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    Tanz und Theater

    Tanz und Theater in Berlin und Brandenburg - wir berichten von Premieren und aktuellen Ereignissen

    Theatertreffen: Doughnuts © Fabian Hammerl
    Fabian Hammerl

    - Theatertreffen 22: "Doughnuts" des Thalia Theaters Hamburg

    In einer Hotellobby warten mehrere Gäste auf ein Taxi, das sie zu einer Konferenz bringen soll. Draußen wird der Nebel immer dichter, drinnen wird diskutiert, wie nun vorzugehen sei - in Dauerschleife Der Regisseur und Autor Toshiki Okada nimmt sein Publikum mit auf einen "Ausflug ins Absurde Theater der Hochmoderne", so hat es die Jury in ihrem Statement für die Auswahl des Stückes "Doughnuts" zum Theatertreffen beschrieben. Barbara Behrendt war dabei.

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    Potsdamer Tanztage: Générations © Brice Pelleschi
    Brice Pelleschi

    - Potsdamer Tanztage: "Générations"

    Ein junger und ein alter Mann auf der Bühne – sie berühren, betrachten, begegnen sich. In seinem Stück "Générations" bei den Potsdamer Tanztagen setzt sich der Choreograf Fabrice Ramalingom bereits zum zweiten Mal mit der Frage auseinander, was die Generationen trennt, was sie verbindet, welche Spannung zwischen ihnen besteht. Frank Schmid hat die Vorstellung bei den Potsdamer Tanztagen besucht.

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    Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)
    Krafft Angerer

    - Münchener Kammerspiele auf dem 22. Theatertreffen: "Like Lovers Do"

    Pinar Karabulut von den Münchner Kammerspielen gilt als Regisseurin, die die deutschsprachige Theaterlandschaft seit Jahren wohltuend aufmischt. Eine, bei der neonbunte, queere Pop-Ästhetik gern mal auf wagnerhafte Opulenz trifft. Dabei inszeniert sie zugewandt, führt ihre Figuren bei aller Komik nicht vor. Mit ihrer Inszenierung von "Like Lovers Do" ist sie jetzt beim Theatertreffen zu Gast. Barbara Behrendt hat das Stück gesehen.

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    Hans Otto Theater: Good. Better. Greta. Ein theatraler Dialog über das Klima; © Thomas M. Jauk
    Thomas M. Jauk

    - Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb

    Theaterinszenierungen können wahre Materialschlachten sein. Angesichts der nahenden Klimakrise stehen aber auch die Bühnen vor der Frage, welche Verantwortung sie tragen, ob die eigene Arbeit nachhaltiger werden muss – oder ob solche Überlegungen nicht eigentlich auch schon die Kunstfreiheit beschneiden. Am Wochenende war das ein Thema auf dem Berliner Theatertreffen, Barbara Behrendt fasst die Diskussion zusammen.
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    Staatsballett Berlin: "Dornröschen"; Choregrafie, Marcia Haydee © Yan Revazov
    Yan Revazov

    - Dornröschen: Märchen-Ballett an der Deutschen Oper Berlin

    So ein aufwendiges Ballett gab es schon lange nicht mehr in Berlin: Das Staatsballett Berlin tanzt "Dornröschen". 300 Kostüme wurden dafür handgefertigt, für 177 Figuren auf der Bühne. Gestern hatte dieses große Handlungsballett Premiere an der Deutschen Oper Berlin. Frank Schmid war dabei.
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    Volkstheater Wien: humanistää! eine abschaffung der sparten © Nikolaus Ostermann/Volkstheater
    Nikolaus Ostermann/Volkstheater

    - 22. Theatertreffen: humanistää! eine abschaffung der sparten

    Gestern hatte das Volkstheater Wien beim Theatertreffen im Haus der Berliner Festspiele seine Premiere. Mit einem Stück mit eigenwilligem Titel: humanistää! eine abschaffung der sparten. Sprache, Rhythmus und Musik treffen zusammen in Claudia Bauers Inszenierung, die mehrere Jandl-Texte mit ihrem Ensemble in eine szenische Form bringt und die Lust am Laut an sich wecken soll. Ob das aufgegangen ist, weiß unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt.
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    Haus der Berliner Festspiele © Burkhard Peter/ berlinerfestspiele.de
    Burkhard Peter/ berlinerfestspiele.de

    - Wild, bunt und wieder in echt - das Theatertreffen 2022

    Das Berliner Theatertreffen - nach zwei Digital-Ausgaben endlich wieder in Präsenz, die Freude bei Theaterleuten und Publikum ist riesig. Zur Halbzeit senden wir live aus dem Foyer des Festspielhauses. Andrea Handels und Oliver Kranz haben sich dazu sechs Gäste eingeladen, unter anderen die Regisseurin Claudia Bauer, die am Abend den 3Sat-Preis erhält, und die diesjährige Jurorin für den Alfred-Kerr-Preis, die Schauspielerin Valery Tscheplanowa.

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    Potsdamer Tanztage: Ever So Slightly © Maisonneuve
    Maisonneuve

    - "Ever so slightly": Premiere Potsdamer Tanztage

    Die Potsdamer Tanztage wagen sich zum ersten Mal seit zwei Jahren an eine reguläre Ausgabe des Festivals und zeigen dabei gleich sieben Deutschlandpremieren und eine Uraufführung. Gestern gehörte die Bühne Victor Quijada mit der kanadischen Kompanie Rubberband. Frank Schmid hat den Abend gesehen und weiß, ob der Titel ihres Stücks "Ever So Slightly" - "ganz leicht" - hält, was er verspricht.
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    Nationaltheater Mannheim: Die Jungfrau von Orleans, hier Annemarie Brüntjen (Johanna) und Boris Koneczny (Thibaut d’Arc); © Christian Kleiner
    Christian Kleiner

    - Theatertreffen 2022: "Die Jungfrau von Orleans"

    Sie ist französische Nationalheilige und eine der bekanntesten Frauen-Figuren in der Literatur, im Film und auf der Bühne: Jeanne d'Arc oder Johanna von Orleans. Aber: wer ist diese Johanna eigentlich? Aus einer heutigen, feministischen Perspektive? Fernab von all den Klischees und einem idealisierten Rollen-Modell? Diese Fragen stellt das Nationaltheater Mannheim mit seiner Inszenierung beim Berliner Theatertreffen. Vorlage ist Schillers Tragödie "Die Jungfrau von Orleans". Barbara Behrendt hat das Stück gesehen.
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    - Deutsches Theater: "Der Steppenwolf"

    Der Steppenwolf von Hermann Hesse hat Generationen beeinflusst und bewegt bis heute: Die junge Theaterregisseurin Lilja Rupprecht zeigt ihre Bühnenversion des Romans jetzt am Deutschen Theater. Auf der Bühne spielen Ensemblemitglieder des Deutschen Theaters gemeinsam mit den Schauspieler*innen des Berliner RambaZamba Theaters. Frank Dietschreit war bei der Premiere.
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    - Theatertreffen: "Ein Mann seiner Klasse"

    Was bedeutet es in Deutschland in Armut aufzuwachsen? Von tristen Realitäten und familiären Abgründen erzählt der Roman "Ein Mann seiner Klasse". Der Bestseller war die Vorlage für das gleichnamige Theaterstück des Regisseurs Lukas Holzhausen. Diese eher kleine Produktion des Schauspiels Hannover hat es auf das Theatertreffen geschafft. Barbara Behrendt war bei der Aufführung im Haus der Berliner Festspiele dabei.
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    - Luftakrobatin Rosiris Garrido beeindruckt mit ihrer Kunst

    Die brasilianische Luftakrobatin Rosiris Garrido schwebt normaler Weise über den Köpfen eines großen Publikums. Sie trat lange mit ihrer Partnerin im Cirque du Soleil auf. Jetzt zeigt sie ihre Kunst in einem kleinen Studio in Berlin Charlottenburg. Nur drei Leute dürfen zuschauen. Tomas Fitzel stellt die Akrobatin vor.
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    - Eröffnung Berliner Theatertreffen mit "Das neue Leben"

