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    Tanz und Theater

    Tanz und Theater in Berlin und Brandenburg - wir berichten von Premieren und aktuellen Ereignissen

    HAU | Manuela Infante: Wie man sich in Stein verwandelt © Daniel Montecinos
    Daniel Montecinos

    - HAU3: "Wie man sich am besten in Stein verwandelt"

    Wie würde ein Stück aussehen, das die Welt aus Steinsicht betrachtet? Das zeigt Manuela Infante im HAU3 - Hebbel am Ufer mit ihrer Produktion "Wie man sich am besten in Stein verwandelt". Die chilenische Theatermacherin setzt damit ihre Versuchsreihe zum nicht-humanistischen Theater fort. Wie das auf der Bühne aussieht, verrät unsere Kritikerin Barbara Behrendt.
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    Chamäleon: Circa – What Will Have Been; © Andy Phillipson
    Andy Phillipson

    - Circa: "What will have been"

    Die australische Zirkus-Kompanie „Circa“ ist seit August im Chamäleon zu Gast und hat dort zwei Gruppenstücke über das Scheitern und die Grenzen der Menschen - "Humans" und "Humans 2.0" -erfolgreich präsentiert. Gestern hatte ein artistisches Kammerstück der Kompanie Premiere: "What will have been“. Frauke Thiele hat die Aufführung gesehen.

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    Komödie am Kudamm: Schöne Bescherungen © Tina Linster
    Tina Linster

    - Komödie im Schiller Theater: "Schöne Bescherungen"

    Weihnachten: Das Fest der Liebe und eines, das im Kreis der Familie besonders hohe Erwartungen weckt. Harmonisch soll es zugehen an der Festtafel. Und dann? Abgründe tun sich auf, möglicherweise. „Schöne Bescherungen“ – das Stück von Alan Ayckbourn sollte eigentlich schon im letzten Jahr Premiere Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater feiern. Pandemiebedingt musste es abgesagt werden und nun ist es wieder im Plan. Gestern war endlich die Premiere und unser Kritiker Peter Claus war dabei.
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    - Berliner Ensemble: "Der Weg zurück"

    Wie konnte es nur so weit kommen? Technologie und Wissenschaft haben die Menschheit an den Rand des Abgrunds geführt. Die Gesellschaft ist gespalten und die Umwelt ist zerstört. Nun ist eine Bewegung entstanden, die immer mehr Zulauf erhält: die "Regression". In seinem neuen Stück "Der Weg zurück" skizziert der britische Dramatiker Dennis Kelly satirisch zugespitzt die Entwicklung dieser neuen Bewegung, die Nichtwissen zum Segen erklärt. Am Samstag wurde die Auftragsarbeit am Berliner Ensemble uraufgeführt. Unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt berichtet.
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    - Renaissance Theater: Premiere "Noch einen Augenblick"

    In "Noch einen Augenblick" beschäftigt sich Fabrice Roger-Lacan mit den großen Themen Liebe, Trauer und Neubeginn. Guntbert Warns hat diese überraschende und wendungsreiche Komödie am Renaissance Theater inszeniert. Gestern war die Premiere und unser Kritiker Peter Claus war dabei.
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    Berliner Ensemble 2G-Regel © Britta Pedersen/dpa
    Britta Pedersen/dpa

    - Kultur und 2G+: Geh ich hin oder bleib ich lieber erstmal weg?

    2G gilt ja schon für die Kultur in Berlin und Brandenburg: ins Theater, Kino oder in Konzerte dürfen nur Geimpfte und Genesene gehen. Jetzt werden diese Regeln heute vom Berliner Senat sehr wahrscheinlich noch einmal verschärft. Dann könnten ab dem Wochenende eine Kulturveranstaltung nur diejenigen besuchen, die sich zusätzlich am selben Tag testen lassen, es könnte die Maske am Platz wieder verbindlich werden oder die Zuschauerzahlen reduziert. In Brandenburg wird Ähnliches erwartet. Was aber macht das mit der Kultur? Gehen die Menschen weiter hin oder bleiben doch lieber zu Hause? Gedanken von Barabara Behrendt:
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    - Premiere im Theater an der Parkaue mit Stück von Schorsch Kamerun

    Bekannt geworden ist Schorsch Kamerun als Sänger der Punk-Band "Die goldenen Zitronen". Zugleich ist er schon viele Jahre als Theaterregisseur unterwegs, unter anderem am Hamburger Schauspielhaus, an der Berliner Volksbühne und bei den Wiener Festwochen. In seinen Stücken setzt er sich oft mit Themen auseinander, um die es ihm auch in seiner Musik geht: Rechtspopulismus zum Beispiel, Rassismus oder Konformitätsdruck. Nun bringt er im Berliner Theater an der Parkaue ein Stück heraus mit dem Titel „Was?“. Im Gespräch auf rbbKultur erzählt er, worum es ihm dabei geht.
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    - Premiere am Hans Otto Theater: "Die Stützen der Gesellschaft" von Ibsen

    1877 ist Ibsens Drama „Die Stützen der Gesellschaft“ erschienen und auch heute noch von höchster Aktualität. Derzeit ist es am Potsdamer Hans Otto Theater zu sehen. Der Regisseur Sascha Hawemann inzeniert die Fassung des Theaters mit eigenen Texten. Zur Premiere gestern eine Kritik von Barbara Behrendt.
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    Schaubühne: "Eurotrash" © Fabian Schellhorn
    Fabian Schellhorn

    - "Eurotrash" von Christian Kracht an der Berliner Schaubühne

    Ein Sohn begibt sich mit seiner schwerkranken Mutter auf eine Reise mit dem Taxi durch die Schweizer Berge. Zugleich ist es eine Reise in die von mondänem Jet-Set, von Nationalsozialismus, Missbrauch und Sucht geprägte Vergangenheit der Familie. Regisseur Jan Bosse hat Christian Krachts jüngsten Roman "Eurotrash" für seine erste Inszenierung an der Berliner Schaubühne adaptiert - mit Angela Winkler und Joachim Meyerhoff. Gestern war die Uraufführung, unsere Kritikerin Barbara Behrendt war dabei.
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    Tanztage Potsdam: Adi Boutrous - "One More Thing" © Ariel Tagar
    Ariel Tagar

    - Adis Boutros bei den Potsdamer Tanztagen

    Was heißt es, ein Mann zu sein? Und wie ist es, Mann unter Männern zu sein. In seiner Tanzperformance "One more Thing" beschäftigt sich der israelische Choreograf Adi Boutros - zusammen mit seinem Männer-Quartett - mit Männlichkeitsritualen. Das Stück, in dem es auschließlich um Männer geht, hatte gestern seine Deutschlandpremiere bei den Potsdamer Tanztagen. Unser Tanzkritiker Frank Schmid war dabei.
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    Deutsches Theater: Starker Wind © Arno Declair
    Arno Declair

    - Deutsches Theater, Kammerspiele: "Starker Wind" von Jon Fosse

    Jon Fosse ist der meistgespielte europäische Autor der Gegenwart. Nach längerer Auszeit kehrt der norwegische Dramatiker nun wieder zum Theater zurück. "Starker Wind" heißt sein Szenisches Gedicht, das Jossi Wieler in den Kammerspielen am Deutschen Theater inszeniert hat. Gestern war die Premiere und Barbara Behrendt war dabei.
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    - Prime Time Theater in Berlin-Wedding mit "Das Wunder vom Späti!"

