• Kunst aktuell © rbbKultur
    rbbKultur

    Kunst aktuell

    Kunst in Berlin und Brandenburg - wir berichten aktuellen Eröffnungen und kulturellen Ereignissen

    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Gemäldegalerie: Anna Dorothea Therbusch

    Die Kunstgeschichte kannte in der Malerei lange Zeit nur die Namen von Männern. Doch immer häufiger holen die großen Museen Künstlerinnen aus den Depots ins Licht der Öffentlichkeit. Um Sichtbarkeit musste Anna Dorothea Therbusch zu ihren Lebzeiten nicht so sehr kämpfen, sie war erfolgreicher als so mancher männliche Kollege und hatte potente Auftraggeber, darunter den preußischen König. Doch dann geriet sie lange Zeit in Vergessenheit. Anlässlich ihres 300. Geburtstages am 23. Juli 1721 widmet nun die Gemäldegalerie dieser Berliner Protagonistin weiblicher Kunst eine Kabinettausstellung in zwei Räumen. Sigrid Hoff stellt sie vor.
    Download (mp3, 7 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    25 Jahre Hamburger Bahnhof: Was wird aus diesem Kunstort?

    Vor 25 Jahren wurde der Hamburger Bahnhof eröffnet - ein Jubiläum, das ab morgen mit zwei Ausstellungen gefeiert wird. Wie hat sich dieser besondere Kunstort in all den Jahren entwickelt und welche Rolle sollte er künftig spielen? Darüber sprechen wir mit unserer Kunstexpertin, Silke Hennig.
    Download (mp3, 8 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    „Gleichberechtigte Bürger*innen“ - eine Ausstellung über Sinti und Roma

    Die Ausstellung BERLIN GLOBAL im Humboldt-Forum in Berlin will die Hauptstadt in ihrer weltweiten Verknüpfung darstellen. In Teilausstellungen auf den sog. Freiflächen kommen unterschiedliche Organisationen und Kulturschaffende zu Wort. Heute wird die zweite Schau eröffnet, die den Sinti und Roma eine Stimme geben will. Antje Bonhage hat sie vorab besucht.
    Download (mp3, 6 MB)
    Ai Weiwei und Daniel Kehlmann bei der Präsentation der Autobiografie '1000 Jahre Freud und Leid' von Ai Weiwei im Großen Haus des Berliner Ensembles; © dpa/Jean MW/Geisler-Fotopress
    rbbKultur

    Buchpremiere im Berliner Ensemble - Ai Weiwei: "1.000 Jahre Freud und Leid"

    Politische Verfolgung, Exil, Kunst und Erinnerung - das sind die großen Themen von Chinas Ausnahme-Künstler Ai Weiwei. Über sein Leben hat Ai Weiwei ein Buch geschrieben, das gerade in 14 Sprachen erschienen ist. Gestern Abend hat er es in Berlin vorgestellt. Ruth Kirchner war bei der Präsentation dabei.

    Download (mp3, 4 MB)
    Zanele Muholi, Bona, Charlottesville, 2015 © Zanele Muholi, Mit Genehmigung der Künstler*in und von Stevenson, Kapstadt/Johannesburg und Yancey Richardson, New York
    rbbKultur

    Gropius Bau zeigt Fotografien von Zanele Muholi

    Das Leben, Lieben und Leiden von schwarzen Menschen in Südafrika, die nicht binär, sondern lesbisch, schwul, queer, bi-, trans- oder intersexuell sind, steht im Zentrum der Arbeit von Zanele Muholi. Vielfach ausgezeichnet, waren Muholis Fotografien bereits auf der documenta in Kassel und der Venedig-Biennale zu sehen. Jetzt sind sie in einer ersten großen Ausstellung in Deutschland zu erleben, die der Gropius Bau gemeinsam mit der Tate Modern in London erarbeitet hat. Eine Kritik von Silke Hennig.
    Download (mp3, 7 MB)
    Neuirland und Großes Auslegerboot von der Insel Luf (Bismarck-Archipel, Papua Neuguinea) © Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Foto: Alexander Schippel
    rbbKultur

    Humboldt Forum: Melanesien-Saal

    In unserer Reihe zum Humboldt-Forum geht es diesmal nach Melanesien, nach Neu-Irland und Papua-Neuguinea. Prachtvoll geschnitzte und bemalte Malangan-Pfeiler und Masken aus Neu-Irland gehörten mit zu den ersten Objekten aus pazifischen Kulturen, die in West-Europa und Nordamerika als "Kunst" akzeptiert wurden. In den Museen des Westens erregten sie großes Aufsehen. Aber wie genau inszeniert man solche Objekte eigentlich? Ein Rundgang mit unserem Architektur- und Museumskritiker Nikolaus Bernau.
    Download (mp3, 7 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Goldrausch - Förderung junger Künstlerinnen beim Existenzaufbau

    „Müssen Frauen nackt sein, um ins Met-Museum zu kommen?“, fragte 1998 eine Gruppe Künstlerinnen. Seit über 100 Jahren dürfen Frauen an deutschen Kunstschulen studieren. Trotzdem sind Künstlerinnen auch heute noch in Ausstellungen stark unterrepräsentiert. Ein Gegenstatement dazu bildet das „Goldrausch-Künstlerinnen-Projekt“. Es hilft Künstlerinnen, sich eine professionelle künstlerische Existenz aufzubauen. Die Ausstellung „Mutual Matters“ zeigt die Werke von fünfzehn Künstlerinnen, die heute in einem Kunst- und Gewerbehof in Berlin-Lichtenberg eröffnet wird.
    Download (mp3, 6 MB)
    Monopol – Cover November-Heft; Montage: rbbKultur
    rbbKultur

    Die 100 wichtigsten Persönlichkeiten der Kunstwelt

    Einmal im Jahr gibt das Kunst-Magazin monopol eine Liste der 100 wichtigsten Persönlichkeiten der Kunstszene heraus. Auf Platz eins ist die amerikanische Philosophin Donna Haraway. Und bereits zum zweiten Mal auf Platz zwei ist die in Berlin lebende Medienkünstlerin Hito Steyerl. Was sagt die Liste über die Kunstwelt aus? Das erzählt die monopol-Redakteurin Silke Hohmann auf rbbKultur.
    Download (mp3, 7 MB)
    Anselm Kiefer: VORMEIN manchmal, freilich, stirbt der Himmel unseren Scherben voraus, 2021; Emulsion, Öl, Acryl, Schellack, Keramik, Draht, Kreide auf Leinwand, 280 x 570 cm; © Anselm Kiefer | Foto: Georges Poncet
    rbbKultur

    Neueröffnung Galerie Bastian: Anselm Kiefer

    Die Familie Bastian hat nahe des Grunewalds in der Dahlemer Taylorstraße in Berlin ein neues Galeriehaus errichtet. Am Samstag wir dieses neue Ausstellungshaus mit aktuellen Werken von Anselm Kiefer eröffnet. Der Künstler ist fasziniert von religiösen Mythen und Erzählungen und bezieht sich in seinen jüngsten, in der Pandemiezeit entstandenen, Gemälden auf Gedichte aus dem 19. Jahrhundert und der Moderne, besonders auf Arthur Rimbauds "Der Schläfer im Tal". Unsere Kunstexpertin Silke Hennig hat die Ausstellung in der Galerie Bastian besucht.

    Download (mp3, 8 MB)
    Kinder und Jugendliche beim Zeichnen im Vorderasiatischen Museum, 70er-Jahre, © Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv
    rbbKultur

    Ausstellung: "Nebukadnezar im Sozialismus"

    Das Vorderasiatische Museum war das einzige Museum der Staatlichen Museen zu Berlin mit ausschließlichem Sitz in Ost-Berlin. Wie das "Kollektiv" des Vorderasiatischen Museums in der DDR seine musealen Aufgaben in den Bereichen Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln wahrnahm, ist Gegenstand dieser Sonderpräsentation im Pergamonmuseum. Beginn der Ausstellung: 9. November. Anlass ist das 30-jährige Jubiläum der Wiedervereinigung der Berliner Museen am 1. Januar 2022. Maria Ossowski berichtet.

