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    Tanz und Theater

    Tanz und Theater in Berlin und Brandenburg - wir berichten von Premieren und aktuellen Ereignissen

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    - Ralph Morgenstern über "Sugar" am Schlosspark Theater

    "Nobody is perfect!", "Niemand ist vollkommen!", - das ist der wohl berühmteste letzte Satz der Filmgeschichte - in der unsterblichen Komödie "Manche mögen's heiß". Im Schlosspark Theater in Berlin gehört dieser Satz jetzt dem Schauspieler Ralph Morgenstern. Denn er spielt Osgood Fielding den Dritten, einen schon in die Jahre gekommenen Millionär, der sich in die Bassgeige Daphne verliebt, die in Wahrheit Jerry heißt. Die Berliner Premiere von "Sugar", der Musical-Version des legendären Spielfilms, wurde jüngst mit Ovationen gefeiert und Ralph Morgenstern mit "Bravo"-Rufen. Verdientermaßen. Denn im Vergleich zur Filmfigur ist sein Osgood viel mehr als eine Karikatur. Wie er sich die Rolle erarbeitet hat - und mehr - erzählt er auf rbbKultur im Gespräch mit Peter Claus.
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    - Deutsches Theater: "Platonow"

    Er gehört zu den aufregendsten Regisseuren Russlands: Timofej Kuljabin. Vor drei Jahren hat der künstlerische Leiter des „Rote Fackel“-Theaters Nowosibirsk seine legendäre Version von Anton Tschechows "Die drei Schwestern" im Deutschen Theater gezeigt. Im letzten Jahr war dort seine Fassung von Strindbergs „Fräulein Julie“ zu sehen und nun steht wieder Tschechow auf dem Programm. Gestern feierte Kuljabins Inszenierung von "Platonow" Premiere am DT. Unsere Kritikerin Barbara Behrendt war dabei.
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    Alexander Busche, Intendant u. Regisseur Brandenburger Theater © Juliane Menzel
    Juliane Menzel

    - Intendant Alexander Busche zu "Lustige Weiber" im Brandenburger Theater

    Mit einer Adaption der Oper "Die lustigen Weiber von Windsor" stellt sich der neue Intendant des Brandenburger Theaters Alexander Busche seinem Publikum vor. Auf rbbKultur erzählt er, wie er den Klassiker aktualisiert hat und was er mit dem Brandenburger Theater vor hat.
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    Berliner Ensemble: "Brechts Gespenster" von Suse Wächter © Jörg Brüggemann
    Jörg Brüggemann

    - "Brechts Gespenster" von Suse Wächter am Berliner Ensemble

    Suse Wächter ist eine der bedeutendsten Puppenbauer*innen -und spieler*innen Deutschlands, die für ihre Inszenierungen gefeiert wird. Nun lässt sie "Brechts Gespenster" am Berliner Ensemble aufleben. Gestern wurde das Stück uraufgeführ. Eien Kritik von Barbara Behrendt.

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    Hans Otto Theater: Frau Schmidt fährt über die Oder © Thomas M. Jauk
    Thomas M. Jauk

    - "Frau Schmidt fährt über die Oder" im Hans Otto Theater

    Als Auftragswerk der Münchner Kammerspiele feierte Anne Habermehls "Frau Schmidt fährt über die Oder" dort vor knapp einem Jahr seine Uraufführung. Nun ist das Stück am Potsdamer Hans Otto Theater zu sehen. Darin geht es um die Spätaussiedlerin Susanne Schmidt, die 1990 ihre Heimatstadt Wroclaw verlässt, um sich im wiedervereinigten Deutschland ein neues Leben aufzubauen. Der Beginn einer spannenden Familiengschichte. Eine Kritik von Barbara Behrendt.
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    - "Kinder der Sonne" am Potsdamer Hans-Otto-Theater

    Menschen aus weit voneinander entfernten Lebenswelten treffen in Maxim Gorkis "Kinder der Sonne" aufeinander. Gorki schrieb das Drama 1905 als Reaktion auf blutige politische Unruhen. Bettina Jahnke eröffnet mit ihrer Inszenierung dieses Stücks nun die neue Spielzeit am Potsdamer Hans-Otto-Theater. Gestern war die Premiere und unsere Kritikerin Barbara Behrendt war vor Ort.
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    Ophelia’s Got Talent, Uraufführung 15.09.2022, Große Bühne (Quelle: Volksbühne/Nicole Marianna Wytyczak)
    Volksbuehne/Nicole Marianna Wytyczak

    - Volksbühne: "Ophelia’s got Talent" von Florentina Holzinger

    Auch die Volksbühne ist gestern in die neue Saison gestartet - mit der Uraufführung des aktuellen Stücks der österreichischen Choreografin und Performancekünstlerin Florentina Holzinger: "Ophelia’s got Talent", so der Titel, ist angekündigt als 'eine physische Studie zur Psychologie des Wassers im 21. Jahrhundert.' Eine Kritik von Barbara Behrendt.

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    Staatstheater Cottbus: Im Berg © Frank Hammerschmidt
    Frank Hammerschmidt

    - Armin Petras inszeniert "Im Berg" nach Franz Fühmann in Cottbus

    Armin Petras ist eine prägende Figur der deutschen Theaterlandschaft. Seit 2020 ist er Hausautor und Hausregisseur und mit Beginn der neuen Spielzeit Co-Schauspieldirektor am Staatstheater Cottbus. Jetzt hat er für seine neue Wirkungsstätte "Im Berg", das Roman-Fragment von Franz Fühmann, zu einem Musiktheater-Stück umgeformt und inszeniert. Als Komponisten steigen Sebastian Vogel und Thomas Kürstner in den Bergwerksschacht. Für rbbKultur war Frank Dietschreit am Wochenende bei der Uraufführung in Cottbus.

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    Berliner Ensemble: Exil © Jörg Brüggemann
    Jörg Brüggemann

    - Premierenbericht "Exil" am Berliner Ensemble

    Der belgische Theaterregisseur Luk Perceval war oft beim Theatertreffen eingeladen und Hausregisseur an der Schaubühne am Lehniner Platz. Nun inszeniert er zum ersten Mal am Berliner Ensemble: "Exil" nach dem Roman von Lion Feuchtwanger. Premiereneindrücke von Barbara Behrendt.
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    - "Mother Tongue" von Lola Arias im Gorki Theater

    Die argentinische Schrifstellterin und Regisseurin Lola Arias beschäftigt sich in ihrem neuen Stück "Mother Tongue" mit dem Thema wann und wie man Mutter wird. Der Diskurs um eine legale Abtreibung polarisiert sich um die Geburtenrate, die Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung, die Legalisierung der Leihmutterschaft, die Adoption durch Alleinstehende und gleichgeschlechtliche Paare. Ein Vorbericht von Barbara Behrendt.
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    Schaubühne am Lehniner Platz Berlin; © Gianmarco Bresadola
    Gianmarco Bresadola

    - Die neue Spielzeit der Schaubühne

    Morgen startet die Schaubühne mit der Produktion „Sich waffnend gegen eine See von Plagen“ in die neue Spielzeit. Ukrainische Theatermacher*innen und Schauspieler*innen aus dem Ensemble denken auf der Bühne darüber nach, was Waffen bewirken können. Kann es richtig sein, wenn Künstler*innen ganz real zum Gewehr greifen? An der Schaubühne werden in dieser Saison viele unbequeme Fragen gestellt. Wir sprechen mit Maja Zade, der leitenden Dramaturgin des Hauses, über das, was die Schaubühne in dieser Saison zu bieten hat.
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    Bar jeder Vernunft: Die Bettwurst © Barbara Braun / BAR JEDER VERNUNFT
    Barbara Braun / BAR JEDER VERNUNFT

    - Rosa von Praunheims "Die Bettwurst" in der Bar jeder Vernunft

    Paradiesvogel, Exzentriker, Tabubrecher und nimmermüder Filmemacher: So kennt man den Künstler und Aktivisten Rosa von Praunheim. Einer seiner ersten Spielfilme war im Jahr 1971 "Die Bettwurst". Nun inszeniert von Praunheim kurz vor seinem 80. Geburtstag seinen Kultfilm als Musical in der Bar jeder Vernunft. Gestern war die Uraufführung und unser Kritiker Kai Luehrs-Kaiser war dabei.
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    Deutsches Theater: Der Einzige und sein Eigentum © Arno Declair
    Arno Declair

