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    Kunst aktuell

    Kunst in Berlin und Brandenburg - wir berichten aktuellen Eröffnungen und kulturellen Ereignissen

    World Press Photo Ausstellung 2022 in Amsterdam © picture alliance/ANP/Remko de Waal
    picture alliance/ANP/Remko de Waal

    World Press Photo 2022

    Der World Press Photo Award ist der größte und prestigeträchtigste Wettbewerb für Pressefotografie weltweit. Eine Gruppe von Jurys hat mehr als 60.000 Bilder von 4066 Fotograf*innen aus 130 Ländern gesichtet und 24 Preisträger*innen gekürt. Die Gewinnerbilder wurden zu einer Ausstellung zusammengefasst, die nun im Willy-Brandt-Haus in Berlin gezeigt wird. Oliver Kranz hat sie sich angeschaut.
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    Karl Oppermann: Gladiolen, 1974 © rbb Presse & Information
    rbb Presse & Information

    rbb-Ausstellung "Land, Stadt, Land" im Kunstbahnhof Bad Saarow

    Nach drei Jahren Pause macht die rbb-Ausstellung "Land, Stadt, Land" wieder Station in der Region. Ab morgen präsentiert der Kunstbahnhof Bad Saarow eine Auswahl von Bildern aus der Kunstsammlung des rbb. Was da zu erwarten ist, weiß rbbKultur-Programmchefin Verena Keysers.
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    James Simon Galerie_"Schliemanns Welten. Sein Leben. Seine Entdeckungen. Sein Mythos", Ausstellungsansicht, Neues Museum 2022 foto: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker
    Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

    Museum für Vor- und Frühgeschichte: "Schliemanns Welten"

    Heinrich Schliemann war Archäologe und wurde berühmt durch seine Antiken-Funde, wie die Ruinen von Troja. Doch er war mehr: Geschäftsmann und Weltreisender, russischer, dann amerikanischer Staatsbürger. Die Ausstellung: "Schliemanns Welten - Sein Leben. Seine Entdeckungen. Sein Mythos." wird nun auf der Berliner Museumsinsel in der James-Simon-Galerie gezeigt. Morgen wird sie eröffnet, Sigrid Hoff hat sie vorab gesehen.
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    "Schliemanns Welten" in der James-Simon-Galerie

    Der Entdecker Heinrich Schliemann ist berühmt durch seine Antiken- Funde. Welch ein Mensch sich aber hinter der berühmten Fassade versteckt, ergründet nun eine neue Ausstellung: "Schliemanns Welten - Sein Leben. Seine Entdeckungen. Sein Mythos." wird nun auf der Berliner Museumsinsel in der James-Simon-Galerie gezeigt. Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin, erzählt, was Schliemann ausmacht.
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    Ausstellung: "Albert Speer in der Bundesrepublik“

    Albert Speer ist wohl der heute bekannteste Architekt des Dritten Reichs. Er war ein enger Vertrauter Hitlers und ab 1942 Rüstungsminister. Nach dem Krieg wurde er in Nürnberg als Kriegsverbrecher zu 20 Jahren Haft verurteilt. Trotzdem galt er in der Öffentlichkeit lange als der „gute Nazi“, der von den NS-Kriegsverbrechen nichts gewusst habe. „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit der deutschen Vergangenheit.“ heißt die Ausstellung in der Gedenkstätte Topographie des Terrors.
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    Tape Art Convention; © Wiebke Keuneke
    Wiebke Keuneke

    Die Tape Art Convention 2022

    Eine S-Bahn vor dem Fernsehturm, ein Klavier mit Klavierhocker, der Kopf eines Vogels. Oder abstrakte Strukturen, die die Wände und die Decke überziehen. Meist Bilder, meist grellbunt, aber auch Skulpturen, gigantische dreidimensionale Räume oder begehbare Installationen. Alles mit Klebeband hergestellt. Das Berliner Kollektiv Tape That hat diese Ausstellung organisiert. Sie zeigt die Arbeiten von über 30 Tape Art Künstlerinnen und Künstlern sowie Kollektiven auf rund 1000 Quadratmetern. Dazu gibt’s Talks, Führungen, Live-Performances und Workshops. Wiebke Keuneke war dort.
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    Schwules Museum: "Ocaña. Der Engel, der in der Qual singt"

    In den 1970er Jahren kämpfte der andalusische Künstler José Pérez Ocaña gegen die Franco-Diktatur in Spanien. 1979 wurde er auch zur Berlinale eingeladen. Mit seinen cross-dressenden Performances und seinen farbenfreudigen Gemälden schuf er aktivistische, kompromisslose queere Kunst. Mit der Ausstellung „Ocaña. Der Engel, der in der Qual singt“ erinnert das Schwule Museum an den Künstler.
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    Samurai Museum Berlin – Installationsansicht: No-Masken; © Mario Heller
    Mario Heller

    Samurai-Museum – Neueröffnung in der Berliner Auguststraße

    Samurais und ihre Kultur kennt man vor allem aus Hollywood-Filmen oder Büchern als japanische Krieger, die mit aufwendigen Rüstungen und Schwertern in den Kampf ziehen. In Berlin-Mitte kann man jetzt in einem neueröffneten Museum tief in diese spezielle Welt abtauchen und dabei lernen, wie breit gefächert die Samurai-Kultur ist und wie zentral sie mit der japanischen Geschichte verbunden ist. Leon Ginzel hat die Ausstellung in der Auguststraße besucht.
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    Susan Meiselas: Sandinisten an den Mauern des Hauptquartiers der Nationalgarde, "Molotov Man", Estelí, Nicaragua, 16.07.1979_foto: Susan Meiselas . Magnum Photos
    Susan Meiselas . Magnum Photos

    C/O Berlin: Susan Meiselas: "Mediations"

    Die US amerikanische Fotografin Susan Meiselas ((Mei'sälles)) fotografiert Kriege, Revolutionen, humanitäre Krisen - und setzt sich so seit mehr als 50 Jahren mit dem Thema Gewalt auseinander - überall in der Welt. Jetzt ist eine umfangreiche Ausstellung der Magnum Fotografin bei CO Berlin zu sehen. Barbara Wiegand hat die Ausstellung gesehen.
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    Barbara Kruger: Bitte lachen / Please cry, Ausstellungsansicht Neue Nationalgalerie, 2022; © courtesy the artist/Timo Ohler
    Timo Ohler

    Neue Nationalgalerie: Barbara Kruger - "Bitte lachen / Please cry"

    Die Künstlerin Barbara Kruger ist für ihre großformatigen Plakate und Installationen mit pointiert formulierten Aussagen berühmt. Für die Ausstellungshalle der Neuen Nationalgalerie hat die Amerikanerin nun eine Schrift-Installation entwickelt, die den gesamten Boden des Ausstellungsraums bedeckt. „Bitte lachen / Please cry“ lautet der Titel der Ausstellung. Als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine gibt es vor dem Museumsgebäude in den ersten Ausstellungstagen eine Performance. Barbara Wiegand berichtet.
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    Paper Positions, Berlin 2022; © Natalia Carstens
    Natalia Carstens

    paper positions berlin

    Was Profis mit dem Werkstoff Papier anfangen können, zeigt die Kunstmesse "Paper Positions" in diesem Jahr zum 6. Mal: Herausragende Positionen zeitgenössischer und moderner Kunst zum Thema Zeichnung und dem Medium Papier. Regine Bruckmann hat die Ausstellung in der Hauptstadt-Repräsentanz der Deutschen Telekom besucht.

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    Gallery Weekend Berlin
    Gallery Weekend Berlin

    Ausblick aufs Berliner Gallery Weekend

    Das Gallery Weekend ist eine Erfolgsgeschichte: 2005 taten sich einige führende Berliner Galeristen zusammen, um an einem Wochenende im Frühjahr gemeinsam neue Ausstellungen zu eröffnen. Ausgebremst von der Pandemie, gab es im letzten Herbst eine Sonderausgabe zwar als Präsenzveranstaltung, aber mit Beschränkungen. Jetzt soll alles wieder „wie immer“ sein. Am Freitag wird das Gallery Weekend eröffnet. Kunstexpertin Barbara Wiegand hat sich im Vorfeld schon einen Einblick verschaffen können.
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    Du bist am Zug – Plakataktion; Screenshot: © dubistamzug.net
    dubistamzug.net

    Du bist am Zug! Plakataktion für Bürgerinnen und Bürger

    Die Stadt ist eigentlich für alle da - aber nur wenige dürfen sich in ihr ausdrücken. Architekten, Stadtplanerinnen oder Künstler zum Beispiel. Was aber wäre, wenn jede Bürgerin, jeder Bürger eine Botschaft in die Stadt schicken könnte? Das Projekt "Du bist am Zug" ermöglicht genau das – unter www.dubistamzug.net mit 1500 Plakatflächen in ganz Berlin. Wir sprechen mit den Initiatoren, Katya Assaf und Tim Schnetgöke, über ihr Projekt.
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    Mit dem Goldenen Löwen für den besten Länderpavillon wurde Großbritannien bei der 59. Kunstbiennale mit der Künstlerin Sonia Boyce ausgezeichnet; © dpa/Felix Hörhager
    dpa/Felix Hörhager

    Kunstbiennale Venedig - wie war das erste Wochenende?