    Download (mp3, 5 MB)
    Lombardischer Nachfolger von Leonardo da Vinci, Maria mit dem Kind, um 1500, © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Volker-H. Schneider
    rbbKultur

    Die Sammlung Solly 1821-2021

    Genau 200 Jahre ist es her, da erwarb der Preußische Staat die Kunstsammlung des englischen Kaufmanns Edward Solly – und damit den Grundstock für ein Museum, das wenige Jahre später mit Schinkels 'Altem Museum' eröffnet wurde. Ob alte Kirchenaltäre, faszinierende Porträts oder liebliche Landschaften – der Erwerb der Sammlung Solly bescherte Berlin den Kern der Gemäldegalerie Die Staatlichen Museen feiern den 200. Jahrestag dieser einmalig glücklichen Erwerbung jetzt mit einer Ausstellung. Silke Hennig war dort.
    Download (mp3, 8 MB)
    "Akwétè cubes" Emeka Ogboh. Ámà: The Gathering Place Ein Dorfplatz im Lichthof des Gropius Bau 20. Oktober 2021 bis 16. Januar 2022 foto: Emeka Ogboh
    rbbKultur

    Ámà: 4 Tage zu Fürsorge, Reparatur und Heilung im Gropiusbau

    Im Lichthof des Gropiusbaus steht seit gut zwei Wochen ein großer bunter Baum, drumherum mit afrikanischen Stoffen bezogene Sitzwürfel. Aus 12 Lautsprechern erklingen traditionelle afrikanische Gesänge. Diese Installation des nigerianischen Künstlers Emeka Ogboh bildet das Zentrum für ein viertägiges Festival, das ab Donnerstag im Gropiusbau stattfindet. "Ámà: 4 Tage zu Fürsorge, Reparatur und Heilung" ist es betitelt - und was dahintersteckt, erzählen Julia Grosse und Magnus Elias Rosengarten, die das Festival kuratiert haben.
    Download (mp3, 9 MB)
    Bahram Gur bei der Prinzessin im blauen Pavillon, Detail, Iran 16.—17. Jahrhundert
    rbbKultur

    Pergamonmuseum: "Sehnsuchtsort Garten. Persische Buchmalerei trifft Berliner Kleingartenidyll"

    Der Garten als Sehnsuchtsort. Als Auftakt zur großen Ausstellung über die Kunst in Iran Anfang Dezember zeigt das Buchkunstkabinett im Pergamonmuseum die Ausstellung "Sehnsuchtsort Garten – Persische Buchmalerei trifft Berliner Kleingartenidyll". Michaela Gericke hat sich die kleine Schau angesehen.

    Download (mp3, 6 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Werkstattgalerie Hermann Noack: "Vivian Maier - Streetqueen"

    Die Fotografin Vivan Maier ist eine der großen Neuentdeckungen der letzten 10 Jahre. Die Arbeiten der amerikanischen Fotokünstlerin tauchten erst 2007 per Zufall auf einer Auktion auf: Tausende unbelichteter Negative. Erst nach ihrem Tod 2009 gab es erste Ausstellungen und ihr Werk wurde in Bildbänden publiziert und damit einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. In Paris gibt es derzeit eine große Ausstellung im Musée du Luxembourg, parallel zeigt ab diesem Wochenende die Werkstattgalerie Hermann Noack in Berlin eine Auswahl ihrer Fotos unter dem Titel "Vivan Maier – Streetqueen". Sigrid Hoff stellt sie vor.
    Download (mp3, 7 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Die neue Hugenotten-ausstellung im Französischen Dom

    Vor rund 450 Jahren sind tausende Hugenotten aus Frankreich nach Berlin gekommen. Als Glaubensflüchtlinige aus Frankreich. Dort wurden sie als Protestanten vom König und dem katholischen Adel verfolgt. Wie sie in Berlin und Brandenburg, in Preußen damals aufgenommen wurden und wie sie bis heute die Stadt verändert haben, zeigt das frisch renovierte Hugenottenmuseum am Gendarmenmarkt in einer neuen Dauerausstellung. Die wird heute im Französischen Dom eröffnet und vorher hat sich Nikolaus Bernau umgesehen, der auch die alte Hugenottenausstellung schon ganz genau gekannt hat.

    Download (mp3, 8 MB)
    Johann Erdmann Hummel: Das Schleifen der Granitschale, 1831, Öl auf Pappe (Ausschnitt); © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders
    rbbKultur

    Ausstellung: "Magische Spiegelungen - Johann Erdmann Hummel"

    Er war 40, als er 1809 als Professor für Perspektive, Architektur und Optik an die Berliner Kunstakademie berufen wurde: Der Maler Johann Erdmann Hummel. Von Kassel hatte ihn sein Weg über Rom hierher nach Preußen geführt, wo man ihn wegen seiner auffälligen Vorliebe für überaus präzise perspektivische Darstellungen "Perspektiv-Hummel" nannte. Jetzt wird er in einer groß angelegten Ausstellung in der Alten Nationalgalerie unter dem Titel "Magische Spiegelungen – Johann Erdmann Hummel" wiederentdeckt. Silke Hennig hat sie gesehen.

    Download (mp3, 7 MB)
    Gropius Bau: "Ámà"-Installation von Emeka Ogboh; © Andrea Handels
    rbbKultur

    Der Künstler Emeka Ogboh und seine "Ámà"-Installation

    Emeka Ogbohs Arbeiten wurden auf der Documenta und bei der Biennale in Venedig gezeigt. Jetzt hat der nigerianische Künstler im Lichthof des Berliner Gropius Baus einen Dorfplatz inszeniert: "Ámà - The Gathering Place". Andrea Handels hat ihn dort getroffen.

    Download (mp3, 7 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Liebermann-Villa: Carl Blechen-Ausstellung

    Carl Blechen gehört zu den wichtigsten deutschen Landschaftsmalern. Eine Ausstellung in der Liebermann-Villa am Wannsee präsentiert Werke aus der umfassenden Blechen-Sammlung der Stiftung Fürst-Pückler-Museum-Park und Schloss Branitz in Cottbus. Was an diesen Gemälden und Skizzen so besonders ist, erfahren wir von der Direktorin der Liebermann-Villa, Dr. Lucy Wasenstein, die die Ausstellung kuratiert hat.
    Download (mp3, 7 MB)
    Berlinische Galerie: Louise Stomps – Gerda Schimpf: Louise Stomps; Foto: Anja Elisabeth Witte, © Gerda Schimpf Fotoarchiv
    rbbKultur

    Berlinische Galerie: Louise Stomps

    Die Künstlerin Louise Stomps, geboren 1900 in Berlin, gehört zur ersten Generation akademisch ausgebildeter Bildhauerinnen in Deutschland. 1951 erhielt sie den Kunstpreis der Stadt Berlin, doch dann wurde es still um sie. Jetzt wird sie wiederentdeckt in einer Ausstellung. Von heute Abend an wird sie in der Berlinischen Galerie zu sehen sein. Michaela Gericke hat sich dort mit dem Werk der Bildhauerin Louise Stomps vertraut gemacht.
    Download (mp3, 7 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Schloss Charlottenburg: „Antoine Watteau. Kunst – Markt – Gewerbe"

    Vor 300 Jahren starb der französische Maler Antoine Watteau. Er gilt als einer der bedeutendsten Maler des 18. Jahrhunderts. Der preußische König Friedrich der Große war ein leidenschaftlicher Sammler von Watteaus Kunst. Und so befinden sich heute, nach dem Louvre in Paris, die meisten und wichtigsten Werke in Berlin und Potsdam. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten widmet dem Maler jetzt eine Ausstellung im Schloss Charlottenburg. Sigrid Hoff stellt sie vor.
    Download (mp3, 7 MB)
    Parsifal von Richard Wagner © Ruth Walz
    rbbKultur

    Museum für Fotografie: Ruth Walz

    Das Museum für Fotografie zeigt in einer großen Einzelausstellung Theaterfotografien von Ruth Walz aus den letzten 50 Jahren. Für die Schaubühne Berlin hat Walz von 1976 bis 1990 legendäre Inszenierungen unter anderem von Peter Stein, Luc Bondy oder Robert Wilson meisterhaft dokumentiert und viele weitere Meilensteine der jüngeren europäischen Theater- und der Operngeschichte als Fotografin begleitet. Silke Hennig hat die Schau bereits gesehen.
    Download (mp3, 7 MB)
    Illustration: Ausstellung Sun Maschine is Coming Down ICC Berlin (Bild: Berliner Festspiele)
    rbbKultur

    Kunstfestival im Berliner Kongresszentrum ICC

    Das Berliner ICC gehört zu den größten Kongresshallen der Welt. Seit Jahren wird es nicht mehr genutzt – zumindest nicht für öffentliche Veranstaltungen. Das ändert sich jetzt für zehn Tage. Die Berliner Festspiele erwecken das ICC mit dem Kunstfestival "The Sun Machine Is Coming Down" hochkarätig besetzt zu neuem künstlerischen Leben. Gestern war die Eröffnung und unsere Kunstkritikerin Silke Hennig war dabei.