    - "Der Einzige und sein Eigentum" nach Max Stirner

    Es ist schon rebellisch, was der eher unbekannte Philosoph Max Stirner 1844 in seinem Hauptwerk "Der Einzige und sein Eigentum" formuliert: ein Plädoyer für einen radikalen Egoismus und dafür, dass allein der Einzelne Verantwortung für sein Handeln übernehmen könne. Stirners Thesen sind nun auch Gegenstand eines opulenten Stück Musiktheaters, das der Regisseur Sebastian Hartmann zusammen mit dem Komponisten und Musiker PC Nackt und seinem Ensemble am Deutschen Theater präsentiert. Gestern war die Premiere und unsere Kritikerin Barbara Behrendt war dabei.
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    - Schlosspark Theater zeigt Musical nach dem Film „Some like it hot“

    Billy Wilders Film "Manche mögen's heiß" mit Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon ist legendär. Doch auch die Uraufführung von "SUGAR", der Musical-Version der Filmkomödie, wurde 1972 ein Sensationserfolg am Broadway. Nun steht das beliebte Musical im Schlosspark Theater auf dem Programm. Heute Abend ist die Premiere. Ein Vorbericht von Hans Ackermann.
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    - Chamäleon Theater: "The Mirror"

    In "The Mirror" - also der "Spiegel" - geht es um die Liebe zur Bühne, die Selbstbespiegelung auf der Bühne und um die wahren Gesichter hinter der Fassade. Gestern feierte das Stück der australischen Tanz- und Akrobatik-Kompanie "Gravity and other myths" Premiere im Berliner Chamäleon Theater. Frauke Thiele war dabei.
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    Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz © Daniel Kalker/dpa
    Daniel Kalker/dpa

    - Volksbühne: die neue Spielzeit

    Die Berliner Volksbühne hat in ihrer ersten Spielzeit unter der Intendanz von René Pollesch ein eher trauriges Bild abgegeben - wenig Aufführungen, wenig neue Ideen, wenig verkaufte Karten. Doch das könnten ja Startschwierigkeiten sein. Nun haben Pollesch und sein Team an der Volksbühne das Programm der neuen Spielzeit vorgestellt. Barbara Behrendt war dabei.
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    Deutsches Theater: Der Sturm © Bregenzer Festspiele / Karl Forster
    Bregenzer Festspiele / Karl Forster

    - DT-Kammerspiele: "Der Sturm" von William Shakespeare

    "Der Sturm" ist eines der Intrigenspiele von William Shakespeare. Es geht um den entmachteten Herzog Prospero. Mithilfe des Luftgeistes Ariel beschwört er einen Sturm herauf, um seine Feinde auf seine Insel zu locken und sich grausam an ihnen zu rächen. Zugleich ist "Der Sturm" ein Stück über die Kraft des Theaters selbst. In einer neuen Übersetzung von Jakob Nolte ist der Klassiker nun in Berlin in den Kammerspielen des Deutschen Theaters zu sehen. Unsere Kritikerin Barbara Behrendt war gestern bei der Premiere dabei.

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    Theater Thikwa: VIPs only! © Mary-Ann Schubert
    Mary-Ann Schubert

    - Theater Thikwa: "VIPs only"

    Ein VIP ist eine "very important person". Aber was genau macht jemanden zu einer very important person? Die Darsteller vom Theater Thikwa würden diesen gesellschaftlichen Status nur schwer erreichen, da sie Menschen mit Behinderung sind. In ihrer neuen Produktion "VIPs only" erforschen die Thikwa-Performer vom den Einfluß von Idolen und anderen wichtigen Menschen in ihrem Leben. Regine Bruckmann durfte sich vorab anschauen, wie die Utopie des idealen Menschen dabei humorvoll dekonstruiert wird.

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    - Tanz im August: "New Creation"

    In seinen Choreografien verbindet Bruno Beltrão Street-, Breakdance und Hip-Hop mit zeitgenössischem Tanz und bezieht sich dabei auf die politische Situation in seinem Heimatland Brasilien. Wie das auf der Bühne zusammen kommt, ist beim Festival "Tanz im August" zu erleben. Dort zeigen Bruno Beltrão und seine Kompanie Grupo de Rua das Stück "New Creation". Unser Kritiker Frank Schmid war gestern im Haus der Festspiele dabei.
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    Tänzerinnen des Staatsballetts Berlin tanzen auf einem Ausflugsschiff während einer Tour durch die Innenstadt den "Schwanensee", als das Schiff vor dem Bode-Museum vorbeifährt; © dpa/Christoph Soeder
    dpa/Christoph Soeder

    - From Berlin With Love - Staatsballett mit Tanzaufführung auf dem Schiff

    Die Berliner Spree wird am Abend zu einer schwimmenden Ballett-Bühne. Die Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts fahren mit einem Schiff auf dem Wasser durch die Mitte der Hauptstadt und tanzen dabei. Die Aktion unter dem Titel „From Berlin with love“ ist Teil des Kultursommer-Festivals. Gezeigt werden verschiedene Stücke aus dem Repertoire – unter anderem „Schwanensee“. Leon Ginzel hat die Proben besucht.
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    Das Fachmagazin "Theater heute" veröffentlicht seine Umfrage unter Kritikerinnen und Kritikern. Zum "Theater des Jahres" wurde das Schauspielhaus Bochum gewählt; © dpa/Bernd Thissen
    dpa/Bernd Thissen

    - Schauspielhaus Bochum ist "Theater des Jahres"

    Heute erscheint die jährliche Umfrage der Zeitschrift "Theater heute“, bei der unter anderem das "Theater des Jahres“, die "Inszenierung des Jahres“ und die Schauspieler des Jahres gekürt werden. 45 Kritikerinnen und Kritiker haben diesmal ihre Stimme abgegeben. Das Schauspielhaus Bochum ist mit sechs Stimmen zum "Theater des Jahres" gewählt worden. Wer andere Auszeichnungen bekommt hat, verrät unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt, die auch mitgestimmt hat.
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    Ton und Kirschen: Der gefesselte Prometheus © Jean-Pierre Estournet
    Jean-Pierre Estournet

    - Wandertheater Ton und Kirschen: Prometheus

    Prometheus ist der Prototyp des Rebellen. Wegen seiner Gaben an die Menschheit wird er von Zeus an den Felsen gefesselt und gibt sich im Kampf gegen den Göttervater trotzdem nicht geschlagen. Immer wieder wird seine Geschichte von Theater, Literatur und Kunst aufgegriffen. Aus dem 5. Jahrhundert vor Christus stammt die Tragödie „Der gefesselte Prometheus“, sie wird dem Dichter Aischylos zugeschrieben. Dieses Drama hat nun die internationale Truppe des „Ton und Kirschen Wandertheaters“ aufgegriffen. Sie präsentiert den antiken Stoff unter freiem Himmel und tourt damit in diesem Sommer durch Brandenburg und Berlin. Regine Bruckmann hat das Stück bereits gesehen.
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    Tanz im August: Oona Doherty - "Navy Blue" © Sinje Hasheider
    Sinje Hasheider

    - Oona Doherty und Robyn Orlin bei Tanz im August

    Nach dem pandemiebedingten Schmalspurprogramm im Vorjahr präsentiert das internationale Festival "Tanz im August" nun bis zum 27. August wieder ein volles Programm. Unser Tanzkritiker Frank Schmid verfolgt das Festival und hat die aktuellen Arbeiten von Oona Doherty und Robyn Orlin gesehen.
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    Chamäleon Theater: "The Mirror" von Gravity and Other Myths, © Darcy Grant
    Darcy Grant

    - Chamäleon: Die letzten Proben von "The Mirror"

    Heute Abend beginnen am Chamäleon die ersten Aufführungen von "The Mirror", die sogenannten Previews, ganz normal mit Publikum. Plakate sind schon überall in Berlin zu sehen und am 1. September ist dann die offizielle Premiere. So lange wird das Stück sich auch noch verändern. Ein Stück der australischen Kompanie Gravity and other myths, die es zusammen mit dem Chamäleon Theater entwickelt hat. Frauke Thiele konnte bei den letzten Proben zusehen und den künstlerischen Leitern von Chamäleon und Kompanie sprechen.

