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    Eine Bühne für neue Bücher - weiter lesen

    rbbKultur und das Literarische Colloquium Berlin sind zu Beginn der Corona-Pandemie in eine Art Literatur-WG zusammengezogen: Dort tauschen wir Bücher, erzählen uns von Begegnungen mit Autor*innen, und sitzen stundenlang am Küchentisch und quatschen über Lesen, Lieben und Leben.

    Daraus ist ein Podcast entstanden, in dem wir über die Bücher reden, die gerade auf unserem WG-Bücherregal stehen - Bücher, die wir bemerkenswert finden, die auffallen, gefallen, zum Nachdenken anregen. Ihnen geben wir eine Bühne, unbekannten Debuts genauso wie Romanen von weltberühmten Schriftsteller*innen. Wir kommen ins Gespräch -mit den Autor*innen, Lektor*innen und Übersetzer*innen und merken immer wieder: Beim Reden über Bücher redet man automatisch auch über sich selbst.

    Mit Beteiligung von Übersetzer:innen, Kritiker:innen und den Programm-Kuratoren des LCB. Moderiert von Natascha Freundel, Anne-Dore Krohn, Nadine Kreuzahler und Franziska Walser.

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    rbbKultur

    Sa 17:00 - 18:00 Uhr - Weiter lesen

    Das Literarische Colloquium Berlin und rbbKultur, die seit Beginn der Corona-Pandemie eine Art Literatur-WG im Internet geworden sind, präsentieren ausgewählte Stimmen der Gegenwartsliteratur.

Judith Hermann; Foto: Gregor Baron
Gregor Baron

weiter lesen - das LCB im rbb - Judith Hermann und "Daheim"

Eine Frau zieht in ein Haus am Meer. Die Tochter ist aus dem Haus, die Ehe ist vorbei. Sie verortet sich neu, hoch im Norden, knüpft eine Freundschaft, so etwas wie eine neue Liebe. Was ist Erinnerung, wieviel ist Fiktion, wo biegt man ab, und wie hält man es eigentlich aus, alleine zu sein? Ein Gespräch mit Judith Hermann – über ihre Bücher, die eine fortlaufende Geschichte sind, ihre Liebe zum flachen Land und die Autarkie ihrer Figuren. Am Mikrofon: Anne-Dore Krohn und Thomas Geiger

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Frühlingsbücher | Am Mikrofon: Anne-Dore Krohn, Thomas Geiger, Thorsten Dönges und Nadine Kreuzahler © rbbKultur
rbbKultur

weiter lesen - das LCB im rbb - Bücher des Frühlings

Die meisten Titel des Frühjahrs sind mittlerweile erschienen. Welche Neuerscheinungen aber sind besonders empfehlenswert? Was gibt es für Themen, was für Tendenzen in diesem Literaturfrühling? Und wie wirkt sich die Debatte um Identitätspolitik auf den Literaturbetrieb aus? Darüber diskutieren und sprechen Anne-Dore Krohn und Nadine Kreuzahler von rbb kultur und Thomas Geiger und Thorsten Dönges vom Literarischen Colloquium Berlin.

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Shida Bazyar © Tabea Treichel
Tabea Treichel

weiter lesen - das LCB im rbb - Shida Bazyar und "Drei Kameradinnen"

Hani, Kasih und Saya sind Freundinnen. Sie wachsen in einer Siedlung am Rande einer Kleinstadt auf, und sie wissen, wie das ist, ständig mit Alltagsrassismus konfrontiert zu werden. Als irgendwann ein Haus brennt, wird einer von ihnen vorgeworfen, ein islamistisch begründetes Attentat begangen zu haben. Shida Bazyars zweiter Roman ist eine moderne Publikumsbeschimpfung, ein Spiel mit dem Erzählen und ein kluger, literarischer Beitrag zur Empathiesteigerung. Am Mikrofon: Anne-Dore Krohn und Thorsten Dönges.

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Lena Müller © Franziska Wenzel
Franziska Wenzel

weiter lesen - das LCB im rbb - Lena Müller "Restlöcher"

Lena Müller wurde schon zweimal mit dem Internationalen Literaturpreis ausgezeichnet, für ihre Übersetzungen aus dem Französischen von Fiston Mwanza Mujila und von Shumona Sinha. Jetzt erscheint ihr erster Roman „Restlöcher“ (Edition Nautilus). Das Buch erzählt von Sando, der einen Mann namens Fuchs liebt, ihn aber nicht recht zu fassen bekommt. Sando hat von seiner Mutter gelernt, dass man Liebe nicht festhalten kann, sondern nur warten kann, bis sie wiederkommt. Als die Mutter verschwindet, machen sich Sando und seine Schwester auf die Suche nach ihr. Nadine Kreuzahler und Thorsten Dönges im Gespräch mit Lena Müller über Haltungen zum Leben, die 80er Jahre, Übersetzung aus Leidenschaft und die Liebe zum Bäckerhandwerk.