    In sechs Wochen ist Weihnachten. Das zeigen nicht nur die Auslagen in den Geschäften, sondern auch die Theaterpremieren. Die Kult-Theater-Sitcom "Gutes Wedding, schlechtes Wedding" hat ein Weihnachtsspecial ausgearbeitet. Denn die Weihnachtszeit im Wedding soll turbulent sein. Was es damit auf sich hat und ob das auf der Bühne funktioniert, verrät uns Oliver Kranz. Er war gestern bei der Premiere im Prime Time Theater.
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    Oliver Reese © Gregor Baron
    Gregor Baron

    - 2G und das Theater

    Für die Theater bedeuten die Corona-Maßnahmen ein ständiges Auf und Ab. Die Hoffnung war groß, dass es in dieser Saison wieder besser werden würde, doch steigende Indizidenzen lassen die Zukunft düster aussehen. Heute haben die Intendant*innen der Berliner Bühnen mit Kultursenator Klaus Lederer konferiert, um über die am Montag (15.11.) geplanten 2G-Regelungen zu diskutieren. Frank Schmid spricht mit dem Intendanten des Berliner Ensemble, Oliver Reese.
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    Volksbühne: Herr Puntila und das Riesending in Mitte © Luna Zscharnt
    Luna Zscharnt

    - Premiere in der Volksbühne: "Herr Puntila und das Riesending in Mitte"

    Mit seinen Stücken hat René Pollesch das Profil der Berliner Volksbühne mitgeprägt. Seine erste Spielzeit als Intendant des Hauses hat er mit der Uraufführung seines Stücks "Aufstieg und Fall eines Vorhangs und sein Leben dazwischen" gestartet. Nun folgt die zweite Premiere der Saison, die Uraufführung seines Stücks "Herr Puntila und das Riesending in Mitte". Unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt war gestern für rbbKultur dabei.

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    Gayle Tufts: Wieder da! © Konstantin Stell
    Konstantin Stell

    - Gayle Tufts zu ihrem neuen Bühnenprogramm "Wieder da!"

    Gayle Tufts ist "Wieder da!". "Wieder da", so heißt das aktuelle Programm der Entertainerin und Sängerin, mit dem sie ab heute in der Komödie am Kurfürstendamm auf der Bühne steht. Der Titel spielt natürlich auf die Pandemie und auf den Lockdown an. Aber ob es auch ein Corona-Programm geworden ist, das verrät Gayle Tufts heute bei rbbKultur.

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    GRIPS im Podewil: Rom*nja City – Vorabfoto; © Jürgen Scheer
    Jürgen Scheer

    - GRIPS Theater im Podewil: "Rom*nja City – Stadt freier Menschen"

    Rom*nja Power – so heißt eine Berliner Theatergruppe, bei der in erster Linie Sinti und Roma mitmachen. Das Wort Romnja ist übrigens die weibliche Form von Rom. Drei Viertel der Beteiligten sind Frauen. Das Gripstheater hat der Gruppe für ihre neue Produktion seine Spielstätte im Podewil zur Verfügung gestellt. Dort hat heute Abend das Stück "Rom*nja City – Stadt freier Menschen" Premiere. Oliver Kranz besuchte vorab die Proben.

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    Gorki Theater: Slippery Slope © Ute Langkafel MAIFOTO
    Ute Langkafel MAIFOTO

    Uraufführung - Gorki Theater: "Slippery Slope"

    "Slippery Slope", so heißt eine bitterböse musikalische Revue über Kunst und Macht, die am Samstag im Gorki Theater uraufgeführt wurde. Darin untersuchen die Regisseurin Yael Ronen, der Komponist Shlomi Shaban und das Ensemble lustvoll den Wunsch nach einfachen Wahrheiten und das Manipulationspotential einer guten Erzählstrategie. Unser Kritiker Frank Dietschreit hat sich den musikalsichen Theaterabend besucht.

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    - DT Box: "Der Garten der Lüste"

    Wenn man "Der Garten der Lüste" hört, denkt man vielleicht an das vielfach bearbeitete Werk des niederländischen Malers Hieronymus Bosch. In der dtBox wurde gestern - unter demselben Titel - das jüngste Stück von Fiston Mwanza Mujilas uraufgeführt. Darin erzählt er von der Vision eines Gartens - von einem Ort, an dem alles gut ist. Unsere Kritikerin Barbara Behrendt hat sich die Aufführung angesehen.
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    Sophiensaele: Lajos Talamonti - "Alter Hase" © Paula Reissig
    Paula Reissig

    - Lajos Talamonti: "Alter Hase – Ein Ballett für fünf Ehemalige"

    Der Autor, Regisseur und Performer Lajos Talamonti ist eine feste Größe in der Berliner Tanzszene. Gestern feierte seine aktuelle Arbeit "Alter Hase – Ein Ballett für fünf Ehemalige" in den Sophiensaelen Premiere, im Rahmen des Jubiläumsfestivals "Coming of Age". In dem Stück beschäftigt er sich mit dem Alt- und Älterwerden in der freien Kunst- und Tanzszene. Unser Kritiker Frank Schmid hat das Stück gesehen.

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    Deutsches Theater: Der Idiot © Arno Declair
    Arno Declair

    - Deutsches Theater: "Der Idiot" nach Fjodor Dostojewskij

    Wie prägen frühe Erfahrungen ein Leben? Woran erinnert man sich? Und wie viele Facetten hat ein Ich? Sebastian Hartmann inszeniert am Deutschen Theater "Der Idiot" nach Dostojewskij. Im Zentrum des Romans steht Fürst Myschkin, der nach mehreren Jahren Sanatoriumsaufenthalt in der Schweiz nach Russland zurückkehrt - scheinbar geheilt und gesellschaftsfähig. Gestern war die Premiere, von der unsere Kritikerin Barbara Behrendt berichtet.
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    Deutsches Theater: "Michael Kohlhaas"; Bernd Moss, Max Thommes, Paul Grill © Arno Declair
    Arno Declair

    - Deutsches Theater: "Michael Kohlhaas"

    Michael Kohlhaas ist bereit bis zum Äußersten zu gehen, um Gerechtigkeit zu bekommen. Andreas Kriegenburg setzt Kleists berühmte Novelle mit ihren zeitlosen Fragen nach Schuld, Recht, Individuum und Gesellschaft am Deutschen Theater in Szene. Unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt hat die Premiere am Samstag gesehen.
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    Marcel Kohler und Enno Trebs in "Einsame Menschen" in den Kammerspielen vom Deutschen Theater
    Deutsches Theater / Arno Declair

    - Deutsches Theater: "Einsame Menschen" von Gerhart Hauptmann

    1891 wurde in Berlin eines der bekanntesten Theaterstücke deutscher Sprache uraufgeführt - "Einsame Menschen" vom späteren Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann. Gestern Abend, gut 130 Jahre später, hatte das Drama in einer neuen Inszenierung Premiere in Berlin - am Deutschen Theater in den Kammerspielen. Unser Kollege Peter Claus war dabei.
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    Hans Otto Theater: "Vor Sonnenaufgang": Paul Wilms, Ulrike Beerbaum, Alina Wolff, Jan Hallmann (v. lks.) © Thomas M. Jauk
    Thomas M. Jauk

    - Hans Otto Theater: "Vor Sonnenaufgang" nach Gerhart Hauptmann

    Eine mittelständische Familie irgendwo in einem städtischen Ballungsraum. Die eigene Firma sichert den Wohlstand und der Mehrgenerationenhaushalt funktioniert. Doch unter der gutbürgerlichen Oberfläche brodelt es heftig, bis schließlich die Katastrophe über die Familie hereinbricht. Am Potsdamer Hans Otto Theater feierte gestern Ewald Palmetshofers Neufassung von Gerhart Hauptmanns Sozialdrama "Vor Sonnenaufgang" Premiere. Unsere Kritikerin Barbara Behrendt hat die Inszenierung von Marlene Anna Schäfer gesehen.
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    Sophiensæle: Coming of Age (© Design: Jan Grygoriew) und Franziska Werner (© Katja Renner); Montage: rbbKultur
    Jan Grygoriew | Katja Renner

    - 25 Jahre Sophiensaele: "Coming of Age" und "Tanztage Berlin"

    Es ist ein Erfolgsmodell: Die Berliner Spielstätte Sophiensaele in Berlin-Mitte haben sich über die Jahre zu einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt der freien Performance-Szene entwickelt. Nun feiern die Sophiensaele ihr 25. Jubiläum und wir sprechen mit der Künstlerischen Leiterin Franziska Werner über Vergangenheit und Zukunft.