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    Tanz im August 2022, Jefta van Dinther: Unearth © Jubal Battisti
    Jubal Battisti

    - Tanz im August: "Unearth" von Jefta van Dinther

    In seinen Stücken untersucht der Tänzer und Choreograf Jefta van Dinther die Grenzen dessen, was ein Körper in Bewegung leisten kann. Seine aktuelle Inszenierung "Unearth" widmet sich der Sehnsucht, Vergangenes noch einmal erleben zu können. Gestern wurde "Unearth" beim Festival "Tanz im August" uraufgeführt. Ob das ein sehenswerter Abend ist, weiß Frank Schmid.

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    - Tanz im August: La Veronal

    Bildstark und sehr politisch ist der "Tanz im August" wieder - typisch für das internationale Festival. Unser Tanzkritiker Frank Schmid verfolgt es und hat sich gestern eine Choreographie der spanischen Gruppe 'La Veronal' angesehen. Ihre Inszenierung "Sonoma" soll eine Hommage an den Surrealisten Luis Buňuel sein. Ob sie so schrill ist wie seine Figur und sein Schaffen? Frank Schmid mit seiner Kritik des Tanzabends.
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    Tanz im August: Amala Dianor - Siguifin © Laurent Philippe
    Laurent Philippe

    - Tanz im August - die Höhepunkte am Wochenende

    Nach einem pandemiebedingten Schmalspurprogramm im Vorjahr präsentiert das internationale Festival Tanz im August nun wieder ein volles Programm. Am Freitag gab es die Eröffnung mit dem sehr politischen Tanztheater der australischen Company Marrugeku. Die Kritik zur dieser Eröffnung können Sie auf unserer Internetseite nachlesen. Drei Deutschlandpremieren gab es am Wochenende. Unser Tanzkritiker Frank Schmid war dabei.

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    Tanz im August: Marrugeku - Jurrungu Ngan-ga / Straight Talk © Abby Murray
    Abby Murray

    - Tanz im August: "Marrugeku" im Haus der Berliner Festspiele

    Über drei Wochen lang wird in Berlin getanzt - der "Tanz im August" wurde gestern Abend feierlich eröffnet. 200 Künstler*innen aus 25 Ländern zeigen an unterschiedlichsten Orten ihre Können. Den Auftakt machte das australische Ensemble Marrugeku mit einer Deutschlandpremiere. Eine Kritik von Frank Schmid.

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    Circus Festival
    Circus Festival

    - "Berlin Circus Festival" Eröffnung

    Nach pandemiebedingter Pause beziehungsweise Einschränkungen gehen in diesem Sommer wieder viele Festivals mit vollem Programm an den Start. Auch das Berlin Circus Festival. Mit akrobatischer Performance, kuriosen Kunststücken und ungewöhnlichen Konzerten. Das Ganze auf dem Tempelhofer Feld. Zum Auftakt am Abend war Frauke Thiele vor Ort.
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    - Eröffnung: Tanz im August

    Heute beginnt wieder "Tanz im August", das dreiwöchige Berliner Festival für zeitgenössischen Tanz - und dies schon seit 1988. Jetzt erstmals seit 2020 wieder mit Tänzern und Zuschauern gemeinsam: 87 Veranstaltungen mit fast 200 Künstlerinnen aus 25 Ländern an zehn Berliner Orten. Es startet heute in Neukölln in den Räumen der ehemaligen Kindl-Brauerei mit der mehrstündigen Tanzperformance Silver von Cristina Caprioli, der die diesjährige Retrospektive gewidmet ist. Tomas Fitzel berichtet.
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    Cristina Caprioli / ccap – Loops: Scary Solo & Omkretz2.22; © Franz Kimmel
    Franz Kimmel

    - Tanz im August: Cristina Caprioli - Ein Porträt

    Heute beginnt wieder Tanz im August, nach der Pandemie seit 2019 erstmals wieder mit Tänzern und Zuschauern gemeinsam: 87 Veranstaltungen mit fast 200 Künstler:innen aus 25 Ländern an zehn Berliner Orten. Es ist das letzte Festival, das Virve Sutinen leitet. Zum Abschluss ihrer Berliner Zeit beauftragte sie die in Schweden lebende italienische Choreografin Cristina Caprioli mit einer Retrospektive ihrer Arbeit aus den letzten 20 Jahren. Ein Porträt von Tomas Fitzel.

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    Radialsystem: "Kiss" - Kasia Wolinska © Sven Gutjahr
    Sven Gutjahr

    - Radialsystem: "Kiss" - Choreografie von Kasia Wolinska

    Mit seinem äußerst extrovertierten Auftreten ist Prince zum Super-Popstar der 80er Jahre aufgestiegen. Seine Musik und sein Tanzstil waren Inspiration für Kasia Wolinska und ihre Choreografie "Kiss". Gestern Abend war Uraufführung beim "Sense"-Festival im Berliner Radialsystem, bei dem sinnliche Wahrnehmung und Erfahrung im Mittelpunkt stehen sollen. Mit dabei unser Tanzkritiker Frank Schmid.

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    MoraLand von Theater Anu © Theater Anu
    Theater Anu

    - Theater Anu: "MoraLand"

    Stellen Sie sich vor, auf dem Tempelhofer Feld ist eine riesige rote Blumenknospe gewachsen, groß genug, um einen Menschen dort schlafen zu lassen. Das Volk der Moraner hat deshalb rund um die Knospe seine Buden aufgeschlagen, auf der Suche nach einer neuen Königin. Diese fantastische Erzählung aus dem "MoraLand" hat sich das Theater Anu ausgedacht. Seit über 15 Jahren erzählt die freie Theatergruppe Geschichten im öffentlichen Raum und lädt die Zuschauer dazu ein, in die von ihnen erschaffenen poetischen Welten einzutauchen. Regine Bruckmann ist für uns auf dem Tempelhofer Feld vorab schon mal in die Knospe geklettert.
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    Everybody is Gone © Max Eicke | www.maxeicke.com
    © Max Eicke

    - Performance "Everybody is gone" in der Alten Münze

    Die Missachtung der Menschenrechte in China ist ein Dauerthema. Mit der Austragung der Olympischen Sommerspiele in Peking 2008 verband sich die Hoffnung, dass China sich öffnen und die Menschenrechtslage sich dadurch bessern würde. Doch eher ist das Gegenteil eingetreten. Die Stichworte lauten: komplette elektronische Überwachung der Bevölkerung, die Abschaffung der Demokratie in Hongkong, die Bedrohung Taiwans sowie die Unterdrückung ethnischer Minderheiten in Tibet sowie in der uigurischen Region Xinjiang. Eine Performance in der Alten Münze bringt das Publikum jetzt in direkten Kontakt mit diesen chinesischen Umerziehungsmethoden. Tomas Fitzel war dort.

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    Globe Berlin: Wie die Krähe fliegt © Globe Berlin / Thorsten Wulff
    Globe Berlin / Thorsten Wulff

    - "Wie die Krähe fliegt" im Globe Berlin

    Seit 2019 residiert das Globe Theater an der Sömmeringstraße in Berlin-Charlottenburg als Open-Air-Sommertheater, angelehnt an das historische Globe von William Shakespeare in England. "Abschied und Aufbruch" ist der Titel der diesjährigen Saison mit einem Programm aus Shakespeare-Hits wie "Romeo und Julia" auf Deutsch und Englisch aber auch einer Uraufführung. Das Stück "Wie die Krähe fliegt - Berlin, Todmorden" hat am kommenden Sonnabend Premiere. Sigrid Hoff mit ersten Eindrücken.