    Download (mp3, 7 MB)
    Speisezimmer von Eugène Gaillard im Bröhan Museum (Bild: Bröhan-Museum / Martin Adam)
    rbbKultur

    "BRÖHAN TOTAL!" – Ausstellung zum Jubiläum

    Der Berliner Unternehmer Karl H. Bröhan war leidenschaftlicher und visionärer Sammler, unter anderem von Gemälden der Berliner Secession und Möbeln des Jugendstils. Diese Sammlung ist Grundstock des Bröhan Museums. Zum 100. Geburtstag Karl H. Bröhans gibt es nun im Bröhan Museum eine Jubliäumsausstellung, in der so viele Exponate aus der Sammlung ausgestellt werden wie nie zuvor. "BRÖHAN TOTAL!" heißt die Ausstellung und Tobias Hoffman, der Leiter des Museums gibt einen Einblick.

    Download (mp3, 7 MB)
    World Press Photo 2021: The First Embrace – Die erste Umarmung; © Foto: Mads Nissen
    rbbKultur

    World Press Photo 2021

    Der World Press Photo Award ist der weltweit größte und bedeutendste Wettbewerb für Pressefotografie. Aus über 74.000 Fotos hat die Jury die besten Bilder und Fotoserien des Jahres 2020 ausgewählt. Der Preis für das bedeutendste journalistische Bildnis geht an Mads Nissens für sein Foto “The First Embrace”. Es zeigt die erste Umarmung einer Pflegeheim-Bewohnerin in Brasilien nach fünf Monaten Besuchsverbot. Zu sehen ist dieses und andere der Fots bei der World-Press-Photo-Ausstellung, die heute im Berliner Willy-Brandt-Haus eröffnet wird. Oliver Kranz hat die Ausstellung bereits gesehen.
    Download (mp3, 7 MB)
    Sie gelten als Raubgut aus dem heutigen Nigeria: Benin-Bronzen im Berliner Humboldt Forum. (Reporterbild: rbb)
    rbbKultur

    Nigerianische Sicht: Die Benin-Bronzen

    Heute wurden im Humboldt Forum u.a. die Sammlungen des Ethnologischen Museums eröffnet. Es gibt viel Kritik, weil dort viel Raubkunst zu sehen ist - z.B. die Benin-Bronzen, die im nächsten Jahr zu sehen sein sollen, bevor sie an Nigeria zurückgegeben werden. Wie blicken die Menschen dort auf die Bronzen und warum sind sie ihnen so wichtig? Mehr dazu von Dunja Sadaqi.

    Download (mp3, 4 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Eröffnung von "Art Week"-Ausstellungen im Berliner Kindl-Zentrum

    Ein zentraler Ort der diesjährigen Berlin Art Week ist das Kindl-Zentrum für zeitgenössische Kunst. Heute eröffnen dort zwei Ausstellungen von hochkarätigen Künstlerinnen: Zu sehen sind die Installation "Fair Game" von Alexandra Bircken und die großflächigen figurativen Malereien von Tatjana Doll. Unsere Kunstexpertin Silke Hennig hat sich schon vor Ort umgesehen.
    Download (mp3, 5 MB)
    Alicja Kwade, Selbstporträt, 2020 © Courtesy of the artist; KÖNIG GALERIE, Berlin/ London/ Seoul/ Decentraland, Foto: Roman März
    rbbKultur

    Berlinische Galerie: Alicia Kwade - "In Abwesenheit"

    Wie die Welt wahrnehmen, wie sie erfassen? Das ist eine philosophische Fragestellung, aber auch eine künstlerische - und zentral für das Schaffen von Alicja Kwade. Mit Anfang 40 gehört sie, die in Polen geboren und in Deutschland aufgewachsen ist, international zu den gefragtesten Kunstschaffenden aus Berlin. Hier eröffnet in der großen Ausstellungshalle der Berlinischen Galerie heute Abend eine ortsspezifische Installation Kwades. Sie trägt den Titel "In Abwesenheit". Silke Hennig konnte die Ausstellung bereits sehen.

    Download (mp3, 5 MB)
    Efremidis Gallery: Megan Marrin – "Compliance", Ausstellungsansicht; © Efremidis Gallery
    rbbKultur

    Art Week: Was passiert beim Gallery Weekend *Discoveries"?

    In diesem Jahr gibt es erstmalig zwei Gallery Weekends in Berlin. Nach dem klassischen Gallery Weekend Termin am ersten Mai-Wochenende geht es vom 16.-18. September beim Gallery Weekend *Discoveries im Rahmen der Berlin Art Week um Neuentdeckungen. 49 Galerien zeigen junge Künstlerinnen und Künstler oder solche, die noch keine Einzelausstellung hatten. Am Donnerstag soll vor allem das Fachpublikum kommen, Freitag und Samstag dann alle Kunstinteressierten. Andrea Handels gibt einen Ausblick.
    Download (mp3, 4 MB)
    Thea Djordjadze – "Why hold on to that?", 2018, Aluminium; © Thea Djordjadze / VG Bild-Kunst, Bonn | Courtesy Portikus, Frankfurt am Main | Foto: Diana Pfammatter
    rbbKultur

    Gropius Bau: "Thea Djordjadze: all building as making"

    Der Gropius Bau in Berlin hat sich unter der Leitung von Stephanie Rosenthal insbesondere die Präsentation von Künstlerinnen und Künstlern auf die Fahnen geschrieben, die internationalen Rang haben und in Berlin leben – aber hier, wenn überhaupt, dann nur in Galerien oder Gruppenausstellungen zu sehen waren. Pünktlich zur Art Week widmet der Gropius Bau einer weiteren solchen Künstlerin eine Schau: Die Werkschau der georgischen Künstlerin Thea Djordjadze ist ab Samstag dort zu sehen. Silke Hennig war schon da.
    Download (mp3, 5 MB)
    Sung Tieu in ihrer Installation mit Stern-Radios; © Andrea Handels
    rbbKultur

    Preis der Nationalgalerie - Ausstellung der Shortlist-Nominierten

    Fünf Künstlerinnen und Künstler, darunter ein Duo, sind in diesem Jahr für den Preis der Nationalgalerie nominiert. Ihre Projekte drehen sich um Geister, Bars, Fernsehserien, DDR-Vergangenheit und Musik. Jetzt sind die Arbeiten im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart zu sehen. Andrea Handels stellt sie vor.
    Download (mp3, 4 MB)
    Rutherford Chang: "We Buy White Albums"; © Rutherford Chang
    rbbKultur

    Berlin Art Week: Ausstellung "NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille"

    Der Titel geht auf John Cages Wortschöpfung „nothingtoseeness“ zurück, mit der er die Entsprechung der Stille in den visuellen Künsten bezeichnete. Die Ausstellung "NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille" in der Akademie der Künste im Hanseatenweg startet heute zum Beginn der Berlin Art Week. Arbeiten von 75 Künstlerinnen und Künstlern sind zu sehen, die sich mit Monochromie, Materialminimalismus und Reduktion auseinandersetzen. Unsere Kunstkritikerin Andrea Handels hat sich vor Ort umgesehen.
    Download (mp3, 5 MB)
    Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin © dpa/Bildagentur-online/Joko
    rbbKultur

    Neues Führungsduo für den Hamburger Bahnhof

    Kurz vor der Bundestagswahl hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz Ende letzter Woche zwei Personalentscheidungen bekannt gegeben. Nicht nur die Neue Nationalgalerie bekommt mit Klaus Biesenbach eine neue Leitung, sondern auch der Hamburger Bahnhof. Das Museum für Gegenwart wird ab Januar 2022 vom Kuratorenduo Sam Bardaouil und Till Fellrath, Gründer der multidisziplinären Plattform Art Reoriented, geleitet. Was ihre Berufung für den Hamburger Bahnhof bedeutet, darüber spricht Peter Claus mit dem Kritiker Nikolaus Bernau.
    Download (mp3, 5 MB)
    Klaus Biesenbach, Los Angeles 2019; © dpa/Invision/AP Photo/Mark Von Holden
    rbbKultur

    Klaus Biesenbach wird neuer Leiter der Neuen Nationalgalerie

    Gestern Nachmittag hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz bekannt gegeben, dass die Museen Hamburger Bahnhof, Museum Berggrün und die Neue Nationalgalerie neue Leitungen bekommen. Die Neue Nationalgalerie soll Klaus Biesenbach leiten, der in den 90er Jahren in Berlin die Kunstwerke gegründet hat und dann als Ausstellungsmacher nach New York gegangen ist. Nikolaus Bernau mit einer Einschätzung, was die Personalie für die Berliner Museumslandschaft bedeutet.
    Download (mp3, 5 MB)
    Johannes Vermeer, Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster, 1657-59; © Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Wolfgang Kreische
    rbbKultur

    Vermeer malte gern Mädchen vor weißen Wänden - oder etwa nicht?