    Das Berliner Theatertreffen hat begonnen. Eröffnet wurde die Veranstaltung in Präsenz gestern Abend von Kulturstaatsministerin Claudia Roth. Zum Auftakt wurde die Inszenierung „Das neue Leben“ in der Regie von Christopher Rüping gezeigt, eine Produktion des Schauspielhaus Bochum. Barbara Behrendt war dabei.
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    - Die Theaterverlegerin Maria Sommer wird 100

    Die Theaterverlegerin Maria Sommer ist fast schon eine Legende. In ihrem Verlag Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb mit Sitz in einer Villa in Berlin-Dahlem hat sie die ersten Theatertexte von Günther Grass veröffentlicht, mit George Tabori zusammen gearbeitet und junge Talente wie Rebekka Kricheldorf entdeckt. Zu ihren Fans und Freunden aus der Theaterwelt gehört auch der Regisseur und ehemalige Intendant des Berliner Ensembles Claus Peymann. Mit ihm sprechen wir anlässlich des 100sten Geburtstags von Maria Sommer.
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    - Deutscher Tanzpreis vergeben

    Heute Mittag wurden die Preisträgerinnen und Preisträger des renommierten Deutschen Tanzpreises. Der wird seit fast 30 Jahren schon vergeben. Für den Jahrgang 2022 gab es heute einige Überraschungen und aus Berliner Sicht eine erfreuliche Jury-Entscheidung. Zum ersten Mal wird der Hauptpreis an zwei Choreographen vergeben, an den Berliner Christoph Winkler und an Marco Goecke. Und ein Ehrenpreis für ihr Lebenswerk geht an die Regisseurin und Choreographin Reinhild Hoffmann, die auch in Berlin lebt. Unser Tanzkritiker Frank Schmid mit einer kurzen Einschätzung.
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    Kat Válastur "Eye, Lash!" © Leon Eixenberger
    Leon Eixenberger

    - Kat Válastur "Eye, Lash!" im HAU

    Die Berliner Choreographin Kat Válastur befragt in ihren Choreografien immer die Bedingungen unseres Lebens in der Gegenwart. Dafür wendet sie den Blick in das Gestern und das Morgen, in Mythologie und archaisches Ritual. Wie Kat Válastur in ihrem neuen Stück "Eye, Lash!" die von ihr angekündigten "Geister von Frauen der Vergangenheit und Gegenwart" einsetzt, um unseren heutigen Konstruktionen von Identität auf die Spur zu kommen, berichtet rbbKultur-Tanzkritiker Frank Schmid.

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    Theatertreffen 2022
    Eike Walkenhorst

    - Ausblick auf das Theatertreffen 2022

    Am 6. Mai startet das Theatertreffen 2022. Zwei Jahre konnte es coronabedingt nur digital stattfinden, nun aber wieder in Präsenz. Eingeladen sind zehn bemerkenswerte Inszenierungen der Saison aus dem deutschsprachigen Raum. Eröffnet wird mit "Das neue Leben", einer Produktion vom Schauspielhaus Bochum, ein Text "frei nach Dante Alighieri, Meat Loaf und Britney Spears". Neben den Vorstellungen der ausgewählten Stücke beschäftigt sich das Berliner Theatertreffen auch mit drängenden Themen wie nachhaltiger Theaterproduktion, mehr Gleichheit und Diversität im Theaterbetrieb. Oliver Kranz war beim Pressegespräch.
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    - Deutsches Theater: "Birthday Candles" von Noah Haidle

    90 Jahre, 90 Geburtstage - auf der Bühne durchreist Ernestine Ashworth (gespielt von Corinna Harfouch) die Zeit von 17 bis 107 Jahren. Tochter wird sie sein, Geliebte, Ehefrau, Mutter, Freundin, Tante, Schwiegermutter, Witwe, zweite Ehefrau, Großmutter, Urgroßmutter und Ururgroßmutter. Als Konstante bleibt: der jährliche Geburtstagskuchen nach dem immer gleichen Rezept. Anna Bergmann inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung von Noah Haidle Stück in den Kammerspielen des Deutschen Theaters. Barbara Behrendt hat das Theaterstück gesehen.
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    Schaubühne: Beyond Caring © Gianmarco Bresadola
    Gianmarco Bresadola

    - Schaubühne: "Beyond Caring"

    Der britische Theatermacher Alexander Zeldin war mit seiner Produktion "LOVE" im Herbst 2021 beim FIND zu Gast an der Schaubühne. Jetzt arbeitet er dort erstmals mit den Schauspieler:innen des Ensembles an seiner Produktion "Beyond Caring". Das Stück über Putzkräfte in einer Fleischfabrik wurde 2014 in London uraufgeführt und ist nun in Berlin zu sehen. Gestern war die Premiere, ein Abend mit viel Blut und Tristesse, dafür einer, der lange im Gedächtnis bleibt, resümiert Frank Dietschreit.

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    Junges DT: Unspoken © Arno Declair
    Arno Declair

    - Uraufführung: Junges DT - "Unspoken"

    Kamilė Gudmonaitė gilt als eine der vielversprechendsten Regisseurinnen Litauens. Nach einem Gastspiel mit ihrem Stück Trans Trans Trance beim Festival RADAR OST vor einigen Jahren inszeniert sie nun ihr erstes Stück mit dem Jungen DT am Deutschen Theater. In der Doku-Oper UNSPOKEN laden Jugendlichen ihre Eltern zu einem ehrlichen Dialog über bisher Unausgesprochenes. Gestern war die Premiere, von der Barabra Behrendt berichtet.
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    - Berliner Ensemble: "Phaidras Liebe" von Sarah Kane

    Sarah Kane war 28, als sie sich 1999 das Leben nahm. Sie gehörte zu den wichtigsten Talenten ihrer Generation. Ihre Texte handeln von Liebe, Sex, Gewalt und Tod, sie sind schockierend, brutal und trotzdem poetisch. In „Phaidras Liebe“ dekonstruiert die englische Dramatikerin den antiken Phaidra-Mythos radikal. Das Stück feierte gestern - inszeniert von Robert Borgmann - Premiere am Berliner Enseble. Unsere Kritikerin Barbara Behrendt war dabei.
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    HAU: HUNCHtheatre Belarus; © Dorothea Tuch
    Dorothea Tuch

    - Künstler*innen aus Belarus im HAU Hebbel am Ufer

    Die brutal niedergeschlagene Protestbewegung in Belarus ist durch den Krieg in der Ukraine ein wenig in Vergessenheit geraten. Dabei hatten die lang andauernden Proteste nach der Wiederwahl von Diktator Alexander Lukaschenko 2020 viele beeindruckt und für große Solidarität gesorgt. Viele Menschen mussten vor der staatlichen Gewalt fliehen, kamen ins Gefängnis oder halten sich jetzt sehr bedeckt. Im HAU Hebbel am Ufer widmet sich jetzt eine Veranstaltungsreihe den Künstler*innen aus Belarus. Aenne Quiñones hat sie kuratiert.

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    Iana Salenko, Berlin 2018; © imago-images/Sabine Gudath
    imago-images/Sabine Gudath

    - Ballett-Gala mit ukrainischen Tänzer*innen im Admiralspalast

    Iana Salenko ist schon seit einigen Jahren Erste Solotänzerin beim Stattsballett Berlin. Geboren in Kiew, dort mit dem Ballett begonnen, ging sie später an die Ballettschule nach Donezk. Jetzt hat sie gemeinsam mit ihrem ukrainischen Tanzkollegen Oleksandr Shpak eine Tanz-Benefiz-Gala für ihre Heimat organisiert: "Ballet for life". Da tanzen namhafte Tänzer*innen aus bekannten Ensembles aus ganz Europa für die Menschen in der Ukraine. Iana Salenko im Gespräch über diesen besonderen Ballett-Abend im Admiralspalast.
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    Pressefoto (Ausschnitt) zu "Dantons Tod / Iphigenie" am Gorki Theater
    Esra Rotthoff

    - Gorki Theater: Premiere von "Dantons Tod/Iphigenie"

    Was sind wir bereit zu opfern und wofür? Das fragt der Regisseur Oliver Frljić in seinem aktuellen Stück am Gorki Theater. Der für seine provokanten Arbeiten bekannte Regisseur verbindet zwei Stoffe miteinander "Dantons Tod" von Georg Büchner und "Iphigenie" von Euripides. Gestern war die Premiere von "Dantons Tod/Iphigenie" und unser Kritiker Frank Dietschreit war dabei.

