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    Kunst aktuell

    Kunst in Berlin und Brandenburg - wir berichten aktuellen Eröffnungen und kulturellen Ereignissen

    Scratching the Surface, Ausstellungsansicht, Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin, 2021 © Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin / Mathias Völzke
    Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin/ Mathias Völzke

    - Hamburger Bahnhof: "Scratching the Surface"

    Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung der Berliner Nationalgalerie, der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof und Leihgaben betrachtet das Zusammenspiel von Mensch und Umwelt. Silke Hennig hat die Schau gesehen.
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    Zauberformeln - Bilder für die Zwanziger in St. Marien/Frankfurt/Oder, hier: Simone Haack – Theater ; © Michaela Gericke
    Michaela Gericke

    - Zauberformeln. Bilder für die Zwanziger

    Simsalabim – diese Zauberformel wählte der Zeichner und Grafiker Horst Hussel als Titel für sein letztes Buch, das erst nach seinem Tod 2017 erschien. Die Kuratorin Anke Zeisler hat dieses Buch so fasziniert, dass sie ihr aktuelles Kunstprojekt davon inspiriert wurde: "Zauberformeln – Bilder für die Zwanziger" heißt ihre Ausstellung mit aktuellen Arbeiten von Bildenden Künstler*innen, die jetzt in der St. Marienkirche Frankfurt (Oder) und in Strausberg zu sehen sind. Mehr dazu von Michaela Gericke.
    Ludwig Nikulski: Hello I Love You © Pool Publishing
    Pool Publishing

    - Hello I love you

    "Hello I Love You" heißt das Buch des Berliner Fotografen Ludwig Nikulski, wofür er mit einem japanischen Liebesbrief nach Japan reiste, um die Person zu suchen, die den Brief geschrieben hat. Was er gefunden hat, verrät er im Gespräch heute auf rbbKultur.
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    - Museum Bergruen: "Picasso & Les Femmes d’Alger"

    Zwei Jahre dauerten die Vorarbeiten für die Ausstellung mit zahlreichen hochkarätigen Leihgaben aus Pablo Picassos 15teiligen Zyklus '“Les Femmes d'Alger“. Das Museum Berggruen bietet erstmals seit 60 Jahren die Gelegenheit, mehr als die Hälfte der Werke, die in aller Welt zerstreut waren, wieder vereint in Deutschland zu sehen. Silke Hennig hat sich die Schau angesehen.
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    - Menschen in der Porzellanfabrik

    In der Porzellanfabrik Cmielow, im südöstlichen Polen, arbeiten 380 Menschen, um einwandfreie, glattglasierte Teller, Becher und andere Geschirrteile in den Verkauf zu bringen. Eine Ausstellung des Keramikers und Designers Arkadiusz Szwed und der Ethnologin Ewa Klekot würdigt die Arbeit dieser Menschen. Seit 2017 tourt sie durch Europa, jetzt ist sie im Museum Europäischer Kulturen in Berlin Dahlem angekommen. Michaela Gericke hat sie gesehen.
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    Gemäldegalerie: Spätgotik. Aufbruch in die Neuzeit – Ausstellungsansicht, 2021; © Staatliche Museen zu Berlin/David von Becker
    Staatliche Museen zu Berlin/David von Becker

    - Berliner Gemäldegalerie: "Spätgotik. Aufbruch in die Neuzeit"

    "Fremdartig, barbarisch" – so könnte man das italienische Wort "gotico" übersetzen. Eine Bezeichnung mit der in der Renaissance die Kunst und Architektur des Mittelalters abgewertet wurde. Der Begriff "Gotik"ist geblieben und eine erste umfassende Ausstellung zur Spätgotik, d.h. der Kunst des 15. Jahrhunderts zeigt jetzt die Berliner Gemäldegalerie. Silke Henning hat sie bereits gesehen.

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    Jospeh Beuys © Ute Klophaus/zeroonefilm/dpa
    Ute Klophaus/zeroonefilm/dpa

    - Was ist an Beuys strittig?

    Er war "der Mann mit dem Hut" - Joseph Beuys, heftig umstritten und international erfolgreich: Ein charismatischer Künstler, der seinen Aktionsradius nicht auf Galerien und Museen beschränkte und nicht nur Werke aus Fett und Filz schuf, sondern diskutierte, boxte, im Fernsehen auftrat, die Partei "Die Grünen" mitbegründete und für seine Ideen in den EU- und Bundestags-Wahlkampf zog. Aber er war auch ein "Mythologe" und einer, an dem sich die Geister scheiden - noch immer. Heute vor 100 Jahren wurde er geboren - Anlass für uns, mit dem Künstler Leon Kahane und der Kunstkritikerin Silke Hennig darüber zu sprechen, was an Beuys strittig ist.