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    Sophiensæle: Fassade (© Sarah Böhmer) und Festsaal (© Joe Goergen); Montage: rbbKultur
    Sarah Böhmer | Joe Goergen

    - 25 Jahre Sophiensaele - Eine Einschätzung

    Es ist ein Erfolgsmodell: Die Berliner Spielstätte SOPHIENSAELE in Berlin- Mitte haben sich über die Jahre zu einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt der freien Performance-Szene entwickelt. Nun feiern die SOPHIENSAELE ihr 25. Jubiläum. Unser Tanzkritiker Frank Schmid mit einem Rückblick und einer Einschätzung zur Bedeutung des Hauses.
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    "Anatomie eines Suizids" von Alice Birch am Berliner Ensemble
    JR Berliner Ensemble

    - Berliner Ensemble: "Anatomie eines Suizids"

    Warum tötet sich eine Mutter? Und wie kann man das Unbegreifliche fassen? Alice Birch beschäftigt sich in ihrem Stück "Anatomie eines Suizids" mit dem Leben von drei Frauen, deren Biografien über Generationen hinweg miteinander verwoben sind. Die Inszenierung von Nanouk Leopold ist jetzt am Berliner Ensemble zu sehen. Unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt berichtet vom Premierenabend.
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    Grips Theater: Stecker ziehen © David Baltzer
    David Baltzer

    - Grips Theater: "Stecker ziehen"

    Das Berliner Grips Theater hat sich des Themas "Stress in der Schule" angenommen und ein Stück dazu in Auftrag gegeben. "Stecker ziehen" von Rhinus Silzle erzählt von vier Freunden und Freundinnen, die auf unterschiedliche Weise gestresst sind, aber gemeinsam etwas dagegen unternehmen. Regine Bruckmann war bei einer Probe dabei.

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    Staatstheater Cottbus: Junge Choreografen – hier: Choreografie von Jason Sabrou mit Alyosa Forlini; © Eoin Griffin
    Eoin Griffin

    - Junge Choreografen: "Aufbruch zu neuen Ufern"

    "Platz frei für die Jungen Wilden" schreibt das Staatstheater Cottbus und lässt Tänzerinnen und Tänzer seiner Ballettsparte ihre Kreativität ausprobieren. Daei herausgekommen sind acht neue Tanzsstücke zu selbst ausgewählten Originalwerken unter anderen von Johann Sebastian Bach, Max Richter und traditioneller uigurischer Musik. Zu aktuellen Themen wie Frauen-Empowerment oder ethnischer Unterdrückung. Am 23. Oktober war Premiere an der Kammerbühne. Unser Tanzkritiker Frank Schmid war dabei.

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    Komische Oper Berlin: Die Zaubermelodika © Iko Freese | drama-berlin.de
    Iko Freese | drama-berlin.de

    - Uraufführung in der Komischen Oper: "Die Zaubermelodika"

    Weil Sarastro zunehmend vergesslich ist, muss ein neuer König gewählt werden. Oder eine Königin! Zur Wahl stellen sich drei Bewerber*innen: Prinz Tamino, Prinzessin Pamina und der an sich selbst zweifelnde, von allen geschmähte Monostatos. Die Komische Oper hat wieder eine Kinderoper auf dem Programm: Die Zaubermelodika, komponiert von dem finnischen Komponisten und Jazzpianisten Iiro Rantala gemeisnam mit sener Librettistin Minna Lindgren. Gestern war Uraufführung und unsere Reporterin Regine Bruckmann hat sich unter die Kinder gemischt.

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    Staatstheater Cottbus: Mio, mein Mio; Sophie Bock (Jum Jum), Markus Paul (Mio/Bosse) und Gunnar Golkowski (König) © Marlies Kross
    Marlies Kross

    - Staatstheater Cottbus: "Mio, mein Mio"

    Es geht langsam aber sicher Richtung Weihnachten und da kommen auch bei den "Erwachsenen-Theatern" Kinderprogramme auf die Bühne. Am Staatstheater Cottbus hatte gestern Astrid Lindgrens "Mio mein Mio" Premiere. Die Cottbuserin Ulrike Müller erzählt dieses zauberhafte Märchen um Bosse, der zu Prinz Mio wird, als eine Geschichte über die Kraft der Fantasie. Frank Dietschreit war für rbbKultur dabei.

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    - Theater an der Parkaue: "Krummer Hund"

    In ihrem Jugendbuch „Krummer Hund“ erzählt die Hamburger Autorin Juliane Pickel eine Pubertätsgeschichte. Im Mittelpunkt steht der 15-jährige Daniel, der sich selbst nicht traut. Und den Erwachsenen, die ihn so oft enttäuscht haben, schon gar nicht. Das Theater an der Parkaue bringt diese Geschichte auf die Bühne und startet damit in die neue Spielzeit. Regine Bruckmann hat bei den Proben zugeschaut.
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    Janette Mickan und Michael Müller, Festivalleitung; © Monologfestival
    Monologfestival

    - "Fantastische Zeiten": Das 6. Monolog-Festival startet

    In nur drei Monaten wurde 2007 das Monolog-Festival am Theaterdiscounter Berlin erfunden. Die IdeengeberInnen wollten sehen, was passiert, wenn unterschiedliche Solos in dichter Abfolge auf die Bühne kommen. Auch bei der diesjährigen Ausgabe unter dem Motto "Fantastische Zeiten" stehen außergewöhnliche Solo-Theaterproduktionen auf dem Programm. Was sonst noch zu erwarten ist, verrät auf rbbKultur Janette Mickan, eine der beiden FestivalleiterInnen.

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    Volksbühne: "Letzter Stand I: Allos Autos" © Ackermann-Simonow-Kahn
    Ackermann-Simonow-Kahn

    - Volksbühne: "Letzter Stand I: allos autos"

    Gestern hat sich der Vorhang für die zweite Premiere dieser Spielzeit an der Berliner Volksbühne gehoben: Die jungen Regisseurinnen Martha Mechow und Leonie Jenning zeigten eine Arbeit mit dem etwas kryptischen Titel: "Letzter Stand I: allos autos". Barbara Behrendt war bei der Uraufführung dabei.

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    Potsdamer Tanztage: Eun-Me Ahn - "Dragons" © Sukmu Yun
    Sukmu Yun

    - Potsdamer Tanztage: Eun-Me Ahn -"Dragons"

    Die südkoreanische Tänzerin und Choreographin Eun-Me Ahn verbindet in ihrer Arbeit den Tanz der asiatischen Moderne und der westlichen Gegenwart. So auch in ihrem Stück "Dragons", das gestern bei den Potsdamer Tanztagen seine Deutschlandpremiere gefeiert hat. Darin geht es um die Mythologie vom Drachen. Was auf der Bühne des Hans Otto Theaters geboten wurde, verrät unser Tanzkritiker Frank Schmid.

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    Neuköllner Oper: Berlin Karl-Marx-Platz © Thomas Koy
    Thomas Koy

    - Uraufführung an der Neuköllner Oper: "Berlin Karl-Marx-Platz"

    Berlin in den 1990ern: Lisa, ein Mädchen aus Marzahn, und Cem, ein Junge aus Neukölln, verlieben sich. Sie müssen ihren Weg finden in einer Welt im Umbruch - wo Mauern fallen, Systeme kaputt gehen und Grenzen neu gezogen werden. "Berlin Karl-Marx-Platz" ist der dritte Teil von Hakan Savaş Micans Stadt-Trilogie. Am Samstag war die Uraufführung in der Neuköllner Oper. Unser Kritiker Oliver Kranz war dabei.

