Kunst und Politik | Erlös oder Erlösung © rbb
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Kunst und Politik – von documenta bis Restitution - Erlös oder Erlösung?

Als größter deutscher Kunstskandal gilt der „Schwabinger Kunstfund“ von 2012. Ein Nazischatz von einer Milliarde Euro wurde phantasiert. Die Zahl schmolz, die von den Behörden angekündigte große Restitution blieb aus. Handelt es sich dabei ohne Zweifel um Kunst, generiert das Berliner Humboldtforum eine andere Herausforderung: Bereits die Einordnung der Relikte als Kunstobjekte setzt die kolonialen Verbrechen des Deutschen Reiches fort. Der Staat muss Lösungen für das Unrecht der Vergangenheit finden.

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Podcast - Kunst und Politik – von documenta bis Restitution

Der Staat hat die Kunst immer wieder benutzt, um Politik oder Geld zu machen. Künstler, die das Image der jungen Bundesrepublik gefährdeten, wurden nicht gezeigt. In der DDR werden Sammler enteignet und Kunst in den Westen verkauft. Heute muss sich der Staat positionieren und, von der NS-Raubkunst bis zum kolonialen Humboldt Forum, Lösungen für das Unrecht der Vergangenheit finden.

Vier Folgen Kunst und Politik von Ralf Homann und Mareike Maage

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Büste Theodor Heuss und "Große Knieende" in der documenta-Ausstellung des Deutschen Historischen Museums © Gregor Baron
Gregor Baron

DHM-Ausstellung | Podcast | Webdoku - "documenta - Politik und Kunst"

Die documenta als weltweit bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst spiegelt seit ihrem Beginn 1955 im Nachkriegs-Deutschland die Verflechtungen von Politik und Kunst. Alle vier bis fünf Jahre geht es nicht nur um Kunstwerke, sondern auch um politische Themen und gesellschaftlichen Wandel. Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum beleuchtet die Geschichte der documenta. In unserem Podcast sprechen wir darüber, wie der Staat die Kunst immer wieder benutzt hat. Und unsere Webdoku beleuchtet Politik und Skandale der documenta.