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Geheimnisvolle Orte - Potsdamer Platz

Heute kaum mehr vorstellbar: Oberirdisch war der Potsdamer Platz einst Brachland, Grenzgebiet, auf dem nur ein paar Hasen hoppelten. Unterirdisch war die Zeit im Jahr 1961 stehengeblieben – beim Bau der Berliner Mauer. Wo heute U-Bahnen durch die Tunnel rauschen lag einer der berüchtigten Berliner Geisterbahnhöfe.

Der Potsdamer Platz ist in den letzten Jahren meinem Gefühl nach zumindest immer ausgestorbener geworden. Er wird immer mehr zu so einer Mini-Geisterstadt. Und das ist irgendwie unheimlich. Unheimlich deshalb, weil der Potsdamer Platz das schon mal war. Eine Geisterstadt. Oberirdisch und unterirdisch.

Als Sigurt Dittrich die Treppe runter zur S-Bahn-Station Potsdamer Platz läuft, fühlt sich irgendetwas seltsam an. Er braucht eine Weile, bis er merkt, was es ist. Die Zeit scheint wie stehengeblieben. Dittrich ist Grenzsoldat und vor ihm tut sich ein Geisterbahnhof auf.

In dieser Folge "Geheimnisvolle Orte" geht es um den Potsdamer Platz. Was heute zwischen Bürogebäuden, Einkaufszentren und dem Sony Center komplett skurril erscheint, war vor 30 Jahren Realität. Oberirdisch war der Potsdamer Platz Brachland, Grenzgebiet zwischen Ost- und Westberlin. Unterirdisch: Ein Geisterbahnhof. Ein Ort, an dem heute – wenn die Mauer nicht gefallen wäre – vielleicht immer noch 1961 wäre.

Wie vertreibt Dittrich sich die Zeit während seiner langen Schichten in einem leeren Bahnhof? Finden er und seine Kollegen einen geheimen Zugang zum Führerbunker? Und warum fliegen plötzlich Blumentöpfe aus der S-Bahn?

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Spurensuche in Berlin und Brandenburg. In Reportagen werden Orte in Berlin und Brandenburg erkundet, die spannende, bisher weit gehend unbekannte Zeitgeschichte aufzeigen, an denen das wechselvolle und schicksalhafte 20. Jahrhundert Zeugnisse hinterließ.