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Helga Schubert © Renate von Mangoldt
Renate von Mangoldt

weiter lesen - das LCB im rbb - Helga Schubert und "Vom Aufstehen"

Es ist eine Art Märchen des Literaturbetriebs: Nach jahrzehntelanger Stille hat die Schriftstellerin Helga Schubert, geboren 1940 in Berlin-Kreuzberg, wieder die literarische Bühne betreten. Ihr Buch „Vom Aufstehen“ ist die Bilanz einer Frau, die sich nicht hat unterkriegen lassen. Ein Besuch in Mecklenburg und ein Gespräch über Erinnerungsräume, das Altwerden, die plötzliche Prominenz und das Aufstehen als Lebensprinzip. Am Mikrofon: Anne-Dore Krohn und Thomas Geiger.

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Anja Kampmann © Juliane Henrich
Juliane Henrich

weiter lesen - das LCB im rbb - Anja Kampmann liest "der hund ist immer hungrig"

Anja Kampmann debutierte 2016 mit dem Gedichtband "Proben von Stein und Licht", dann folgte der vielbeachtete Roman "Wie hoch die Wasser steigen" über den Mitarbeiter einer Bohrplattform. In ihrem neuen Band ist es wieder die Lyrik, mit der Kampmann auf die Welt blickt: "was denkst du welches blau/ wir heute sehen?" fragt sie und schreibt über Pferde und Schiffe, kranke Hunde, Bäckerlehrlinge und "nachfahrfahren". Es sind dichte, fragende Texte, die immer wieder Motive verknüpfen und auch von der Kraft der Worte erzählen: "und das gedicht als letztes/ seiner art soll es den boden wühlen".

Am Mikrofon: Franziska Walser von rbb kultur und Thomas Geiger vom Literarischen Colloquium Berlin.

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Sharon Dodua Otoo © Paul Zinken/dpa
Paul Zinken/dpa

weiter lesen - das LCB im rbb - weiter lesen mit Sharon Dodua Otoo

Quer durch die Jahrhunderte fliegt die Berliner Schriftstellerin Sharon Dodua Otoo in ihrem Debütroman "Adas Raum" und erzählt von verschiedenen Frauen namens Ada. Macht, Entmachtung und Ermächtigung spielen eine tragende Rolle in diesem ungewöhnlichen, komplexen Roman, der ebenso amüsant und humorvoll ist. Am Mikrofon: Nadine Kreuzahler und Thorsten Dönges.

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Teresa Präauer © Thomas Langdon
Thomas Langdon

weiter lesen - das LCB im rbb - Teresa Präauer: "Das Glück ist eine Bohne"

Teresa Präauer, geboren 1979 in Linz, zeigt in dieser Textsammlung ihre enorme Vielfältigkeit. Über 80 kurze Texte sind hier versammelt: Essays, Bildbetrachtungen, Erinnerungen, Kurzgeschichten – über Wittgenstein, Phil Collins, Poledance und Onlineyoga, Kinderbanden und ein Altarbild von Lucas Cranach. Ein großes Panorama ihrer Interessen und Leidenschaften, ein wilder Ritt durch Phänomene unserer Zeit, in der das Glück manchmal eine Bohne sein kann. Am Mikrofon: Anne-Dore Krohn von rbb kultur und Thomas Geiger vom Literarischen Colloquium Berlin.

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Volha Hapeyeva © Helmut Lunghammer
Helmut Lunghammer

weiter lesen - das LCB im rbb - Volha Hapeyeva: "Camel Travel"

Die Lyrikerin, Linguistin und Kinderbuchautorin Volha Hapeyeva, 1982 in Minsk geboren, gibt eindrucksvolle Einblicke in ihre belarusische Kindheit in einer Zeit, „als die Sowjetunion munter vor die Hunde ging“. So anekdotisch leicht ihr fragmentarischer Erinnerungsroman ist, so nüchtern spricht sie über die Protestbewegung in Belarus, die sie selbst als Stipendiatin von Österreich aus beobachtet hat. Es heißt, die Revolution habe ein weibliches Gesicht, aber die belarusische Gesellschaft ist weiterhin sehr patriarchal, meint die Autorin. Als Schriftstellerin, die früh vom „Silberstaub des Feminismus“ bestäubt wurde, lebte sie schon im inneren Exil, bevor sie tatsächlich ins Ausland ging.

Ein Gespräch zwischen Berlin und München mit Natascha Freundel von rbbKultur und Thomas Geiger vom LCB.

