Rahel, damit Sie mich kennen (9/10) – Ist es nicht, als ob ich gestern Tee bei Ihnen getrunken habe? © rbb/Birgit Beßler
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Rahel, damit Sie mich kennen - "Ist es nicht, als ob ich gestern Tee bei Ihnen getrunken habe?" (9/10)

Nach Jahren des Umherziehens – Prag, Frankfurt, Karlsruhe – kehren die Varnhagens zurück nach Berlin. Das Paar wohnt nicht weit vom Gendarmenmarkt und gibt wie früher Abendgesellschaften. Hegel, Schleiermacher, die Humboldts – alles trifft sich bei Rahel, auch ein junger Dichter – Heinrich Heine.

Bleiben Sie ganz sich selbst und der Sache gegenüber, wenn Sie arbeiten! Jeder Silbe liest man das an. Glauben Sie`s, Heine!

Rahel

Nach sechs Jahren des Umherziehens – Prag, Wien, Frankfurt, Karlsruhe, Mannheim – waren die Varnhagens 1819 nach Berlin zurückgekehrt. Das Paar wohnt in der Französischen Straße, nicht weit vom Gendarmenmarkt, in dessen Nähe Rahel aufgewachsen ist. Die Jahre sind nicht spurlos an ihr vorübergegangen. Rahel ist nun Mitte 50. Oft ist sie krank. Doch zwei französische Zeitungen hält sie sich, geht ins Theater, hört Vorlesungen, führt eine umfangreiche Korrespondenz, reist, macht Besuche und empfängt die zahlreichen Besucher. Wie 20 Jahre zuvor trifft man sich zu ihren Abendgesellschaften – Hegel, Schleiermacher, Ranke, die Humboldts oder Graf Yorck von Wartenburg und eines Tages ein junger Dichter: Heinrich Heine.

Mit Dagmar Manzel, Inka Löwendorf, Max von Pufendorf, Devid Striesow, Franziskus Claus, Winnie Böwe, Niklas Kohrt, Manuel Bittorf, Tim Freudensprung, Linda Blümchen

Akkordeon: Eva Zöllner
Komposition und Klavier: Dietrich Eichmann
Regie: Christine Nagel
Produktion: rbb 2021

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Rahel, damit Sie mich kennen © rbb/Birgit Beßler
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10-teiliger Podcast zum 250. Geburtstag von Rahel Levin Varnhagen - Rahel, damit Sie mich kennen

Rahel Levin Varnhagen von Ense – in ihrem Salon trifft sich das Who is who Berlins um 1800. Anspruchsvoll ist sie und emanzipiert. Ihr bewegtes Leben war geprägt von großen Zeitumbrüchen, von Freundschaften und der Suche nach der wahren Liebe und nicht zuletzt von dem Umstand, dass sie Jüdin war. Frau und Jüdin – genug, um ein Leben lang um Anerkennung kämpfen zu müssen.