kunst und Kultur noch frei seine Meinung über Israel sagen?

Es gab eine große Empörung, weil am Samstag pro-palästinensische Aktivisten eine Hannah-Arendt-Lesung im Museum Hamburger Bahnhof in Berlin gestört haben. Die Stimmung ist aufgeheizt - pro-palästinensische Proteste stören in Universitäten und Kulturorten - auch bei der Berlinale gibt es die Sorge, dass es zu Protesten kommt. Ist die Kultur als Ort der Diskussion in Gefahr? Kann man in Kunst und Kultur noch frei seine Meinung über Israel sagen? Das fragen wir heute Ronen Steinke.
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Die Frage des Tages – Paulina Fröhlich © rbbKultur/Capital Headshots Berlin
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Die Frage des Tages - Unternimmt die Bundesregierung genug gegen Rechtsextremismus?

Die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus gehen auch in der fünften Woche weiter. Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser sieht im Rechtsextremismus die "größte Bedrohung" für die freiheitliche Grundordnung in Deutschland. Gestern hat sie einen 13-Punkte-Plan vorgelegt, mit dem sie gegen Rechtsextremismus vorgehen will. Reicht das? Paulina Fröhlich von der Denkfabrik "Progressives Zentrum Berlin" kommentiert.
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Die Frage des Tages – Götz Aly © rbbKultur/dpa/Sophia Kembowski
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Die Frage des Tages - Bietet die Nato noch genug Schutz?

Wenn ein Nato-Land angegriffen wird, dann verteidigen die anderen Nato-Länder dieses Land. Allein dieses Versprechen soll mögliche Aggressoren von Angriffen abhalten und so für Sicherheit und Stabilität sorgen. Nun hat Donald Trump, der wahrscheinlich für die US-Präsidentschaftswahl kandidiert, dieses Bündnisversprechen aufgekündigt. Bietet die Nato noch genug Schutz? Das fragen wir Götz Aly.
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Die Frage des Tages – Mohamed Amjahid © rbbKultur/C-A Langer
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Die Frage des Tages - Teilnachwahl in Berlin – ist der Ruf der Stadt wieder hergestellt?

Als „Chaoswahl“ gilt das, was vor gut zwei Jahren in Berlin stattgefunden hat. Gestern hat diese Nachwahl nun stattgefunden. Den rechtlichen Vorgaben zur Durchführung von Wahlen ist damit hoffentlich Genüge getan, das Vertrauen in die Wahlen hoffentlich wieder hergestellt – aber gilt das auch für den Ruf Berlins? Das ist unsere Frage an Mohamed Amjahid.

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Die Frage des Tages – Anatol Stefanowitsch © rbbKultur/Gregor Baron
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Die Frage des Tages - Ist TikTok eine Gefahr für die Demokratie?

Die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz warnt vor extremistischer Propaganda auf großen Online-Plattformen, z.B. auf TikTok. Neun Prozent der 18- bis 24-Jährigen beziehen hierzulande von TikTok ihre Nachrichten - weltweit sind es 44 Prozent. Das wäre unproblematisch, wenn sich auf der Plattform neben Tanzvideos nicht auch Desinformation und gefährliche Parolen verbreiten würden. Ein Ausschnitt der Bundestagsrede von AfD-Chefin Alice Weidel, in der sie der Bundesregierung vorwirft, Deutschland zu hassen, hat fast eine halbe Million Aufrufe erreicht. Und das ist kein Zufall. TikTok spielt in der Online-Strategie der AfD schon lange eine zentrale Rolle.
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Nicole Diekmann, Journalistin © David Ausserhofer
David Ausserhofer

Die Frage des Tages - Ist die Berliner Wiederholungswahl wichtig für unsere Demokratie?

Die Wahlplakate in Berlin sind da, ansonsten hat man vom Wahlkampf wenig gehört. Es wird auch nur in einem Fünftel der Wahlbezirke abgestimmt - dort, wo es bei der Bundestagswahl 2021 Probleme gab. Die Machtverhältnisse im Bundestag kann die Wiederholungswahl nicht verändern, die konkrete Mandatsverteilung hingegen schon. Abgeordnete könnten ihre Direktmandate verlieren, was zu Verschiebungen bei der Sitzverteilung führen könnte. Es wird sich zeigen, ob das ausreicht, um Interesse beim Wahlvolk zu wecken, schließlich steht fest, dass die Regierung ihre Mehrheit nicht verlieren wird. - Ist die Wiederholungswahl wichtig für unsere Demokratie? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet die ZDF-Journalistin Nicole Diekmann.
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Die Frage des Tages – Andres Veiel © rbbKultur/Carsten Kampf
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Die Frage des Tages - Sind die Deutschen zu sehr aufs Auto fixiert?