    Heute eröffnet in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden die lang erwartete Ausstellung zu Johannes Vermeer, dem holländischen Barockmaler, der so gerne junge Frauen vor weißen Wänden malte. Im Zentrum steht das Bild "Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster" - ein jetzt komplett anderes Bild als das, was man bislang kannte. Das Mädchen steht nicht mehr vor einer rein weißen Wand. An der Wand hängt jetzt ein Bild, das einen Amor zeigt und das offensichtlich nach Vermeers Tod weiß übermalt wurde. Vier Jahre lang waren Restauratoren damit beschäftigt, das Original wiederherzustellen. Aber: Wie sich herausgestellt hat, stand auch das "Mädchen mit dem Perlenhalsband" - der Liebling der Berliner Gemäldegalerie - eigentlich nicht vor einer rein weißen Wand... Nikolaus Bernau kennt die Details.
    Download (mp3, 5 MB)
    Positions Berlin 21; © Natalia Carstens Photography
    rbbKultur

    Die POSITIONS Berlin Art Fair beginnt

    Der September steht in Berlin wieder im Zeichen der Kunst - die Berlin Art Week steht bevor. Und den Auftakt macht ab heute die Kunstmesse POSITIONS Berlin, die einen frischen Blick auf neue Positionen verspricht. In gleich zwei Hangars im ehemaligen Flughafen Tempelhof zeigt sie von heute bis Sonntag vor allem junge künstlerische Positionen, die nicht zu den Top-Ten-Rankings zählen, dafür aber den Alltag des Kunstbetriebs durchaus widerspiegeln. Wir sprechen jetzt mit dem leidenschaftlichen Galeristen und Direktor der POSITIONS Berlin, Kristian Jarmuschek.

    Download (mp3, 5 MB)
    Berlinische Galerie: Ferdinand Hodler – Heilige Stunde, 1911; © Kunstmuseum Solothurn Dübi-Müller-Stiftung
    rbbKultur

    Berlinische Galerie: "Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne"

    Er gilt heute als einer der populärsten Maler der Schweiz: Ferdinand Hodler hat die Moderne Kunst geprägt und malte ausdrucksstarke Figurenbilder und Berglandschaften. Dabei ist kaum bekannt: Hodlers Weg zum Ruhm führte über Berlin. Maria Ossowski berichtet über die neue Ausstellung "Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne", die morgen in der Berlinischen Galerie startet.

    Download (mp3, 4 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Jüdisches Museum: Frédéric Brenner „Zerheilt“

    Seit mehr als 40 Jahren reist der Fotograf Frédéric Brenner durch die Welt, um jüdisches Leben zu dokumentieren – von Äthiopien über Hongkong bis Usbekistan. Seit fünf Jahren lebt er in Berlin. Unter dem Titel „Zerheilt“ präsentiert er im Jüdischen Museum Fotos, die er zwischen 2016 und 2019 gemacht hat. Am 3.9. wird die Ausstellung eröffnet. Oliver Kranz hat sie schon gesehen.
    Download (mp3, 4 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Denk Mal Berlin: Die Friedrichs-werdersche Kirche

    Auf ihren Streifzügen für unsere Reihe „Denk Mal Berlin“ sind Regine Bruckmann und ihr Begleiter Armin Stapel zum Werderschen Markt spaziert und haben dort die seit kurzem wieder zugängliche Friedrichswerdersche Kirche von Karl Friedrich Schinkel bewundert.
    Download (mp3, 4 MB)
    Abram Archipow: Besuch, 1914, Öl auf Leinwand, 97,7 x 150 cm; © Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau
    rbbKultur

    Museum Barberini zeigt Impressionismus in Russland

    Das Museum Barberini widmet sich ab kommenden Samstag der bislang kaum erforschten Rezeption französischer Lichtmalerei in Russland. Anhand von über 80 Werken – von Ilja Repin bis Kasimir Malewitsch - wird die Internationalität der Bildsprache um 1900 gezeigt. Was in der neuen Ausstellung zu erwarten ist, verrät Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini in Potsdam.
    Download (mp3, 4 MB)
    Das Ehrenmal für die Opfer des 20. Juli 1944 von Richard Scheibe wird im Hof des Bendlerblocks in Berlin aufgestellt 1953© DHM/Foto: Liselotte Orgel-Köhne
    rbbKultur

    Deutsches Historisches Museum: Die Liste der "Gottbegnadeten"

    In einer breit angelegten Ausstellung untersucht das Deutsche Historische Museum die Nachkriegskarrieren renommierter Künstler:innen der NS-Zeit. Ausgangspunkt ist dabei die von Goebbels und Hitler 1944 zusammengestellte "Gottbegnadeten-Liste". Unsere Kunstexpertin Silke Hennig hat die Ausstellung gesehen.
    Download (mp3, 5 MB)
    Humboldt Forum: Berlin Global mit Freiraum, hier: Tür des "Tresor"-Clubs, Privatbesitz D. Hegemann; © Kulturprojekte Berlin und Stiftung Stadtmuseum Berlin; Foto: Oana Popa Costea
    rbbKultur

    Freiflächen in der Ausstellung "Berlin Global" zu vergeben

    Die Ausstellung "Berlin Global" im Humboldtforum ist bereits seit dem 20. Juli geöffnet. Innerhalb des Rundgangs gibt es drei zu bespielende Freiflächen. Projekte oder Initiativen sind eingeladen, sich mit einer Ausstellungsidee noch bis zum 15. Oktober 2021 zu bewerben. Eine der Kuratorinnen, Sophie Perls, erklärt, was dahinter steckt.
    Download (mp3, 5 MB)
    Peter Raue © rbb/Karo Krämer
    rbbKultur

    Kunstkenner Peter Raue über Wiedereröffnung Neue Nationalgalerie

    Über 30 Jahre lang saß Peter Raue dem Verein "Freunde der Nationalgalerie" vor. Er war für spektakuläre Ausstellungen in der Neuen Nationalgalerie verantwortlich, wie etwa die Schau der Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art. Welchen Eindruck der Jurist und Kunstsammler von der Neuen Nationalgalerie nach ihrer umfassenden Sanierung hat, darüber spricht er heute auf rbbKultur.
    Download (mp3, 4 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Klangkunst in Tegel: sonambiente berlin txl

    Eigentlich ist der Flughafen Tegel ja schon längst zu. Eigentlich - denn seitdem war er Ort für Kunstausstellungen, Modenschauen, lange Zeit auch Flüchtlingsunterkunft. Jetzt heißt es aber noch einmal: "Final Boarding Call" – Letzter Aufruf! Der Aufruf gilt dem Klangkunstfestival "sonambiente", das am Wochenende eröffnet. Barbara Wiegand hat sich vorab umgesehen.
    Download (mp3, 2 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Eröffnung der Neuen Nationalgalerie

    Nun haben wir sie bald wieder, die Neue Nationalgalerie! Nach sechsjähriger Renovierungsarbeit ist der Bau von Ludwig Mies van der Rohe ab Sonntag wieder für alle geöffnet. Steffen Prell hat sich die neue Sammlungspräsentation - also die Schau mit Werken aus den Beständen der Nationalgalerie - angesehen.
    Download (mp3, 5 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    "Minimal / Maximal": Alexander Calder in der Neuen Nationalgalerie

    Alexander Calders fünfeinhalb Meter hohe Plastik 'Tête et Queue' steht seit 1968 auf der Terrasse der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Zur Wiedereröffnung der Nationalgalerie hat diese Plastik Gesellschaft bekommen – von monumentalen wie ganz kleinen Metallplastiken und natürlich Mobiles, mit denen Calder berühmt wurde. 'Minimal / Maximal' heißt die Ausstellung, die Silke Hennig für uns besucht hat.
    Download (mp3, 4 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Die „Friedrichswerdersche Kirche“ von Schinkel

    Wir entdecken Kunst im öffentlichen Raum, auf Straßen, Plätzen und in Parks. Dazu gehören historische Skulpturen, abstrakte Kunstwerke, aber auch Baudenkmäler. Auf ihren Streifzügen für unsere Reihe „Denk Mal Berlin“ sind Regine Bruckmann und ihr Begleiter Armin Stapel zum Werderschen Markt spaziert und haben dort die seit kurzem wieder zugängliche Friedrichswerdersche Kirche von Karl Friedrich Schinkel bewundert.
    Download (mp3, 4 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Museum für Fotografie: Stephan Erfurt - "On the road"

    Stephan Erfurt ist einer der Gründer von C/O Berlin, dem renommierten Ausstellungshaus für Fotografie. Jetzt werden im nahegelegenen Museum für Fotografie seine Fotos gezeigt. Bilder, die Stephan Erfurt in den 1980er Jahren in den USA gemacht hat, wo er als Fotograf für das FAZ-Magazin tätig war. „On the road“ heißt die Ausstellung im Projektraum der Helmut Newton Stiftung. Andrea Handels hat sich die Fotos angeguckt und von Stephan Erfurt die Geschichten dazu erzählen lassen.
    Download (mp3, 4 MB)
    Blick auf das Schloss Sacrow © Paul Zinken/dpa
    rbbKultur

    Ausstellung: "Sacrow - Das verwundete Paradies"

    Das kleine Schloss Sacrow liegt in einem schönen Park direkt an der Havel in der Nähe von Potsdam. Kaum zu glauben, dass Menschen in dieser Idylle leiden mussten. Doch die NS-Zeit und die SED-Diktatur taten ihres dazu. Davon berichtet die Ausstellung "Sacrow – das verwundete Paradies" im Schloss. Sie solll – vor allem anhand emotionaler biografischer Erzählungen – die zwischen "schön" und "dramatisch" changierende Geschichte eines brandenburgischen Ortes vermitteln. Sigrid Hoff hat die Ausstellung schon gesehen.