    Andres Veiel; © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    - Andres Veiel zu J. Beuys - Was bleibt von ihm?

    Der Künstler Joseph Beuys war einer wichtigen Erneuerer der Kunst im zwanzigsten Jahrhunderts. Berühmt geworden unter anderem seine rätselhaften Skulpturen aus Filz, Stein, Holz. Oder seine "Fettecke" im Museum, die schließlich aus Versehen weg gewischt wurde. Dass Beuys einer der provokantesten Künstler seiner Zeit war, hat auch den Filmemacher Andres Veiel berührt, der über ihn den Film "Beuys" gedreht hat.
    Eugen Blume © Foto: Gregor Baron
    Gregor Baron

    - Eugen Blume zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

    Joseph Beuys zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Er setzte sich in seinem Werk mit vielen Fragen des Humanismus und der Erhaltung der Welt auseinander. In Berlin ist ein großes Konvolut seiner Werke im Hamburger Bahnhof zu sehen. Wir sprechen daher nun mit Eugen Blume, dem ehemaligen Leiter des Hamburger Bahnhofs und Beuys-Experten, über den Menschen und Künstler Joseph Beuys.
    Götz Aly: Das Prachtboot © S. Fischer
    S. Fischer

    - Das Prachtboot: Geschichte des Südsee-Bootes im Humboldt Forum

    Ein fünfzehn Meter langes, hochseetüchtiges Auslegerboot aus der Südsee soll das Entree des Ethnologischen Museums im Berliner Humboldt Forum schmücken. Es stammt von der Insel Luf, die zum heutigen Papua-Neuguinea gehört. In seinem neuen Buch beschreibt der Historiker Götz Aly die Umstände der deutschen Kolonialherrschaft dort und "Wie Deutsche die Kunstschätze der Südsee raubten". Unser Kritiker Nikolaus Bernau hat das Buch gelesen.
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    Bildhauer Prof. Manfred Zoller in seinem Atelier; © imago-images/Hohlfeld
    imago-images/Hohlfeld

    - Brandenburgischer Kunstpreis 2021

    Die Jury hat entschieden: Der 18. Brandenburgische Kunstpreis in der Kategorie Malerei geht an Manfred Zoller. Für ihre außergewöhnliche Plastik erhält Franziska Schwarzbach einen Preis. Weitere Preisträger sind der Fotograf Hans-Jörg Rafalski und die Grafikerin Adelheid Fuss. Elke Bader berichtet.

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    Nikolaus Bernau; Foto: Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    - Neue Nationalgalerie - Sanierung gelungen?

    Die Neue Nationalgalerie am Kulturforum wurde vor 70 Jahren geplant und 1968 nach den Plänen Ludwig Mies van der Rohes eingeweiht. Nach zehn Jahren Schließung und gut fünf Jahren komplizierter Sanierung gibt das Team um den britischen Stararchitekten David Chipperfield das Haus zurück in die Hände der Staatlichen Museen zu Berlin. Unser Architekturkritiker Nikolaus Bernau hatte die Chance, es bereits zu besichtigen.
    Neue Nationalgalerie in Berlin © Magdalena Tröndle/dpa
    Magdalena Tröndle/dpa

    - Schlüsselübergabe für die Neue Nationalgalerie

    Die Neue Nationalgalerie an der Potsdamer Straße musste nach einem halben Jahrhundert komplett saniert werden. Nach fünf Jahren ist der Bau fertig. Heute findet die Schlüsselübergabe statt. Maria Ossowski hat die Sanierungsarbeiten begleitet und staunt über das Ergebnis.
    Das Mies van der Rohe Haus in Berlin-Lichtenberg (Quelle: rbb/Ossowski)
    rbb/Ossowski

    - "Mies 135" - Mies van der Rohe Haus in Lichtenberg

    Es ist ein eher untypischer Bau für den innovativen Stararchitekten Ludwig Mies van der Rohe: das 1932 als Landhaus Lemke errichtete Mies van der Rohe Haus in Berlin Lichtenberg. Zum 135. Geburtstag eines der bedeutendsten Architekten des 20. veranstaltet das Mies van der Rohe Haus ein umfangreiches Jubiläumsprogramm mit Ausstellungen, einem Sommerfest und einer „Mies Map“. Maria Ossowski berichtet.
    TRANSIT – Besuch aus einer alternativen Gesellschaft; © David von Becker
    David von Becker