Das Auto sei der Deutschen liebstes Kind, hieß es früher. Es galt als Symbol für Freiheit und Wohlstand. Heute ist das anders. Wir wissen, dass man auch ohne Auto mobil sein kann und dass im Straßenverkehr viel klimaschädliches CO2 ausgestoßen wird. Trotzdem nimmt der Individualverkehr zu. Das zeigt die gestern veröffentlichte ADAC-Staubilanz. Die Kfz-Fahrleistung auf Autobahnen ist 2023 durchschnittlich um 4 Prozent gestiegen und das obwohl der LKW-Verkehr um 3 Prozent abnahm. Die Hoffnung, dass das Deutschland-Ticket viele Menschen zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel bewegen könnte, hat sich nicht erfüllt. Sind die Deutschen zu sehr aufs Auto fixiert? - Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Autor und Filmemacher Andres Veiel.
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Die Frage des Tages – Claudius Seidl © rbbKultur/dpa/Tim Brakemeier
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Die Frage des Tages - Sollte die Polizei härter gegen die Straßenblockaden der Bauern vorgehen?

Die Bauernproteste gegen die Kürzung der Subventionen beim Agrardiesel gehen weiter. Gestern blockierten Traktoren die Zufahrt zum Logistiklager der Supermarktkette Kaufland in Lübbenau, was zu einem langen LKW-Rückstau führte - zeitweise ohne Rettungsgasse. Nicht alle diese Aktionen waren angemeldet. Sollte die Polizei härter gegen die Straßenblockaden der Bauern vorgehen? Claudius Seidl von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung kommentiert.

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Die Frage des Tages – Anatol Stefanowitsch © rbbKultur/Gregor Baron
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Die Frage des Tages - Hat die Leitung der Berlinale richtig gehandelt?

Nach deutlicher Kritik an der Einladung zweier AfD-Politiker zur Eröffnung der Berlinale am 15. Februar hat jetzt die Festivalleitung reagiert: Die Berlinale stehe für demokratische Grundwerte und gegen Rechtsextremismus. Zugleich erläuterte die Festival-Chefin weiter, der Berliner Senat erhalte Einladungen zur Berlinale-Eröffnung, die dann an die gewählten Abgeordneten aller Parteien im Abgeordnetenhaus vergeben würden. Hat die Berlinale-Leitung richtig gehandelt? Das fragen wir unseren Kommentator Anatol Stefanowitsch.
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Die Frage des Tages - Wird in Deutschland zu viel gestreikt?

Gestern wurden die Flughäfen bestreikt, heute ist es der öffentliche Nahverkehr. Viele Schulen haben gestern schon die Zeugnisse ausgegeben. Kinder, die einen Tag früher Ferien bekommen, werden sich vermutlich über den Streik freuen. Pendler, die auf den Nahverkehr angewiesen sind, fühlen sich genervt - zumal gerade erst der sechstägige Streik bei der Deutschen Bahn zu Ende gegangen ist. Wird in Deutschland zu viel gestreikt? Das ist heute unsere Frage des Tages an Claudius Seidl von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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Die Frage des Tages - Muss das Bundes-Verfassungsgericht besser geschützt werden?

Das Bundesverfassungsgericht ist eine zentrale Stütze unserer Demokratie. Nach dem Willen der Ampelregierung und der Union soll es in Zukunft besser geschützt werden. Zurzeit kann das Bundesverfassungsgerichtsgesetz mit einfacher Mehrheit im Bundestag geändert werden. Daraus soll eine Zweidrittelmehrheit werden. Der Hintergrund sind hohe Umfragewerte der AfD, sowie Erfahrungen aus Ungarn, Polen und Israel, wo es nach Regierungswechseln Übergriffe auf Gerichte gab. Doch ist die Lage bei uns ähnlich dramatisch? Muss das Bundesverfassungsgericht wirklich besser geschützt werden? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Journalist, Jurist und Sachbuchautor Ronen Steinke.
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Die Frage des Tages - Ist das Ende der Straßenklebeaktionen eine gute Nachricht für den Klimaschutz?