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    - Potsdamer Tanztage: Nadia Beugre: "Quartiers Libres"

    Die französische Choreographin Nadia Beugre arbeitet in Afrika und Frankreich. Sie ist jetzt bei den Potsdamer Tanztagen zu erleben. Dort tanzt sie selbst in ihrem Solo „Quartiers Libres“. Das Tanzstück hat sie den afrikanischen Frauen gewidmet hat, es weist aber weit darüber hinaus. Unserer Tanzkritiker Frank Schmid hat das Stück gesehen.
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    Schaubühne Berlin: Wer hat meinen Vater umgebracht? © Jean-Louis Fernandez/Schaubühne Berlin
    Jean-Louis Fernandez/Schaubühne Berlin

    - Édouard Louis in Premiere an der Schaubühne

    Schon für die Adaption seines Romans "Im Herzen der Gewalt" hat Édouard Louis mit Thomas Ostermeier zusammengearbeitet. Nun ist eine weitere gemeinsame Produktion zu erleben. Diesmal steht der französische Schriftsteller erstmals selbst als Darsteller in einem von ihm verfassten Werk auf der Bühne. Thomas Ostermeier hat "Wer hat meinen Vater umgebracht" als Solostück inszeniert. Gestern war die Premiere an der Berliner Schaubühne. Barbara Behrendt war für rbbKultur dabei.
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    Staatstheater Cottbus: Richard 3 - Szenenfoto mit Malaya Stern Takeda (Richard) © Marlies Kross/Staatstheater Cottbus
    Marlies Kross/Staatstheater Cottbus

    - Staatstheater Cottbus: "Richard 3"

    Er ist der Prototyp des Außenseiters: Shakespeare's 'Richard III.' ist missgestaltet, ein Krüppel, der sich auf den Königsthron mordet. So jedenfalls steht es im Stück, das 1593 uraufgeführt wurde. Aram Tafreshian und Malaya Stern Takeda widmen sich der Shakespeare-Figur in ihrem Soloabend am Staatstheater Cottbus. Am Samstag hatte "Richard 3" dort in der Kammerbühne Premiere und unser Kritiker Oliver Kranz war dabei.

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    Schaubühne – FIND: Love; © Nurith Wagner-Strauss
    Nurith Wagner-Strauss

    - Erste Premieren beim FIND-Festival

    Zum Auftakt des Festivals Internationale Neue Dramatik (FIND) an der Schaubühne stand gestern neben "Love" von Alexander Zeldin auch das Stück "Outside" von Kirill Serebrennikov auf dem Programm. Dem russischen Theatermacher gelang es trotz Hausarrest in Russland, weiter Regie zu führen. Unsere Kritikerin Barbara Behrendt berichtet vom Festivalauftakt.
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    - Vorfreude - Gleich beginnt das FIND Festival

    Das FIND Festival Internationale Neue Dramatik hat in Berlin viele Fans. Manche kommen jedes Jahr und zu fast jeder Vorstellung. Kurz vor Beginn der ersten Abendvorstellung, dem Gastspiel "Love" von Alexander Zeldin aus London, meldet sich Andrea Handels noch einmal live aus dem Foyer der Schaubühne, das sich inzwischen gefüllt hat.
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    - Vor der Premiere "Outside" bei FIND an der Schaubühne

    Der Regisseur Kirill Serebrennikov steht in seiner Heimat Russland nach wie vor unter Druck und darf das Land nicht verlassen. Die Schaubühne zeigt bei FIND jetzt sein Stück OUTSIDE. In dessen Zentrum ist der im Alter von nur 29 Jahren verstorbene chinesische Fotograf Ren Hang, der ähnliche Repressionen erleben musste wie Kirill Serebrennikov. Barbara Behrendt spricht mit dem Dramaturgen des Stücks live im Schaubühnenfoyer.
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    - Vor dem Auftakt - das FIND Festival an der Schaubühne

    Mit dem FIND Festival Internationale Neue Dramatik holt die Berliner Schaubühne jedes Jahr spannende neue Inszenierungen und Theaterformen aus anderen Ländern nach Berlin. Letztes Jahr musste das Festival coronabedingt ausfallen. Jetzt wird nachgeholt - und rbbKultur ist am Eröffnungsabend live mit dem Ü-Wagen dabei. Andrea Handels spricht im Foyer der Schaubühne mit dem Festival-Kurator Florian Borchmeyer über die Höhepunkte und darüber, was eigentlich mit dem Untertitel "Gegenbild und Gegenmacht" gemeint ist.
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    Staatsballett Berlin: Dawson - Voices & Citizen Nowhere © Yan Revazov/Staatsballett Berlin
    Yan Revazov/Staatsballett Berlin

    - Staatsballett Berlin: "Voices" und "Citizen nowhere" von Dave Dawson

    Gestern feierte das Staatsballet Berlin mit Arbeiten von Dave Dawson die erste Premiere in dieser Saison. "Voices" hat der britische Choreograf als Reaktion auf die Pandemie und die Lockdowns mit dem Staatsballet erarbeitet. Diese Uraufführung wird zusammen mit dem Solostück "Citizen nowhere" (von 2017) gezeigt. Darin geht es um die Verlorenheit des Menschen in der Moderne. Unser Kritiker Frank Schmid berichtet vom Premierenabend in der Deutschen Oper.
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    Staatstheater Cottbus: Catabasis.Dämonen © Marlies Kross/Staatstheater Cottbus
    Marlies Kross/Staatstheater Cottbus

    - Staatstheater Cottbus: "Catabasis.Dämonen" frei nach Dostojewski

    Die Urteile über Dostojewskis Roman "Die Dämonen" sind ausgesprochen widersprüchlich: Für die einen gilt das Buch als chaotisches Durcheinander und plattes ideologisches Pamphlet, andere halten den Text für das künstlerisch vollkommenste Werk Dostojewskis oder sogar für den ersten surrealistischen Roman der Weltliteratur. - "Eine erfüllte Prophezeiung" nennt der russische Regisseur und Pädagoge Boris Yukhananov das Werk, auf dessen Grundlage er "Catabasis.Dämonen" am Cottbuser Staatstheater inszeniert. Unser Kritiker Frank Dietschreit hat die Premiere gesehen.
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    Szene aus "Frankenstein" am DT
    DT/Arno Declair

    - Deutsches Theater: "Frankenstein" nach Mary Shelley

    Mary Shelleys "Frankenstein“ ist einer der ersten Horror-Romane der Literaturgeschichte - und ein Meisterwerk. Jette Steckel inszeniert eien neue Fassung des Dramas um den ehrgeizigen Forscher Viktor Frankenstein und seine künstlich zum Leben erweckte Kreatur. Am Samstag war die Premiere im Deutschen Theater und Ute Büsing war dabei.
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    - Radialsystem: "In C" - Sasha Waltz & Guests

    „In C“, so heißt die aktuelle Arbeit von Sasha Waltz & Guests, die schon im März digital und gestern nun live im Radialsystem aufgeführt wurde. Getanzt wird zur gleichnamigen Musik von Terry Riley. Die Komposition gilt als erstes Werk der Minimal Music und ist ein Meilenstein der Musikgeschichte. Wie die choreographische Auseinandersetzung damit nun auf der Bühne aussieht, verrät unser Tanzkritiker Frank Schmid.
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    "Arise" im Friedrichstadtpalast © Ralph Larmann
    Ralph Larmann/Friedrichstadtpalast

    - "Arise" - Die neue Grand Show im Friedrichstadt-Palast

    Extravagante Kostüme, atemberaubende Bühnenbilder und artistische Höchstleistungen - das alles bietet der Friedrichstadtpalast in seinen Shows. Jetzt gibt es eine neue Grand Show mit dem Titel "Arise" und darin dreht sich alles um den Glauben an die unsterbliche Kraft der Liebe. Gestern war die Premiere und Kai Luehrs-Kaiser war für rbbKultur dabei.
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    Klaus Pohl © picture alliance / Eventpress
    picture alliance / Eventpress

    - "Sein oder Nichtsein": Klaus Pohl im Gespräch zu seinem Theaterroman

    Wie entsteht ein Kunstwerk? Wie entstand die legendäre "Hamlet"-Inszenierung von Peter Zadek aus dem Jahr 1999? Was ist alles mit diesem Kunstwerk verflochten? Der Schauspieler Klaus Pohl, der selbst Teil der Inszenierung war, begibt sich auf die Spur – und hat einen Roman geschrieben. Zuerst als Hörbuch auf dem Markt, ist der Roman jetzt auch in Buchform erschienen: "Sein oder Nichtsein" heißt er. Heute Abend ist Buchpremiere in der Schaubühne. Auf rbbKultur sprechen wir mit Klaus Pohl.