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    Iana Salenko als Clara tanzt am 06.10.2016 in der Deutschen Oper in Berlin im Ballett Der Nussknacker, 2016; © dpa/Maurizio Gambarini
    dpa/Maurizio Gambarini

    - Ukrainische Tänzer*innen beim Staatsballett Berlin

    Die Geflüchteten, die die Ukraine seit dem Überfall Russlands verlassen mussten, haben zwar in erster Linie ihre Nächsten und ihr Zuhause zurückgelassen. Aber auch ihr Studium oder die Arbeit. Kaum ein Berufszweig ist nicht dabei. Auch Tänzerinnen und Tänzer harren nun im Ausland der Dinge. Hilfe bekommen sie von der international gut vernetzten Ballettcommunity. Eine Reportage von Vera Block.
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    Ein roter Theatervorhang mit Scheinwerferlicht drauf (Bild: Colourbox)
    Colourbox

    - Des Pudels Kern: Theater leicht gemacht - der rote Vorhang

    Sie hören eine Theaterrezension und ihnen klingeln vor Fachbegriffen die Ohren? Oder Sie haben sich beim Studieren des Programmhefts schon immer gefragt, was es eigentlich mit dieser Position "Dramaturgie" wirklich auf sich hat? Vielleicht stellen Sie auch fest, dass im heutigen Theater so viele Dinge anders sind als früher – aber warum, und wen fragen? Wir haben da etwas für Sie: unsere Serie "Des Pudels Kern – Theater leicht gemacht", in der die Theaterkritikerin Barbara Behrendt Begriffe, Veränderungen, Seltsamkeiten erklärt. Zum Beispiel die Frage, warum der schöne rote Samtvorhang im Theater kaum noch zum Einsatz kommt.

    Staatstheater Cottbus: "Solaris" nach Stanisław Lem © Frank Hammerschmidt
    Frank Hammerschmidt

    - Staatstheater Cottbus: "Solaris" nach Stanisław Lem

    1961 veröffentlichte der polnischen Science-Fiction-Autor Stanisław Lem seinen Zukunftsroman "Solaris". Darin geht es um eine Macht, die in der Lage ist, die verdrängten Gefühle und Gedanken zu materialisieren. Das Meisterwerk wurde mehrmals verfilmt, als Oper aufgeführt und oft für die Bühne adaptiert. Nun ist am Staatstheater Cottbus die "Solaris"-Version von Blanka Rádóczy zu sehen. Am Samstag feierte die Inszenierung Premiere und Frank Dietschreit war dabei.
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    - Berliner Schaubühne zeigt "Erinnerung eines Mädchens" von Annie Ernaux

    Die Schriftstellerin Annie Ernaux ist in Frankreich eine der bekanntesten Gegenwartsautorinnen. Sie wird sogar mit Marcel Proust verglichen, denn sie schafft es, in ihren autobiografischen Büchern literarisch anspruchsvoll nicht nur eine persönliche Geschichte zu erzählen, sondern das Gedächtnis einer ganzen Epoche darzustellen. „Erinnerungen eines Mädchens“ über ihre Erlebnisse als 17-Jährige hat Annie Ernaux mit 76 Jahren geschrieben. Am Abend ist die Premiere der Theaterfassung an der Berliner Schaubühne. Ein Bericht von Barbara Behrendt.
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    - "Rabatt" von Nora Abdel-Maksoud

    Nach den preisgekrönten Arbeiten "The Making-Of" und "The Sequel" ist Autorin und Regisseurin Nora Abdel-Maksoud zurück am Gorki Theater. "Rabatt" heißt ihr aktuelles Stück - eine schwarze Komödie über die Verteilungslage in der Gesellschaft - am Beispiel der Sozialbestattungen. Was tun, wenn wir uns das Sterben nicht mehr leisten können? Wir sprechen darüber mit Johannes Kirsten, dem Chefdramaturgen des Gorki Theaters.
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    - BAM! Festival der freien Musiktheaterszene Berlins beginnt

    Das BAM! ist zurück. Nachdem das Festival der freien Musiktheaterszene 2019 vorerst zum letzten Mal stattfinden konnte, wird jetzt wieder an der Volksbühne gespielt. Heute geht es los mit Theater, Medienistallationen und Film-Konzerten. Der Schaupieler Herbert Fritsch kommt mit der Uraufführung eines solchen Film-Konzerts. Mit ihm spricht Peter Claus im Interview.
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    FIND 2022 | FRATERNITÉ, Conte fantastique © Christophe Raynaud de Lage / Festival d'Avignon
    Christophe Raynaud de Lage / Festival d'Avignon

    - "FRATERNITÉ, Conte fantastique" beim FIND-Festival

    Mit seinem Festival Internationale Neue Dramatik gewährt die Schaubühne immer wieder interessante Einblicke ins internationale Gegenwartstheater. Gestern war dort eine Inszenierung von Caroline Guiela Nguyen zu sehen. "FRATERNITÉ, Conte fantastique" ("BRÜDERLICHKEIT, fantastische Geschichte"), so der Titel des Stücks, hat die Pariser Regisseurin zusammen mit ihrem Ensemble erarbeitet. Es ist der zweite Teil ihrer Trilogie zum Thema Brüderlichkeit. Mit dem ersten Teil "SAIGON" war das Ensemble bereits beim FIND 2018 zu Gast. Worum es nun in dieser Fortsetzung geht, das sagt uns unsere Kritikerin Barbara Behrendt.
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    Renaissance Theater: Die zwei Päpste © Bernd Brundert
    Bernd Brundert

    - "Die zwei Päpste" von Anthony McCarten im Renaissance-Theater

    Einen Blick hinter die Mauern des Vatikan gewährt das Stück "Die zwei Päpste". Nach dem erfolgreichen Sachbuch und (Netflix-)Spielfilm kommt Anthony McCartens Sicht des Wechsels von Benedikt XVI. zu Franziskus im Jahr 2013 nun auch auf die Bühne. Gestern feierte das Theaterstück seine deutschsprachige Erstaufführung im Renaissance-Theater. Unser Kritiker Peter Claus war dabei.

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    - MADE in POTSDAM: "Frauen am Herd" + "Con.takt.los"

    Nach der Absage im Februar präsentiert die fabrik Potsdam nun im Rahmen des Festivals MADE in POTSDAM die neuen Produktionen von Maren Strack und Golde Grunske in einem Doppelabend. Golde Grunske beschäftigt sich mit dem Thema Kontaktbeschränkungen. "Con.takt.los" heißt das Stück, das zusammen mit Maren Stracks absurder Tanz-Kochshow "Frauen am Herd" zu sehen ist. Gestern war die Premiere und unser Tanzkritiker Frank Schmid war dabei.
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    - FIND- Festival: "Oasis de la Impunidad" von Marco Layera

    Mit seinem "Festival Internationale Neue Dramatik" -FIND zeigt die Schaubühne interessante neue Theaterproduktionen aus aller Welt. In einer Weltpremiere war gestern mit "Oasis de la Impunidad" das neueste Stück des chilenischen Regisseurs Marco Layera und seiner Kompanie Teatro La Re­sentida zu erleben. Eine Arbeit über die Auswirkungen von Gewalt ausgehend vom sozialen Aufstand in Chile 2019. Barbara Behrendt berichtet.
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    887_Foto von Eric Labbé
    Eric Labbé

    - FIND: Robert Lepage - Artist in Focus auf dem Festival

    Beim FIND an der Berliner Schaubühne gibt es in diesem Jahr zum zweiten Mal einen "artist in focus": Nach Angélica Lidell ist es diesmal der kanadische Theatermacher Robert Lepage. Er wird mit einem Programmschwerpunkt geehrt. Was von ihm auf dem Festival bis zum 10. April gezeigt wird, erzählt unser Reporter Oliver Kranz , der mit dem Ü-Wagen an der Schaubühne ist.
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    FIND 2022 | Is This A Room © Paula Court
    Paula Court

    - FIND-Festival: Eröffnung mit Porträt einer Whistleblowerin

    Beim FIND-Festival an der Schaubühne sind dieses Jahr einige Produktionen dabei, die neue Theaterentwicklungen in den "Amerikas" abbilden – also in den USA und Kanada im Norden und in Chile im Süden. Los geht es heute Abend mit dem FIND-Eröffnungsstück "Is This A Room – Ist das ein Raum" von der Theatergruppe Half Straddle aus New York. Oliver Kranz, der mit unserem Ü-Wagen vor Ort ist, kennt die Details.