    - "TRANSIT" - Installation auf dem Vorplatz des Futuriums

    Seit ein paar Tagen ist vor dem Futurium ein merkwürdiges Objekt gelandet. Das „Vehikel“ nennen es die Theatermacherin Mona el Gammal und ihr Team. Coronabedingt ist ihre Raum- und Sound-Installation „TRANSIT – Besuch aus einer alternativen Gesellschaft“ noch nicht öffentlich begehbar. Doch ein Teil des Projektes findet im Internet statt. Unsere Reporterin Andrea Handels konnte bereits in den sogenannten „narrative space“ hineingehen.
    hardware almost feels real, hier: Portrait XO – Screenshot
    Portrait XO

    - Online-Ausstellung: „hardware almost feels real“

    Sechs Online-Kunstprojekte wollen die Grenzen zwischen real und virtuell verschwimmen lassen. „hardware almost feels real“ - also Hardware fühlt sich fast echt an, heißt der Titel. Maximilian Lehner hat die Ausstellung kuratiert und erklärt auf rbbKultur, was dahinter steckt.
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    Mathilde Tardif: Empörung, 1898 © Sammlung Marion Winter, Bayreuth
    Sammlung Marion Winter, Bayreuth

    - Mathilde Tardif im Verborgenen Museum

    Das Verborgene Museum macht das Lebenswerk und die Lebensgeschichte von KünstlerInnen bekannt, die aus unterschiedlichsten Gründen in Vergessenheit geraten sind. Dazu gehört die französische Malerin Mathilde Tardif, die viele Jahre in Berlin lebte und sich 1929 das Leben nahm. Jetzt ist sie in einer Ausstellung zu entdecken. Silke Hennig hat sich die Schau angesehen.
    Sauer-Orgel im Berliner Dom – Prospekt; Ulrike Jährling
    Ulrike Jährling

    - Die Sauer-Orgel im Berliner Dom

    Auf rbbKultur feiern wir im Orgel-Jahr die Orgeln. Dieses Mal begegnen wir einer wirklichen „Grande Dame“. Ulrike Jährling hat die Orgel samt Kantor im Berliner Dom besucht und mit den Fragen neugieriger Berliner konfrontiert.
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    - Banksy Ausstellung in der STATION-Berlin

    Der politisch engagierte Street-Art-Künstler Banksy wird jetzt in einer Ausstellung in der Station Berlin am Gleisdreieck präsentiert. "The Mystery of Banksy - A Genius Mind" heißt diese nicht-autorisierte Schau, hinter der ein deutscher Konzertveranstalter steht. Sie soll Interessierten einen Einblick in das Gesamtwerk des Künstlers geben. Unsere Kunstkritikerin Silke Hennig hat sich die Schau angesehen.
    Ein Eintrag in einem Inventarbuch zeigt am 05.12.2015 im Wallraf-Richartz-Museum in Köln (Nordrhein-Westfalen) in der Ausstellung "Provenienz Macht Geschichte" zur eigenen Provenienzforschung des Museums den Kauf eines Werkes von dem umstrittenen Kunsthändler Hildebrand Gurlitt; © dpa/Henning Kaiser
    dpa/Henning Kaiser

    - Woher kommen die Kunstwerke

    Heute ist der 3. Internationale Tag der Provenienzforschung. Kulturelle Einrichtungen stellen Ergebnisse zur Herkunftsgeschichte von Kunstwerken vor. Auch die Akademie der Künste (AdK) in Berlin beteiligt sich an der Aktion. Sie bietet im Internet neue Einblicke in die Sammlungsbestände ihrer Kunstsammlung und in die wechselvolle Besitzergeschichte ausgewählter Gemälde und Skulpturen. Auf rbbKultur sprechen wir mit dem Archivdirektor der AdK, Werner Heegewaldt.
    Hashim Sarkis in Venedig; © dpa/Photoshot
    dpa/Photoshot

    - Wir sehen uns in Venedig – Architektur-Biennale im Mai

    Eigentlich sollte sie schon im vergangenen Jahr stattfinden, doch dann kam Corona und die 17. Architektur-Biennale in Venedig wurde auf dieses Jahr verschoben. Am 22. Mai soll sie beginnen und was die Besucher dann - hoffentlich - erwartet, haben Biennale-Präsident Roberto Cicutto und Kurator Hashim Sarkis gestern schon mal online vorgestellt. Unser Italien-Korrespondent Nikolaus Nützel berichtet.