Gut zwei Jahre haben sich Aktivisten der Gruppe Letzte Generation immer wieder auf Straßen geklebt, um für mehr Klimaschutz zu protestieren. Das hat ihnen die Wut eines großen Teils der deutschen Bevölkerung und viele Strafverfahren eingebracht. Dem Klimaschutz nutzte es wenig. Es wurde mehr über die Protestform diskutiert, als über das eigentliche Thema. Ist das Ende der Straßenklebeaktionen also eine gute Nachricht für den Klimaschutz? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet Paulina Fröhlich von der Denkfabrik Progressives Zentrum Berlin.
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Die Frage des Tages - Ist das Einreiseverbot gegen Martin Sellner ein Zeichen für die Wehrhaftigkeit

Der rechtsextreme Österreicher Martin Sellner will, dass Millionen Menschen aus Deutschland ausgewiesen werden, nun droht ihm selbst ein Einreiseverbot. Er hatte seine Pläne im November bei einem Geheimtreffen in einer Potsdamer Villa vorgestellt. Berichte darüber sorgen bundesweit für Demonstrationen. Das EU-Freizügigkeitsgesetz besagt, dass Einreiseverbote gegen EU-Bürger ausgesprochen werden dürfen, wenn von ihnen eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgeht. Die Bundespolizei sieht diese Gefahr als gegeben an und hat Sellner auf ihre Fahndungsliste gesetzt. Er kann also schon jetzt an der deutschen Grenze festgenommen und abgeschoben werden. Ist das Einreiseverbot gegen ihn ein Zeichen für die Wehrhaftigkeit unserer Demokratie? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Historiker und Politikwissenschaftler Götz Aly.
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Die Frage des Tages - Ist es richtig, dass Deutschland die Zahlungen an Gaza eingestellt hat?

Für die UNRWA, das UN-Hilfswerk für Palästina-Geflüchtete im Nahen Osten, ist es eine Katastrophe: Mehrere Mitarbeitende stehen im Verdacht, in die Hamas-Terroranschläge gegen Israel im vergangenen Jahr verwickelt zu sein. Die UNRWA hat die Mitarbeitenden sofort entlassen, dennoch hat sich Deutschland nach den USA, Großbritannien und anderen Staaten ebenfalls entschieden, Hilfsgelder an die UNRWA zu stoppen, bis die Vorwürfe aufgeklärt sind. UN-Generalsekretär Guterres appelliert an die Geber-Länder, das Hilfswerk weiter zu unterstützen, um humanitäre Hilfe zu sichern. Wir fragen den Journalisten und Autoren Mohamed Amjahid: Ist es richtig, dass Deutschland seine Zahlungen eingestellt hat?
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Die Frage des Tages - Ist Berlins Ruf besser als die Realität?

Berlin belegt wieder einen Spitzenplatz bei einem internationalen Städtevergleich. Das britische Magazin Time Out hat auf der Basis von Umfragen die "50 besten Städte der Welt 2024" ermittelt und Berlin kommt nach New York und Kapstadt auf den dritten Platz.

Wie bitte?! Man bekommt keinen Termin auf dem Bürgeramt, die Straßen sind schmutzig und schlecht beleuchtet und in den Schulen fällt massenhaft Unterricht aus. Die Liste, was in Berlin alles nicht funktioniert, ist endlos. Trotzdem gilt die Stadt als "European capital of cool (europäische Hauptstadt der Coolheit)".

Ist der Ruf der Stadt besser als die Berliner Realität? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet die Autorin und Filmemacherin Julia Friedrichs.

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Nicole Diekmann, Journalistin © David Ausserhofer
David Ausserhofer

Die Frage des Tages - Bundeskanzler Scholz räumt Fehler ein - Ist es zu spät für Selbstkritik?