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Ursula Krechel © Arno Burgi/dpa
Arno Burgi/dpa

weiter lesen - das LCB im rbb - Ursula Krechel und "beileibe und zumute"

Ein "Hin und Herschieben von Gegenwartspartikeln" – so beschreibt die Schriftstellerin Ursula Krechel das Dichten. In ihrem neuen Band „beileibe und zumute“ geht es u.a. um Männertorsi, U-Bahnfahrten, geteilte Zeitungen, den Dichterberuf, vor allem aber um die Suche nach der Schönheit. Ein Gespräch über Inspirationen, gefundene Wörter, das eigene Spracharchiv. Am Mikrofon: Thorsten Dönges vom LCB und Anne-Dore Krohn von rbb kultur

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T.C. Boyle © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

weiter lesen - das LCB im rbb - T. C. Boyle und "Sprich mit mir"

Ein guter Romanautor, sagt T.C. Boyle, kann den Kopf eines jeden Menschen bewohnen, und auch einer jeden Spezies. Für seinen neuen Roman „Sprich mit mir“ hat sich der US-amerikanische Schriftsteller in das Denken und Fühlen eines Schimpansen hineinversetzt und schreibt einige Kapitel aus der Sicht des Affen Sam. Sam wächst wie ein Menschenkind auf und lernt, sich in Zeichensprache zu verständigen – doch das Experiment stößt bald an seine Grenzen. Am Mikrofon: Anne-Dore Krohn.
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Kapka Kassabova © TD
TD

weiter lesen - das LCB im rbb - Kapka Kassabova: "Am See"

Die Geographie formt die Geschichte, aber wie formen Landschaften und Historie über Jahrhunderte hinweg das Innere ihrer Bewohner? Wie geben sich Traumata und Schmerz von Generation zu Generation weiter? Kapka Kassabova stellt sich diese Fragen in ihrem neuen Buch „Am See. Reise zu meinen Vorfahren in Krieg und Frieden“. Sie nimmt uns mit zu zwei uralten Seen: den Ohrid- und den Prespasee, deren Ufer und Gewässer sich Nord-Mazedonien, Albanien und Griechenland teilen. „Am See“ ist Reisereportage, autobiografische Spurensuche und das Psychogramm einer politisch und historisch aufgeladenen Region und seiner Bewohner. Die Schriftstellerin und Journalistin Kapka Kassabova, die in Bulgarien geboren, in Neuseeland aufgewachsen und mittlerweile in den schottischen Highlands zu Hause ist, hat ein sehr persönliches Buch geschrieben, das gleichzeitig das Politische in den Blick nimmt. In weiter lesen sprechen Nadine Kreuzahler von rbb Kultur und Thomas Geiger vom Literarischen Colloquium Berlin (LCB) mit Kapka Kassabova über Begegnungen im Grenzgebiet, eine spektakuläre Fluchtgeschichte, die Kraft von Wasser und über Ahnenforschung als Schlüssel zur Gegenwart.
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Dmitrij Kapitelman © Christian Werner
Christian Werner

weiter lesen - das LCB im rbb - Dmitrij Kapitelman: "Eine Formalie in Kiew"

Kapitelmans zweites Buch kann als Fortsetzung seines viel gelobten Debüts "Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters" gelesen werden, doch erzählt er hier viel sarkastischer von seinen Eltern, von Deutschland und seinem Geburtsland Ukraine. Mit Thorsten Dönges und Natascha Freundel spricht er über Gullydeckel in Kiew, über Sprachlosigkeit und Mehrsprachigkeit, über familiäre und nationale Fragen von Leben und Tod.
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Mirko Bonné © Uwe Zucchi/dpa
Uwe Zucchi/dpa

weiter lesen - das LCB im rbb - weiter lesen: Mirko Bonné mit "Seeland, Schneeland"

Man sollte sich warm anziehen, um den neuen Roman von Mirko Bonné zu lesen. In „Seeland, Schneeland“ stürmt, schneit, regnet und weht es ununterbrochen. Das Meer spielt eine große Rolle genauso wie ein gewaltiger Schneesturm, der die Drei-Klassen-Gesellschaft auf einem Überseedampfer gehörig ins Wanken und das Schiff in Seenot bringt. „Seeland, Schneeland“ spielt 1921 in Wales, England und Schottland. Die Nachwehen des Ersten Weltkriegs und der Spanischen Grippe sind überall in Europa noch spürbar. Viele träumen vom Glück in der Neuen Welt und so schiffen wir in diesem Roman auf einem Auswandererschiff nach Amerika ein. Mirko Bonné schildert das Treiben auf und unter Deck sehr plastisch und verknüpft sein Gesellschaftspanorama mit einer großen, lange hoffnungslos bleibenden Liebesgeschichte. Was Anna Karenina, der Große Gatsby und Sir Ernest Shackleton mit all dem zu tun haben, wie das Licht in der Antarktis aussieht und wie Donald Trump sich in den Roman geschmuggelt hat – all das bespricht Nadine Kreuzahler mit dem mehrfach ausgezeichneten Lyriker, Übersetzer und Romancier aus Hamburg: Mirko Bonné.
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Jana Volkmann © Manfred Poor
Manfred Poor

weiter lesen - das LCB im rbb - Jana Volkmann liest "Auwald"