    Seit dem Wochenende ist sie eröffnet: Die 59. Internationale Kunst-Biennale von Venedig. Am Samstag wurden auch die Preise verliehen – fast ausnahmslos an Frauen. Unsere Kunstkritikerin Silke Hennig bilanziert dieses erste Wochenenende der Biennale.
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    Der deutsche Pavillon und andere Länderpavillons bei der Biennale von Venedig

    Sie ist die 'Mutter' aller Kunst-Biennalen: Die Biennale von Venedig. Über die zentrale Ausstellung, die in diesem Jahr unter der Überschrift 'Die Milch der Träume' einen stark surrealistischen Einschlag hat, haben wir bereits berichtet. Aber die Kunst dient bei der Venedig-Biennale auch der Repräsentation von Ländern. Der Deutsche Pavillon z.B. erhielt seine heutige Gestalt 1938, während der Zeit des Nationalsozialismus, was schon wiederholt von Künstlern thematisiert wurde. Wie Maria Eichhorn damit umgeht, die dieses Jahr im Deutschen Pavillon ausstellt, berichtet Silke Hennig.
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    59. Biennale in Venedig – Objekt "to Ukraine"; © imago-images/Matteo Chinellato
    imago-images/Matteo Chinellato

    Erste Eindrücke von der 59. Kunst-Biennale in Venedig

    Am Samstag startet in Venedig die 59. Internationale Kunstbiennale, einer der wichtigsten Kunstevents der Welt, diesmal mit dem Titel "The Milk of Dreams". Kuratorin ist die in New York lebende Italienerin Cecilia Alemani. Besonders an ihrer Auswahl von 213 überwiegend weniger bekannten Künstler:innen ist, dass erstmals mehr Frauen als Männer vertreten sind. Was genau bei der aktuellen Ausgabe der Kunstschau zu erwarten ist, sagt uns unsere Kunstexpertin Silke Hennig. Sie ist für uns in Venedig dabei.

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    Krieg © Yulia Vus
    Yulia Vus

    Yulia Vus - die ukrainische Comic-Künstlerin im Porträt

    Ein kleines ukrainisches Haus, darüber drohend ein Militär-Stiefel mit der Aufschrift "Russland" – diese Zeichnung postet die 25-jährige Illustratorin Yulia Vus kurz nach Kriegsbeginn auf Instagram. Die Washington Post wird auf die Künstlerin aus Lviv aufmerksam und bittet sie in dem Blatt zu publizieren. Seitdem sind ihre Followerzahlen in die Höhe geschnellt. Jasmin Kröger hat mit der Künstlerin gesprochen.

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    "Wir träumten von nichts als Aufklärung‘. Moses Mendelssohn“

    Zuwanderer, Aufklärer und Selfmade-Intellektueller: Moses Mendelssohn war schon zu seiner Zeit eine europäische Berühmt­heit und ist bis heute eine zentrale Gestalt des deutschen Judentums. Eine Ausstellung im Jüdischen Museum erzählt von Mendelssohns Leben in Berlin und zeigt ihn inmitten einer Zeit des Umbruchs und Aufbruchs als Integrations­figur polarisierender Kräfte. Maria Ossowski berichtet.
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    Altes Museum, Museumsinsel Berlin © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker
    Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

    Über die Objekte von der Insel Samos in der Berliner Antikensammlung

    Die Berliner Antikensammlung der Staatlichen Museen enthält zahlreiche, vor mehr als 100 Jahren illegal von der Mittelmeer-Insel Samos eingeführte Objekte. Darunter sind auch einige antike Meisterwerke. Ein neuer Band der Schriftenreihe des Zentralarchivs der Staatlichen Museen zu Berlin fasst neueste Erkenntnisse der heimlichen Ausfuhr von Antiken am Vorabend des Ersten Weltkrieges zusammen. Maria Ossowski berichtet.

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    Altes Museum, Museumsinsel Berlin © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker
    Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

    Italien fordert Apulische Vasen aus dem Alten Museum zurück

    Seit Jahren versucht die italienische Justiz mehrere antike Vasen aus dem 4. Jahrhundert v.Chr., die im Alten Museum ausgestellt sind, zu konfiszieren. Es heißt, sie seien illegal ausgegraben und verkauft worden. Diverse Medien berichten über einen angeblichen diplomatischen Konflikt zwischen Deutschland und Italien, auch eine Sendung im italienischen Fernsehen hat den Fall beleuchtet. Ein Beitrag von Filippo Proietti.

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    Gemäldegalerie: David Hockney – Landschaften im Dialog

    Porträts und Bilder von Swimmingpools begründeten seinen Ruhm: Der Maler David Hockney gehört zu den Begründern der Britischen Pop Art, lebte viele Jahre in Kalifornien, experimentierte mit Polaroid-Collagen und dem iPad als 'Malmittel'. In den 90er Jahren wandte er sich der Landschaft zu. Sein Jahreszeiten-Zyklus „Three Trees near Thixendale“ steht jetzt im Zentrum einer Ausstellung mit Landschaftsdarstellungen älterer und Alter Meister der Staatlichen Museen zu Berlin. Silke Hennig weiß mehr.
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    Die Neue Synagoge in Erfurt, 1952 erbaut © dpa/Martin Schutt
    dpa/Martin Schutt

    Jüdisches Leben in der DDR: Das Jüdische Museum Berlin plant neue Ausstellung

    Das Jüdische Museum Berlin bereitet fürs nächste Jahr eine große Ausstellung über "jüdische Erfahrungen in der DDR" vor. Wie also war jüdisches Leben mit seinen Traditionen in der religionsfernen DDR erlebbar? Darüber und über die Ausstellung sprechen wir mit Theresia Ziehe, einer der Kurator*innen der Ausstellung.
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    "Auf der Suche nach Harmonie" - Picasso in Neuhardenberg

    Am 8. Mai 2002 - am Jahrestag vom Ende des Zweiten Weltkriegs - startete im Schlosspark von Neuhardenberg das erste Kulturprogramm. Der idyllische Ort am Rande des Oderbruch, der in der DDR Marxwalde hieß, ist heute ein kultureller Leuchtturm in Brandenburg, In diesem Jahr nun feiert die Stiftung Schloss Neuhardenberg ihren 20. Geburtstag, u.a. mit einer Ausstellung unter dem Titel "Auf der Suche nach Harmonie", in deren Mittelpunkt Druckgrafik von Pablo Picasso steht. Sie eröffnet am Wochenende, Sigrid Hoff hat sich bereits umgeschaut.
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    Govert Flinck: "Landschaft mit Bogenbrücke" © Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin; Foto: Jörg P. Anders
    Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin; Foto: Jörg P. Anders

    Ein echter Rembrandt: "Landschaft mit Bogenbrücke" in der Gemäldegalerie

    Die Berliner Gemäldegalerie hat ein neues Gemälde von Rembrandt! Allerdings befindet sich dier "Landschaft mit Bogenbrücke" schon seit fast 100 Jahren in der Sammlung. 1989 aber wurde das Gemälde aber vom Rembrandt Research Project einem Rembrandt-Schüler zugeschrieben. Ein Irrtum, wie sich jetzt herausstellte. Über die Hintergründe dieser Entdeckung berichtet unsere Kunstkritikerin Silke Hennig.

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    "Beirut and the Golden Sixties" im Gropius Bau

    "Paris des Nahen Ostens", wurde Beirut einst genannt, die westlich wie orientalisch geprägte Stadt am Mittelmeer. Doch der Bürgerkrieg von 1975 - 1990 ließ davon wenig übrig. Es folgten Terroranschläge, Attentate, der Libanonkrieg von 2006 und - nicht zu vergessen - die verheerende Explosion im Beiruter Hafen vor zwei Jahren. Eine blutige Geschichte, die heute unser Bild der Stadt überformt. Was dem vorausging, wird jetzt in der Ausstellung "Beirut and the Golden Sixties: A Manifesto of Fragility" im Gropius Bau in Berlin thematisiert. Unsere Kunstkritikerin Silke Hennig hat sie gesehen.
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    Paul Gauguin, Vahine no te Tiare (Frau mit Blume ), 1891, Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen © Ny Carlsberg Glyptotek
    Ny Carlsberg Glyptotek

    Alte Nationalgalerie: "Paul Gauguin – Why Are You Angry?"