Bundeskanzler Olaf Scholz neigt nicht dazu, sein Innerstes zu offenbaren. Da lässt schon aufhorchen, wenn er in einem Interview bekennt, es sei seiner Regierung "zu selten gelungen, wichtige Beschlüsse ohne langwierige öffentliche Auseinandersetzungen zu treffen" und auf Nachfrage, ob das eine Form der Selbstkritik sei, antwortet: Ja. Nach allen Streitereien um Haushalt, Heizungen oder aktuell das Kindergeld drängt sich allerdings die Frage auf: Ist es zu spät für Scholz' Selbstkritik? Unsere Frage des Tages an die ZDF-Journalistin Nicole Diekmann.
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Die Frage des Tages - XXL-Bahnstreik: Haben wir verlernt, Kompromisse zu schließen?

Erst die Bauernproteste mit Straßenblockaden und Hupkonzerten, jetzt erneut ein Bahnstreik. Und was für einer: sechs lange Tage bestreikt die Lokführenden-Gewerkschaft "GDL" im Tarifkonflikt die "Deutsche Bahn". Von heute bis Montag werden kaum Züge in Deutschland fahren, viele müssen umplanen, der wirtschaftliche Schaden ist groß. Ein neues Angebot der Bahn hatte die "GDL" abgelehnt - Haupt-Streitpunkt sind kürzere Arbeitszeiten bei gleichem Lohn. Auch der Bauernverband hatte das deutliche Entgegenkommen der Bundesregierung als "zu wenig" abgetan. Es scheint, als würden da egoistisch, ohne Rücksicht auf die Allgemeinheit, Partikular-Interessen durchgeboxt. Deshalb unsere "Frage des Tages" an Paulina Fröhlich vom "Progressiven Zentrum Berlin": Haben wir verlernt Kompromisse zu schließen?

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Die Frage des Tages - Kann Hans-Georg Maaßen mit der Werteunion der Demokratie gefährlich werden?

Die Werteunion soll vom Verein zur Partei werden und möglicherweise schon bei den Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen antreten. Auf den Weg gebracht hat das der CDU-Politiker Hans-Georg Maaßen, unter dessen Führung die Werteunion rund ein Drittel mehr Mitglieder bekommen hat. Maaßen will auch die Brandmauer zur AfD einreißen. Kann Hans-Georg Maaßen mit der Werteunion der Demokratie gefährlich werden?
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Die Frage des Tages - Können die Demos dazu beitragen, den Rechtsruck aufzuhalten?

Hunderttausende sind am Freitag, Samstag und Sonntag auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. In Ost und West, in großen und kleinen Städten. Auslöser waren Enthüllungen des Recherchenetzwerks Correctiv über ein Treffen von AfD-Politikern mit Rechtsextremen und Identitären in Potsdam. Bei dem Treffen ging es um Pläne für massenhafte Abschiebungen von Menschen mit Migrationsgeschichte. Wir fragen Anatol Stefanowitsch: Können die Demos dazu beitragen, den Rechtsruck aufzuhalten?
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Die Frage des Tages - Ist es richtig, wenn Theater politisch ist?

Die Enthüllungen zu Treffen rechtsradikaler Netzwerke durch das Recherchenetzwerk Correctiv haben hohe Wellen geschlagen. Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung wurden die Rechercheergebnisse auf der Bühne des Berliner Ensembles vor ausverkauftem Haus als szenische Lesung aufgeführt und in über 40 weitere deutschsprachige Theater übertragen. So schnell und nah dran an tagesaktuellen politischen Ereignissen ist Theater selten und auch journalistische Recherchen finden ihren Weg meist nicht auf diese Weise auf Bühnen. Claudius Seidl beantwortet heute die Frage des Tages: Ist es richtig, wenn Theaterhäuser sich politisch positionieren?
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Die Frage des Tages – Ronen Steinke © rbbKultur/Markus Schreiber
rbbKultur/Markus Schreiber

Die Frage des Tages - Sollten gesetzliche Krankenkassen nicht mehr für Homöopathie zahlen?

Die gesetzlichen Krankenkassen haben durch die Corona-Pandemie große finanzielle Defizite. Um diese auszugleichen, hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach u.a. vorgeschlagen, die Kostenübernahme von Homöopathie durch Krankenkassen zu beenden, da sie "keinen medizinisch belegbaren Nutzen" hätten. Sie soll nur noch als private Zusatzleistung ermöglicht werden. Ronen Steinke beantwortet heute unsere "Frage des Tages": Sollten gesetzliche Krankenkassen nicht mehr für Homöopathie zahlen?
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