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    - Joseph Beuys zum 100. Geburtstag: Ausstellung in St. Matthäus

    Beim Künstler Joseph Beuys denkt man an Provokation, an politische Aktivitäten, an Aktionskunst. Doch auch mit Christus hat sich Joseph Beuys auseinandergesetzt. Dieser Aspekt seines Werks bekommt jetzt - im Jahr seines 100. Geburtstags - eine eigene Ausstellung, ausgerechnet in einer Kirche - einer Institution, der Beuys immer kritisch gegenüberstand. Barbara Wiegand berichtet.
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    Joseph Beuys porträtiert von Lothar Wolleh © Lothar Wolleh Estate, Berlin
    Lothar Wolleh Estate, Berlin

    - Joseph Beuys und Jesus

    Joseph Beuys und die Kirche - das bringt man nicht beim ersten Impuls zusammen. Doch zum 100. Geburtstag des innovativen und provokanten Künstlers gibt es eine Ausstellung ausgerechnet in einer Institution, die Beuys eigentlich abgelehnt hat: der Kirche. Der Beuys-Experte und ehemalige Leiter des Hamburger Bahnhofs, Eugen Blume, hat sie für die St. Matthäus-Kirche im Berliner Kulturforum konzipiert. Wir wollen von ihm wissen, was hinter dem Titel "Der Erfinder der Elektrizität. Joseph Beuys und der Christusimpuls" steckt.
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    - "Vorbilder / Nachbilder" im Museum für Fotografie

    Das Studium der Natur spielt an Kunsthochschulen kaum mehr eine Rolle. Das war früher anders, und weil Anschauung oft nicht möglich war, nutzte man Fotografie, um Alte Meister oder wilde Tiere zu studieren. Solche fotografischen Lehrsammlungen haben sich selten so vollständig erhalten wie die der Universität der Künste Berlin. Silke Hennig berichtet.
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    - Hamburger Bahnhof: Pauline Curnier Jardin

    Fleisch, Haut, Wachs, Konfetti, Blut, Gedärme, Düfte - das sind die Zutaten, mit denen die Künstlerin Pauline Curnier Jardin in ihrer Arbeit spielt. Die Gewinnerin des Preises der Nationalgalerie 2019 zeigt in der Historischen Halle des Hamburger Bahnhofs in Berlin die raumgreifende Installation „Fat to Ashes“. Oliver Kranz hat sie sich angesehen.
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    - "Homestory Deutschland" - Ausstellung in der Zitadelle Spandau

    Kunsthalle Brennabor: Matthias Deumlich – LichtFlutMorgen/LightFloodNext; © Michaela Gericke
    Michaela Gericke

    - Kunsthalle Brennabor: Matthias Deumlich "LichtFlutMorgen/ LightFloodNext"

    Als der Künstler Matthias Deumlich 2005 das erste Mal in der Kunsthalle Brennabor in Brandenburg an der Havel Werke aus mehreren Jahren präsentierte, wurde seine Ausstellung verlängert, weil sie als die wichtigste zeitgenössische Ausstellung im Land Brandenburg gekürt wurde. Nach 15 Jahren zeigt Matthias Deumlich erneut Arbeiten in der großen Halle. Auch diesmal wurde die Ausstellung verlängert, denn sie geriet während der Pandemie in eine Art Winterschlaf und war für niemanden zu sehen. Heute wird sie noch einmal eröffnet. Michaela Gericke berichtet.

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    Palais Populaire by Deutsche Bank: Ways of Seeing Abstraction; © Mathias Schormann
    Mathias Schormann

    - Abstrakte Kunst im Palais Populaire mit Ausstellung "Ways of Seeing Abstraction

    Die Coronazahlen steigen und damit auch die Gefahr, dass Museen und Galerien wieder schließen müssen. Doch noch sind sie offen. Das Palais Populaire neben der Staatsoper in Berlin präsentiert ab Samstag seine neue Ausstellung „Ways of Seeing Abstraction“. Zu sehen ist abstrakte Kunst aus der Sammlung der Deutschen Bank. Oliver Kranz hat sich mit dem Kurator Friedhelm Hütte auf einen Rundgang begeben.
    Ingo Fröhlich im Atelier © Uwe Walter
    Uwe Walter

    - Guardini Galerie: "Ich zeichne die Zeit, du malst den Moment"

    Während immer mehr Museen und Galerien jetzt wieder öffnen, wurde eine Ausstellung in der Guardini-Galerie gerade verlängert. Unter dem Motto "Ich zeichne die Zeit, du malst den Moment" präsentiert das Künstlerpaar Ulrike Seyboth und Ingo Fröhlich die erste gemeinsame Schau. Es gibt einige Gründe, warum unser Reporter Tomas Fitzel, der bereits beim Aufbau dabei war, einen Besuch empfiehlt.
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    - 100 Gerhard Richter für Berlin!