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    FIND 2022 | FRATERNITÉ, Conte fantastique © Christophe Raynaud de Lage / Festival d'Avignon
    Christophe Raynaud de Lage / Festival d'Avignon

    - FIND: Was zeigt das Festival in diesem Jahr?

    Zwei Jahre lang konnte das FIND, das Festival Internationale Neue Dramatik, der Berliner Schaubühne wegen Corona nicht zur angestammten Zeit im März stattfinden, heute Abend aber startet es mit besonders interessanten Theaterproduktionen aus verschiedenen Ländern. Vor Ort an der Schaubühne sind für uns Andrea Handels und Oliver Kranz, im Gespräch mit Thomas Ostermeier.
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    Deutsches Theater: Auferstehung © Arno Declair
    Arno Declair

    - Deutsches Theater: "Auferstehung"

    Schon zweimal musste die Premiere aufgrund von Erkrankungen verschoben werden, doch nun fand sie statt: Armin Petras hat Tolstois letzten, zukunftsweisenden Roman "Auferstehung" für die Bühne bearbeitet und nun am Deutschen Theater in Szene gesetzt. Unser Kritiker Frank Dietschreit hat das Stück gesehen.

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    "Stay United" – Transparent am Deutschen Theater Berlin; © imago-images/Sascha Steinach
    imago-images/Sascha Steinach

    - Deutsches Theater: "Stay United"

    Im Deutschen Theater ging es gestern, am Welttheatertag, ganz um die Ukraine und die Menschen dort. Unter dem Motto "Stay United - Ukrainische Stimmen für Mariupol" gab es "Messages from Mariupol", wo eine Woche zuvor das Theater bombardiert wurde, Lesungen aktueller Texte aus der Ukraine und ein Konzert. Barbara Behrendt war für uns dabei.
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    - Premiere am Berliner Ensemble: "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert

    Am 21. November 1947 wurde "Draußen vor der Tür" in Hamburg uraufgeführt. Das war ein Tag nach dem Tod von Wolfgang Borchert, der das Stück um den Kriegsheimkehrer Beckmann ursprünglich als Hörspiel verfasst hatte. Nun hat Michael Thalheimer das Antikriegsdrama, das an Aktualität nicht verliert, neu inszeniert am Berliner Ensemble. Gestern war die Premiere und Frank Dietschreit war für rbbKultur dabei.
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    Volksbühne: "Geht es dir gut?!" von Pollesch/ Hinrichs – hier: Fabian Hinrichs; © Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    - "Geht es dir gut?" - Uraufführung an der Volksbühne

    In René Polleschs legendärem Volksbühnenstück "Kill your Darlings!" ist Fabian Hinrichs mit 15 Turnern aufgetreten. Dann stand er in "Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt" mit 28 Tänzer*innen der Palast-Compagnie auf der Bühne des Friedrichstadtpalastes. Und nun gibt es ein neues Stück des Erfolgsduos Pollesch/Hinrichs: "Geht es Dir gut?". Barbara Behrendt über die Uraufführung an der Volksbühne.
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    - Neue Nationalgalerie: Anne Teresa de Keersmaeker

    Die Neue Nationalgalerie in Berlin, das ikonische Bauhaus-Gebäude von Mies van der Rohe, ist selbst ein Kunstwerk – und noch dazu eines, das die Fantasie beflügelt. Kein Wunder also, dass dieser Ort nun für vier Tage zur Bühne für eine Tanzperformance wird. Kreiert von einer Meisterin der zeitgenössischen Tanzkunst, Anne Teresa de Keersmaeker. Vera Block berichtet.
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    Staatstheater Cottbus: STRAW!NSKY © Claudia Bernhard
    Claudia Bernhard

    - Staatstheater Cottbus: "Straw!nsky"

    "Sraw!nsky", so heißt der dreiteilige Ballettabend, der am Samstag im Staatstheater Cottbus seine Premiere feierte. Zu sehen waren zwei wegweisende Ballette der Moderne. Strawinksys "Petruschka" als Uraufführung der neuen Choreografie von Adriana Mortelliti und "Le Sacre du Printemps" in der Bearbeitung von Nils Christe aus dem Jahr 2007. Frank Dietschreit berichtet vom Abend.

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    - „Der König stirbt“ von Ionesco am Schlossparktheater mit Dieter Hallervorden

    Das Stück „Der König stirbt“ von Eugène Ionesco wurde vor 60 Jahren zum ersten Mal aufgeführt. Am Abend schlüpft Dieter Hallervorden in die Rolle des Königs, der sich an seine Macht klammert, während alles um ihn herum zerfällt. Carolin Pirich spricht kurz vor der Premiere im Schlossparktheater mit Dieter Hallervorden.
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    - Abschied vom Berliner Puppentheater Firlefanz

    Harald Preuß betreibt seit 1986 das Puppentheater Firlefanz in der Sophienstraße in Berlin Mitte. Marionetten und Musik sind seine Leidenschaften. Auch viele Handpuppen sind in seinen Bearbeitungen von Märchen und Opern aufgetreten: Peter und der Wolf, Das tapfere Schneiderlein, Die Zauberflöte. Nun geht Harald Preuß mit über 70 Jahren und mit ihm das Puppentheater Firlefanz in den wohl verdienten Ruhestand. Regine Bruckmann hat eine der letzten Vorstellungen besucht.
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    - Premiere im Kabarett DISTEL: "Wahres ist Rares"

    Mit der Suche nach der Wahrheit müssen wir uns in Zeiten von Fake News und Desinformationskampagnen ja alle auseinandersetzen. Das neue Stück des Berliner Kabaretts „Distel“ rückt diese Suche nach der Wahrheit im Chaos der momentanen Weltlage ins Zentrum. „Wahres ist Rares – gut gefühlt ist halb gewusst“ feiert am Sonntagabend Premiere. Hans Ackermann mit einem Vorbericht.
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    Staatstheater Cottbus: Frau Paula Trousseau © Marlies Kross
    Marlies Kross

    - Kammerbühne Cottbus: "Frau Paula Trousseau"

    Die Bearbeitung von Christoph Heins Roman „Frau Paula Trousseau“ ist die dritte Arbeit der Regisseurin Ulrike Müller am Staatstheater Cottbus. Das Bühnenstück ist die Erzählung über die Sinnsuche einer starken Frau und die Frage, wie viele Kompromisse man eingeht im Leben. Frank Dietschreit hat die Premiere in der Kammerbühne Cottbus gesehen.
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    SYM-PHONIE MMXX – Choreographie von Sasha Waltz mit dem Staatsballett, hier: Ensemble; © Bernd Uhlig
    Bernd Uhlig

    - Staatsballett Berlin: "SYM-PHONIE MMXX"

    Die Choreographin Sasha Waltz hat für das Staatsballett Berlin ein neues Werk für Tanz und Musik geschaffen. Gestern wurde es an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin uraufgeführt. Waltz hatte den renommierten Komponisten Georg Friedrich Haas mit der Komposition einer originären Ballettmusik beauftragt. Nach zahlreichen Opern ist „SYM-PHONIE MMXX“ sein erstes offizielles Bühnenwerk für den Tanz. Frank Schmid hat die Uraufführung gesehen.
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    - "Trauer ist das Ding mit Federn" von Max Porter am TD Berlin

    "Trauer ist das Ding mit Federn" hieß der 2015 erschienene Debütroman des britischen Schriftstellers Max Porter. Er erzählt darin die Geschichte einer Familie, die plötzlich mit dem Tod der jungen Mutter umgehen muss. Matthias Buss und Maximilian Grill bringen den Stoff nun im TD Berlin auf die Bühne. Gestern war die Premiere, die unsere Kritikerin Barbara Behrendt besucht hat.
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    - "Amadeus" von Peter Shaffer im Schlosstheater im Neuen Palais Potsdam