    Download (mp3, 5 MB)
    Künstlerhaus Bethanien am Mariannenplatz © imago/POP-EYE/Christian Behring
    rbbKultur

    "Die Erfindung Kreuzbergs": eine Ausstellung im Kunstquartier Bethanien

    Die Ausstellung "Die Erfindung Kreuzbergs" ruft die Zeit der Bohème in den 1960er und frühen 70er Jahren in Erinnerung. Damals entstehen in Kreuzberg Galerien, Handpressen, Theater und Künstlerkneipen. Das widerständige Selbstbewusstsein der Frontstadt-Berliner*innen bekommt dort eine eigene Farbe - nicht nur in Abgrenzung von Ost-Berlin, sondern auch von der „besseren Gesellschaft“ in Charlottenburg, Wilmersdorf und Friedenau. Kurt Mühlenhaupt war natürlich ein wichtiger Vertreter in dieser Szene. Tomas Fitzel über die Ausstellung "Die Erfindung Kreuzbergs" im Kunstquartier Bethanien
    Download (mp3, 4 MB)
    The Lighthouse of Digital Art © Anke Sterneborg
    rbbKultur

    The Lighthouse of Digital Art - ein neuer Typus von Galerie

    Kunst als physisch sinnliches Gesamterlebnis: Van Gogh als digitale Raum-Erfahrung auf dem Gelände der Station in Kreuzberg, die gespiegelten Infinity-Räume von Yayoi Kusama im Martin Gropius-Bau, die kinetischen Licht-Raum Installationen von Dark Matter in Berlin Lichtenberg. Die Möglichkeiten moderner Computertechnik lassen digitale Kunstinstallationen boomen. Heute wird auf dem RAW-Gelände in Berlin Friedrichshain eine neue Attraktion eröffnet: Das Lighthouse of Digital Art. Anke Sterneborg hat sich das vorab angeschaut.
    Download (mp3, 5 MB)
    Der Bauarbeiter © Armin Stapel
    rbbKultur

    Der "Bauarbeiter" von Gerhard Thieme

    Kunst im öffentlichen Raum, auf Straßen Plätzen und in Parks ist in Berlin sehr präsent. Manches sehr prominent, manches fast in Vergessenheit geraten. Zum Beispiel die Monumentalskulptur des "Bauarbeiters" auf der Karl-Liebknecht-Straße in Mitte. Für unsere Reihe "Denk Mal Berlin" haben Regine Bruckmann und ihr Begleiter Armin Stapel den "Bauarbeiter" ausfindig gemacht.

    Download (mp3, 4 MB)
    3. Berlin Britzenale | Bogumir Ecker © Tomas Fitzel
    rbbKultur

    Die Dritte Berlin Britzenale

    Alle zwei Jahre findet sie statt, die Berlin Britzenale. Und nun ist es wieder so weit: Die dritte Ausgabe des Ausstellungsprojekts startet inmitten der Kleingartenanlage 'Morgentau' im Neuköllner Stadtteil Britz. Die Anlage öffnet sich für ein Wochenende dem Publikum und präsentiert in einzelnen Gärten Installationen, Skulpturen, Performances oder audiovisuelle Arbeiten. Tomas Fitzel hat sich vorab in den Gärten umgesehen.
    Download (mp3, 6 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    "Denk Mal Berlin": Das "Steinzeichen" im Britzer Garten

    Wir entdecken Kunst im öffentlichen Raum, auf Straßen, Plätzen und in Parks. Berlin ist voll davon, aber wie oft bleiben Sie stehen, betrachten das Kunstwerk, fassen es an, lassen sich inspirieren? Regine Bruckmann und ihr Begleiter Armin Stapel gehen in der Reihe „Denk Mal Berlin“ aufmerksam durch die Stadt, spüren die Kunst auf und fragen nach. Heute sind sie im Britzer Garten im Süden von Berlin, eine grüne Oase im Stadtteil Neukölln.
    Download (mp3, 4 MB)
    F. C. Gundlach © Axel Heimken/ dpa
    rbbKultur

    Der Fotograf und Sammler F.C. Gundlach ist gestorben

    Er war ein leidenschaftlicher Fotograf, Sammler und Ausstellungsmacher: F.C. Gundlach. Neben Models traten auch zahlreiche Stars wie Cary Grant, Romy Schneider oder Zarah Leander vor seine Kamera. Mit großer Inszenierungskunst setzte er die Mode mit seinen Bildern für Zeitschriften wie "Film und Frau" und "Brigitte" gekonnt in Szene. Bereits am Freitag ist F.C. Gundlach mit 95 Jahren gestorben. Sebastian Lux, Leiter der Hamburger Stiftung F.C. Gundlach, erinnert an den Starmodefotografen und Chronisten seiner Zeit.

    Download (mp3, 6 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Der Künstler Folakunle Oshun im Berliner Dom

    Der nigerianische Bildhauer Folakunle Oshun hat die Kunstbiennale von Lagos ins Leben gerufen, ist Kurator an der Münchner Pinakothek der Moderne und bekam den Potsdamer Kuratorenpreis. Seine neueste eigene Arbeit ist jetzt im Berliner Dom zu sehen: eine überdimensionale Pferdeskulptur. Sigrid Hoff kennt die Hintergründe.
    Download (mp3, 4 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Denkmal für Alois Senefelder von Rudolf Pohle, Senefelder Platz

    Der Senefelder Platz in Berliner Bezirk Prenzlauer Berg wurde im 19. Jahrhundert angelegt. Heute befindet sich dort eine viel frequentierte U-Bahn-Station. Aber nur wenige wissen, dass man dort auch Kunst entdecken und etwas über die Berliner Stadtgeschichte erfahren kann. Man müsste nur mal – stehen bleiben und sich umschauen. Und genau das tun Regine Bruckmann und ihr Begleiter Armin Stapel in der Reihe „Denk Mal Berlin“.
    Download (mp3, 4 MB)
    Humboldt Forum: Berlin Global | Vergnügen, Diskokugel © Kulturprojekte Berlin und Stadtmuseum Berlin, Foto Oana Popa-Costea
    rbbKultur

    Ausstellungsrundgang: "Berlin Global" im Humboldt Forum

    "Berlin Global" ist eine von sechs Ausstellungen, die im neu eröffneten Humboldt Forum zu sehen ist. Der Eintritt ist in den ersten 100 Tagen kostenlos. Zeittickets können online gebucht werden. Unsere Reporterin Sigrid Hoff konnte sich ein Bild von dieser Berlin-Schau machen, die Berlins Vernetzung mit der Welt thematisiert.

    Download (mp3, 4 MB)
    Humboldt Forum: Ausstellungsansicht "Nimm Platz!" © Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Foto: Alexander Schippel
    rbbKultur

    Humboldt Forum: "Nimm Platz!"

    „Nimm Platz!“ - so heißt eine der Sonderausstellungen, mit denen das Humboldtforum gestern eröffnet wurde. Sie widmet sich dem Thema Sitzen, unterschiedlichen Sitzstilen und Möbeln. Regine Bruckmann hat die Schau zusammen mit Kindern erkundet.
    Download (mp3, 4 MB)
    Kunstaktion und Enthüllung "Sorryfornothing" von Philip Kojo Metz, Oktober 2018; © Louisa Marie Summer
    rbbKultur

    "Berlin Global" und die Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte

    In der Ausstellung "Berlin Global", die heute im Humboldt Forum eröffnet wird, ist ein Beitrag zu sehen, der sich kritisch mit dem Thema Kolonialismus auseinandersetzen will. Was steckt hinter der Skulptur "Sorryfornothing" des deutsch-ghanaischen Konzeptkünstlers Philip Kojo Metz? Was wäre sein Wunsch in Sachen Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte?