    Der Maler Paul Gauguin war vor allem für seine Bilder aus der Südsee bekannt. Mit ihren leuchtenden Farben, üppigen Pflanzen und halbnackten Menschen zeigen sie weniger die Realität als das exotische Paradies, das sich der Maler erträumt hat. Eine Sonderausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt jetzt diese Werke des französischen Malers und konfrontiert sie mit Positionen zeitgenössischer Künstler*innen. Eine Kritik von Silke Hennig.
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    Candida Höfer, Rossiskaya gosudarstvennaya biblioteka Moskwa II 2017 © Candida Höfer / VG Bild-Kunst, Bonn 2021
    Candida Höfer / VG Bild-Kunst, Bonn 2021

    Museum für Fotografie: Candida Höfer "Bild und Raum"

    Candida Höfer ist eine der international bekanntesten Fotografinnen Deutschlands. Ihr Werk ist umfangreich und wird weltweit in Museen ausgestellt. Ab Morgen werden im Berliner Museum für Fotografie berühmte und auch unbekannte Raumaufnahmen der Fotografin gezeigt, die in Dialog mit Bildern der Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek treten. "Bild und Raum" heißt die Ausstellung, die unsere Kunstkritikerin Silke Hennig vorab besucht hat.
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    Dayanita Singh, Museum of Chance, 2013 © Dayanita Singh
    Dayanita Singh

    Dayanita Singh: Dancing with my Camera im Gropius Bau

    Die indische Foto-Künstlerin Dayanita Singh erhält den diesjährigen Hasselblad-Award – einen der renommiertesten Fotografie-Preise weltweit. Sie bekommt ihn, weil ihre Arbeit über die reine Fotografie hinausgeht, weil sie, wie es in der Begründung heißt, „neue Wege der Auseinandersetzung mit Bildern geebnet“ hat, indem sie sie „auf innovative Weise in Büchern und Installationen“ präsentiert. Wie das aussieht, lässt sich jetzt im Gropius Bau in Berlin in einer umfangreichen Ausstellung erleben, die vier Jahrzehnte umspannt. Silke Hennig hat sie besucht und mit Dayanita Singh gesprochen.
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    What Matters – Werkpräsentation Junge Akademie der Künste

    „What matters“, also „was zählt“, ist der Titel einer Ausstellung in der Akademie der Künste am Hanseatenweg. Stipendiat*innen der Jungen Akademie präsentieren hier ihre Kunst: 29 internationale, junge Künstler*innen. Ihre Werke erzählen von dem, was zählt in unserer Zeit: der Klimawandel, die Pandemie, Krieg. Auch zwei Künstler aus der Ukraine sind dabei. Wegen des Krieges in der Ukraine dürfen sie nicht ausreisen. Die Ausstellung muss morgen ohne sie eröffnet werden. Frank Schmid spricht mit Clara Herrmann, der Leiterin der Jungen Akademie.
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    Künstlerin Denise Lobont_ Stipentiatin des Fresh A.I.R. Programms_mit "Growing Diaspora" reflektiert sie die aktuelle Situation von Saisonarbeiter*innen aus Rumänien in Deutschland foto: Victoria Tomaschko
    Victoria Tomaschko

    Ausstellung: "Reflecting Migration" - Fresh A.I.R. #6

    Mit den Fresh A.I.R.-Stipendien der Stiftung Berliner Leben können Kunst- und Kulturschaffende für 12 Monate in die Künstlerresidenzen in Berlin-Schöneberg einziehen und sich ihren Projekten widmen. Die zehn Frauen und zwei Männer aus insgesamt zehn Ländern des mittlerweile sechsten Fresh A.I.R.-Jahrgangs haben sich mit dem Thema Zuwanderung beschäftigt. Ab heute zeigen sie die Ergebnisse in der Ausstellung "Reflecting Migration". Sigrid Hoff hat die Arbeiten in Berlin-Schöneberg gesehen.

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    Liebermann-Villa: Schwarz-Weiß - Liebermanns Druckgrafik

    Man kennt ihn als Meister der Farbe: der Berliner Malerfürst Max Liebermann begeistert sein Publikum bis heute mit farbintensiven impressionistischen Ölgemälden, Aquarellen und Pastellen. Weniger bekannt ist, dass der Künstler in seinen über 60 Schaffensjahren rund 600 Motive als Radierungen, Lithografien und Holzschnitten verarbeitete. Das Museum Liebermann-Villa am Wannsee mit Sitz im einstigen Sommerhaus des Künstlers rückt mit seiner aktuellen Ausstellung erstmals das druckgrafische Werk des Künstlers in Schwarz-Weiß in den Fokus. Sigrid Hoff stellt die Ausstellung vor.
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    Embryo,1975 © Paul Jendruschewitz/Sammlung POPDOM Siekmann
    Paul Jendruschewitz/Sammlung POPDOM Siekmann

    Bröhan Museum: Krautrock-Plakate

    Amon Düül, Can, Tangerine Dream, Guru Guru, ja sogar Kraftwerk - alle diese Bands wurden in den 1970er Jahren unter dem Label Krautrock bekannt. Ein Begriff, der auf den Zeiten Weltkrieg zurückgeht, als die Deutschen als "Krauts" beschimpft wurden. Doch der Begriff blieb und in der Musik wurde ihm ein Schuss Selbstironie verpasst. Das Bröhan Museum zeigt nun eine Ausstellung mit Konzertplakaten von west-deutschen Krautrockbands, die in den 1970er Jahren international bekannt wurden. Wir sprechen mit dem Kurator und Plakatsammler Gerd Siekmann über die Ausstellung.
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    Rico Puhlmann, Ohne Titel (Modeaufnahme), 1967; © Rico Puhlmann Archive | Repro: Anja Elisabeth Witte
    Rico Puhlmann Archive | Repro: Anja Elisabeth Witte

    Berlinische Galerie: Ausstellung "Modebilder - Kunstkleider"

    Coco Chanel sagte einmal, Mode sei mehr als nur Kleidung. Sie sei in der Luft, auf der Straße, sie habe mit der Art zu tun, wie wir lebten. Darum geht es auch in einer neuen Ausstellung in der Berlinischen Galerie. Es wird gezeigt, wie die Mode ab 1900 unser Leben und die Kunstszene beeinflusst hat - bis heute. Carmen Gräf hat sich "Modebilder - Kunstkleider" angeschaut.
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    Arik Brauer © Jüdisches Museum Berlin, Fotos: Konrad Rufus Müller
    Jüdisches Museum Berlin, Fotos: Konrad Rufus Müller

    Konrad Rufus Müller zu seiner Schenkung ans Jüdische Museum

    Bekannt ist Konrad Rufus Müller für seine "Kanzler*innenporträts": Sämtliche bisherige Amtsträger hat er fotografiert - bis auf den aktuellen. Doch sein Werk umfasst weit mehr: 2018 etwa hat Konrad Rufus Müller eine Reihe Holocaust-Überlebender für das Buch "Unfassbare Wunder" fotografiert, darunter Giselle Cycowicz, Manfred Rosenbaum, Mosche Frumin. Die Bilder der Überlebenden hat der Fotgraf nun dem Jüdischen Museum geschenkt. Was ihn dazu bewogen hat, erzählt er auf rbbKultur.
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    Kat Menschik © Gregor Baron
    Gregor Baron

    Kat Menschik zu "Djamila"

    Seit sechs Jahren illustriert Kat Menschik ihre Liebelingsbücher für den Berliner Galiani-Verlag und bringt die in einer eigenen Reihe heraus. Nun kommt "Djamila" von Tschingis Aitmatow heraus. Auf rbbKultur erzählt Kat Menschik, warum "Djamila" ihr Lieblingsbuch ist und wie sie diese Liebesgeschichte gezeichnet hat.
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    Heinrich Kühn: Miss Mary im blauen Kostüm, 1910 © ÖNB/Kühn
    ÖNB/Kühn

    Museum Barberini: "Eine neue Kunst. Photographie und Impressionismus"

    In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Fotografie von einem neuen, experimentellen Medium zu einer angewandten und auch zu einer autonomen Kunstform. Ihre Fähigkeit, den Augenblick festzuhalten, beeinflusste die Malerei. Aber auch umgekehrt beeinflusste die "Lichtmalerei" des Impressionismus die künstlerische Fotografie. Diesem Wechselverhältnis spürt das Museum Barberini in seiner neuen Ausstellung nach. Eine Kritik von Silke Hennig.

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    Atelier Gerhard Richter, Köln 2011 © Gerhard Richter 2022, Foto: Joe Hage
    Gerhard Richter 2022, Foto: Joe Hage

    Gerhard Richter-Sonderausstellung in der Neuen Nationalgalerie

    Seit 18 Jahren führt er unangefochten die Nummer eins im Ranking "Kunstkompass": Gerhard Richter. Morgen feiert er seinen seinen 90. Geburtstag. Für das Verständnis seiner Arbeit und sein Selbstbild sind Richters sogenannte "Künstlerbücher" unverzichtbar. Bereits 1966 entstand das erste Buch in Zusammenarbeit mit Sigmar Polke. Die Neue Nationalgalerie zeigt darum im Grafischen Kabinett eine Gesamtschau seiner druckgrafischen Editionen, der Künstlerbücher. Maria Ossowski berichtet.