    Im vielleicht schönsten Potsdamer Theater wird wieder gespielt. Ím Schlosstheater im Neuen Palais präsentiert das Hans-Otto-Theater Peter Shaffers „Amadeus“. Das Stück, das durch die Verfilmung von Miloš Forman weltberühmt wurde, erzählt vom Hofkapellmeister Antonio Salieri, der Mozart so sehr um sein Talent beneidet, dass er beschließt, ihn zu töten. Die Geschichte, die im Wien der 1780er Jahre spielt, passt bestens zum rot-goldenen Ambiente des Theaters. Oliver Kranz berichtet von der Premiere.
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    Deutsches Theater: Werther © Arno Declair
    Arno Declair

    - DT-Kammerspiele: "Werther" nach Johann Wolfgang von Goethe

    Der liebeskranke Werther leidet und richtet die Pistole schließlich gegen sich selbst. Einige Stunden verbringt er zwischen Leben und Tod. Und hier beginnt eine Neuerzählung und Überschreibung von Goethes Briefroman, die Ewelina Marciniak in der Bearbeitung von Jarosław Murawski am Deutschen Theater inszeniert. Die Dreiecksbeziehung von Werther, Lotte und ihrem Verlobten Albert ist in dieser Fassung weniger eine Sturm-und-Drang-Geschichte, sondern – vom Ende her betrachtet - ein Spiel von Liebe und Freundschaft. Wie das auf der Bühne der Kammerspiele genau aussieht, verrät unsere Kritikerin Barbara Behrendt.

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    TanzApartment: talk to me! © Magda Myjak
    Magda Myjak

    - „talk to me!“ – Tanz, hörend und gehörlos

    Mit den Möglichkeiten und Grenzen von Sprache(n) beschäftigt sich das Ensemble tanzApartment in seiner aktuellen Arbeit „talk to me!“. Vanessa Huber inszeniert und choreografiert das Stück mit einem Ensemble aus hörenden und gehörlosen Tänzer*innen und Schauspieler*innen, die zudem verschiedene Muttersprachen sprechen. Heute Abend ist die Premiere in der Halle Tanzbühne Berlin. Tomas Fitzel war bei den Proben dabei.
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    Berliner Ensemble: Neue ungehaltene Reden ungehaltener Frauen © Moritz Haase
    Moritz Haase

    - Berliner Ensemble: "Neue Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen"

    "Wenn du geredet hättest, Desdemona", so hieß ein Zyklus mit Monologen von Frauenfiguren aus der Geschichte, der Literatur und der Mythologie, die Christine Brückner 1983 als „Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ geschrieben und veröffentlicht hat. Anlässlich des 100. Geburstages der Schriftstellerin gibt es nun auch "Neue Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen". Einige dieser Wortmeldungen sind nun im Berliner Ensemble zu erleben. Barbara Behrendt berichtet von der Premiere.

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    - Solistenensemble Kaleidoskop: „Love:15“ im Radialsystem

    Das Solistenensemble Kaleidoskop schafft immer wieder aufs Neue performative Konzert-Erfahrungen. Zu seinem 15jährigen Bestehen entwirft es nun mit „LOVE:15“ einen Abend aus acht Duetten und einem gemeinsamen Konzertabschluss. In den Duetten treffen jeweils ein*e Musiker*in von Kaleidoskop auf eine*n Choreograf*in. Bis Sonntag wird die Musikperformance im Radialsystem gezeigt. Unser Kritiker Frank Schmid hat die Premiere besucht.
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    - "Die Lage" von Thomas Melle im Hans Otto Theater

    Ein Großteil der Deutschen wohnt zur Miete. Doch der Wohnungsmarkt ist zum Schlachtfeld geworden. Wohnraum ist kaum bezahlbar und wenn, dann rangeln viele Bewerber*innen um dieselbe Wohnung. In seinem Stück „Die Lage“ beschreibt der in Berlin lebende Autor Thomas Melle bitterböse den alltäglichen Wahnsinn bei der Wohnungssuche. Die Regisseurin Elina Finkel inszeniert das Stück am Potsdamer Hans Otto Theater. Heute Abend ist die Premiere. Ein Vorbericht von Corinne Orlowski.
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    TD Berlin: All by Myselfie © Joachim Dette
    Joachim Dette

    - TD Berlin: "All by Myselfie"

    Mona Vojacek ist 27. Und weil man als Frau in Deutschland bereits ein gutes Drittel der durchschnittlichen Lebenserwartung erreicht hat, heißt es für die Schauspielerin, Bilanz zu ziehen. "All by Myselfie", so heißt ihr Stand-Up-Monolog, der sich u.a. mit den Themen Erwachsenwerden und Identität beschäftigt. Unsere Kritikerin Behrendt berichtet vom Comedy-Abend im TD Berlin.
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    Cirque Le Roux in "The Elephant in the Room" (Bild: Jean Penninck)
    Jean Penninck

    - Cirque Le Roux im Chamäleon: "The Elephant in the Room"

    Hochkarätige Akrobatik und Zirkuskunst, Slapstick, Theater und Filmästhetik der 1930er Jahre. Das alles bringt der französische Cirque Le Roux zusammen. Die Kompagnie betrachtet ihr "The Elephant in the Room" als eine Hommage an die alte Kinokunst. Die Voraufführungen laufen schon seit dem 22. Februar und am Donnerstag feierte diese ungewöhnliche Schauspiel-Akrobatik-Show im Berliner Chamäleon Theater Premiere. Frauke Thiele war für rbbKultur dabei.

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    Tipi am Kanzleramt: Pasquale Aleardi - Mein Grand Prix © Darek Gontarski
    Darek Gontarski

    - "Mein Grand Prix"- Show mit Pasquale Aleardi im Tipi

    In Pasquale Aleardis Leben spielt Musik eine wichtige Rolle. Der Schauspieler, u.a. bekannt aus "Kommissar Dupin" oder der Musicalverfilmung "Ich war noch niemals in New York", hat ein Trio, mit dem er eigene Lieder aufführt. Jetzt singt er auch Lieder von anderen. Zusammen mit vier Begleit-Sänger:innen sowie einer siebenköpfigen Band präsentiert er "seinen" Grand Prix auf der Bühne des Tipi am Kanzleramt. Am Samstag war Premiere. Peter Claus hat sie besucht.

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    Staatstheater Cottbus: Le nozze di Figaro © Marlies Kross
    Marlies Kross

    - "Le nozze di Figaro" am Staatstheater Cottbus

    "Le nozze di Fiagro" (Figaros Hochzeit) ist ein Werk voller Irrungen und Wirrungen mit einer Musik voll Empfindsamkeit und Witz. Mozart setzte mit dieser Oper neue Maßstäbe, ein Musterbeispiel einer musikalischen Komödie. Am Samstag feierte die Inszenierung von Jasmina Hadžiahmetović am Staatstheater Cottbus Premiere. Frank Dietschreit war dabei.

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    - "Finsternis" nach "Schiffbruch vor Lampedusa" von Davide Enia

    Seit 20 Jahren gilt Lampedusa in den Medien als Sinnbild für die Flüchtlingskrise. Der italienische Dramatiker und Romancier Davide Enia ist dorthin gefahren, um sich von den Zuständen vor Ort ein Bild zu machen. 2019 erschien sein eindringlicher Text „Schiffbruch vor Lampedusa“, in dem er von der Insel, ihren Bewohnern und den Menschen erzählt, die dort Rettung suchen. Der Regisseur Andreas Merz Raykov und der Schauspieler Alexander Finkenwirth haben diesen Stoff nun unter dem Titel „Finsternis“ auf die Bühne gebracht. Gestern war die Premiere im TD Berlin und Barbara Behrendt war für rbbKultur dabei.
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    Theater an der Parkaue: Funken © Ta-Trung
    Ta-Trung

    - Theater an der Parkaue: "Funken"

    Ein Feriencamp für Kinder und Jugendliche, in dem keine Erwachsenen die jungen Menschen anleiten und überwachen, sondern in dem sie ganz frei und auf sich allein gestellt sind und nach ihren eigenen Wünschen und Möglichkeiten agieren können. Doch wie in jedem utopischen Gedankenspiel zeigen sich auch hier schnell die Schattenseiten des Experiments. Dieses Gedankenspiel kommt nun auf die Bühne im Theater an der Parkaue. Regine Bruckmann hat eine Probe besucht.