    Download (mp3, 4 MB)
    Verbrennung von Stapeln beschlagnahmten Elefanten-Elfenbeins durch den Kenya Wildlife Service (KWS), Nairobi Nationalpark; © Nature Picture Library / Alamy Stock Photo
    rbbKultur

    Humboldt Forum: "Schrecklich schön. Elefant - Mensch - Elfenbein"

    Ab morgen ist es so weit: Das Humboldt Forum eröffnet mit ersten Ausstellungen. Darunter ist eine Sonderschau zum Thema Elfenbein. Unter dem Titel "Schrecklich schön" sind nicht nur über 200 kostbare Objekte aus aller Welt zu sehen, sondern es wird die komplexe Geschichte von Menschen, Elefanten und Elfenbein erzählt. Barbara Wiegand hat sich die Ausstellung bereits angesehen.

    Download (mp3, 4 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Urania: „Der Wurm: Terrestrisch, Fantastisch und Nass“

    Da ist der Wurm drin, sagt man manchmal, wenn etwas schief geht und tut dabei doch dem Wurm unrecht. Die Urania widmet jetzt diesem kleinen nützlichen Tier nicht nur eine Reihe von Vorträgen, sondern auch eine Installation der Berliner Künstlerin Anne Duk Hee Jordan unter dem vielversprechenden Titel "Der Wurm: Terrestrisch, Fantastisch und Nass". Tomas Fitzel hat den Wurm begutachtet.
    Download (mp3, 4 MB)
    "Large Divided Oval: Butterfly" von Henry Moore vor dem Haus der Kulturen der Welt; © Armin Stapel
    rbbKultur

    "Large divided Oval: Butterfly" von Henry Moore

    In der Reihe "Denk Mal Berlin" schauen Regine Bruckmann und ihr Begleiter Armin Stapel mal genauer hin. Sie möchten dazu anregen, einfach mal stehen zu bleiben und die Kunst im öffentlichen Raum zu bewundern – heute vor dem Haus der Kulturen der Welt: die abstrakte Skulptur "Large divided Oval: Butterfly" von Henry Moore, einem der bekannteste Bildhauer seiner Zeit.
    Download (mp3, 4 MB)
    Gabriel Lekegian: Tempelanlagen in Karnak, Nordtor, Ägypten, 1880, Albuminpapier und Constant Alexandre Famin: Porträt eines Bauernjungen, 1859, Salzpapier; © Archiv der Universität der Künste, Berlin
    rbbKultur

    "Vorbilder / Nachbilder" im Museum für Fotografie

    Weil leibhaftige Anschauung nicht immer möglich war, nutzte man früher an den Kunsthochschulen die Fotografie, um berühmte Bauwerke oder wilde Tiere zu studieren. An der Universität der Künste Berlin haben sich solche Lehrsammlungen, die Fotografien von 1850 bis etwa 1930 umfassen, gut erhalten. Der Bestand wurde in den letzten Jahren digitalisiert und ist aktuell im Museum für Fotografie zu sehen. Silke Hennig berichtet.
    Download (mp3, 4 MB)
    Die Berlin-Ausstellung im Humboldt Forum "Berlin Global" wird bei einem Pressetermin vorgestellt. Hier tanzt eine Frau in einer Klanginstallation; © dpa/Jens Kalaene
    rbbKultur

    "Berlin Global" in den Startlöchern

    Ab heute sind die Zeitfenster-Tickets für die ersten sechs Ausstellungen im Humboldt Forum online buchbar. Der riesige Kulturbau im Stadtschloss in Mitte öffnet in einer Woche das erste Mal für Publikum. Die Ausstellung "Berlin Global" vom Stadtmuseum Berlin und Kulturprojekte Berlin ist schon eine ganze Weile fertig aufgebaut. Über Geduldsproben und persönliche Highlights sprechen wir mit Paul Spies, dem Direktor der Stiftung Stadtmuseum.
    Download (mp3, 5 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    "Berlin" von Eduardo Chillida, Bundeskanzleramt

    Berlin war Residenzstadt, Reichshauptstadt, Hauptstadt der DDR, Schaufenster des Westens und ist die deutsche Hauptstadt der Gegenwart. Jede Zeit hat ihre Kunst im öffentlichen Raum hinterlassen, ihre Skulpturen, Denkmäler und Brunnen. In der Reihe „Denk Mal Berlin“ schauen Regine Bruckmann und ihr Begleiter Armin Stapel mal genau hin. Heute machen sie sich auf den Weg zum Bundeskanzleramt.
    Download (mp3, 4 MB)
    Jakob Kudsk Steensen: Berl-Berl; © Timo Ohler
    rbbKultur

    Ausstellung: Jakob Kudsk Steensen - "Berl-Berl"

    Eine virtuelle Sumpflandschaft hat der dänische Künstler Jakob Kudsk Steensen in der Halle am Berghain erschaffen. Dafür hat er unter anderem an der Panke und im Spreewald recherchiert und fotografiert. Denn Berlin und Umgebung waren einmal sehr feuchte, sumpfige Gebiete. Mit Unterstützung des Museums für Naturkunde und organisiert von der Kunstplattform LAS begibt sich Jakob Kudsk Steensen mit Sounds und Computertechnologie auf die Spuren der verlorenen Sümpfe. Andrea Handels hat die audiovisuelle Sumpflandschaft besichtigt.
    Download (mp3, 5 MB)
    Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt: Ohne Ende Anfang – Anleitung eines Modellbaukastens; © Tomas Fitzel
    rbbKultur

    Ausstellung: "Ohne Ende Anfang" in Eisenhüttenstadt

    Wie Schwedt und Hoyerswerda gehört Eisenhüttenstadt zu den drei sozialistischen Planstädten der DDR, die mehr oder minder aus dem Nichts errichtet wurden. Dafür sollte ein ganz neuer Stadttypus geschaffen werden. Eisenhüttenstadt machte 1951 mit der Grundsteinlegung vom Stahlwerk und der Stadt den Anfang. In Eisenhüttenstadt ist jetzt eine Ausstellung über die Vergangenheit aber auch womöglich die Zukunft von Eisenhüttenstadt zu sehen. Tomas Fitzel berichtet.

    Download (mp3, 4 MB)
    Ausstellung Neues Museum Berlin "Sardinien – Insel der Megalithen"_Dolmen di Ladas, Luras (SS) foto: Teravista di Giovanni Alvito
    rbbKultur

    Neues Museum: Sardinien – Insel der Megalithen

    Zum ersten Mal steht die antike megalithische Kultur Sardiniens im Fokus eines europaweiten Ausstellungsprojekts. Für die Ausstellung "Sardinien – Insel der Megalithen", die ihren Start in Berlin im Neuen Museum hat und nach St. Petersburg, Thessaloniki und Neapel weiterreist, werden zahlreiche hochrangige Leihgaben erstmals Sardinien verlassen. Ein Bericht von Maria Ossowski.
    Download (mp3, 3 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Kulturreportage: Aquamediale im Spreewald

    Zeitgenössische Kunst aufs Land bringen - genauer gesagt in den Spreewald: Das hat sich das Festival “aquamediale” zur Aufgabe gemacht. In diesem Sommer ist die Open-Air-Ausstellung im Dorf Schlepzig zu Gast. Wie die Kunstwerke für das Festival entstanden sind, hat unsere Kollegin Anne Kohlick fürs rbb Fernsehen begleitet. Ihr Dokumentarfilm läuft am Samstag um 18:30 Uhr. Wie mit dem Kunstfestival Aufbruchstimmung ins Spreewald-Dorf kommt, das erzählt Anne Kohlick vorab auf rbbKultur.
    Download (mp3, 5 MB)
    Humboldt Forum "Berlin Global" © Jens Kalaene/dpa
    rbbKultur

    Erste Eindrücke von Berlin Global im 1. Stock vom Humboldt Forum

    Dass es im Humboldt Forum eine Eröffnung in Etappen geben würde, das war von vorherein klar, doch die Pandemie hat das Eröffnungsszenario noch einmal ausgebremst. Jetzt - nach dem Lockdown - nimmt es wieder an Fahrt auf: am 20. Juli wird die Ausstellung „Berlin Global“ in der ersten Etage im Westflügel eröffnen, eine Ausstellung, die von der Stiftung Stadtmuseum in Kooperation mit den Kulturprojekten Berlin verantwortet wird. Heute, vier Wochen vorher, gab es einen Presserundgang - Sigrid Hoff mit ihren Eindrücken.