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    Oedipus: von Maja Zade; Regie: Thomas Ostermeier - Schaubühne am Lehniner Platz © Gianmarco Bresadola/Schaubühne am Lehniner Platz
    Gianmarco Bresadola/Schaubühne am Lehniner Platz

    - Schaubühne: "oedipus" von Maja Zade

    Nun kommt der vierte "Ödipus" innerhalb von vier Wochen in Berlin auf die Bühne. Maja Zade hat den antiken Mythos in eine Unternehmerfamilie verlagert und lotet in ihrem Stück aus, was es bedeutet, wenn nichts, was als sicher gilt, mehr Bestand hat. Thomas Ostermeier inszeniert "Ödipus" mit Caroline Peters und Robert Tschirner in den Hauptrollen. Oliver Kranz hat die Uraufführung gestern an der Schaubühne gesehen.

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    - Premiere "Das Imperium des Schönen" im Hans Otto Theater Potsdam

    Nis-Momme Stockmann gehört inzwischen zu den bedeutendsten Theaterautoren der jüngeren Generation. Im Potsdamer Hans Otto Theater kommt nun sein Stück "Das Imperium des Schönen" in der Inszenierung von Bettina Jahnke zu Aufführung. Die Brüder Falk und Matze sind mit ihren Familien gerade in Japan angekommen und erleben dort den Clash der Kulturen - innerhalb der eigenen Familie. Unser Kritiker Oliver Kranz berichtet über den Premierenabend.
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    - "Arbeitstitel sind auch Titel"

    Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz ist wieder da. Gestern gab es die erste Premiere der Spielzeit unter dem neuen Intendanten René Pollesch. Und außerdem steht vor dem großen Haus auf dem Rosa-Luxemburg-Platz für 18 Tage ein Zirkuszelt. Vorträge, Lesungen, Zirkus-Shows, szenische Arbeiten, Wahlveranstaltungen – hier passt alles rein. Den Anfang macht die Volksbühnen-Jugendtheatergruppe P 14 mit einer neuen Produktion "P14 - (AT) Arbeitstitel sind auch Titel!". Regine Bruckmann konnte bei einer Probe schon mal etwas Zirkusluft schnuppern
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    Volksbühne: "Aufstieg und Fall eines Vorhangs und sein Leben dazwischen" von René Pollesch; © Christian Thiel
    Christian Thiel

    - Berliner Volksbühne eröffnet neue Saison mit Pollesch-Stück

    Mit seinen Stücken hat René Pollesch das Profil der Berliner Volksbühne mitgeprägt. Gestern nun wurde die neue Saison mit der Uraufführung seines Stücks "Aufstieg und Fall eines Vorhangs und sein Leben dazwischen" eröffnet. Hinzu kommt, dass es Polleschs erste Spielzeit als Intendant des Hauses ist. Für das Stück ist u.a. der Schauspieler Martin Wuttke an die Volksbühne zurückgekehrt. Wie ist der Neustart für Pollesch und sein Ensemble gestern gelungen? Das verrät uns unser Kritiker Frank Dietschreit.
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    Gorki Theater: Noorrrraaaaaa; © Esra Rotthoff
    Esra Rotthoff

    - Gorki Theater: "NOORRRRAAAAAAAA" nach Henrik Ibsen

    "Nora oder ein Puppenheim" ist ein Paradestück der Emanzipation. Am Schluss von Ibsens 1879 erschienenem Drama verlässt die Protagonistin Nora ihren Ehemann und die gemeinsamen Kinder. Und das zurecht. Ist es doch ein Miteinander, dass Nora zwingt, die glänzende Fassade einer unselbstständigen Puppe zu behaupten. Die Regisseurin Leonie Böhm inszeniert diesen Ausbruch aus dem Puppenhaus am Gorki und gibt damit ihr Debüt an dem Haus. Unser Kritiker Frank Dietschreit war bei der Premiere.

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    DT Box: Mercedes von Thomas Brasch – hier: Caner Sunar, Julia Windischbauer, Franziska Machens; Vorabfoto: © Arno Declair
    Arno Declair

    - DT-Box: "Mercedes" von Thomas Brasch

    Sakko und Oi sind Zufallsbekannte. Sie ist eine Herumtreiberin und er ein Arbeitsloser. Und beide haben jede Menge Zeit. Doch wie soll man damit umgehen? "Mercedes" von Thomas Brasch wurde 1983 uraufgeführt und ist nun am Deutschen Theater in der Box zu sehen. Gestern war die Premiere und unser Kritiker Frank Dietschreit war dabei.
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    GRIPS: Himmel, Erde, Luft und Meer; © David Balzer/bildbuehne.de
    David Balzer/bildbuehne.de

    - GRIPS Theater: "Himmel, Erde, Luft und Meer"

    Was für eine Welt hinterlassen wir den nachfolgenden Generationen? Um diese Frage geht es nicht nur bei Fridays for Future, sondern auch in dem Theaterstück „Himmel, Erde, Luft und Meer“ von Volker Ludwig. 1990 ist es entstanden und traf bereits damals den Nerv der Zeit. GRIPS-Schauspieler und Autor Christian Giese hat jetzt den Stoff als Ausgangslage für eine humorvolle Geschichte zum Thema Nachhaltigkeit genommen. Regine Bruckmann hat sich gestern die Uraufführung im GRIPS Theater Berlin angesehen.
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    Schaubühne: (Kein) Weltuntergang – mit Alina Vimbai Strähler; © Gianmarco Bresadola
    Gianmarco Bresadola

    - Schaubühne: Uraufführung "(Kein) Weltuntergang"

    "Kein Weltuntergang", so heißt der neue Text der jungen britischen Dramatikerin Chris Bush, in dem sich alles um die Klimakrise dreht. Katie Mitchell hat das Stück nun an der Schaubühne inszeniert und am Samstag war die Uraufführung. Unser Kritiker Frank Dietschreit war dabei.
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    - Staatstheater Cottbus: "Zorro und Wonder Woman"

    Auf dem Spielplan des Staatstheaters Cottbus steht heute eine Doppelpremiere: „Zorro und Wonder Woman“. Es handelt sich um zwei moderne HeldInnengeschichten von Antonio Latella. Sylvia Belka-Lorenz hat die Proben besucht.
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    - Hans Otto Theater: "Der Kaufmann von Venedig"

    Shakespeares wahrscheinlich umstrittenstes Stück ist "Der Kaufmann von Venedig". Lange galt es als antisemitisch und wurde nur selten gespielt. Doch das änderte sich mit Peter Zadek, selbst Jude, der das Stück in den 1970er Jahren inszenierte. Nun wagt sich am Hans Otto Theater Potsdam der Regisseur Malte Kreutzfeldt an den Stoff heran. Gestern war die Premiere. Regine Bruckmann hat die Proben besucht.
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    - Vor der Premiere in Potsdam: „Der Kaufmann von Venedig“

    Shakespeares wahrscheinlich umstrittenstes Stück ist "Der Kaufmann von Venedig". Lange galt es als antisemitisch und wurde nur selten gespielt. Doch das änderte sich mit Peter Zadek, selbst Jude, der das Stück in den 1970er Jahren inszenierte. Nun wagt sich am Hans Otto Theater Potsdam der Regisseur Malte Kreutzfeldt an den Stoff heran. Regine Bruckmann hat die Proben besucht.
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    - Merkel-Performance vom Theater Thikwa und hannsjana