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    Kat Válastur, Choreografin © Kat Válastur
    Kat Válastur

    - "Choreographing Politics": Tanzperformances im Bode-Museum

    Das Bode-Museum hat eine neue Veranstaltungsreihe: Unter dem Titel "Choreographing Politics" werden im Museum Tanzperformances gezeigt, die in Verbindung mit der Sammlung und der Geschichte des Hauses stehen sollen. Den Auftakt machten am Wochenende Jérôme Bel und Kat Válastur mit ihren Choreografien. Unser Kritiker Frank Schmid hat die Premieren gesehen.

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    Festival "Berlin lacht!" © dpa/Paul Zinken
    dpa/Paul Zinken

    - Berlin lacht! Festival auf dem Alexanderplatz

    Zwei Jahre lang musste das Festival eine Pandemie-bedingte Pause einlegen, aber seit dem Wochenende heißt es auf dem Alexanderplatz wieder "Berlin lacht!" Da ist dann wieder außergewöhnliche und internationale Straßentheaterkunst zu sehen. Mal humorvoll, mal träumerisch. Miron Tenenberg hat sich in Berlin-Mitte umgesehen.
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    - Bode-Museum: „Choreographing Politics“

    Im Berliner Bode-Museum startet heute eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Choreographing Politics“. Gezeigt werden Tanzperformances, in Verbindung mit der Sammlung und der Geschichte des Museums. Auf rbbKultur sprechen wir der Kuratorin, Carolin Brandl.
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    Szene aus der Tanzperformance "Wiegenlieder" in den Uferstudios in Berlin-Wedding
    Uferstudios/Franziska Cazanave

    - Uferstudios: Claudia Garbe - "Wiegenlieder"

    Um Mutter*schaft in all ihren Phasen und mit all ihren Ambivalenzen geht es in der aktuellen Produktion der Choreografin Claudia Garbe. "Wiegenlieder" heißt die Tanzperformance, die bis zum Sonntag auf der Freilichtbühne der Uferstudio zu sehen sein wird. Gestern war die Premiere, und unser Tanzkritiker Frank Schmid war dabei.

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    Puppe50 – Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch © Michaela Gericke
    Michaela Gericke

    - 50 Jahre Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch

    Drei Tage feiert die Puppenspielabteilung der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" ihr 50-jähriges Bestehen. Es gibt kostenlose Vorstellungen mit sehr verschiedenen Puppen und Figuren. Zu sehen sind Klappmaulpuppen, Handpuppen, Marionetten und Requisiten des Objekttheaters. Michaela Gericke hat sich vorab auf den Probebühnen umgeschaut und mit begeisterten Puppenspieler*innen gesprochen.

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    Staatstheater Cottbus: Carmen © Marlies Kross
    Marlies Kross

    - "Carmen" am Staatstheater Cottbus

    "Carmen" ist die berühmteste Oper des französischen Komponisten Georges Bizet. Die realistische Milieuschilderung, die Dramatik und die schicksalhafte Tragik stieß bei den Kritikern der Uraufführung 1875 auf eher ablehnede Reaktionen, bald darauf wurde "Carmen" allerdings zu einem der größten Erfolge der Weltgeschichte. Eine Neuinszenierung der Oper hat gestern am Staatstheater Cottbus Premiere gefeiert. Frank Dietschreit war dabei.

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    - Schlosspark Theater - Für Mich Soll's Rote Rosen Regnen

    Die zweifache Preisträgerin des Musical- und Chansonwettbewerb Antje Rietz spielte an den Staatstheatern Karlsruhe, Kassel oder Schwerin. Nun ist sie auch am Schlosspark Theater zu sehen: als Hildegard Knef in "Für mich soll's rote Rosen Regen". Über die Inszenierung spricht sie auf rbbKultur.
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    - Deutsches Theater: "Liebe, einfach außerirdisch" von René Pollesch

    René Polleschs neues Stück heißt "Liebe einfach außerirdisch". Eigentlich ist Pollesch Intendant der Berliner Volksbühne, doch nun führt er Regie am Deutschen Theater. Besetzt hat er seine Inszenierung mit Trystan Pütter, Sophie Rois und Kotbong Yang. Barbara Behrendt berichtet von der Uraufführung.
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    - Das Monbijou-Theater spielt wieder

    Das Monbijou-Theater spielt wieder. Die Theatergruppe hat ihr hölzernes Amphitheater an der alten Stelle gegenüber dem Bodemuseum aufgebaut. Es gibt einen Pizzastand, Liegestühle und gleich an der Spree eine Tanzfläche für Tangotänzer. Heute Abend hat eine neue Version der Erfolgsproduktion „Diener zweier Herren“ Premiere. Oliver Kranz besuchte für uns die Proben.
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    - Volksbühne: Bilanz der ersten Spielzeit von René Pollesch

    René Polleschs erste Spielzeit als Intendant der Berliner Volksbühne ist zu Ende, doch die Bilanz fällt ernüchternd aus: die Auslastung ist mau und die Presse ist sich einigermaßen einig in ihrem negativen Urteil. Manche fordern sogar, die Kulturpolitik müsse „Konsequenzen ziehen“. Was da schon wieder schiefgelaufen ist, fragt Frank Schmid unsere rbbKultur-Theaterkritikerin Barbara Behrendt.
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    Burgtheater: The Who And The What © Reinhard Werner
    Reinhard Werner

    - Renaissance-Theater: "The Who And The What" von Ayad Akhtar

    Acht Jahre lang verkörperte der österreichische Schauspieler Peter Simonischek bei den Salzburger Festspielen die Paraderolle des "Jedermann" in Hoffmansthals Traditionsstück. Nun ist der Bühnen-Star für ein paar Tage in Berlin zu erleben, in dem Burgtheater-Gastspiel "The Who And The What". Gestern feierte das preisgekrönte Stück von Ayad Akhtar im Renaissance-Theater Premiere. Unser Kritiker Frank Dietschreit war dabei.
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    Burgtheater: The Who And The What © Reinhard Werner
    Reinhard Werner

    - Renaissance-Theater: "The Who And The What" von Ayad Akhtar

    Acht Jahre lang verkörperte der österreichische Schauspieler Peter Simonischek bei den Salzburger Festspielen die Paraderolle des "Jedermann" in Hoffmansthals Traditionsstück. Nun ist der Bühnen-Star für ein paar Tage in Berlin zu erleben, in dem Burgtheater-Gastspiel "The Who And The What". Gestern feierte das preisgekrönte Stück von Ayad Akhtar im Renaissance-Theater Premiere. Unser Kritiker Frank Dietschreit war dabei.

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    Staatstheater Cottbus: Die drei Musiketiere © Marlies Kross
    Marlies Kross

    - Staatstheater Cottbus: "Die drei Musketiere"

    Am Staatstheater Cottbus hieß es gestern "Alle für einen, einer für alle!" Nach einem Libretto von Michael Böhnisch inszenierte der französische Choreograf Manuel-Joël Mandon "Die drei Musketiere" - frei nach Alexandre Dumas’ berühmtem Roman. Getanzt und gespielt wurde im Hof der Alvensleben-Kaserne. Unser Kritiker Frank Schmid hat die Uraufführung des Ballettspektakels gesehen.

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    Ballhaus Ost: Wir wollen, dass es schön ist © Renata Chueire
    Renata Chueire

    - Ballhaus Ost: "Wir wollen, dass es schön ist"

    Was als schön gilt, ist bekanntermaßen für jeden etwas anderes, abhängig von der Kultur, von der Klasse, vom Zeitgeist. Aber woher wissen wir eigentlich, was schön ist? Das Perfomance-Kollektiv "Hysterisches Globusgefühl" hat sich Gedanken über das Schöne gemacht und schnell gemerkt, dass es eine Norm ist, anerzogen, so wie andere Verhaltensweisen, für die wir gelobt oder getadelt werden. In ihrer Arbeit "Wir wollen, dass es schön ist" möchten sie dem Schönen deshalb mal ganz anders begegnen. Heute Abend ist Premiere im Ballhaus Ost. Unsere Kulturreporterin Corinne Orlowski durfte schon mal Platz nehmen.