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    Volksbühne: Jessica - an Incarnation © Julian Röder
    Julian Röder

    - "Jessica – An Incarnation" an der Volksbühne

    Sie ist eine der gefragtesten Regiseurinnen im deutschen Theaterbetrieb: Susanne Kennedy wurde vielfach ausgezeichnet und von der Kritik gefeiert. Nach "Coming Society" und "Ultraworld" ist mit "Jessica – An Incarnation" nun eine neue Arbeit der Regisseurin an der Volksbühne zu sehen. Das Stück über eine Prophetin ist erneut in Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Markus Selg entstanden. Gestern war die Uraufführung und unsere Kritikerin Barbara Behrendt war dabei.

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    HAU - Hebbel am Ufer: Steinerne Gäste © Oliver Zahn
    Oliver Zahn

    - Lecture Performance: "Steinerne Gäste" im HAU - Hebbel am Ufer

    Wie wirkungsvoll der Sturz von Denkmälern ist, lässt sich u.a. daran erkennen, dass der russische Präsident Wladimir Putin in seiner Rede, die den Krieg gegen die Ukraine ankündigte, auf die dort gestürzten Lenin-Denkmäler verwies. Der Theatermacher Oliver Zahn beschäftigt sich in seiner Lecture Performance "Steinerne Gäste" im HAU - Hebbel am Ufer mit Denkmälern, die als Ikonen für politische Systeme stehen. Heute Abend ist Premiere. Oliver Kranz hat für uns die Proben besucht.

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    Nasheeka Nedsreal: Junctions © Zé de Paiva
    Zé de Paiva

    - Ballhaus Naunynstraße: Uraufführung "Junctions"

    Junction – das heißt Kreuzung. Das Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg ist so eine Kreuzung, wo sich viele Menschen aus verschiedenen Ländern treffen, die häufig einen Migrationshintergrund haben. Die Tänzerin und Regisseurin Nasheeka Nedsreal entwickelte nun für das Ballhaus eine Tanzperformance. Darin verarbeitet sie mit gemeinsam mit ihrem Team die Erfahrungen der schwarzen Performer:innen und ihres Umfelds. Es geht um menschliche Begegnungen und Regine Bruckmann konnte vorab dabei sein.

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    Open Spaces: Sandra Man u. Moritz Majce - "In Return" © Sandra Man
    Sandra Man

    - Was wird aus dem Festival "Open Spaces"?

    Die Tanzfabrik Berlin veranstaltet bis Ende Februar das Festival "Open Spaces" – es könnte die letzte Ausgabe sein. Denn offen ist, wie die künstlerische Ausrichtung des Festivals in Zukunft aussehen soll. Darüber sprechen wir mit unserem Tanzexperten Frank Schmid, der gestern auch die Premiere der Performance "In Return" von Sandra Man & Moritz Majce in den Uferstudios gesehen hat.

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    Chamäleon-Theater: Cirque Le Roux – The Elephant in the Room; © Jean Penninck
    Jean Penninck

    - Cirque Le Roux im Chamäleon: "The Elephant in the Room"

    Akrobatik und Zirkus, Slapstick, Theater und Filmästhetik der 1930er Jahre. Das alles bringt der französische Cirque Le Roux zusammen. Die Kompagnie betrachtet ihr "The Elephant in the Room" als eine Hommage an die alte Kinokunst. Ab heute Abend gibt es diese ungewöhnliche Schauspiel-Akrobatik-Show im Berliner Chamäleon-Theater zu sehen. Antje Bonhage war bei einer Probe dabei.

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    Gorki: Queen Lear © Esra Rotthoff
    Esra Rotthoff

    - Corinna Harfouch als "Queen Lear" am Gorki Theater

    Aufgrund von Corona-Fällen musste die Premiere von "Queen Lear" am Maxim Gorki Theater verschoben werden, aber gestern war es nun so weit: Christian Weises "Lear-"Inszenierung mit Corinna Harfouch in der Titelrolle konnte stattfinden. Das Schreibkollektiv Soeren Voima hat den Shakespeare-Text bearbeitet. Unsere Kritikerin Barbara Behrendt hat das Stück gesehen.

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    - Boris Aljinović inszeniert im Kleist Forum

    Boris Aljinović wurde als Berliner Tatortkommissar bekannt, auch wenn er den schon seit 2014 nicht mehr verkörpert. Mittlerweile ist er selbst Regisseur und inszeniert nach dem „Barbier von Sevilla“ und die „Odyssee“ nun zusammen mit Line Claudius "Das Ding" von Philipp Löhle im Kleist Forum in Frankfurt (Oder). Es geht um Verstrickungen der globalisierten, technisierten und flüchtigen Welt. Heute Abend ist Premiere und vorher sprechen wir mit Boris Aljinović auf rbbKultur.
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    Radialsystem: "Drang" von Sergiu Matis © Philip Ingaman
    Philip Ingaman

    - Uraufführung: "DRANG" von Sergiu Matis

    Auch in diesem Jahr veranstaltet die Tanzfabrik Berlin erneut das Festival "Open Spaces". Bis zum 28. Februar präsentieren sich dort besondere Protagonist:innen der zeitgenössischen Tanzszene Berlins. Gestern wurde das Festival im Radialsystem eröffnet, mit der Uraufführung von Sergiu Matis' Tanzperformance "DRANG" über das Verhältnis von Natur und Gesellschaft. Unser Tanzkritiker Frank Schmid war dabei.

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    Chin Meyer: Dein Lovesong © Markus Nass
    Markus Nass

    - Chin Meyer - "Dein Lovesong" in der Bar Jeder Vernunft

    Chin Meyer hat sich als Finanzkabarettist einen Namen gemacht. Niemand kann wie er Bankencrashs erklären und die blumigen Namen von Investmentfonds durch den Kakao ziehen. In seinem neuen Programm sattelt er auf große Gefühle um. Es soll um Liebesgeschichten gehen – und um die passende musikalische Umrahmung. "Dein Lovesong" – so der Titel der Show – hatte gestern in der Bar jeder Vernunft Premiere. Oliver Kranz war dabei.

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    - Malte Schlösser mit Premiere am Theaterdiscounter Berlin

    „Komm mal klar!“ – sagen wir umgangssprachlich, mach was aus deinem Leben. Aber was, wenn wir eben nicht klarkommen? Wenn eine Pandemie unser Leben außer Kraft setzt, wenn die Gemeinschaft verloren geht? Der Theatermacher Malte Schlösser hat am Theaterdiscounter in Berlin seit 2017 eine Trilogie entworfen: Teil Eins widmete sich dem Zweifel, Teil Zwei der Sehnsucht, Teil Drei jetzt den Ängsten und der Einsamkeit. Während des Lockdowns ist ein Film entstanden, der den Titel trägt „Es fällt mir immer so schwer, Orte zu verlassen, an denen ich noch nie war“. Gestern feierte er als „filmisches Raum-Experiment“ am Theaterdiscounter Live-Premiere. Barbara Behrendt war dabei.
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    Volksbühne/P14: Die Schlacht um den Regenbogen-Boulevard © Aylin Scheer
    Aylin Scheer

    - Volksbühne/P14: "Die Schlacht um den Regenbogen-Boulevard"

    Die Berliner Volksbühne hat einen sehr aktiven Theaterjugendklub. Er heißt P14 und bietet jungen Menschen die Gelegenheit, unter Profibedingungen eigene Ideen umzusetzen. Heute Abend hat ein neues Stück Premiere: "Die Schlacht um den Regenbogen-Boulevard". Oliver Kranz hat für rbbKultur die Proben besucht.