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    Gehöft (861-1), 1999 © Gerhard Richter 2021
    Gerhard Richter 2021

    Gerhard Richter-Ausstellung in Dresden

    Gerhard Richter wird morgen 90 Jahre alt. Der Maler, Bildhauer und Fotograf wird aus diesem Anlass gleich mit zwei Ausstellungen geehrt - in der Neuen Nationalgalerie in Berlin und in seiner Heimatstadt Dresden. Dort hat Gerhard Richter eine Schau mit drei Werkgruppen konzipiert - Porträts, Glas und Abstraktionen. Simone Reber hat sie sich angesehen.
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    Galerie argus fotokunst schließt

    1996 eröffnete der Fotograf und Filmemacher Norbert Bunge seine Galerie argus fotokunst in der Marienstraße in Mitte. Die erste Ausstellung zeigte Schwarz-Weiß-Fotos des US-Amerikaners Will McBride. Der war als Student 1953 nach Deutschland gekommen, um nicht am Korea-Krieg teilnehmen zu müssen - und wurde hier Fotoreporter, mehr noch: Künstler. Norbert Bunge schließt nach 26 Jahren seine Galerie, nach vielen Ausstellungen bedeutender internationaler Fotografen und Fotografinnen. Und er schließt den Kreis: mit frühen Arbeiten von Will McBride, der 2015 im Alter von 84 Jahren gestorben ist. Michaela Gericke hat sich noch einmal zur Galerie auf den Weg gemacht.
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    Fantastische Tierwesen im Kupferstichkabinett

    Fantastische Tiere, Fabelwesen und Monster spielen in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur sowie in Fantasy- und Science-Fiction-Filmen eine große Rolle. Das Kupferstichkabinett präsentiert dazu rund 30 virtuose Druckgraphiken, Kupferstiche und Radierungen des 15. bis 18. Jahrhunderts, die die lustvolle Freude am Erfinden des Fabelhaften und Merkwürdigen zeigen. Maria Ossowski hat das Kabinett in der Gemäldegalerie am Kulturforum besucht.
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    Venet-Retrospektive in Kunsthalle Berlin-Flughafen Tempelhof

    Mit "Bernar Venet, 1961–2021" beginnt eine Reihe von Ausstellungen, die in den nächsten zwei Jahren in der neuen „Kunsthalle Berlin - Flughafen Tempelhof" gezeigt werden. Die bisher größte Retrospektive des französischen Künstlers Venet umfasst sein gesamtes breit gefächertes Schaffen als Bildhauer, Maler, Performancekünstler sowie als radikaler Konzeptkünstler. Auf 8.000 Quadratmeter versammelt die Schau über 150 Werke. Antje Bonhage hat sie bereits gesehen.
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    Götz Valien vor der "Paris Bar" (Variante 3) im Haus am Lützowplatz © radioeins/Cora Knoblauch
    radioeins/Cora Knoblauch

    Haus am Lützowplatz: Götz Valien - "Lieber Maler"

    Gestern wurde im Haus am Lützowplatz eine Einzelausstellung eröffnet mit Werken des Berliner Künstlers Götz Valien. Herzstück der Schau ist die Neuauflage von dem Kippenberger-Bild der Paris Bar, um dessen Urheberschaft es im schon im Vorfeld der Ausstellung Streit gab.

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    Missing Stories © Christian Hörl, Deutschland, Missing Stories
    Christian Hörl

    Willi-Brandt-Haus: "Missing Stories"

    Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Willy-Brandt-Haus in Berlin widmet diesem Gedenktag jedes Jahr eine Ausstellung oder Veranstaltung. Die Ausstellung, die ab heute im Willy-Brandt-Haus zu sehen ist, heißt: "Missing Stories". Eine künstlerische Annäherung an das Thema Zwangsarbeit während der deutschen Besetzung in den Balkan-Ländern. Antje Bonhage hat die Ausstellung besucht.

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    transmediale 2021–22: Alaa Mansour - "The Mad Mans Laughter", 2021 © Alaa Mansour
    Alaa Mansour

    transmediale 2021–22: "abandon all hope ye who enter here"

    In Anspielung auf Dantes Inferno erkundet "abandon all hope ye who enter here" die technologischen Höllenszenarien und Schäden, die durch Computerlogiken und Extraktionsprozesse entstehen. Die Ausstellung in der Akademie der Künste am Hanseatenweg in Berlin-Tiergarten spürt den materiellen, ökologischen und ideologischen Grenzen von Verweigerung nach. Ein Gespräch mit der Kuratorin Lorena Juan.

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    S-Bahnhof Prenzlauer Allee, Ost-Berlin; 1975, Foto: Burkhard Wollny
    Burkhard Wollny

    "Alltag an Schienen" - Ausstellung im Deutschen Technikmuseum

    Burkhard Wollny ist Fotograf und Eisenbahnfan aus der Nähe von Stuttgart. Besonders alte Dampfloks haben es ihm angetan. Vor dem Mauerfall reiste er immer wieder in die DDR und nach West-Berlin, wo noch viele der alten Lokomotiven ihren Dienst taten. Dabei entstanden einzigartige Bilder vom Leben in den Städten und in der Provinz, auf Bahnhöfen und an Bahnübergängen. Das Deutsche Technikmuseum in Berlin zeigt jetzt 57 seiner Fotografien in einer Sonderausstellung. Über die Schau sprechen wir auf rbbKultur mit dem Kurator, Bernd Lüke.
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    Unternehmer Hasso Plattner steht vor der Pressekonferenz zur Ausstellung "Monet.Orte" im Museum Barberini vor dem Bild "Der Seerosenteich"; © dpa-Zentralbild/Soeren Stache
    dpa-Zentralbild/Soeren Stache

    5 Jahre Museum Barberini - Eine Bilanz

    Vor fünf Jahren wurde das Museum Barberini, diese Stiftung des SAP-Milliardärs Hasso Plattner, mitten in Potsdam eröffnet – in der Rekonstruktion eines Gebäudes aus der Zeit Friedrichs des Großen, die Plattner ebenfalls finanzierte. Zwei bis drei Ausstellungen jährlich zeigt das Museum Barberini im Schnitt – ein besonderer Schwerpunkt liegt bei der Kunst des Impressionismus. 1,6 Millionen Besucher zählte das Privatmuseum in diesen ersten fünf Jahren – trotz Corona. Ist das Barberini also ein voller Erfolg? Unsere Kunstkritikerin Silke Hennig zieht Bilanz.
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    Konstantin Grcic: New Normals, 2021; Foto: Florian Böhm
    Florian Böhm

    Designer Grcic entwirft eine neue Normalität

    Ein Smartphone erscheint uns alltäglich. Doch war es nicht immer so und wird es in Zukunft auch noch normal sein, ein Handy in die Hand zu nehmen? Unsere Normalität stellt der Industriedesigner Konstantin Grcic in seiner Ausstellung "New Normals", gezeigt im Haus am Waldsee, auf den Kopf. Somit verweist der Künstler auf eine Zukunft, in der ein neues Zusammenleben ausprobiert wird. Über seine spekulative Imagination berichtet Silke Hennig.
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    Götz Valien, „Paris Bar“ (Variante 3), 1993-2010, Acryl auf Baumwolle, 281 x 381 cm – korrigierte Version von „Paris Bar“ (Variante 1), 1992; (Quelle: Götz Valien)
    Götz Valien

    Streit um das Gemälde "Die Paris Bar"

    Streit um den Maler Martin Kippenberger: Der Maler Götz Valien hat nach einer Idee von Kippenberger dessen berühmtestes Bild gemalt: "Die Paris Bar". Eine Variante dieses Bildes wird demnächst auch gezeigt bei einer Götz-Valien-Einzelausstellung im Haus am Lützowplatz. Wem gehört nun das ikonische Bild "Die Paris Bar"? Ein Gespräch mit Cora Knoblauch.
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    Postkolonialismus im Brücke-Museum: Reaktionen auf "Whose Expression?"