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    Die Rache der Panda-Pussies © Dietmar Schmitt
    Dietmar Schmitt

    - Sophiensaele: "Die Rache der Panda-Pussies"

    Vanessa Stern ist Schauspielerin und Gründerin des "Krisenzentrums für weibliche Komik". Seit 2011 zeigt sie ihre Inszenierungen in den Sophiensaelen, im Rahmen des Projekts "Heulen kann jede - weibliche Komik in der Krise". Im Festsaal feierte gestern nun ihr aktuelles Stück "Die Rache der Panda-Pussies" Premiere. Unser Kritiker Oliver Kranz war dabei.
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    "Fischer Fritz" von Raphaela Bardutzky (Koproduktion Schauspiel Leipzig) © Rolf Arnold
    Rolf Arnold

    - DT: Lange Nacht der Autor:innen

    Am Wochenende gingen am Deutschen Theater die 25. Autor:innentheatertage zu Ende. Ein Höhepunkt des Festivals der Neuen Dramatik war die Lange Nacht der Autor:innen am Samstag. Aus 200 Einsendungen hatte die Jury drei Theatertexte ausgewählt, deren Inszenierungen zur Uraufführung kamen. Unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt hat sie gesehen.

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    Tanz und Theater © rbbKultur
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    - Maxim Gorki Theater: "Geschwister" von Ersan Mondtag

    "Geschwister" - so heißt das neue Stück von Ersan Mondtag, das Fragen nach dem Weiterwirken des Nationalsozialismus in den Familien stellt - bis zum Beginn der Nullerjahre und den ersten Morden des NSU. Gestern war die Uraufführung im Maxim Gorki Theater und Barbara Behrendt war dabei.
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    - stolpern - ein theater-pädagogisches Projekt

    Abwertung, Diskriminierung und Rassismus - Jugendliche aus Cottbus und Berlin erzählen in dem Theaterprojekt "stolpern" von ihren Erfahrungen. In der Kooperation des Cottbusser Piccolo Theaters und der Berliner Schaubühne untersuchen die 15- bis 21-Jährigen, wie und welche rassistischen Stereotype seit Generationen in der deutschen Gesellschaft hervorgebracht und politisch missbraucht werden. Wir sprechen mit der Spielleiterin Mai-An Nguyen von der Berliner Schaubühne.
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    "Eleos. Eine Empörung in 36 Miniaturen" (Schauspielhaus Graz) © Lex Karelly
    Lex Karelly

    - Autor:innen-theatertage am Deutschen Theater

    Es ist viel los bei den 25. Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater (08. - 18.06.). rbbKultur ist heute auf dem Theatervorplatz live dabei. Oliver Kranz und Andrea Handels sprechen mit Juror Ferdinand Schmalz, den Autorinnen Paula Thielecke und Nele Stuhler, dem Regisseur und Autor Armin Petras alias Fritz Kater und dem DT-Intendanten und Erfinder der Autor*innentheatertage Ulrich Khuon.
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    Ü53 - Wie lange können Sie das eigentlich noch machen?; © Compagnie Crelle
    Compagnie Crelle

    - "Ü53 - Wie lange können Sie das eigentlich noch machen?“

    Was machen eigentlich Zirkusperformer, wenn Sie älter werden? Vier ArtistInnen haben versucht, Antworten darauf zu finden. Auf rbbKultur sprechen wir mit Sabine Rieck, die den Abend "Ü53 - Wie lange können Sie das eigentlich noch machen?“ im Pfefferberg Theater mitentwickelt hat.
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    Fania Sorel, Schauspielerin © Tobias Kruse
    Tobias Kruse

    - Fania Sorel – ein Porträt der Schauspielerin

    Über die Schwierigkeiten, in einem fremden Land akzeptiert zu werden, könnte Fania Sorel ein Lied singen. Die Schauspielerin mit "Migrationshintergrund" ist Ensemblemitglied am Theater Bremen. Heute ist die Belgierin im Rahmen der Autor:innentheatertage am Deutschen Theater in Berlin zu erleben. Vera Block stellt sie vor.

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    Die Räuber der Herzen_Deutsches Theater
    Thomas Aurin

    - "Räuber der Herzen" bei den Autor:innentheatertagen

    Was passiert, wenn Schillers erstes Drama "Die Räuber" mit der Gaunerkomödie "Ocean's Eleven" kombiniert wird? Das zeigt der Regisseur und Dramatiker Bonn Park mit seinem Stück "Die Räuber der Herzen". Im September wurde es im Deutschen Schauspielhaus Hamburg uraufgeführt und ist nun bei bei den Autor:innentheatertagen im Deutschen Theater zu Gast. Eine Kritik von Barbara Behrendt.

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    Volker Ludwig, Regisseur © Axel Lambrette
    Axel Lambrette

    - Volker Ludwig wird 85

    Er gilt als Erfinder des modernen Kinder- und Jugendtheaters und war Gründer und Texter des linken Reichskabarett in Berlin: Volker Ludwig. Mit bürgerlichem Namen heißt er Eckhart Hachfeld. Er schrieb neben zahllosen Liedern 37 Theaterstücke für das von ihm gegründete Grips Theater. Regine Bruckmann hat ihn zu seinem Geburtstag besucht.
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    Deutsches Theater: "Wounds are Forever (Selbstportrait als Nationaldichterin)"; Gastspiel Nationaltheater Mannheim und Theater Rampe Stuttgart © Christian Kleiner
    Christian Kleiner

    - "Wounds are forever" von Sivan Ben Yishai

    Für ihr Stück "Wounds are forever (Portrait als Nationaldichterin)" hat Sivan Ben Yishai gerade den Mülheimer Dramatikpreis 2022 erhalten, die höchste Auszeichnung für eine Theaterautorin im deutschsprachigen Raum. In der Regie von Marie Bues ist das Gastspiel des Nationaltheater Mannheim und Theater Rampe Stuttgart eines von zwei Eröffnungsstücken der diesjährigen Autor:innentheatertage am Deutschen Theater Berlin. Unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt war in der Vorstellung.

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    Holger Klotzbach © radioeins/Cora Knoblauch
    radioeins/Cora Knoblauch

    - 30 Jahre Bar jeder Vernunft und 20 Jahre Tipi am Kanzleramt

    Im Sommer 1992, vor 30 Jahren, wurde in Berlin-Wilmersdorf ein ziemlich ungewöhnlicher Veranstaltungsort für Unterhaltungskunst eröffnet, in einem Zelt auf einem Parkdeck der Freien Volksbühne: Geburtsstunde für die "Bar jeder Vernunft". Nach Startschwierigkeiten stellte sich überregionaler Erfolg ein. 2002 folgte ein zweites Theaterzelt: das Tipi am Kanzleramt.

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    Schaubühne: Der Krieg mit den Molchen © Gianmarco Bresadola
    Gianmarco Bresadola

    - Schaubühne: "Der Krieg mit den Molchen"

    Karel Čapek gehört zu den wichtigsten tschechischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. 1936 erschien sein satirischer Science-Fiction-Roman "Der Krieg mit den Molchen". Soeren Voima hat diese irre Parabel auf den Faschismus nun für die Schaubühne neu bearbeitet. Am Samstag war die Premiere der Inszenierung von Clara Weyde. Unser Kritiker Frank Dietschreit war dabei.
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    Deutsches Theater: Auslöschung. Ein Zerfall © Monika Rittershaus
    Monika Rittershaus

    - "Auslöschung. Ein Zerfall" nach Thomas Bernhard

    1986 ist Thomas Bernhards letzter großer Roman "Auslöschung. Ein Zerfall" erschienen. Darin kehrt Franz, der im Ausland lebt, zur Beerdigung seiner Eltern heim und wird von seiner Vergangenheit einholt. Die Regisseurin Karin Henkel folgt dieser gewaltigen Abrechnung mit der Gesellschaft der Nachkriegszeit und deren Begriff von Heimat und Familie und verknüpft diese mit Stimmen aus anderen Werken Bernhards. Zu sehen ist diese Collage nun im Deutschen Theater. Am Samstag war die Premiere und unsere Kritikerin Barbara Behrendt war dabei.
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    - Hans Otto Theater Potsdam zeigt "Der Geizige" von Molière