    Download (mp3, 4 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    SAVVY Contemporary: "For the Phoenix to find its form in us"

    Vor neun Jahren rief der aus Kamerun stammende Kurator Bonaventure Ndikung den Kunstort "SAVVY Contemporary" in Berlin-Wedding ins Leben. Bonaventure Ndikung wird ab 2023 neuer Leiter des Hauses der Kulturen der Welt, wie vergangene Woche bekannt wurde. In "SAVVY Contemporary" ist ab morgen eine große multiperspektive Ausstellung zu den Themen Restitution, Rehabilitierung und Entschädigung zu sehen, die Ndikung kuratiert hat. Ihr Titel lautet „For the Phoenix to find its form in us“. Tina Heidborn hat sich umgeschaut und umgehört.
    Download (mp3, 4 MB)
    Zheng Bo Botanical Comrades
    rbbKultur

    Der Künstler Zheng Bo

    Wanwu, die "zehntausend Dinge", das sind im Daoismus alle Dinge der Welt. Mit nicht weniger befasst sich der chinesische Künstler Zheng Bo. Besonders interessieren ihn Pflanzen und die Natur. Im vergangenen Jahr war er Artist in Residence im Gropius Bau. Täglich ist er mit dem Fahrrad zum Schwimmen an einen See gefahren. Und natürlich hat er auch gemalt. Jetzt ist im Berliner Gropius Bau seine Ausstellung "Wanwu Council" zu sehen. Antje Bonhage hat mit Zheng Bo gesprochen.

    Download (mp3, 3 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Eintritt frei jeden ersten Sonntag im Monat in fast allen Berliner Museen

    Was man vielleicht aus London kennt, den freien Eintritt in Museen, gibt es ab Juli auch in Berlin: Der erste Sonntag im Monat wird eintrittsfrei, man muss nichts zahlen. Heute hat Kultursenator Klaus Lederer Einzelheiten dazu bekannt gegeben, welche Häuser alle mitmachen und wo man im Netz dazu Informationen findet. Tina Heidborn war dabei.
    Download (mp3, 5 MB)
    rbbKultur - Neue Kunst im alten Schloss - Rohkunstbau in Lieberose (10.07.21, 18:30)
    rbbKultur

    Rohkunstbau auf Schloss Lieberose

    Entstanden aus einem Künstlerhappening im Spreewald entwickelte sich der "Rohkunstbau" zu einem renommierten Kunst- und Kulturfestival in der Mark Brandenburg. 1994 begann man in einem Rohbau - deshalb der Name "Rohkunstbau". Danach war man in mehreren Schlössern zu Gast und feierte im letzten Jahr - Corona zum Trotz - das 25-jährige Jubiläum auf Schloss Lieberose. Und auch in diesem Jahr ist das Kunstfestival wieder im Spreewald zu Gast. Barbara Wiegand war dort.
    Download (mp3, 3 MB)
    Richard Deacon: Flat 27, 2016, glasierter Feuerbeton, 34,5 x 52,3 x 44 cm; © Richard Deacon – Foto: Mareike Tocha
    rbbKultur

    Richard Deacon in Rheinsberg

    Einmal im Jahr präsentiert die Akademie der Künste das Werk eines ihrer Mitglieder im Kurt Tucholsky Museum Schloss Rheinsberg. In diesem Jahr sind es die Arbeiten des Bildhauers Richard Deacon, der dort mit seinen farbig glasierten Betonskulpturen das Verhältnis von Kontrolle und Zufall auslotet. Angela Lammert hat die Ausstellung kuratiert und erzählt auf rbbKultur, warum die so interessant ist.
    Download (mp3, 6 MB)
    Joseph Beuys in seiner Wohnung in Düsseldorf, 1981 © Joseph Beuys in seiner Wohnung in Düsseldorf, 1981
    rbbKultur

    Hamburger Bahnhof: "Von der Sprache aus" zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

    Joseph Beuys war ein Künstler von Weltrang und mit Weltruf - Bildhauer, Zeichner, Performer - er schuf Installationen und arbeitete an seinem Projekt der „Sozialen Plastik“. Zu Beuys 100.Geburtstag zeigt der Hamburger Bahnhof, Berlins Museum für Gegenwart, eine Ausstellung, die sein Werk "Von der Sprache aus" betrachtet. Mehr von unserer Kunstkritikerin Silke Hennig.

    Download (mp3, 4 MB)
    Gottfried Böhm © imago / Metodi Popow
    rbbKultur

    "Gott des Betons": Architekt Gottfried Böhm gestorben

    Einen Namen hat sich der Architekt Gottfried Böhm vor allem mit seinen imposanten Kirchenbauten aus Beton gemacht. Der bekannteste ist der Pilgerdom in Neviges bei Düsseldorf, der vor allem auch zu einer Pilgerstätte für Architekten wurde. Aber auch Rathäuser, Theater und Museen hat Böhm entworfen. Jetzt ist er im Alter mit 101 Jahren gestorben. Jürgen Salm erinnert an den bekannten Architekten.
    Download (mp3, 3 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    (B)austellung im Haus der Statistik

    Das Haus der Statistik am Berliner Alexanderplatz sieht auf den ersten Blick aus wie eine Bauruine. Doch drinnen haben sich schon viele soziale und kulturelle Projekte angesiedelt. Es gibt Theatergruppen, Upcycling-Workshops, Märkte und und und. Während der Pandemie war alles geschlossen, doch jetzt geht es wieder los. Im Foyer gibt es eine Ausstellung, die darüber berichtet, was es schon gibt und was noch alles geplant ist. Oliver Kranz hat sie sich angesehen.
    Download (mp3, 4 MB)
    Jüdisches Museum Berlin: Yael Bartana © Auftragsarbeit für das Jüdische Museum Berlin
    rbbKultur

    Ausstellung: "Yael Bartana - Redemption Now" im Jüdischen Museum

    "Redemption Now" - "Erlösung Jetzt" verspricht die israelische Künstlerin Yael Bartana mit ihrer umfassenden Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin. Die Künstlerin erkundet in Filmen, Fotografien, Objekten und performativen Projekten die „Bildsprache von Identitäten“ und „die Politik der Erinnerung“, wie sie selbst es nennt. Sie zeigt reale wie fiktive öffentliche Rituale und Zeremonien und wie damit kollektive Identitäten geschaffen werden. Silke Hennig berichtet.
    Download (mp3, 4 MB)
    Frank Gaudlitz © Bernd-Dreiocker
    rbbKultur

    Potsdam Museum: Ost.Süd. Frank Gaudlitz. Fotografien 1986-2020

    Seit über 30 Jahren widmet sich der Fotograf Frank Gaudlitz der Weltgeschichte genauso wie den kleinen Details. Das Potsdam Museum eröffnete seine große retrospektive Werkschau im September und musste kurz darauf schließen. Nun ist sie wieder zu sehen. Sigrid Hoff stellt sie vor.
    Download (mp3, 5 MB)
    Shermin Langhoff und Can Dündar vor einer nachgebauten Gefängniszelle im Garten des Gorki; © Andrea Handels
    rbbKultur

    Maxim Gorki Theater: "stronger still"

    Zum Glück befindet er sich der türkische Journalist Can Dündar seit 2016 in Deutschland. In der Türkei ist er zu 27 Jahren Haft verurteilt worden und saß dort 3 Monate lang im Gefängnis. Um auf die Situation der politischen Gefangenen in der Türkei aufmerksam zu machen, wurde unter Dündars Regie der Nachbau einer Gefängniszelle als Teil des Projektes "stronger still" in den Garten des Maxim Gorki Theaters gestellt. Andrea Handels hat dieses und viele weitere Objekte gesehen.
    Download (mp3, 3 MB)
    Hella Jongerius © Michaela Gericke
    rbbKultur

    Hella Jongerius: "Kosmos weben"

    Was macht das alte Handwerk Weben zu einem Kosmos? Im Berliner Gropius Bau präsentiert die Designerin und Künstlerin Hella Jongerius in mehreren Räumen ihren "Kosmos weben". Michaela Gericke hat mit Hella Jongerius über ihre Ausstellung gesprochen.

    Download (mp3, 5 MB)
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    Test Kunst aktuell

    Zum Glück befindet er sich der türkische Journalist Can Dündar seit 2016 in Deutschland. In der Türkei ist er zu 27 Jahren Haft verurteilt worden und saß dort 3 Monate lang im Gefängnis. Um auf die Situation der politischen Gefangenen in der Türkei aufmerksam zu machen, wurde unter Dündars Regie der Nachbau einer Gefängniszelle als Teil des Projektes "stronger still" in den Garten des Maxim Gorki Theaters gestellt. Andrea Handels hat dieses und viele weitere Objekte gesehen.
    Download (mp3, 3 MB)
    Jesse Simon: Berlin Typograhpy © Prestel
    rbbKultur

    Jesse Simon: "Berlin Typography"

    Ob an öffentlichen Gebäuden, auf Straßenschildern oder über den Eingängen von Cafés und Kinos - Berlin steckt voller spannender Typographie. Der britische Autor und Designer Jesse Simon unternimmt einen visuellen Streifzug durch die Stadt und zeigt den typographischen Reichtum Berlins. Frank Dietschreit hat sich den Fotoband angesehen.