    Über Angela Merkel wird in diesen Tagen viel berichtet - jetzt ist sie auch die Titelfigur in einem Theaterstück. Das inklusive Theater Thikwa und das feministische Künstlerinnenkollektiv hannsjana haben sich zusammengetan und präsentieren „Merkel“, eine musikalische Performance über die erste deutsche Bundeskanzlerin. Heute Abend ist Premiere. Oliver Kranz hat vorab die Proben besucht.
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    - Die neue Spielzeit am Staatstheater Cottbus

    Neue Saison, neues Glück- für die Schauspielhäuser beginnt wieder eine Spielzeit, die nicht berechenbar ist. Welche Corona-Maßnahmen und Regeln für welche Veranstaltung gelten, wird auch die Inhalte des Programms bestimmen. Das Staatstheater Cottbus hat heute seine Pläne und Programme für die neue Spielzeit 2021/22 präsentiert. Josefine Jahn berichtet.
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    Deutsches Theater: Oedipus – hier: Linda Pöppel, Toni Jessen, Yannik Stöbener, Kathleen Morgeneyer, Manuel Harder; © Arno Declair
    Arno Declair

    - Deutsches Theater: "Oedipus"

    In seiner "Oedipus"-Inszenierung - nach der Übertragung von Friedrich Hölderlin - wirft Regisseur Ulrich Rasche einen besonderen Blick auf grundlegende Fragen der Demokratie. Am Samstag war die Premiere im Deutschen Theater und unser Kritiker Oliver Kranz war dabei.
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    - Gorki Theater: "1000 Serpentinen Angst" von Olivia Wenzel

    Der Roman "1000 Serpentinen Angst" der Theaterautorin und Musikerin Olivia Wenzel ist steht in der Bühnenfassung auf dem Spielplan des Gorki Theaters. Die Inszenierung von Anta Helena Recke feierte gestern Premiere. Anke Schaefer war für rbbKultur dabei.
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    Schauspielhaus Zürich: Einfach das Ende der Welt – Matze Pröllochs und Benjamin Lillie; © Diana Pfammatter
    Diana Pfammatter

    - Theater des Jahres 2021 gekürt

    Das Jahrbuch der Zeitschrift "Theater heute" nennt die Höhepunkte der letzten Theater-Saison. Eine Jury, zu der die wichtigsten deutschsprachigen Kritiker:innen gehören, zeichnet darin das "Theater des Jahres", die Schauspieler:innen des Jahres und die beste Inszenierung aus. Wer in diesem Jahr eine dieser renommierten Auszeichnungen bekommt, weiß unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt.

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    Familie Flöz – Feste; © Simon Wachter
    Simon Wachter

    - Familie Flöz mit "Feste"

    Seit 20 Jahren reist die freie Theaterkompanie Familie Flöz von Berlin aus in die ganze Welt und begeistert mit ihren ausdrucksstarken Figuren und Stücken. Gestern wurde ihre neue Produktion in der Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater uraufgeführt. „Feste“, so heißt das Märchen für Erwachsene ohne Worte, das unsere Kritikerin Frauke Thiele gesehen hat.
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    Die letzten Tage der Menschheit – Begräbnis Kaiser Franz Josephs; © Sebastian Kreuzberger
    Sebastian Kreuzberger

    - Spektakel "Die letzten Tage der Menschheit" gezeigt in Industriehalle

    Das Stück "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus ist eigentlich unspielbar, denn diese Collage aus Zeitungszitaten, Dialogen und Aufgeschnapptem besteht aus 220 Szenen und über 1000 Figuren. Der österreichische Regisseur und Schauspieler Paulus Manker wagt es trotzdem. Nach erfolgreichen Aufführungen 2018/19 in Wien hat er sein siebenstündiges Theaterstück nun nach Berlin gebracht. In der Belgienhalle, einer alten Industriehalle in der Berliner Siemensstadt, feierte dieses Spektakel gestern Premiere. Regine Bruckmann war für rbbKultur dabei.
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    Gorki: Streulicht © Ute Langkafel
    Ute Langkafel

    - Berliner Maxim Gorki Theater mit Premiere von "Streulicht"

    Im letzten Jahr erschien Deniz Ohdes Debütroman "Streulicht". Darin erzählt sie von einer jungen Frau, die zurückkehrt an ihren Geburtsort und sich auf Spurensuche nach ihrer Herkunft begibt: an ihren deutschen Vater, einen Fabrikarbeiter, und an ihre freiheitsliebende türkische Mutter, die irgendwann ihre Koffer packte. Der Regisseur Nurkan Erpulat hat den Roman nun am Maxim Gorki Theater inszeniert. Frank Dietschreit berichtet vom Premierenabend im Container des Gorki.
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    Die letzten Tage der Menschheit – Begräbnis Kaiser Franz Josephs; © Sebastian Kreuzberger
    Sebastian Kreuzberger

    - Theaterstück "Die letzten Tage der Menschheit" feiert Premiere in alter Industriehalle

    Das Stück "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus ist eigentlich unspielbar, denn diese Collage aus Zeitungszitaten, Dialogen und Aufgeschnapptem besteht aus 220 Szenen und über 1000 Figuren. Der österreichische Regisseur und Schauspieler Paulus Manker wagt es trotzdem. Heute Abend hat sein siebenstündiges Theaterstück in einer alten Industriehalle in der Berliner Siemensstadt Premiere. Tomas Fitzel hat sich vor Ort umgesehen.

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    Tanz im August: Milla Koistinen: Breathe © Lennart Laberenz
    Lennart Laberenz

    - Tanz im August präsentiert zwei außergewöhnliche Uraufführungen

    Beim Internationalen Festival „Tanz im August“ in Berlin wurde gestern in den Sophiensaelen das Triostück "The Sound they make when no one listens“ von Thiago Granato uraufgeführt. Und noch eine zweite Uraufführung stand auf dem Prgramm: "Breathe", ein Tanzsolo der in Berlin lebenden finnischen Choreografin und Tänzerin Milla Koistinen. Unser Tanzkritiker Frank Schmid war bei beiden Ereignissen dabei.
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    Berliner Ensemble: "Schwarzwasser" – mit Stefanie Reinsperger; © Matthias Horn
    Matthias Horn

    - Berliner Ensemble zeigt Inszenierung von Jelineks "Schwarzwasser"

    In ihrem jüngsten Text seziert Elfriede Jelinek in sprudelnden Wortkaskaden Themen wie die Klimakatastrophe oder rechtspopulistisches Gedankengut, das sich wie ein Virus weltweit ausbreite. Die österreichische Regisseurin Christina Tscharyiski hat "Schwarzwasser" im Neuen Haus des Berliner Ensembles auf die Bühne gebracht. Frank Dietschreit war für uns bei der Premiere.
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    Berliner Ensemble "Sarah" © Matthias Horn
    Matthias Horn

    - Berliner Ensemble: Uraufführung "Sarah" von Scott McClanahan

    Scott McClanahans semiautobiografischer Roman über Sarah seine erste Liebe, die Mutter seiner Kinder, seine Ex-Frau ist 2017 im amerikanischen Original erschienen. Clemens Setz hat das Buch ins Deutsche übersetzt. Es ist im letzten Jahr erschienen und nun schon in der Bühnenfassung am Berliner Ensemble zu sehen. Am Samstag war die Uraufführung von "Sarah" in der Regie von Oliver Reese zu sehen und unser Kritiker Frank Dietschreit war dabei.
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    Tanz und Theater © rbbKultur
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    - Berliner Ensemble: Neuinszenierung "Die Dreigroschenoper"

    Rund 93 Jahre nach der Uraufführung der "Dreigroschenoper" hat das Berliner Ensemble eine weitere Neuinszenierung des Theaterstücks aufgelegt. Regisseur Barrie Kosky und sein Team feierten mit der Inszenierung am Freitagabend die Premiere. Andrea Handels war für rbbKultur dabei.
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    Tanz und Theater © rbbKultur
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    - Tanz im August: Constanza Macras & Dorky Park: „Stages of Crisis“

    Was verbindet die Digitalisierung, die ökologische und die ökonomische Krise, das Theater und den Konsum? Constanza Macras und Dorky Park malen in "Stages of Crisis" ein Bild des Scheiterns am Individualismus. Im Mai hatte das Stück seine Online-Premiere, nun ist es beim Festival „Tanz im August“ erstmals vor Live-Publikum zu sehen auf der Bühne der Arena in den Gärten der Welt. Unser Kritiker Frank Schmid war Abend dabei.
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    Deutsches Theater: Fräulein Julie © Arno Declair
    Deutsches Theater/Arno Declair

    - DT Kammerspiele: "Fräulein Julie" nach August Strindberg

    Timofey Kuljabin gehört zu den aufregendsten Regisseuren Russlands. Vor zwei Jahren hat der Künstlerische Leiter vom „Rote Fackel“ Theater Nowosibirsk seine umjubelte Version des Tschechow-Stücks "Die drei Schwestern" an den DT-Kammerspielen gezeigt. Jetzt ist er dort erneut zu erleben, mit seiner Fassung von August Strindbergs „Fräulein Julie“. Oliver Kranz war bei der Premiere.