    Gestern wurde es bekannt: Gerhard Richter stellt der Berliner Nationalgalerie 100 seiner Arbeiten für das noch entstehende "Museum des 20. Jahrhunderts" zur Verfügung. Gerhard Richter gilt als als einer der einflussreichsten und auch teuersten Künstler der Gegenwart. Zentrales Werk der langfristigen Kooperation mit der Nationalgalerie ist der vierteilige Zyklus "Birkenau", der bereits ab Morgen in der Alten Nationalgalerie gezeigt wird. Unsere Kunst-Expertin Silke Hennig ordnet diese sensationelle Dauerleihgabe ein:
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    - Gerhard Richter gibt mehr als 100 Werke an die Nationalgalerie

    Letztes Jahr, mit 88 Jahren, hat Gerhard Richter sein malerisches Werk abgeschlossen. Nun stellt der gebürtige Dresdner mehr als 100 Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen der Nationalgalerie für das sich im Bau befindliche "Museum des 20. Jahrhunderts" zur Verfügung. Zentrales Werk ist der vierteilige Zyklus "Birkenau", der bereits ab morgen bis zum 3. Oktober 2021 in der Alten Nationalgalerie gezeigt wird. Maria Ossowski berichtet.
    Der Künstler Neo Rauch steht im Gutshaus Steglitz nach einer Pressevorbesichtigung der Ausstellung "Neo Rauch - Der Beifang"; © dpa/Wolfgang Kumm
    dpa/Wolfgang Kumm

    - "Der Beifang" - Neo Rauch stellt im Gutshaus Steglitz aus

    Für seine großformatigen surrealen Gemälde stehen Sammler weltweit Schlange. Der Maler Neo Rauch ist das "Zentralgestirn" der neuen Leipziger Schule - allerdings aufgrund politischer Äußerungen auch nicht unumstritten. Jetzt zeigt das Gutshaus Steglitz in Berlin unter dem Titel "Der Beifang" eine Ausstellung mit Arbeiten auf Papier von ihm. Silke Hennig hat sie für uns besucht.
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    - Berlinische Galerie: "Anything Goes?"

    In der nächsten Woche eröffnen die Ausstellungen vieler Museen wieder. Das Museum Barberini zeigt eine Rembrandt-Schau und in der Berlinischen Galerie wird die Architektur der Postmoderne in West- und in Ost-Berlin präsentiert. Unser Architekturkritiker Nikolaus Bernau hat sich das Ausstellungsprojekt bereits angesehen und weiß, was dabei zu erwarten ist.
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    Dirck van Loonen: Assueer Jacob Schimmelpenninck van der Oije (1631–1673) mit Diener und Hund, 1660 Öl auf Leinwand, 224 x 185 cm; © Stichting Duivenvoorde, Voorschoten
    Stichting Duivenvoorde, Voorschoten

    - Museum Barberini zeigt westöstliche Begegnung in der niederländischen Kunst

    Künstler des niederländischen Goldenen Zeitalters rund um Rembrandt malten oft Gegenstände aus fremden Kulturen. Dabei gab es aber kaum tiefergehende Anteilnahme am Nahen, Mittleren oder Fernen Osten. Die west-östliche Begegnung fand nicht auf Augenhöhe statt. Das Potsdamer Museum Barberini lädt nun mit einer neuen Ausstellung zu einer Reflexion ein und hat Arbeiten niederländischer Kunst des 17. Jahrhunderts zusammengetragen. Maria Ossowski berichtet über "Rembrandts Orient".
    Schinkel Pavillon: Sun Rise | Sun Set, hier: Henri Rousseau – La belle et la bête, Öl auf Leinwand (um 1908), 32x41,5 cm; © bpk/Nationalgalerie/SMB/Sammlung Scharf-Gerstenberg
    Schinkel Pavillon

    - Ausstellung im Schinkel Pavillon: "Sun Rise | Sun Set"

    Auch wenn noch immer alle Museen pandemiebedingt geschlossen sind, entstehen neue Ausstellungen und warten auf die Besucher*innen. Der Schinkel Pavillon zwischen Kronprinzessinenpalais und Friedrichwerderscher Kirche wird von einem Kunstverein unter der Leitung der Künstlerin Nina Pohl betrieben und ist auf die Kunst der Gegenwart spezialisiert. Seit Ende letzter Woche steht die neue Ausstellung unter dem romantischen Titel "Sun Rise | Sun Set", einen Vorgeschmack darauf gibt ein Teaser im Internet. Sigrid Hoff konnte sie schon real erleben.

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    - Architektur der 80er entdecken mit dem Audiowalk der Berlinischen Galerie