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    fabrik Potsdam: "Done and Dusted" © fabrik Potsdam
    fabrik Potsdam

    - Auswirkungen von "Neustart Kultur" in Brandenburg

    Wie wirkt das Förderprogramm der Bundesregierung „Neustart Kultur“? Das ist z.B. bei der Arbeit der fabrik Potsdam spürbar, die mit der Tanzwerkstatt Cottbus und dem Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst Cottbus eng zusammenarbeitet. Unser Tanzkritiker Frank Schmid hat die Uraufführung des Stückes „Done and Dusted“ beim Made-in-Potsdam-Festival der fabrik Potsdam gesehen. Außerdem blickt er auf die komplizierte Förderstruktur des Neustart Kultur-Programms.
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    Volksbühne: Kamilo Beach © David Baltzer
    David Baltzer

    - Volksbühne: Uraufführung "Kamilo Beach"

    Kamilo Beach liegt auf der östlichsten Hawaii-Insel. Dort, wo saftig grüne Hügel auf goldenen Sand treffen, werden täglich Tonnen von Plastikmüll angeschwemmt. Enis Maci und Pascal Richmann verlagern die Handlung ihres neuen Stückes in dieses zerstörte Paradies. Am Samstag feierte "Kamilo Beach (Am Scham der Zeit)” seine Uraufführung an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Unsere Kritikerin Barbara Behrendt war dabei.
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    Gorki Theater: Eine Zusammenfassung von allem, was war © Ute Langkafel MAIFOTO
    Ute Langkafel MAIFOTO

    - Gorki Container: "Eine Zusammenfassung von allem, was war"

    Die alptraumhaften Kurzgeschichten der syrischen Autorin Rasha Abbas waren schon einige Male auf Berliner Bühnen zu hören, auch im Gorki Theater. 2018 erschien ihr Erzählband "Eine Zusammenfassung von allem, was war". Der Regisseur Sebastian Nühling und sein Ensemble haben nun ihre eigene Version dieser Erinnerungen an die alte und neue Heimat auf die Bühne gebracht. Am Samstag war die Premiere im Gorki Container. Oliver Kranz war für rbbKultur dabei.
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    - "Michael Kohlhaas" nach Kleist im Hans Otto Theater Potsdam

    Michael Kohlhaas ist bereit, sehr weit zu gehen, um Gerechtigkeit zu bekommen. Der Pferdehändler nimmt eine rasante Entwicklung vom aufrechten Bürger zu einem radikalen Gewalttäter, der das ganze Land mit Terror überzieht. Christoph Mehler hat Kleists berühmte Novelle aus dem Jahr 1810 für das Potsdamer Hans Otto Theater dramatisiert und dort in Szene gesetzt. Frank Dietschreit hat die Premiere gesehen.
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    - Uraufführung am berliner Ensemble: "Möwe" von Frick/Epply/Kulbatzki

    Aus einem Vorsprechen wird eine Inszenierung: Ausgehend von dem berühmten Monolog der Schauspielerin Nina in Tschechows "Die Möwe" entwickeln Lili Epply, Anne Kulbatzki und Sarah Viktoria Frick ihr Stück „Möwe“. Gestern wurde es am Berliner Ensemble uraufgeführt und unsere Kritikerin Barbara Behrendt war dabei.
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    - Auswahl zum Berliner Theatertreffen bekanntgegeben

    Das Theatertreffen versammelt in jedem Jahr die, so heißt es, „zehn bemerkenswertesten Inszenierungen der Saison“ im deutschsprachigen Raum, ausgewählt von einer Jury aus Theaterkritiker:innen. Aber was konnten diese Kritiker:innen auswählen, wo doch bis in den Frühsommer 2021 hinein die Theater noch geschlossen waren? Heute hat die Jury ihre Auswahl bekanntgegeben. Und unsere Kritikerin Barbara Behrendt war bei der virtuellen Pressekonferenz dabei.
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    - Black History Month in der Parkaue - Eine musikalische Erzählung

    Der Black History Month im Februar belechtet die afroamerikanische Geschichte. Auch Berlin besitzt eine schwarze, eine afrikanische Geschichte, die noch entdeckt werden muss. Im Kinder- und Jugendtheater an der Parkaue steht heute der tansanische Aktivist Mnyaka Sururu Mboro auf der Bühne zusammen mit seiner Tochter Zaida Horstmann und erzählt über seine Geschichte in Tansania und in Berlin. Tomas Fitzel hat die beiden bei den Proben getroffen.
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    - "Whatremainsofme" von Athina Lange und Pawel Aderhold

    Das Sehen, das Fühlen, das Hören, der Geschmack, der Geruch¬ alles ist aufeinander abgestimmt. Aber wer bin ich und was bleibt von mir, wenn dieses präzise Zusammenspiel der Sinne gestört wird? Das Duo Athina Lange und Pawel Aderhold beschäftigt sich mit dieser Frage in "Whatremainsofme", einer Performance in Laut- und Gebärdensprache, die in den Sophiensaelen zu sehen ist. Unsere Kritikerin Barbara Behrendt berichtet vom Premierenabend.
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    - Berliner Ensemble: "Vögel" von Wajdi Mouawad

    Eine Amerikanerin arabischer Herkunft liebt einen Sprössling jüdischer Eltern. Die Liebe der zwei Cosmopoliten wird von den Eltern auf die Probe gestellt, die die Beziehung aus religiösen, nationalen und kulturellen Gründen ablehnen. Der Theatermacher Wajdi Mouawad beleuchtet mit "Vögel" den andauernden Nahostkonflikt, doch es geht auch um Familie, Identität und Schuld. Robert Schuster hat das Stück am Berliner Ensemble inszeniert. Am Samstag war die Premiere und unser Kritiker Frank Dietschreit war dabei.
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    - Volksbühne: "MiniMe" von Kata Wébe

    Ihre Eltern beschützen sie nicht, ihr Zuhause ist für die zehnjährige Mini kein sicherer Ort. In dem Theaterstück "MiniMe" von Kata Wéber in der Regie von Kornél Mundruczó steht das Leben eines Kindes in einer dysfunktionalen Familie im Mittelpunkt, in der immer wieder Minis Grenzen überschritten werden. Unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt berichtet von der Uraufführung an der Berliner Volksbühne am vergangenen Samstag.
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    - Performance von Deva Schubert im Radialsystem

    „Sisters of Algolore“ heißt die aktuelle Arbeit der in Berlin lebenden Tänzerin und Choreografin Deva Schubert. In ihrer Performance treffen alpine Traditionen und digitale Kultur aufeinander. Welche Rolle dabei soziale Praktiken wie Pfeifen, Jodeln und Tanzen spielen, verrät unser Tanz-Kritiker Frank Schmid, der die Premiere gesehen hat.
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    Lina Gómez: Träumerei des Verschwindens © Roberto Duarte
    Roberto Duarte

    - Uraufführung: "Träumerei des Verschwindens" von Lina Gómez

    Lina Gómez gilt als eine der großartigsten jungen Berliner Tanzkünstlerinnen. Gestern wurde ihre aktuelle Produktion "Träumerei des Verschwindens" uraufgeführt. Gomez greift damit eine frühere Arbeit auf, in der nackte Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne zu einem organischen Wesen verschmelzen. Unser Kritiker Frank Schmid hat die Weiterentwicklung dieser Performance gestern im Radialsystem gesehen.

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    TD: erSCHÖPFUNG © Dorothea Tuch
    Dorothea Tuch

    - "erSchöpfung" - ein Tanzstück im TD Berlin

    Im Wort Erschöpfung steckt auch das Wort Schöpfung. Diese Beobachtung ist der Ausgangspunkt des neuen Tanzstücks von Janne Gregor, das heute im TD Berlin Premiere hat. Auf der Bühne stehen Tänzerinnen, ein Musiker und eine Boxerin. Oliver Kranz besuchte für rbbKultur die Proben.

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    Hauen und Stechen: Salomé © Thilo Moessner
    Thilo Moessner

    - Theaterkollektiv Hauen und Stechen zeigt "Salomé - Ein Totentanz"

    Die Geschichte der Prinzessin Salomé wurde vielfach erzählt. Oscar Wilde schrieb ein Theaterstück, das Richard Strauss als Vorlage für seine Oper diente, 1905 wurde es in der Dresdener Semperoper uraufgeführt. Nun hat sich ein Berliner Musiktheaterkollektiv der Oper angenommen. Die Gruppe "Hauen und Stechen" zeigt ihren sehr freien Umgang mit der Strauss-Oper "Salomé" in den Sophiensælen. Regine Bruckmann hat das Stück bereits gesehen.