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    Tanz im August: James Batchelor and Collaborators © Morgan Hickinbotham
    Tanz im August/Morgan Hickinbotham

    - Tanz im August: James Batchelor & Collaborators in den Sophiensälen

    Das Festival „Tanz im August“ präsentiert das aktuelle Stück des australischen Choreografen James Batchelor. Zusammen mit seinen „Collaborators“ widmet er sich in „An Evening-Length Performance“ der queeren Geschichte des Balletts und des Ballsaals in der Barockzeit. Unser Kritiker Frank Schmid hat die Uraufführung in den Sophiensaelen besucht.
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    Theater30Thikwa: Occupy Future © David Baltzer
    David Baltzer

    - theater30thikwa: "Occupy Future"

    Mit einer musikalischen Entdeckungsreise, die in die Zukunft schaut, feiert das Berliner Theater Thikwa seinen 30 Geburtstag. "Occupy Future. Über die Besetzung der Zukunft" heißt das Programm mit fünf Performances von fünf Choreograf:innen, Regisseur:innen und Musiker:innen, die Thikwa seit Jahren verbunden sind. Heute Abend ist die Premiere. Andrea Handels berichtet vorab.

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    Globe Berlin: Es lebe Europa © Thorsten Wulff
    Thorsten Wulff

    - "Es lebe Europa" - Paul Scheerbart im Globe Berlin

    Das "Globe Berlin" ist eine noch recht neue Spielstätte für Schauspiel, Wortkunst und Weltmusik in Charlottenburg. Unter dem Titel "Es lebe Europa" sind dort ab morgen acht Kurzdramen des fast vergessenen, revolutionären Schriftstellers Paul Scheerbart zu sehen. Oliver Kranz war bei den Proben dabei.

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    Die letzten Tage der Menschheit von Karl Kraus Regie: Paulus Manker Belgienhalle, Insel Gartenfeld, Berlin-Siemensstadt foto: Sebastian Kreuzberger
    Sebastian Kreuzberger

    - Paulus Manker zeigt "Die letzten Tage der Menschheit"

    Paulus Manker ist ein "Theater-Wüstling". Zusammen mit Joshua Sobol entwickelte er sein simultanes Raumtheater. Erfolgreich war er damit zuletzt in Wien mit seinem siebenstündigen Theaterereignis "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus. Das zeigt er nun in Berlin-Siemensstadt. Dort traf ihn Tomas Fitzel.

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    Berrie Kosky © Frederic Kern/Geisler-Fotopress/dpa
    Geisler-Fotopress/dpa

    - Neue "Dreigroschenoper" am Berliner Ensemble

    Der gefeierte Opernregisseur und Intendant der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky inszeniert unter Extrembedingungen Brechts berühmte Dreigroschenoper. Am 13. August ist es endlich soweit: Die lange erwartete und oft verschobene Dreigroschenoper wird am Berliner Ensemble Premiere haben. Wir sprechen mit Barrie Kosky.
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    Tanz im August: CosmicWander © Choy Ka Fai
    Choy Ka Fai

    - Das Wochenende bei Tanz im August

    70 Live-Performances mit mehr als 100 Künstler:innen aus 20 Ländern präsentiert das Festival Tanz im August bis zum 22. August. Unser Tanzkritiker Frank Schmid berichtet vom ersten Festivalwochenende mit Performances von Radouan Mriziga, Ayelen Parolin und Choy Ka Fai.
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    Tanz im August: "Underdogs" v. Anne Nguyen © Patrick Berger
    Tanz im August: Underdogs © Patrick Berger

    - Tanz im August: "Underdogs" von Anne Nguyen

    Mit einer Pionierin des Urban Dance wurde am Freitag die mittlerweile 33. Ausgabe des Festivals Tanz im August eröffnet: Anne Nguyen und ihre "par Terre Dance Company" präsentierten ihr aktuelles Stück "Underdogs". Unser Tanzkritiker Frank Schmid hat diese Deutschland-Premiere in der Freilichtbühne Weißensee gesehen.

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    Der Schauspieler Steven Scharf hockt nackt bei einer Fotoprobe zum Theaterstück "Unterwerfung" am 20.04.2016 im Deutschen Theater in Berlin auf der Bühne; © dpa/Jörg Carstensen
    dpa/Jörg Carstensen

    - Zieht auf der Bühne wirklich ständig jemand blank?

    Entnervte Stöhnen im Zuschauerraum: Wenn sich im Theater wieder mal ein Schauspieler splitternackt auszieht! Manchmal murmelt dann noch jemand: "Muss das sein?" Viel zu viele Nackte auf der Bühne. Aber was ist überhaupt dran am Vorurteil, dass im Theater ständig ein Spieler auf der Bühne blank zieht? Das erfahren Sie in unserer Theaterserie "Des Pudels Kern" von Barbara Behrendt.

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    Gorki Theater: Still Life © Ute Langkafel MAIFOTO
    Ute Langkafel MAIFOTO

    - Uraufführung Maxim Gorki Theater: "STILL LIFE"

    Die Regisseurin Marta Górnicka nutzt immer wieder eines der kraftvollsten Elemente des Theaters überhaupt: den Chor. Mit Schauspielprofis und Amateur*innen erkundet sie das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft. Am Samstag wurde ihre neue Arbeit "Still Life" im Maxim Gorki Theater uraufgeführt. Frank Dietschreit war für rbbKultur dabei.
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    - "Frühlings Erwachen" beim Theatersommer Netzeband

    Zu seiner Entstehungszeit - 1891 - galt das Stück "Frühlings Erwachen" von Frank Wedekind als „reine Pornografie“ - heute ist es weit verbreitete Schullektüre. Es wird oft und viel gespielt - nun auch in Netzeband. Das Künstlerdorf nördlich von Berlin hat einen Gutspark, der sich als Naturbühne eignet. Dort läuft zurzeit der Theatersommer. Heute Abend um 20:30 Uhr hat "Frühlings Erwachen" Premiere. Regisseur Frank Matthus erzählt im Gespräch mit Peter Claus, warum das Stück aktuell ist.
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    - "Adam und die Deutschen" auf der Anderen Welt Bühne

    „Die Avantgarde findet – natürlich – in der Provinz statt“. – Der selbstbewusste Satz steht in einer Imagebroschüre der Anderen Welt Bühne in Strausberg, die in einer ehemaligen Industriehalle am Stadtrand residiert. Freitagabend kommt das Stück „Adam und die Deutschen“ von Tine Rahel Völcker zur Uraufführung. Oliver Kranz besuchte für uns die Proben.
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    Theater Anu Wassermythen
    Theater ANU

    - THEATER ANU AUF DEM TEMPELHOFER FELD: "WASSERMYTHEN"

    Träumerisch, surreal, poetisch – das sind Begriffe, mit denen die Inszenierungen des Theaters Anu beschrieben werden. Letztes Jahr hat die Truppe auf dem Tempelhofer Feld ein Labyrinth aus brennenden Kerzen aufgebaut, das das Publikum im Stück "Die große Reise" durchwandern konnte. In diesem Jahr stehen "Wassermythen" auf dem Programm. Ob dabei auch Kerzen angezündet werden, weiß Oliver Kranz.