    Seit Ende Dezember zeigt das Berliner Brücke-Museum die Künstler der Brücke-Gruppe im kolonialen Kontext: "Whose Expression?" heißt die Ausstellung. Die Werke der Expressionisten werden im Zusammenhang ihrer Entstehungszeit gezeigt, mit zeitgeschichtlichen Einordnungen, Kommentaren und aktuellen Stimmen von Künstler:innen und Aktivist:innen. Dafür gibt es viel Anerkennung, aber auch Kritik. Frauke Thiele berichtet.
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    Akademie der Künste: Erich Wonder – T/Raumbilder für Heiner Müller © Monika Skolimowska/dpa
    Monika Skolimowska/dpa

    Erich Wonder - Bühnenbilder für Heiner Müller

    Der 1995 verstorbene Dramatiker Heiner Müller war eine Ikone des deutschen Theaters in Ost- wie Westdeutschland. 1977 lernte er in Frankfurt a. Main den österreichischen Bühnenbildner Erich Wonder aus Wien kennen. Zwischen beiden Künstlern entwickelte sich in den Folgejahren eine enge künstlerische Freundschaft und Zusammenarbeit, die in spektakulären Inszenierungen in Bochum, aber auch am Deutschen Theater in Berlin sowie 1993 in Müllers „Tristan“-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen ihren Ausdruck fand. Unter dem Titel „Erich Wonder – T/Raumbilder für Heiner Müller“ zeigt die Akademie der Künste in ihrem Haus am Pariser Platz jetzt eine Ausstellung von Arbeiten und Dokumenten Erich Wonders. Sigrid Hoff hat die Ausstellung bereits gesehen.
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    Berlinische Galerie: Louise Stomps –Stefan Moses: Louise Stomps; © Archiv Stefan Moses
    Archiv Stefan Moses

    Verborgenes Museum goes Berlinische Galerie

    Vor über 35 Jahren wurde der Verein "Das verborgene Museum" gegründet. Mit einem Domizil im Hof der Schlüterstraße 70 in Berlin-Charlottenburg. Die Gründerinnen und Gestalterinnen haben an diesem Ort Ausstellungen gezeigt, die Künstlerinnen verschiedener Sparten aus der Vergessenheit gehoben haben – aus dem Verborgenen in die Sichtbarkeit. Jetzt hören Marion Beckers und Elisabeth Moortgat auf. Ihre Aufgaben will die Berlinische Galerie weiterführen. Ein Gespräch mit Annelie Lütgens, der Leiterin der Grafischen Sammlung in der Berlinischen Galerie.

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    Jean-Ulrick Désert, Künstler © India Roper-Evans
    India Roper-Evans

    Jean-Ulrick Désert erhält Kommissionspreis für Künstler of Colour

    Künstlerinnen und Künstler of Colour werden dieses Jahr zum ersten Mal mit einer Auszeichnung gefördert: "Wi Di Mimba Wi - AKB & SAVVY Contemporary Kommissionspreis" heißt das Stipendium, das mit 30.000 Euro ein Jahr lang an herausragende Künstler:innen von der AKB Stiftung und dem Kunstraum SAVVY Contemporary vergeben wird. Der haitianisch-amerikanische Berliner Künstler Jean-Ulrick Désert ist der erste Stipendiat. Antje Bonhage stellt ihn vor.

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    Alte Münze: "Monets Garten", 12.01.2022 © Monets Garten / O. Walterscheid
    Monets Garten / O. Walterscheid

    Alte Münze Berlin: "Monets Garten"

    Der "Seerosenteich" von Claude Monet ist eines seiner bekanntesten Gemälde. Der Maler wollte das sichtbar machen, was sich zwischen dem Objekt und ihm selbst befindet, "die Schönheit der Atmosphäre" nannte er das. Am besten gelang ihm das in dem von ihm selbst angelegten Garten. Wer nun ebenfalls in die Pracht des Gartens von Monet eintauchen möchte, der kann das ab sofort in der Alten Münze Berlin tun. Dort kann man in einer Lichtinstallation, Monets Werke neu erleben. Felina Czycykowski hat die Ausstellung Monets Garten schon vor der Eröffnung besucht.

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    Made in Potsdam - Art + School © Maja Hoche
    Maja Hoche

    Made in Potsdam - Ausstellung "Art + School"

    Immer im Januar präsentiert das Festival "Made in Potsdam" in der Schiffbauergasse künstlerische Produktionen, die in Potsdam und Umgebung entwickelt werden. Gezeigt werden Arbeiten aus den Bereichen Tanz, Bildende Kunst, Performance, Musik, Film und Literatur. Heute startet das Festival im Kunstraum Potsdam mit der Ausstellung "Art + School". Corinne Orlowski mit einem Ausblick.
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    Silke Hennig; Foto: Carsten Kampf

    Ausblick auf das Kunstjahr 2022

    Gut? Schlecht? Wie dieses noch junge Jahr werden wird, bleibt abzuwarten. Aber trotz Corona - es darf, es muß geplant werden. Was uns – wenn hoffentlich alles gut geht – in diesem Jahr im Bereich der Kunst erwartet, worauf wir gespannt sein dürfen, darauf gibt unsere Kunstkritikerin Silke Hennig einen Vorgeschmack.

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    Gerd Harry (Judy) Lybke, (Quelle: rbb/Markus Wächter)
    rbb/Markus Wächter

    Wie sich die Berliner Galerienszene wandelt

    Mit seiner Galerie Eigen + Art gehört Gerd Harry – bekannt als Judy Lybke – zu den Urgesteinen der Berliner Kunstszene. Seine erste Ausstellung hat er vor knapp 30 Jahren in der Augusstraße organisiert und den Aufschwung von Berlin als Kunstmetropole erlebt. Inzwischen vermittelt sich immer wieder der Eindruck, dass der Höhepunkt von Berlin als Kunstmetropole vorbei ist. Auf rbbKultur erzählt Judy Lybke, wie er den Zustand der Berliner Galerienszene einschätzt.

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    Silke Hennig; Foto: Carsten Kampf

    Jahresrückblick 2021: Kunst

    Woran erinnert man sich, wenn man auf ein Jahr zurückschaut – an einzelne Ereignisse, Situationen, Bilder? An das Alltägliche wohl weniger als an das Außergewöhnliche. Aber was, wenn das Außergewöhnliche, die Ausnahme, zum Alltag wird – so wie in dieser Pandemie? Auch für die Kultur bedeutete das Beschränkung: Weniger von allem. Was sich in der Bildenden Kunst dennoch an Gutem und weniger Gutem ereignet hat in diesem fast vergangenen Jahr, bilanziert unsere Kunstkritikerin Silke Hennig.
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    Wang Shu Saal: Die Buddhapredigt; © Andrea Handels
    Andrea Handels

    Der Wang Shu Saal im Museum für Asiatische Kunst

    Der Wang Shu Saal nimmt im Museum für Asiatische Kunst im Berliner Humboldtforum eine besondere Stellung ein. Ein Teehaus, ein Bild, das nur sechs Mal am Tag gezeigt wird, Holzgebälk an der Decke – Andrea Handels hat sich den Wang Shu Saal ganz genau angesehen.
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    Klanginstallation auf dem Humboldt Forum; © Andrea Handels
    Andrea Handels

    Afrikanische Gesänge auf dem Humboldt Forum

    Auf der Dachterrasse des Humboldt Forums ertönen ab Dienstag afrikanische Gesänge. Eine Soundinstallation des nigerianischen Künstlers Emeka Ogboh, die im Rahmen des "Kunst-am-Bau"-Wettbewerbs ausgewählt und jetzt fertig gestellt wurde. Emeka Ogboh setzt sich mit dieser Arbeit unter anderem mit der Kolonialgeschichte auseinander. Andrea Handels war auf dem Dach.

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    Rausch der Bilder: Die Sammlung Chagas Freitas in Cottbus

    Chagas Freitas war Kulturattachée der brasilianischen Botschaft in Ost-Berlin und Kunstsammler. Dabei interessierte ihn vor allem Kunst aus der DDR, die jenseits des offiziellen Kunstbetriebs entstand. In seiner Sammlung befinden sich große Namen der DDR-Kunst wie Strawalde oder Gerda Lepke. Arbeiten, die Freitas konsequent in seine Kollektion brasilianischer Kunst integrierte. Ulrike Kremeier, die Direktorin des Dieselkraftwerk Cottbus über "Rausch der Bilder":
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    Kunstgewerbemuseum: "How to Dior. Christian Dior und seine Nachfolger*innen" © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker
    Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

    Kunstgewerbe-museum: "How to Dior" - Christian Dior und seine Nachfolger*innen

    Vor genau 75 Jahren, am 16. Dezember 1946, eröffnete der Modeschöpfer Christian Dior sein Atelier in Paris. Schon seine erste Kollektion war ein großer Erfolg und so wurde "Christian Dior" eine der bekanntesten französischen Modemarken. Einen Einblick in die Geschichte des Modehauses gibt nun eine neue Sonderausstellung im Kunstgewerbemuseum in Berlin – in Kooperation mit der privaten Hochschule Macromedia. Neben frühen Modellen von Christian Dior sind auch Kreationen seiner Nachfolger zu sehen. Demgegenüber stehen Arbeiten von Studierenden, die sich mit der Mode von Dior auseinandergesetzt haben. Heute wird die Ausstellung eröffnet. Antje Bonhage hat sich vorab umgeschaut.