    400 Jahre Molière: In diesem Jahr wird Frankreichs bedeutendster Autor, Schauspieler und Theaterdirektor auf den Bühnen gefeiert. Mit seinen 35 Stücken machte Molière die Komödie der Tragödie gleichrangig. Das Potsdamer Hans Otto Theater zeigt nun auf der Sommerbühne am Tiefen See Molière letztes und berühmtestes Stück „Der Geizige“. Gestern war die Premiere und unser Kritiker Peter Claus war dabei.
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    - Premiere von Julien Gosselin an der Berliner Volksbühne

    Der französische Regisseur Julien Gosselin wird für seine Bearbeitungen und Inszenierungen großer literarischer Stoffe gefeiert. Jetzt inszeniert er zum ersten Mal in Deutschland und beschäftigt sich an der Berliner Volksbühne mit der Deutschen Literatur. Gestern war die Premiere seines Stücks "STURM UND DRANG - Geschichte der deutschen Literatur I", das unsere Kritikerin Barbara Behrendt gesehen hat.
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    Theater Zitadelle: "Frau Meier, die Amsel" © Regine Bruckmann
    Regine Bruckmann

    - 25 Jahre Puppentheater Familie Wagner

    1996 gründeten Regina und Ralf Wagner das Theater auf der Zitadelle. Seitdem präsentieren sie feines und humorvolles Puppentheater für Kinder und für Erwachsene. Seit etwa zehn Jahren ergänzen Sohn Daniel und Schwiegertochter Anna Wagner-Fregin das Theater, es ist also ein echter Familienbetrieb. Coronabedingt wurde das 25-jährige Jubiläum auf dieses Jahr verschoben und wird jetzt am Wochenende gebührend gefeiert. Regine Bruckmann hat das Theater auf der Zitadelle besucht.
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    Maryam Abu Khaled, Aysima Ergün in Operation Mindfuck (Quelle: Ute Langkafel MAIFOTO)
    Ute Langkafel MAIFOTO

    - Premiere am Gorki Theater: "Operation Mindfuck" von Yael Ronen

    Am Gorki-Theater wurde am Wochenende das neue Stück von Yael Ronen uraufgeführt. "Operation Mindfuck" heißt es und ist eine Co-Produktion mit Dimitrij Schaad. Inhaltlich geht es um die Themen unserer Zeit: Durch persönliche Daten maßgeschneiderter Content, Filterblasen und Verschwörungserzählungen. Und mittendrin ein Politiker, der sich nach Likes richtet und nicht mehr nach den Wähler:innen. Unsere Kritikerin Barbara Behrendt hat das Stück gesehen.

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    - Theatertreffen der Jugend in Berlin eröffnet

    Das Theatertreffen der Jugend findet dieses Wochenende statt. Es versteht sich als Lernort, an dem junge Theatermacher*innen ihre unterschiedlichen Themen und Haltungen verhandeln können. Im Zentrum stehen die eingeladenen Produktionen und die Begegnung und der Austausch der jugendlichen Spieler*innen und ihren Spielleiter*innen in unterschiedlichsten Formaten. Barbara Behrendt berichtet.
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    - Bürgerbühne im HOT:"Oh mein Gott, Du Menschenskind"

    Was ist Gerechtigkeit? Und wie ernst nehmen wir Fragen nach Gerechtigkeit im Alltag? Damit haben sich Theaterbegeisterte Potsdamer*innen auf der Bürgerbühne des Hans Otto Theaters auseinandergesetzt - und zu dem Stück "Oh mein Gott, Du Menschenskind" verdichtet. Gerade war Premiere und die Projektleiterin Manuela Gerlach erzählt auf rbbKultur, wie die Reaktionen waren.
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    Staatsballett Berlin: Lab Works CO 20 von Arshak Ghalumyan; © Yan Revazov
    Yan Revazov

    - Arshak Ghalumyan, Solotänzer und Choreograf

    Das Staatsballett Berlin gibt den hauseigenen Nachwuchs-Choreograf:innen immer mal wieder die Chance, ihre Werke zu präsentieren. Denn für viele ist es nur logisch, irgendwann nicht nur fremde Schrittabfolgen zum Besten zu geben, sondern sich eigene auszudenken. Für den Solotänzer Arshak Ghalumyan ist das inzwischen zum zweiten Beruf geworden. Vera Block stellt den Ballerino vor.
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    Antigone Exp. N°2 © LUX:NM & Cie. AGORA
    LUX:NM & Cie. AGORA

    - Morgen startet das Performing Arts Festival

    "Zusammen" ist das Motto des diesjährigen 7. Performing Arts Festivals Berlin. Nach zwei digitalen Ausgaben zeigt der Festival vom 24. bis 29. Mai rund 50 künstlerische Arbeiten an ganz unterschiedlichen Orten, von der Theaterbühne bis zum Nachtclub. Was geplant ist, wie riesig die freie Szene in Berlin ist und wie es ihr nach zwei Jahren Pandemie geht, darüber reden wir mit Toni Zahn vom Festivalteam.
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    MS Goldberg legt an; © Discover Jewish Europe
    Discover Jewish Europe

    - Das Jüdische Theaterschiff nimmt seinen Betrieb auf

    Berlin hat ein neues mobiles Kulturzentrum. An Bord des Jüdischen Theaterschiffes, das am Berliner Havelufer in Spandau angelegt hat, startet heute der Kulturbetrieb. Geplant sind Literaturveranstaltungen, Theateraufführungen, Debatten und jüdische Küche. Im Herbst macht sich das Kulturschiff auf eine kleine Reise nach Mitte und wird am Schiffbauerdamm an Ufer gehen. Über das Kulturangebot auf der "MS Goldberg" sprechen wir mit dem Kulturmanager Peter Sauerbaum, der für das Programm des ersten jüdischen Theaterschiffs Deutschlands zuständig ist.
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    Volker Lösch © Sebastian Hoppe
    Sebastian Hoppe

    - Theatertreffen 22: Der Tartuffe oder Kapital und Ideologie

    Das Theatertreffen 2022 ist vorbei. Gut zwei Wochen lang waren an verschiedenen Berliner Häusern 10 "bemerkenswerte Inszenierungen" der Saison zu sehen, so das Selbstverständnis des Festivals. Gestern ist das zu Ende gegangen, über die letzte Inszenierung "Der Tartuffe oder Kapital und Ideologie" von Soeren Voima sprechen wir mit unserer Theaterkritikerin Barbara Behrendt, die auch ihr Gesamtfazit zum Theatertreffen 2022 zieht.
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    Der Schauspieler Samouil Stoyanov bekommt den Alfred-Kerr-Darstellerpreis verliehen; © dpa/Jörg Carstensen
    dpa/Jörg Carstensen

    - Theatertreffen 22: Alfred Kerr Preis

    Das Theatertreffen in Berlin ist immer auch eine große Bühne für junge Schauspielerinnen und Schauspieler. Um ihre Leistungen zu würdigen, wurde 1991 der Alfred-Kerr-Darstellerpreis ins Leben gerufen. Gestern wurde der Preis zum Abschluss des diesjährigen Theatertreffens verliehen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis geht in diesem Jahr an Samouil Stoyanov für seine schauspielerische Leistung in der Inszenierung „humanistää!“ des Wiener Volkstheaters in der Regie von Claudia Bauer. Oliver Kranz war dabei.
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    Theatertreffen: Doughnuts © Fabian Hammerl
    Fabian Hammerl

    - Theatertreffen 22: "Doughnuts" des Thalia Theaters Hamburg

    In einer Hotellobby warten mehrere Gäste auf ein Taxi, das sie zu einer Konferenz bringen soll. Draußen wird der Nebel immer dichter, drinnen wird diskutiert, wie nun vorzugehen sei - in Dauerschleife Der Regisseur und Autor Toshiki Okada nimmt sein Publikum mit auf einen "Ausflug ins Absurde Theater der Hochmoderne", so hat es die Jury in ihrem Statement für die Auswahl des Stückes "Doughnuts" zum Theatertreffen beschrieben. Barbara Behrendt war dabei.