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    Caroline Peters in Yerma
    Thomas Aurin

    - Schaubühne: "Yerma" von Simon Stone

    An der Schaubühne war Simon Stone schon 2018 mit seinem Stück "Ibsen Huis" zu Gast. Nun arbeitet der international gefeierte Regisseur erstmals mit dem Ensemble der Schaubühne. "Yerma" ist eine Neuinszenierung seiner Produktion am Young Vic London. Gestern war die Premiere mit Caroline Peters in der Titelrolle und unser Kritiker Frank Dietschreit war dabei.
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    Mord im Orientexpress am Schiller Theater (Illustratuin: Agi Dawaachu)
    Agi Dawaachu

    - Komödie am Kurfürstendamm: "Mord im Orientexpress"

    Katharina Thalbach hat Agatha Christies Krimi-Klassiker "Mord im Orientexpress" für die Komödie am Kurfürstendamm auf die Bühne des Schiller Theaters gebracht, mit ihr selbst in der Hauptrolle des Privatdetektivs Hercule Poirot. Peter Claus war bei der Premiere dabei.
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    Vaganten Bühne: Fliegende Eier von Sarajevo – mit Senita Huskić, Natalie Mukherjee; © Fabienne Dür
    Fabienne Dür

    - Vagantenbühne: "Fliegende Eier von Sarajewo"

    Im Juli 1995 wurden im bosnischen Srebrenica 8000 muslimische Jungen und Männer von bosnisch-serbischen Milizen ermordet. Das Massaker gilt als eines der schlimmsten Kriegsverbrechen des letzten Jahrhunderts. Das Schauspiel "Fliegende Eier von Sarajevo" erzählt von Senna und ihrer Familie, die während des Bosnienkrieges nach Deutschland kam. Es ist eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Bosnienkrieg und mit Fragen nach Herkunft und Identität. Gestern Abend war Uraufführung und unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt war dabei.
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    Tanz und Theater © rbbKultur
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    - Neustart und Premiere bei den Stachelschweinen mit "Drei Lügen zu viel"

    Wir befinden uns im Jahr 2022, Corona ist Geschichte, aber ein neues Virus breitet sich aus: das Wahrheitsvirus! Und das soll bekämpft werden. Ein Neuköllner Streifenpolizist, ein Psychiater aus Mecklenburg-Vorpommern und die Gleichstellungsbeauftragte für Britz-Buckow-Rudow übernehmen den Job. Mit diesem Setting hatte "Drei Lügen zu viel" Premiere im Kabarett Theater "Die Stachelschweine". Gleichzeitig war es ein Neustart nach der langen Corona-Pause. Kai Luehrs-Kaiser ist für uns hingegangen.
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    David Ruland, Moritz Gottwald, Renato Schuch, Laurenz Laufenberg, Genija Rykova und Robert Beyer in "Michael Kohlhaas" (Regie: Simon McBurney und Annabel Arden, Schaubühne) © Gianmarco Bresadola
    Gianmarco Bresadola

    - "Michael Kohlhaas": Premiere an der Berliner Schaubühne

    Kleists berühmte Novelle "Michael Kohlhaas" hat der Regisseur Simon McBurney für die Schaubühne dramatisiert und dort in Szene gesetzt. Er fragt dabei, ob es richtig ist, das Gesetz zu brechen, und welche Formen des Widerstands angemessen und effektiv sein können. Unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt hat die Premiere des Theaterstücks gestern Abend in der Schaubühne gesehen.

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    Barbara Behrendt; Foto: Karo Krämer
    rbb/Karo Krämer

    - Die Berliner Theater sind austauschbar!

    Die Berliner Theater spielen wieder – und so gut wie nirgends auf der Welt gibt es eine so große Theaterdichte wie hier. Man würde also meinen, dass jedes Theater ein individuelles Profil braucht, um sich bei der Konkurrenz durchzusetzen. Doch unsere Kommentatorin Barbara Behrendt stellt die Frage: Ist das Programm der großen Berliner Theatertanker nicht völlig austauschbar?
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    Tanz und Theater © rbbKultur
    rbbKultur

    - Potsdamer Tanztage: "La Fuite"

    Die Potsdamer Tanztage haben eine Produktion aus Frankreich für die ganze Familie eingeladen: In "La Fuite" - die Flucht - wird die mythische Zirkusfigur des Clowns neu erfunden. Der Autor und Regisseur Olivier Meyrou kommt vom Film und bezieht sich auf die Stummfilme von Buster Keaton und Charlie Chaplin. Frank Schmid hat das Stück, gespielt von Matias Pilet, bereits in Cottbus gesehen.
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    TD Berlin: Bang!; © TD Berlin
    TD Berlin

    - Theaterdiscounter: "Bang" von Glossy Pain

    Das neue Künstlerkollektiv Glossy Pain hat sich einiges vorgenommen: Es will die Erotik aus den Fängen des Patriarchats befreien. Von der Premiere der Performance "Bang" im TD Berlin gestern Abend berichtet unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt.
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    Staatstheater Cottbus: Der Tenor ist tot – hier: Thorsten Coers (Gehilfe Kónnendeul) und Nils Stäfe (Konstantin Collegno); © Marlies Kross/Theaterfotografin
    Marlies Kross/Theaterfotografin

    - Staatstheater Cottbus : "Der Tenor ist tot"

    Endlich kann Kunst und Kultur wieder vor Zuschauern stattfinden. Im Hof der Alvensleben-Kaserne hat das Staatstheater Cottbus ein „Sommertheater“ eingerichtet. Gestern Abend hatte ein „humoristisches Opernpasticcio“ mit dem Titel: „Der Tenor ist tot“ Premiere. Frank Dietschreit war für rbbKultur bei der Open air-Musikrevue dabei.
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    HAU: Ersan Mondtag und Ensemble – Joy of Life; © Armin Smailovic
    Armin Smailovic

    - "Joy of Life" im Hau1

    Stellen Sie sich vor, im Limbus treffen Kinder aus unterschiedlichen Jahrzehnten aufeinander. In dieser Welt der Ereignislosigkeit, in der sie weder sterben noch Glückseligkeit erlangen können, reden sie über Albträume, Aufstände - und über das Tanzen. Das ist das Setting des Tanzstücks "Joy of Life", der ersten choreografischen Arbeit des Regisseurs Ersan Mondtag. Am Samstag wurde sie im Hebbel am Ufer uraufgeführt und unser Tanzkritiker Frank Schmid war dabei.
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    Staatstheater Cottbus: Shakespeares Sonette © Marlies Kross/Theaterfotografin
    Marlies Kross/Theaterfotografin

    - "Shakespeares Sonette" als Tanz in Cottbus

    Shakespeares Sonette - eine eigene Welt voller Poesie, Dramatik, Liebe. Wie kann man solch dichtes Dichterwerk in ein Tanzstück umsetzen? Das Ballett des Staatstheaters Cottbus hat es gewagt. In der Choreografie von Jörg Mannes, der auch das aufwändige Videodesign entwickelte, interpretieren die Tänzer*innen die wohl mysteriösesten Gedichte der Weltliteratur. Wir sprechen mit dem Choreografen.
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    TD Berlin: Maß für Maß – White Lies; © Fabian Raabe
    Fabian Raabe

    - "Maß für Maß" nach Shakespeare im Theaterdiscounter

    Was tun, wenn ein Populist die Regierung übernimmt und das ganze Land in Geiselhaft nimmt? Dieser Frage widmet sich Stepfan Wipplinger in seiner freien Adaption des Shakespeare-Stoffs "Maß für Maß" und transferiert die Geschichte aus einem absolutistischen in ein (post)demokratisches System. Wie das gelingt, erzählt Theaterkritikerin Barbara Behrendt.
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