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    Stefan Moses: Die Zeit der Frauen © Elisabeth Sandmann Verlag
    Elisabeth Sandmann Verlag

    Bildband: "Stefan Moses - Die Zeit der Frauen" von Christoph Stölzl

    Er hat eine neue Bildsprache geprägt und war ein Chronist der europäischen Nachkriegsgesellschaften. Der Fotograf Stefan Moses fotografierte kluge, schöne, eigensinnige und hoch betagte Damen mit der gleichen Begeisterung wie junge, schöne, hochbegabte Frauen. Christoph Stölzl hat ihn über Jahrzehnte gekannt und begleitet und präsentiert beim Sandmann Verlag einen opulenten Bildband mit Moses‘ Frauenporträts und ihren Geschichten. Maria Ossowski berichtet.
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    Synagoge Oranienburger Straße, Ansicht der Kuppel mit Davidstern; Foto: © Carsten Kampf

    Ausstellung: "Jüdisches Berlin erzählen" im Centrum Judaicum

    Die Ausstellung "Jüdisches Berlin Erzählen. Mein, Euer, Unser?" im Centrum Judaicum der Neuen Synagoge Berlin will jüdisches Leben bei uns durch persönliche Geschichten und Bilder lebendig werden lassen. Gesucht wurde vorab ganz bewusst nach persönlichen Beziehungen und Erfahrungen von Menschen aus Berlin, jüdisch oder nicht. Die Ausstellung ist ab heute zu sehen und wir sprechen darüber mit der Kuratorin Eva Lezzi.

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    Galerie Guardini: "Gott in Albanien" - Jutta Benzenberg © Jutta Benzenberg
    Jutta Benzenberg

    "Gott in Albanien": Die Fotografin Jutta Benzenberg

    Unterschiedliche Religionen tolerant nebeneinander: in Albanien ist das heute Alltag. Schließlich hat religiöse Heterogenität hat eine lange Tradition in dem Land, auch wenn Religion in sozialistischen Zeit dann keine Rolle spielen durfte. Von Staatsseite verboten. Seit den 90er Jahren hat Religion, ob nun islamisch, christlich orthodox oder katholisch, zurück in den Alltag gefunden. "Gott in Albanien" heißt eine Ausstellung der Fotografin Jutta Benzenberg, die heute Abend in der Guardini Galerie eröffnet wird. Mit ihr spricht Carolin Pirich.

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    Paulus Ättinger, Diana auf dem Hirsch, um 1610 © Sammlung Würth, Foto: Philipp Schönborn, München
    Sammlung Würth, Foto: Philipp Schönborn, München

    "Illustre Gäste: Kostbarkeiten der Kunstkammer Würth"

    An europäischen Fürstenhöfen und im wohlhabenden Bürgertum wurden im 16. Jahrhundert reizvolle Objekte aus Natur, Technik oder Kunst gesammelt. Dafür wurden die sog. Kunst- oder Wunderkammern eingerichtet. Im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum werden nun in einer Sonderausstellung rund 60 solcher Sammlungsstücke aus der Kunstkammer des schwäbischen Unternehmers Reinhold Würth gezeigt. Silke Hennig hat die Ausstellung "Illustre Gäste: Kostbarkeiten der Kunstkammer Würth" besucht.
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    Installation "Light and space" von Robert Irwin im Kraftwerk Berlin

    „Light and Space“ ist das bisher größte in Europa ausgestellte Werk von Robert Irwin. Darin ordnet der amerikanische Künstler Leuchtstoffröhren in rhythmischen, aber nicht entzifferbaren, abstrakten Mustern auf weißen Wänden. Licht bildet den Kern seiner Auseinandersetzung mit menschlicher Wahrnehmung und der Gestaltung von Räumen. Antje Bonhage hat sich Irwins neuestes Experiment mit Licht und Raum im Kraftwerk Berlin angeschaut.
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    James Simon Galerie: „Iran. Kunst und Kultur aus fünf Jahrtausenden“

    Zum ersten Mal steht in Berlin die Kulturgeschichte des Iran - von den frühen Hochkulturen bis zur Neuzeit - im Mittelpunkt einer großen kunsthistorischen Ausstellung. Die Schau ist eine Zeitreise durch das reiche kulturelle Erbe des Landes. Maria Ossowski konnte bereits Eindrücke sammeln.
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    Kraftwerk Berlin: "Light and Space"

    „Light and Space“ ist das bisher größte in Europa ausgestellte Werk von Robert Irwin. Darin ordnet der amerikanische Künstler Leuchtstoffröhren in rhythmischen, aber nicht entzifferbaren, abstrakten Mustern auf weißen Wänden. Licht bildet den Kern seiner Auseinandersetzung mit menschlicher Wahrnehmung und der Gestaltung von Räumen. Antje Bonhage hat sich Irwins neuestes Experiment mit Licht und Raum im Kraftwerk Berlin angeschaut.
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    Gemäldegalerie: Anna Dorothea Therbusch

    Die Kunstgeschichte kannte in der Malerei lange Zeit nur die Namen von Männern. Doch immer häufiger holen die großen Museen Künstlerinnen aus den Depots ins Licht der Öffentlichkeit. Um Sichtbarkeit musste Anna Dorothea Therbusch zu ihren Lebzeiten nicht so sehr kämpfen, sie war erfolgreicher als so mancher männliche Kollege und hatte potente Auftraggeber, darunter den preußischen König. Doch dann geriet sie lange Zeit in Vergessenheit. Anlässlich ihres 300. Geburtstages am 23. Juli 1721 widmet nun die Gemäldegalerie dieser Berliner Protagonistin weiblicher Kunst eine Kabinettausstellung in zwei Räumen. Sigrid Hoff stellt sie vor.
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    25 Jahre Hamburger Bahnhof: Was wird aus diesem Kunstort?

    Vor 25 Jahren wurde der Hamburger Bahnhof eröffnet - ein Jubiläum, das ab morgen mit zwei Ausstellungen gefeiert wird. Wie hat sich dieser besondere Kunstort in all den Jahren entwickelt und welche Rolle sollte er künftig spielen? Darüber sprechen wir mit unserer Kunstexpertin, Silke Hennig.
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    „Gleichberechtigte Bürger*innen“ - eine Ausstellung über Sinti und Roma

    Die Ausstellung BERLIN GLOBAL im Humboldt-Forum in Berlin will die Hauptstadt in ihrer weltweiten Verknüpfung darstellen. In Teilausstellungen auf den sog. Freiflächen kommen unterschiedliche Organisationen und Kulturschaffende zu Wort. Heute wird die zweite Schau eröffnet, die den Sinti und Roma eine Stimme geben will. Antje Bonhage hat sie vorab besucht.
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    Ai Weiwei und Daniel Kehlmann bei der Präsentation der Autobiografie '1000 Jahre Freud und Leid' von Ai Weiwei im Großen Haus des Berliner Ensembles; © dpa/Jean MW/Geisler-Fotopress
    dpa/Jean MW/Geisler-Fotopress

    Buchpremiere im Berliner Ensemble - Ai Weiwei: "1.000 Jahre Freud und Leid"

    Politische Verfolgung, Exil, Kunst und Erinnerung - das sind die großen Themen von Chinas Ausnahme-Künstler Ai Weiwei. Über sein Leben hat Ai Weiwei ein Buch geschrieben, das gerade in 14 Sprachen erschienen ist. Gestern Abend hat er es in Berlin vorgestellt. Ruth Kirchner war bei der Präsentation dabei.

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    Zanele Muholi, Bona, Charlottesville, 2015 © Zanele Muholi, Mit Genehmigung der Künstler*in und von Stevenson, Kapstadt/Johannesburg und Yancey Richardson, New York
    Zanele Muholi, Mit Genehmigung der Künstler*in und von Stevenson, Kapstadt/Johannesburg und Yancey Richardson, New York

    Gropius Bau zeigt Fotografien von Zanele Muholi

    Das Leben, Lieben und Leiden von schwarzen Menschen in Südafrika, die nicht binär, sondern lesbisch, schwul, queer, bi-, trans- oder intersexuell sind, steht im Zentrum der Arbeit von Zanele Muholi. Vielfach ausgezeichnet, waren Muholis Fotografien bereits auf der documenta in Kassel und der Venedig-Biennale zu sehen. Jetzt sind sie in einer ersten großen Ausstellung in Deutschland zu erleben, die der Gropius Bau gemeinsam mit der Tate Modern in London erarbeitet hat. Eine Kritik von Silke Hennig.
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    Neuirland und Großes Auslegerboot von der Insel Luf (Bismarck-Archipel, Papua Neuguinea) © Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Foto: Alexander Schippel
    Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Foto: Alexander Schippel

    Humboldt Forum: Melanesien-Saal

    In unserer Reihe zum Humboldt-Forum geht es diesmal nach Melanesien, nach Neu-Irland und Papua-Neuguinea. Prachtvoll geschnitzte und bemalte Malangan-Pfeiler und Masken aus Neu-Irland gehörten mit zu den ersten Objekten aus pazifischen Kulturen, die in West-Europa und Nordamerika als "Kunst" akzeptiert wurden. In den Museen des Westens erregten sie großes Aufsehen. Aber wie genau inszeniert man solche Objekte eigentlich? Ein Rundgang mit unserem Architektur- und Museumskritiker Nikolaus Bernau.
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    Goldrausch - Förderung junger Künstlerinnen beim Existenzaufbau