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    Potsdamer Tanztage: Générations © Brice Pelleschi
    Brice Pelleschi

    - Potsdamer Tanztage: "Générations"

    Ein junger und ein alter Mann auf der Bühne – sie berühren, betrachten, begegnen sich. In seinem Stück "Générations" bei den Potsdamer Tanztagen setzt sich der Choreograf Fabrice Ramalingom bereits zum zweiten Mal mit der Frage auseinander, was die Generationen trennt, was sie verbindet, welche Spannung zwischen ihnen besteht. Frank Schmid hat die Vorstellung bei den Potsdamer Tanztagen besucht.

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    Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)
    Krafft Angerer

    - Münchener Kammerspiele auf dem 22. Theatertreffen: "Like Lovers Do"

    Pinar Karabulut von den Münchner Kammerspielen gilt als Regisseurin, die die deutschsprachige Theaterlandschaft seit Jahren wohltuend aufmischt. Eine, bei der neonbunte, queere Pop-Ästhetik gern mal auf wagnerhafte Opulenz trifft. Dabei inszeniert sie zugewandt, führt ihre Figuren bei aller Komik nicht vor. Mit ihrer Inszenierung von "Like Lovers Do" ist sie jetzt beim Theatertreffen zu Gast. Barbara Behrendt hat das Stück gesehen.

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    Hans Otto Theater: Good. Better. Greta. Ein theatraler Dialog über das Klima; © Thomas M. Jauk
    Thomas M. Jauk

    - Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb

    Theaterinszenierungen können wahre Materialschlachten sein. Angesichts der nahenden Klimakrise stehen aber auch die Bühnen vor der Frage, welche Verantwortung sie tragen, ob die eigene Arbeit nachhaltiger werden muss – oder ob solche Überlegungen nicht eigentlich auch schon die Kunstfreiheit beschneiden. Am Wochenende war das ein Thema auf dem Berliner Theatertreffen, Barbara Behrendt fasst die Diskussion zusammen.
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    Staatsballett Berlin: "Dornröschen"; Choregrafie, Marcia Haydee © Yan Revazov
    Yan Revazov

    - Dornröschen: Märchen-Ballett an der Deutschen Oper Berlin

    So ein aufwendiges Ballett gab es schon lange nicht mehr in Berlin: Das Staatsballett Berlin tanzt "Dornröschen". 300 Kostüme wurden dafür handgefertigt, für 177 Figuren auf der Bühne. Gestern hatte dieses große Handlungsballett Premiere an der Deutschen Oper Berlin. Frank Schmid war dabei.
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    Volkstheater Wien: humanistää! eine abschaffung der sparten © Nikolaus Ostermann/Volkstheater
    Nikolaus Ostermann/Volkstheater

    - 22. Theatertreffen: humanistää! eine abschaffung der sparten

    Gestern hatte das Volkstheater Wien beim Theatertreffen im Haus der Berliner Festspiele seine Premiere. Mit einem Stück mit eigenwilligem Titel: humanistää! eine abschaffung der sparten. Sprache, Rhythmus und Musik treffen zusammen in Claudia Bauers Inszenierung, die mehrere Jandl-Texte mit ihrem Ensemble in eine szenische Form bringt und die Lust am Laut an sich wecken soll. Ob das aufgegangen ist, weiß unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt.
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    Haus der Berliner Festspiele © Burkhard Peter/ berlinerfestspiele.de
    Burkhard Peter/ berlinerfestspiele.de

    - Wild, bunt und wieder in echt - das Theatertreffen 2022

    Das Berliner Theatertreffen - nach zwei Digital-Ausgaben endlich wieder in Präsenz, die Freude bei Theaterleuten und Publikum ist riesig. Zur Halbzeit senden wir live aus dem Foyer des Festspielhauses. Andrea Handels und Oliver Kranz haben sich dazu sechs Gäste eingeladen, unter anderen die Regisseurin Claudia Bauer, die am Abend den 3Sat-Preis erhält, und die diesjährige Jurorin für den Alfred-Kerr-Preis, die Schauspielerin Valery Tscheplanowa.

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    Potsdamer Tanztage: Ever So Slightly © Maisonneuve
    Maisonneuve

    - "Ever so slightly": Premiere Potsdamer Tanztage

    Die Potsdamer Tanztage wagen sich zum ersten Mal seit zwei Jahren an eine reguläre Ausgabe des Festivals und zeigen dabei gleich sieben Deutschlandpremieren und eine Uraufführung. Gestern gehörte die Bühne Victor Quijada mit der kanadischen Kompanie Rubberband. Frank Schmid hat den Abend gesehen und weiß, ob der Titel ihres Stücks "Ever So Slightly" - "ganz leicht" - hält, was er verspricht.
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    Nationaltheater Mannheim: Die Jungfrau von Orleans, hier Annemarie Brüntjen (Johanna) und Boris Koneczny (Thibaut d’Arc); © Christian Kleiner
    Christian Kleiner

    - Theatertreffen 2022: "Die Jungfrau von Orleans"

    Sie ist französische Nationalheilige und eine der bekanntesten Frauen-Figuren in der Literatur, im Film und auf der Bühne: Jeanne d'Arc oder Johanna von Orleans. Aber: wer ist diese Johanna eigentlich? Aus einer heutigen, feministischen Perspektive? Fernab von all den Klischees und einem idealisierten Rollen-Modell? Diese Fragen stellt das Nationaltheater Mannheim mit seiner Inszenierung beim Berliner Theatertreffen. Vorlage ist Schillers Tragödie "Die Jungfrau von Orleans". Barbara Behrendt hat das Stück gesehen.
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    - Deutsches Theater: "Der Steppenwolf"

    Der Steppenwolf von Hermann Hesse hat Generationen beeinflusst und bewegt bis heute: Die junge Theaterregisseurin Lilja Rupprecht zeigt ihre Bühnenversion des Romans jetzt am Deutschen Theater. Auf der Bühne spielen Ensemblemitglieder des Deutschen Theaters gemeinsam mit den Schauspieler*innen des Berliner RambaZamba Theaters. Frank Dietschreit war bei der Premiere.
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    - Theatertreffen: "Ein Mann seiner Klasse"

    Was bedeutet es in Deutschland in Armut aufzuwachsen? Von tristen Realitäten und familiären Abgründen erzählt der Roman "Ein Mann seiner Klasse". Der Bestseller war die Vorlage für das gleichnamige Theaterstück des Regisseurs Lukas Holzhausen. Diese eher kleine Produktion des Schauspiels Hannover hat es auf das Theatertreffen geschafft. Barbara Behrendt war bei der Aufführung im Haus der Berliner Festspiele dabei.
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    - Luftakrobatin Rosiris Garrido beeindruckt mit ihrer Kunst

    Die brasilianische Luftakrobatin Rosiris Garrido schwebt normaler Weise über den Köpfen eines großen Publikums. Sie trat lange mit ihrer Partnerin im Cirque du Soleil auf. Jetzt zeigt sie ihre Kunst in einem kleinen Studio in Berlin Charlottenburg. Nur drei Leute dürfen zuschauen. Tomas Fitzel stellt die Akrobatin vor.
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    - Eröffnung Berliner Theatertreffen mit "Das neue Leben"

    Das Berliner Theatertreffen hat begonnen. Eröffnet wurde die Veranstaltung in Präsenz gestern Abend von Kulturstaatsministerin Claudia Roth. Zum Auftakt wurde die Inszenierung „Das neue Leben“ in der Regie von Christopher Rüping gezeigt, eine Produktion des Schauspielhaus Bochum. Barbara Behrendt war dabei.
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    - Die Theaterverlegerin Maria Sommer wird 100

    Die Theaterverlegerin Maria Sommer ist fast schon eine Legende. In ihrem Verlag Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb mit Sitz in einer Villa in Berlin-Dahlem hat sie die ersten Theatertexte von Günther Grass veröffentlicht, mit George Tabori zusammen gearbeitet und junge Talente wie Rebekka Kricheldorf entdeckt. Zu ihren Fans und Freunden aus der Theaterwelt gehört auch der Regisseur und ehemalige Intendant des Berliner Ensembles Claus Peymann. Mit ihm sprechen wir anlässlich des 100sten Geburtstags von Maria Sommer.
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    - Deutscher Tanzpreis vergeben