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    Staatstheater Cottbus: Der Biberpelz © Marlies Kross
    Marlies Kross

    - Staatstheater Cottbus: "Der Biberpelz"

    Seit der Uraufführung 1897 gehört Gerhart Hauptmanns "Der Biberpelz" zu den erfolgreichsten Komödien auf deutschen Bühnen. Die "Diebskomödie" um Mutter Wolffen ist nun am Staatstheater Cottbus in einer neuen Bearbeitung und Inszenierung von Armin Petras zu sehen. Unser Kritiker Frank Dietschreit hat die Premiere am Samstagabend besucht.
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    Tanzkomplizen: Von Anfang an © René Löffler
    René Löffler

    - Tanzkomplizen im Podewil - Tanzperformance für Fünfjährige

    Junges Publikum ins Theater zu locken, das ist die Aufgabe der Tanzkomlizen. Und dafür produzieren sie ausschließlich Tanzstücke für junge Leute. Am Dienstag fand die Premiere des neuen Stücks "Von Anfang an" statt. Felina Czycykowski war dabei, als das Publikum im Vorschulalter so einiges zu kommentieren hatte.
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    Amir Gudarzi; © Nima Nazarinia
    Nima Nazarinia

    - Amir Gudarzi, Kleist-Förderpreisträger: "Wonderwomb"

    Der Kleist-Förderpreis geht an Amir Gudarzi für "Wonderwomb". Der Exil-Iraner lebt heute in Österreich. In seinem Stück "Wonderwomb" verarbeitet er persönliche Erfahrungen und diskutiert die unterschiedlichen Facetten zum Thema Öl: als Treibstoff, als treibende Kraft des Turbo-Kapitalismus oder als Verdienstquelle von Diktaturen, aber auch als Antreiber für den Klimawandel. Auf rbbKultur stellt er sein Stück vor.
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    GRIPS: Selfie – Vorabfoto mit Marius Lamprecht, Yana Ermilova und Lisa Klabunde; © David Baltzer/Bildbuehne.de
    David Baltzer/Bildbuehne.de

    - Sexuelle Selbstbestimmung - "Selfie" im Grips Theater

    Zwei junge Menschen bei einer Party. Eine Liebesgeschichte könnte da anfangen, aber zwischen den beiden passiert etwas anderes. Nach der Partynacht stehen Fragen nach sexueller Selbstbestimmung und Schuld im Raum, und die Polizei ermittelt. Um die Ereignisse in dieser Nacht geht es in dem Stück "Selfie" für 15- bis 18-Jährige. Das Berliner Grips-Theater zeigt das Stück ab 20. Januar als deutsche Erstaufführung. Frank Schmid spricht mit der Regisseurin Maria Lilith Umbach.
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    She She Pop: Dance Me! © Benjamin Krieg
    Benjamin Krieg

    - She She Pop: "Dance Me!" - das HAU - Hebbel am Ufer wird zur Tanzarena

    In "Dance Me!" lässt das Performance-Kollektiv She She Pop zwei Generationen in einem Tanzmarathon gegeneinander antreten. Auf der einen Seite She She Pop und Gäste in der Rolle der Alten, auf der anderen Seite eine Gruppe junger Performer:innen. Was passiert, wenn die Bühne des HAU - Hebbel am Ufer zur Klärung der Generationenfrage zur Tanz-Arena wird? Barbara Behrendt hat die Premiere besucht.

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    Hans Otto Theater: Good. Better. Greta. Ein theatraler Dialog über das Klima; © Thomas M. Jauk
    Thomas M. Jauk

    - Hans Otto Theater: "Good. Better. Greta. Oder. Wer, wenn nicht wir?"

    Ein Ensemble aus Schauspieler:innen des Potsdamer Hans Otto Theaters und Jugendlichen hat sich gemeinsam mit dem Regisseur Frank Abt in einen generationenübergreifenden Dialog über das Klima begeben. "Good. Better. Greta. Oder. Wer, wenn nicht wir?" heißt der Abend, der am Samstag seine Premiere in der Reithalle feierte. Unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt war dabei.

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    Berliner Ensemble: "Mein Name sei Gantenbein" von Max Frisch © Matthias Horn
    Matthias Horn

    - Matthias Brandt in "Mein Name sei Gantenbein"

    Max Frisch gehört zu den bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts und eines der wichtigsten Werke des Schweizer Autors ist „Mein Name sei Gantenbein“. Der Regisseur Oliver Reese zeigt nun seine Bühnenfassung des Romans am Berliner Ensemble - inszeniert als Monolog mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren wieder auf die Theaterbühne zurückkehrt. Unser Kritiker Frank Dietschreit hat die Premiere besucht.
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    Tanz und Theater © rbbKultur
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    - ATZE Musiktheater: "Ich bin Vincent und habe keine Angst"

    "Ich bin Vincent und ich habe keine Angst" heißt das Kinderbuch der niederländischen Autorin Enne Koens zum Thema Mobbing. Es war 2020 für den Jugendliteraturpreis nominiert. Das ATZE Musiktheater hat jetzt die Geschichte aufgegriffen und mit viel Musik und Tanz auf die Bühne gebracht. Regine Bruckmann hat eine Probe besucht.
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    Deutsches Theater: Miroloi © Arno Declair
    Arno Declair

    - Junges DT: "Miroloi" nach Karen Köhler

    2019 ist Karen Köhlers Debütroman "Miroloi" erschienen. Darin erzählt sie von einer jungen Frau, einer Außenseiterin, die den Mut hat aufzubegehren in einer abgeschirmten Gesellschaft, in der Männer das Sagen haben. Die Regisseurin und FAUST-Preisträgerin Liesbeth Coltof inszeniert diese Emanzipationsgeschichte mit einem diversen Ensemble des Jungen DT. Gestern war die Uraufführung in den Kammerspielen und unsere Kritikerin Barbara Behrendt war dabei.
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    Tanztage Berlin: Juan Pablo Cámara - La Cosa Piel © Juan Pablo Cámara/Zander Porter
    Juan Pablo Cámara/Zander Porter

    - Doppelpremiere bei den Tanztagen Berlin

    Derzeit trifft sich wieder der Nachwuchs der freien Berliner Tanzszene bei den Tanztagen Berlin und unser Tanzkritiker Frank Schmid ist mittendrin. Heute berichtet er von der Doppelpremiere in den Sophiensaelen gestern Abend. Auf dem Programm standen ungewöhnliche Tanzperformances von Julia Plawgo und Juan Pablo Cámara.
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    Schlosspark Theater: Rent a Friend © DERDEHMEL/Urbschat
    DERDEHMEL/Urbschat

    - Schlosspark Theater: "Rent a Friend" von Folke Braband

    Der Regisseur Folke Braband ist seit mehr als 25 Jahren eine feste Größe in der freien Theaterlandschaft, auch weit über das Berliner Stadtgebiet hinaus. Außerdem ist Folke Braband immer wieder auch als Autor tätig. Seine neue Komödie "Rent a Friend" ist nun am Schlosspark Theater zu sehen. Unser Kritiker Frank Dietschreit hat die Uraufführung besucht.
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    Berliner Ensemble: "It's Britney, Bitch!" © JR Berliner Ensemble
    JR Berliner Ensemble

    - Premiere im Berliner Ensemble "It`s Britney, Bitch!"

    "It’s Britney, Bitch!", so lautet eine Zeile am Anfang des Songs "Gimme More" von Britney Spears. Gerade ist sie 40 geworden. Ein Anlass für zahlreiche Print- und TV Magazine ausführlich über den Popstar zu berichten. Auch das Berliner Ensemble widmet sich jetzt Britney Spears – in einem Theaterabend der Schauspielerin Sina Martens und der Regisseurin Lena Brasch. Der Titel lautet wie die Textzeile: "It’s Britney, Bitch!". Gestern war die Premiere und unser Kritiker Oliver Kranz war dabei.

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