    „Müssen Frauen nackt sein, um ins Met-Museum zu kommen?“, fragte 1998 eine Gruppe Künstlerinnen. Seit über 100 Jahren dürfen Frauen an deutschen Kunstschulen studieren. Trotzdem sind Künstlerinnen auch heute noch in Ausstellungen stark unterrepräsentiert. Ein Gegenstatement dazu bildet das „Goldrausch-Künstlerinnen-Projekt“. Es hilft Künstlerinnen, sich eine professionelle künstlerische Existenz aufzubauen. Die Ausstellung „Mutual Matters“ zeigt die Werke von fünfzehn Künstlerinnen, die heute in einem Kunst- und Gewerbehof in Berlin-Lichtenberg eröffnet wird.
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    Monopol – Cover November-Heft; Montage: rbbKultur
    Monopol

    Die 100 wichtigsten Persönlichkeiten der Kunstwelt

    Einmal im Jahr gibt das Kunst-Magazin monopol eine Liste der 100 wichtigsten Persönlichkeiten der Kunstszene heraus. Auf Platz eins ist die amerikanische Philosophin Donna Haraway. Und bereits zum zweiten Mal auf Platz zwei ist die in Berlin lebende Medienkünstlerin Hito Steyerl. Was sagt die Liste über die Kunstwelt aus? Das erzählt die monopol-Redakteurin Silke Hohmann auf rbbKultur.
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    Anselm Kiefer: VORMEIN manchmal, freilich, stirbt der Himmel unseren Scherben voraus, 2021; Emulsion, Öl, Acryl, Schellack, Keramik, Draht, Kreide auf Leinwand, 280 x 570 cm; © Anselm Kiefer | Foto: Georges Poncet
    Anselm Kiefer | Foto: Georges Poncet

    Neueröffnung Galerie Bastian: Anselm Kiefer

    Die Familie Bastian hat nahe des Grunewalds in der Dahlemer Taylorstraße in Berlin ein neues Galeriehaus errichtet. Am Samstag wir dieses neue Ausstellungshaus mit aktuellen Werken von Anselm Kiefer eröffnet. Der Künstler ist fasziniert von religiösen Mythen und Erzählungen und bezieht sich in seinen jüngsten, in der Pandemiezeit entstandenen, Gemälden auf Gedichte aus dem 19. Jahrhundert und der Moderne, besonders auf Arthur Rimbauds "Der Schläfer im Tal". Unsere Kunstexpertin Silke Hennig hat die Ausstellung in der Galerie Bastian besucht.

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    Kinder und Jugendliche beim Zeichnen im Vorderasiatischen Museum, 70er-Jahre, © Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv
    Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv

    Ausstellung: "Nebukadnezar im Sozialismus"

    Das Vorderasiatische Museum war das einzige Museum der Staatlichen Museen zu Berlin mit ausschließlichem Sitz in Ost-Berlin. Wie das "Kollektiv" des Vorderasiatischen Museums in der DDR seine musealen Aufgaben in den Bereichen Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln wahrnahm, ist Gegenstand dieser Sonderpräsentation im Pergamonmuseum. Beginn der Ausstellung: 9. November. Anlass ist das 30-jährige Jubiläum der Wiedervereinigung der Berliner Museen am 1. Januar 2022. Maria Ossowski berichtet.

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    Lombardischer Nachfolger von Leonardo da Vinci, Maria mit dem Kind, um 1500, © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Volker-H. Schneider
    Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Volker-H. Schneider

    Die Sammlung Solly 1821-2021

    Genau 200 Jahre ist es her, da erwarb der Preußische Staat die Kunstsammlung des englischen Kaufmanns Edward Solly – und damit den Grundstock für ein Museum, das wenige Jahre später mit Schinkels 'Altem Museum' eröffnet wurde. Ob alte Kirchenaltäre, faszinierende Porträts oder liebliche Landschaften – der Erwerb der Sammlung Solly bescherte Berlin den Kern der Gemäldegalerie Die Staatlichen Museen feiern den 200. Jahrestag dieser einmalig glücklichen Erwerbung jetzt mit einer Ausstellung. Silke Hennig war dort.
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    "Akwétè cubes" Emeka Ogboh. Ámà: The Gathering Place Ein Dorfplatz im Lichthof des Gropius Bau 20. Oktober 2021 bis 16. Januar 2022 foto: Emeka Ogboh
    Emeka Ogboh

    Ámà: 4 Tage zu Fürsorge, Reparatur und Heilung im Gropiusbau

    Im Lichthof des Gropiusbaus steht seit gut zwei Wochen ein großer bunter Baum, drumherum mit afrikanischen Stoffen bezogene Sitzwürfel. Aus 12 Lautsprechern erklingen traditionelle afrikanische Gesänge. Diese Installation des nigerianischen Künstlers Emeka Ogboh bildet das Zentrum für ein viertägiges Festival, das ab Donnerstag im Gropiusbau stattfindet. "Ámà: 4 Tage zu Fürsorge, Reparatur und Heilung" ist es betitelt - und was dahintersteckt, erzählen Julia Grosse und Magnus Elias Rosengarten, die das Festival kuratiert haben.
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    Pergamonmuseum: "Sehnsuchtsort Garten. Persische Buchmalerei trifft Berliner Kleingartenidyll"

    Der Garten als Sehnsuchtsort. Als Auftakt zur großen Ausstellung über die Kunst in Iran Anfang Dezember zeigt das Buchkunstkabinett im Pergamonmuseum die Ausstellung "Sehnsuchtsort Garten – Persische Buchmalerei trifft Berliner Kleingartenidyll". Michaela Gericke hat sich die kleine Schau angesehen.

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    Werkstattgalerie Hermann Noack: "Vivian Maier - Streetqueen"

    Die Fotografin Vivan Maier ist eine der großen Neuentdeckungen der letzten 10 Jahre. Die Arbeiten der amerikanischen Fotokünstlerin tauchten erst 2007 per Zufall auf einer Auktion auf: Tausende unbelichteter Negative. Erst nach ihrem Tod 2009 gab es erste Ausstellungen und ihr Werk wurde in Bildbänden publiziert und damit einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. In Paris gibt es derzeit eine große Ausstellung im Musée du Luxembourg, parallel zeigt ab diesem Wochenende die Werkstattgalerie Hermann Noack in Berlin eine Auswahl ihrer Fotos unter dem Titel "Vivan Maier – Streetqueen". Sigrid Hoff stellt sie vor.
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    Die neue Hugenotten-ausstellung im Französischen Dom

    Vor rund 450 Jahren sind tausende Hugenotten aus Frankreich nach Berlin gekommen. Als Glaubensflüchtlinige aus Frankreich. Dort wurden sie als Protestanten vom König und dem katholischen Adel verfolgt. Wie sie in Berlin und Brandenburg, in Preußen damals aufgenommen wurden und wie sie bis heute die Stadt verändert haben, zeigt das frisch renovierte Hugenottenmuseum am Gendarmenmarkt in einer neuen Dauerausstellung. Die wird heute im Französischen Dom eröffnet und vorher hat sich Nikolaus Bernau umgesehen, der auch die alte Hugenottenausstellung schon ganz genau gekannt hat.

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    Johann Erdmann Hummel: Das Schleifen der Granitschale, 1831, Öl auf Pappe (Ausschnitt); © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders
    Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders

    Ausstellung: "Magische Spiegelungen - Johann Erdmann Hummel"

    Er war 40, als er 1809 als Professor für Perspektive, Architektur und Optik an die Berliner Kunstakademie berufen wurde: Der Maler Johann Erdmann Hummel. Von Kassel hatte ihn sein Weg über Rom hierher nach Preußen geführt, wo man ihn wegen seiner auffälligen Vorliebe für überaus präzise perspektivische Darstellungen "Perspektiv-Hummel" nannte. Jetzt wird er in einer groß angelegten Ausstellung in der Alten Nationalgalerie unter dem Titel "Magische Spiegelungen – Johann Erdmann Hummel" wiederentdeckt. Silke Hennig hat sie gesehen.

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    Gropius Bau: "Ámà"-Installation von Emeka Ogboh; © Andrea Handels
    Andrea Handels

    Der Künstler Emeka Ogboh und seine "Ámà"-Installation

    Emeka Ogbohs Arbeiten wurden auf der Documenta und bei der Biennale in Venedig gezeigt. Jetzt hat der nigerianische Künstler im Lichthof des Berliner Gropius Baus einen Dorfplatz inszeniert: "Ámà - The Gathering Place". Andrea Handels hat ihn dort getroffen.