    Heute Mittag wurden die Preisträgerinnen und Preisträger des renommierten Deutschen Tanzpreises. Der wird seit fast 30 Jahren schon vergeben. Für den Jahrgang 2022 gab es heute einige Überraschungen und aus Berliner Sicht eine erfreuliche Jury-Entscheidung. Zum ersten Mal wird der Hauptpreis an zwei Choreographen vergeben, an den Berliner Christoph Winkler und an Marco Goecke. Und ein Ehrenpreis für ihr Lebenswerk geht an die Regisseurin und Choreographin Reinhild Hoffmann, die auch in Berlin lebt. Unser Tanzkritiker Frank Schmid mit einer kurzen Einschätzung.
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    Kat Válastur "Eye, Lash!" © Leon Eixenberger
    Leon Eixenberger

    - Kat Válastur "Eye, Lash!" im HAU

    Die Berliner Choreographin Kat Válastur befragt in ihren Choreografien immer die Bedingungen unseres Lebens in der Gegenwart. Dafür wendet sie den Blick in das Gestern und das Morgen, in Mythologie und archaisches Ritual. Wie Kat Válastur in ihrem neuen Stück "Eye, Lash!" die von ihr angekündigten "Geister von Frauen der Vergangenheit und Gegenwart" einsetzt, um unseren heutigen Konstruktionen von Identität auf die Spur zu kommen, berichtet rbbKultur-Tanzkritiker Frank Schmid.

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    Theatertreffen 2022
    Eike Walkenhorst

    - Ausblick auf das Theatertreffen 2022

    Am 6. Mai startet das Theatertreffen 2022. Zwei Jahre konnte es coronabedingt nur digital stattfinden, nun aber wieder in Präsenz. Eingeladen sind zehn bemerkenswerte Inszenierungen der Saison aus dem deutschsprachigen Raum. Eröffnet wird mit "Das neue Leben", einer Produktion vom Schauspielhaus Bochum, ein Text "frei nach Dante Alighieri, Meat Loaf und Britney Spears". Neben den Vorstellungen der ausgewählten Stücke beschäftigt sich das Berliner Theatertreffen auch mit drängenden Themen wie nachhaltiger Theaterproduktion, mehr Gleichheit und Diversität im Theaterbetrieb. Oliver Kranz war beim Pressegespräch.
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    - Deutsches Theater: "Birthday Candles" von Noah Haidle

    90 Jahre, 90 Geburtstage - auf der Bühne durchreist Ernestine Ashworth (gespielt von Corinna Harfouch) die Zeit von 17 bis 107 Jahren. Tochter wird sie sein, Geliebte, Ehefrau, Mutter, Freundin, Tante, Schwiegermutter, Witwe, zweite Ehefrau, Großmutter, Urgroßmutter und Ururgroßmutter. Als Konstante bleibt: der jährliche Geburtstagskuchen nach dem immer gleichen Rezept. Anna Bergmann inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung von Noah Haidle Stück in den Kammerspielen des Deutschen Theaters. Barbara Behrendt hat das Theaterstück gesehen.
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    Schaubühne: Beyond Caring © Gianmarco Bresadola
    Gianmarco Bresadola

    - Schaubühne: "Beyond Caring"

    Der britische Theatermacher Alexander Zeldin war mit seiner Produktion "LOVE" im Herbst 2021 beim FIND zu Gast an der Schaubühne. Jetzt arbeitet er dort erstmals mit den Schauspieler:innen des Ensembles an seiner Produktion "Beyond Caring". Das Stück über Putzkräfte in einer Fleischfabrik wurde 2014 in London uraufgeführt und ist nun in Berlin zu sehen. Gestern war die Premiere, ein Abend mit viel Blut und Tristesse, dafür einer, der lange im Gedächtnis bleibt, resümiert Frank Dietschreit.

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    Junges DT: Unspoken © Arno Declair
    Arno Declair

    - Uraufführung: Junges DT - "Unspoken"

    Kamilė Gudmonaitė gilt als eine der vielversprechendsten Regisseurinnen Litauens. Nach einem Gastspiel mit ihrem Stück Trans Trans Trance beim Festival RADAR OST vor einigen Jahren inszeniert sie nun ihr erstes Stück mit dem Jungen DT am Deutschen Theater. In der Doku-Oper UNSPOKEN laden Jugendlichen ihre Eltern zu einem ehrlichen Dialog über bisher Unausgesprochenes. Gestern war die Premiere, von der Barabra Behrendt berichtet.
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    - Berliner Ensemble: "Phaidras Liebe" von Sarah Kane

    Sarah Kane war 28, als sie sich 1999 das Leben nahm. Sie gehörte zu den wichtigsten Talenten ihrer Generation. Ihre Texte handeln von Liebe, Sex, Gewalt und Tod, sie sind schockierend, brutal und trotzdem poetisch. In „Phaidras Liebe“ dekonstruiert die englische Dramatikerin den antiken Phaidra-Mythos radikal. Das Stück feierte gestern - inszeniert von Robert Borgmann - Premiere am Berliner Enseble. Unsere Kritikerin Barbara Behrendt war dabei.
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    HAU: HUNCHtheatre Belarus; © Dorothea Tuch
    Dorothea Tuch

    - Künstler*innen aus Belarus im HAU Hebbel am Ufer

    Die brutal niedergeschlagene Protestbewegung in Belarus ist durch den Krieg in der Ukraine ein wenig in Vergessenheit geraten. Dabei hatten die lang andauernden Proteste nach der Wiederwahl von Diktator Alexander Lukaschenko 2020 viele beeindruckt und für große Solidarität gesorgt. Viele Menschen mussten vor der staatlichen Gewalt fliehen, kamen ins Gefängnis oder halten sich jetzt sehr bedeckt. Im HAU Hebbel am Ufer widmet sich jetzt eine Veranstaltungsreihe den Künstler*innen aus Belarus. Aenne Quiñones hat sie kuratiert.

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    Iana Salenko, Berlin 2018; © imago-images/Sabine Gudath
    imago-images/Sabine Gudath

    - Ballett-Gala mit ukrainischen Tänzer*innen im Admiralspalast

    Iana Salenko ist schon seit einigen Jahren Erste Solotänzerin beim Stattsballett Berlin. Geboren in Kiew, dort mit dem Ballett begonnen, ging sie später an die Ballettschule nach Donezk. Jetzt hat sie gemeinsam mit ihrem ukrainischen Tanzkollegen Oleksandr Shpak eine Tanz-Benefiz-Gala für ihre Heimat organisiert: "Ballet for life". Da tanzen namhafte Tänzer*innen aus bekannten Ensembles aus ganz Europa für die Menschen in der Ukraine. Iana Salenko im Gespräch über diesen besonderen Ballett-Abend im Admiralspalast.
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    Pressefoto (Ausschnitt) zu "Dantons Tod / Iphigenie" am Gorki Theater
    Esra Rotthoff

    - Gorki Theater: Premiere von "Dantons Tod/Iphigenie"

    Was sind wir bereit zu opfern und wofür? Das fragt der Regisseur Oliver Frljić in seinem aktuellen Stück am Gorki Theater. Der für seine provokanten Arbeiten bekannte Regisseur verbindet zwei Stoffe miteinander "Dantons Tod" von Georg Büchner und "Iphigenie" von Euripides. Gestern war die Premiere von "Dantons Tod/Iphigenie" und unser Kritiker Frank Dietschreit war dabei.

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    Iana Salenko als Clara tanzt am 06.10.2016 in der Deutschen Oper in Berlin im Ballett Der Nussknacker, 2016; © dpa/Maurizio Gambarini
    dpa/Maurizio Gambarini

    - Ukrainische Tänzer*innen beim Staatsballett Berlin

    Die Geflüchteten, die die Ukraine seit dem Überfall Russlands verlassen mussten, haben zwar in erster Linie ihre Nächsten und ihr Zuhause zurückgelassen. Aber auch ihr Studium oder die Arbeit. Kaum ein Berufszweig ist nicht dabei. Auch Tänzerinnen und Tänzer harren nun im Ausland der Dinge. Hilfe bekommen sie von der international gut vernetzten Ballettcommunity. Eine Reportage von Vera Block.
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