    Download (mp3, 5 MB)
    Scratching the Surface, Ausstellungsansicht, Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin, 2021 © Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin / Mathias Völzke
    Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin/ Mathias Völzke

    - Hamburger Bahnhof: "Scratching the Surface"

    Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung der Berliner Nationalgalerie, der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof und Leihgaben betrachtet das Zusammenspiel von Mensch und Umwelt. Silke Hennig hat die Schau gesehen.
    Download (mp3, 5 MB)
    Zauberformeln - Bilder für die Zwanziger in St. Marien/Frankfurt/Oder, hier: Simone Haack – Theater ; © Michaela Gericke
    Michaela Gericke

    - Zauberformeln. Bilder für die Zwanziger

    Simsalabim – diese Zauberformel wählte der Zeichner und Grafiker Horst Hussel als Titel für sein letztes Buch, das erst nach seinem Tod 2017 erschien. Die Kuratorin Anke Zeisler hat dieses Buch so fasziniert, dass sie ihr aktuelles Kunstprojekt davon inspiriert wurde: "Zauberformeln – Bilder für die Zwanziger" heißt ihre Ausstellung mit aktuellen Arbeiten von Bildenden Künstler*innen, die jetzt in der St. Marienkirche Frankfurt (Oder) und in Strausberg zu sehen sind. Mehr dazu von Michaela Gericke.
    Ludwig Nikulski: Hello I Love You © Pool Publishing
    Pool Publishing

    - Hello I love you

    "Hello I Love You" heißt das Buch des Berliner Fotografen Ludwig Nikulski, wofür er mit einem japanischen Liebesbrief nach Japan reiste, um die Person zu suchen, die den Brief geschrieben hat. Was er gefunden hat, verrät er im Gespräch heute auf rbbKultur.
    Kunst aktuell © rbbKultur
    rbbKultur

    - Museum Bergruen: "Picasso & Les Femmes d’Alger"

    Zwei Jahre dauerten die Vorarbeiten für die Ausstellung mit zahlreichen hochkarätigen Leihgaben aus Pablo Picassos 15teiligen Zyklus '“Les Femmes d'Alger“. Das Museum Berggruen bietet erstmals seit 60 Jahren die Gelegenheit, mehr als die Hälfte der Werke, die in aller Welt zerstreut waren, wieder vereint in Deutschland zu sehen. Silke Hennig hat sich die Schau angesehen.
    Download (mp3, 4 MB)
    Kunst aktuell © rbbKultur
    rbbKultur

    - Menschen in der Porzellanfabrik

    In der Porzellanfabrik Cmielow, im südöstlichen Polen, arbeiten 380 Menschen, um einwandfreie, glattglasierte Teller, Becher und andere Geschirrteile in den Verkauf zu bringen. Eine Ausstellung des Keramikers und Designers Arkadiusz Szwed und der Ethnologin Ewa Klekot würdigt die Arbeit dieser Menschen. Seit 2017 tourt sie durch Europa, jetzt ist sie im Museum Europäischer Kulturen in Berlin Dahlem angekommen. Michaela Gericke hat sie gesehen.
    Download (mp3, 4 MB)
    Gemäldegalerie: Spätgotik. Aufbruch in die Neuzeit – Ausstellungsansicht, 2021; © Staatliche Museen zu Berlin/David von Becker
    Staatliche Museen zu Berlin/David von Becker

    - Berliner Gemäldegalerie: "Spätgotik. Aufbruch in die Neuzeit"

    "Fremdartig, barbarisch" – so könnte man das italienische Wort "gotico" übersetzen. Eine Bezeichnung mit der in der Renaissance die Kunst und Architektur des Mittelalters abgewertet wurde. Der Begriff "Gotik"ist geblieben und eine erste umfassende Ausstellung zur Spätgotik, d.h. der Kunst des 15. Jahrhunderts zeigt jetzt die Berliner Gemäldegalerie. Silke Henning hat sie bereits gesehen.

    Download (mp3, 5 MB)
    Jospeh Beuys © Ute Klophaus/zeroonefilm/dpa
    Ute Klophaus/zeroonefilm/dpa

    - Was ist an Beuys strittig?

    Er war "der Mann mit dem Hut" - Joseph Beuys, heftig umstritten und international erfolgreich: Ein charismatischer Künstler, der seinen Aktionsradius nicht auf Galerien und Museen beschränkte und nicht nur Werke aus Fett und Filz schuf, sondern diskutierte, boxte, im Fernsehen auftrat, die Partei "Die Grünen" mitbegründete und für seine Ideen in den EU- und Bundestags-Wahlkampf zog. Aber er war auch ein "Mythologe" und einer, an dem sich die Geister scheiden - noch immer. Heute vor 100 Jahren wurde er geboren - Anlass für uns, mit dem Künstler Leon Kahane und der Kunstkritikerin Silke Hennig darüber zu sprechen, was an Beuys strittig ist.

    Andres Veiel; © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    - Andres Veiel zu J. Beuys - Was bleibt von ihm?

    Der Künstler Joseph Beuys war einer wichtigen Erneuerer der Kunst im zwanzigsten Jahrhunderts. Berühmt geworden unter anderem seine rätselhaften Skulpturen aus Filz, Stein, Holz. Oder seine "Fettecke" im Museum, die schließlich aus Versehen weg gewischt wurde. Dass Beuys einer der provokantesten Künstler seiner Zeit war, hat auch den Filmemacher Andres Veiel berührt, der über ihn den Film "Beuys" gedreht hat.
    Eugen Blume © Foto: Gregor Baron
    Gregor Baron

    - Eugen Blume zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

    Joseph Beuys zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Er setzte sich in seinem Werk mit vielen Fragen des Humanismus und der Erhaltung der Welt auseinander. In Berlin ist ein großes Konvolut seiner Werke im Hamburger Bahnhof zu sehen. Wir sprechen daher nun mit Eugen Blume, dem ehemaligen Leiter des Hamburger Bahnhofs und Beuys-Experten, über den Menschen und Künstler Joseph Beuys.
    Götz Aly: Das Prachtboot © S. Fischer
    S. Fischer

    - Das Prachtboot: Geschichte des Südsee-Bootes im Humboldt Forum

    Ein fünfzehn Meter langes, hochseetüchtiges Auslegerboot aus der Südsee soll das Entree des Ethnologischen Museums im Berliner Humboldt Forum schmücken. Es stammt von der Insel Luf, die zum heutigen Papua-Neuguinea gehört. In seinem neuen Buch beschreibt der Historiker Götz Aly die Umstände der deutschen Kolonialherrschaft dort und "Wie Deutsche die Kunstschätze der Südsee raubten". Unser Kritiker Nikolaus Bernau hat das Buch gelesen.
    Download (mp3, 6 MB)
    Bildhauer Prof. Manfred Zoller in seinem Atelier; © imago-images/Hohlfeld
    imago-images/Hohlfeld

    - Brandenburgischer Kunstpreis 2021

    Die Jury hat entschieden: Der 18. Brandenburgische Kunstpreis in der Kategorie Malerei geht an Manfred Zoller. Für ihre außergewöhnliche Plastik erhält Franziska Schwarzbach einen Preis. Weitere Preisträger sind der Fotograf Hans-Jörg Rafalski und die Grafikerin Adelheid Fuss. Elke Bader berichtet.

    Download (mp3, 4 MB)
    Nikolaus Bernau; Foto: Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    - Neue Nationalgalerie - Sanierung gelungen?

    Die Neue Nationalgalerie am Kulturforum wurde vor 70 Jahren geplant und 1968 nach den Plänen Ludwig Mies van der Rohes eingeweiht. Nach zehn Jahren Schließung und gut fünf Jahren komplizierter Sanierung gibt das Team um den britischen Stararchitekten David Chipperfield das Haus zurück in die Hände der Staatlichen Museen zu Berlin. Unser Architekturkritiker Nikolaus Bernau hatte die Chance, es bereits zu besichtigen.
    Neue Nationalgalerie in Berlin © Magdalena Tröndle/dpa
    Magdalena Tröndle/dpa

    - Schlüsselübergabe für die Neue Nationalgalerie

    Die Neue Nationalgalerie an der Potsdamer Straße musste nach einem halben Jahrhundert komplett saniert werden. Nach fünf Jahren ist der Bau fertig. Heute findet die Schlüsselübergabe statt. Maria Ossowski hat die Sanierungsarbeiten begleitet und staunt über das Ergebnis.