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    Liebermann-Villa: Carl Blechen-Ausstellung

    Carl Blechen gehört zu den wichtigsten deutschen Landschaftsmalern. Eine Ausstellung in der Liebermann-Villa am Wannsee präsentiert Werke aus der umfassenden Blechen-Sammlung der Stiftung Fürst-Pückler-Museum-Park und Schloss Branitz in Cottbus. Was an diesen Gemälden und Skizzen so besonders ist, erfahren wir von der Direktorin der Liebermann-Villa, Dr. Lucy Wasenstein, die die Ausstellung kuratiert hat.
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    Berlinische Galerie: Louise Stomps – Gerda Schimpf: Louise Stomps; Foto: Anja Elisabeth Witte, © Gerda Schimpf Fotoarchiv
    Anja Elisabeth Witte, © Gerda Schimpf Fotoarchiv

    Berlinische Galerie: Louise Stomps

    Die Künstlerin Louise Stomps, geboren 1900 in Berlin, gehört zur ersten Generation akademisch ausgebildeter Bildhauerinnen in Deutschland. 1951 erhielt sie den Kunstpreis der Stadt Berlin, doch dann wurde es still um sie. Jetzt wird sie wiederentdeckt in einer Ausstellung. Von heute Abend an wird sie in der Berlinischen Galerie zu sehen sein. Michaela Gericke hat sich dort mit dem Werk der Bildhauerin Louise Stomps vertraut gemacht.
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    Schloss Charlottenburg: „Antoine Watteau. Kunst – Markt – Gewerbe"

    Vor 300 Jahren starb der französische Maler Antoine Watteau. Er gilt als einer der bedeutendsten Maler des 18. Jahrhunderts. Der preußische König Friedrich der Große war ein leidenschaftlicher Sammler von Watteaus Kunst. Und so befinden sich heute, nach dem Louvre in Paris, die meisten und wichtigsten Werke in Berlin und Potsdam. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten widmet dem Maler jetzt eine Ausstellung im Schloss Charlottenburg. Sigrid Hoff stellt sie vor.
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    Parsifal von Richard Wagner © Ruth Walz
    Ruth Walz

    Museum für Fotografie: Ruth Walz

    Das Museum für Fotografie zeigt in einer großen Einzelausstellung Theaterfotografien von Ruth Walz aus den letzten 50 Jahren. Für die Schaubühne Berlin hat Walz von 1976 bis 1990 legendäre Inszenierungen unter anderem von Peter Stein, Luc Bondy oder Robert Wilson meisterhaft dokumentiert und viele weitere Meilensteine der jüngeren europäischen Theater- und der Operngeschichte als Fotografin begleitet. Silke Hennig hat die Schau bereits gesehen.
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    Illustration: Ausstellung Sun Maschine is Coming Down ICC Berlin (Bild: Berliner Festspiele)
    Berliner Festspiele

    Kunstfestival im Berliner Kongresszentrum ICC

    Das Berliner ICC gehört zu den größten Kongresshallen der Welt. Seit Jahren wird es nicht mehr genutzt – zumindest nicht für öffentliche Veranstaltungen. Das ändert sich jetzt für zehn Tage. Die Berliner Festspiele erwecken das ICC mit dem Kunstfestival "The Sun Machine Is Coming Down" hochkarätig besetzt zu neuem künstlerischen Leben. Gestern war die Eröffnung und unsere Kunstkritikerin Silke Hennig war dabei.

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    Speisezimmer von Eugène Gaillard im Bröhan Museum (Bild: Bröhan-Museum / Martin Adam)
    Bröhan-Museum / Martin Adam

    "BRÖHAN TOTAL!" – Ausstellung zum Jubiläum

    Der Berliner Unternehmer Karl H. Bröhan war leidenschaftlicher und visionärer Sammler, unter anderem von Gemälden der Berliner Secession und Möbeln des Jugendstils. Diese Sammlung ist Grundstock des Bröhan Museums. Zum 100. Geburtstag Karl H. Bröhans gibt es nun im Bröhan Museum eine Jubliäumsausstellung, in der so viele Exponate aus der Sammlung ausgestellt werden wie nie zuvor. "BRÖHAN TOTAL!" heißt die Ausstellung und Tobias Hoffman, der Leiter des Museums gibt einen Einblick.

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    World Press Photo 2021: The First Embrace – Die erste Umarmung; © Foto: Mads Nissen
    Mads Nissen/World Press Photo

    World Press Photo 2021

    Der World Press Photo Award ist der weltweit größte und bedeutendste Wettbewerb für Pressefotografie. Aus über 74.000 Fotos hat die Jury die besten Bilder und Fotoserien des Jahres 2020 ausgewählt. Der Preis für das bedeutendste journalistische Bildnis geht an Mads Nissens für sein Foto “The First Embrace”. Es zeigt die erste Umarmung einer Pflegeheim-Bewohnerin in Brasilien nach fünf Monaten Besuchsverbot. Zu sehen ist dieses und andere der Fots bei der World-Press-Photo-Ausstellung, die heute im Berliner Willy-Brandt-Haus eröffnet wird. Oliver Kranz hat die Ausstellung bereits gesehen.
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    Sie gelten als Raubgut aus dem heutigen Nigeria: Benin-Bronzen im Berliner Humboldt Forum. (Reporterbild: rbb)
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    Nigerianische Sicht: Die Benin-Bronzen

    Heute wurden im Humboldt Forum u.a. die Sammlungen des Ethnologischen Museums eröffnet. Es gibt viel Kritik, weil dort viel Raubkunst zu sehen ist - z.B. die Benin-Bronzen, die im nächsten Jahr zu sehen sein sollen, bevor sie an Nigeria zurückgegeben werden. Wie blicken die Menschen dort auf die Bronzen und warum sind sie ihnen so wichtig? Mehr dazu von Dunja Sadaqi.

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    Eröffnung von "Art Week"-Ausstellungen im Berliner Kindl-Zentrum

    Ein zentraler Ort der diesjährigen Berlin Art Week ist das Kindl-Zentrum für zeitgenössische Kunst. Heute eröffnen dort zwei Ausstellungen von hochkarätigen Künstlerinnen: Zu sehen sind die Installation "Fair Game" von Alexandra Bircken und die großflächigen figurativen Malereien von Tatjana Doll. Unsere Kunstexpertin Silke Hennig hat sich schon vor Ort umgesehen.
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    Alicja Kwade, Selbstporträt, 2020 © Courtesy of the artist; KÖNIG GALERIE, Berlin/ London/ Seoul/ Decentraland, Foto: Roman März
    Courtesy of the artist; KÖNIG GALERIE, Berlin/ London/ Seoul/ Decentraland, Foto: Roman März

    Berlinische Galerie: Alicia Kwade - "In Abwesenheit"

    Wie die Welt wahrnehmen, wie sie erfassen? Das ist eine philosophische Fragestellung, aber auch eine künstlerische - und zentral für das Schaffen von Alicja Kwade. Mit Anfang 40 gehört sie, die in Polen geboren und in Deutschland aufgewachsen ist, international zu den gefragtesten Kunstschaffenden aus Berlin. Hier eröffnet in der großen Ausstellungshalle der Berlinischen Galerie heute Abend eine ortsspezifische Installation Kwades. Sie trägt den Titel "In Abwesenheit". Silke Hennig konnte die Ausstellung bereits sehen.

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    Efremidis Gallery: Megan Marrin – "Compliance", Ausstellungsansicht; © Efremidis Gallery
    Efremidis Gallery

    Art Week: Was passiert beim Gallery Weekend *Discoveries"?

    In diesem Jahr gibt es erstmalig zwei Gallery Weekends in Berlin. Nach dem klassischen Gallery Weekend Termin am ersten Mai-Wochenende geht es vom 16.-18. September beim Gallery Weekend *Discoveries im Rahmen der Berlin Art Week um Neuentdeckungen. 49 Galerien zeigen junge Künstlerinnen und Künstler oder solche, die noch keine Einzelausstellung hatten. Am Donnerstag soll vor allem das Fachpublikum kommen, Freitag und Samstag dann alle Kunstinteressierten. Andrea Handels gibt einen Ausblick.
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    Thea Djordjadze – "Why hold on to that?", 2018, Aluminium; © Thea Djordjadze / VG Bild-Kunst, Bonn | Courtesy Portikus, Frankfurt am Main | Foto: Diana Pfammatter
    Thea Djordjadze / VG Bild-Kunst, Bonn | Courtesy Portikus, Frankfurt am Main | Foto: Diana Pfammatter

    Gropius Bau: "Thea Djordjadze: all building as making"

    Der Gropius Bau in Berlin hat sich unter der Leitung von Stephanie Rosenthal insbesondere die Präsentation von Künstlerinnen und Künstlern auf die Fahnen geschrieben, die internationalen Rang haben und in Berlin leben – aber hier, wenn überhaupt, dann nur in Galerien oder Gruppenausstellungen zu sehen waren. Pünktlich zur Art Week widmet der Gropius Bau einer weiteren solchen Künstlerin eine Schau: Die Werkschau der georgischen Künstlerin Thea Djordjadze ist ab Samstag dort zu sehen. Silke Hennig war schon da.
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    Sung Tieu in ihrer Installation mit Stern-Radios; © Andrea Handels
    Andrea Handels

    Preis der Nationalgalerie - Ausstellung der Shortlist-Nominierten

    Fünf Künstlerinnen und Künstler, darunter ein Duo, sind in diesem Jahr für den Preis der Nationalgalerie nominiert. Ihre Projekte drehen sich um Geister, Bars, Fernsehserien, DDR-Vergangenheit und Musik. Jetzt sind die Arbeiten im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart zu sehen. Andrea Handels stellt sie vor.
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