Eine Frau fährt mit dem Schiff von Wien nach Bratislava. Der kurze Trip wird zum Überlebenstraining in der Wildnis. „Auwald“ von Jana Volkmann lotet die Grenze zwischen Zivilisation und Wildnis aus, zwischen Mensch und Tier, dem eigenen Ich und den anderen. Dabei bewegt sich der Roman in einer Welt, die zugleich etwas Märchenhaftes und Apokalyptisches hat. Die Wahrnehmung wird dabei immer wieder auf die Probe gestellt. Jana Volkmann wurde 1983 in Kassel geboren und lebt seit neun Jahren in Wien. Über ihren Roman unterhält sich die Schriftstellerin mit Nadine Kreuzahler und Thorsten Dönges vom Literarischen Colloquium Berlin (LCB).

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Bernardine Evaristo © picture alliance / Photoshot
picture alliance / Photoshot

weiter lesen - das LCB im rbb - Bernardine Evaristo und "Mädchen, Frau, etc."

Früher wollte Bernardine Evaristo mit ihren Büchern die Leute zum Weinen bringen - das hat sich geändert. Im Roman "Mädchen, Frau, ect." verhandelt sie undogmatisch große Diskurse und fächert die Biographien von zwölf schwarzen, britischen Frauen auf. Im Gespräch mit Anne-Dore Krohn erzählt sie, wie sie in die Haut ihrer Figuren schlüpft, warum sie immer über das Schwarzsein schreibt und wie der Booker-Preis 2019 ihr Leben verändert hat.
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Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz: "Der fremde Ferdinand" © Die Andere Bibliothek
Die Andere Bibliothek

weiter lesen - das LCB im rbb - Der unbekannte Ferdinand Grimm

Bei den "Brüdern Grimm" denken die meisten an Jacob und Wilhelm, dabei gab es noch drei weitere: einer war Ferdinand, der ebenfalls Sagen und Märchen sammelte und viel mehr Ruhm verdient, als er bekam. Anne-Dore Krohn von rbb kultur und Thomas Geiger vom LCB im Gespräch mit Heiner Boehncke und Hans Sarcowicz über ihr Buch "Der unbekannte Ferdinand".
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Lorenz Just © Jens Kalaene/dpa
Jens Kalaene/dpa

weiter lesen - das LCB im rbb - Lorenz Just und "Am Rand der Dächer"

Berlin Mitte in den 90er Jahren - für die Kinder ist der Kiez rund um Oranienstraße, Linienstraße und dem "Mombi", dem Monbijoupark, das Zentrum ihrer Welt. Lorenz Just erzählt in "Am Rand der Dächer" von einer Kindheit und Jugend in einer Zeit, in der die freien Wege durch Hinterhöfe und auf den Dächern immer enger werden. Im Gespräch mit Anne-Dore Krohn erzählt er von eigenen Erinnerungen an die Jahre nach dem Mauerfall, von seiner Rückkehr nach Mitte und der Vermischung von Erinnerung und Fiktion.

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Hallgrímur Helgason © Thomas Maier/dpa
Thomas Maier/dpa

weiter lesen - das LCB im rbb - Hallgrímur Helgason: "60 Kilo Sonnenschein"

In Deutschland wurde vor allem sein Roman "101 Reykjavik" bekannt – jetzt hat der isländische Schriftsteller Hallgrímur Helgason ein Buch über die Geschichte Islands geschrieben. In "60 Kilo Sonnenschein" erzählt er von den Fischern und Farmern um 1900 im Ort Siglufjörður – sie waren so arm, dass sie zum Teil ihre eigenen Kinder aussetzten.

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Friederike Mayröcker © Edith Schreiber
Edith Schreiber

weiter lesen - das LCB im rbb - Friederike Mayröcker zum Geburtstag

Friederike Mayröcker wird 96! Wir gratulieren ihr mit dieser Folge von "weiter lesen" zum Geburtstag und telefonieren mit ihr in Wien. Außerdem liest sie extra für uns aus ihrem jüngsten Buch "da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete". Und Marcel Beyer erzählt, warum eine halbe Stunde Mayröcker lesen ihn inspiriert. Am Mikrofon: Anne-Dore Krohn und Thomas Geiger.

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Dorothee Elmiger © Peter-Andreas Hassiepen
Peter-Andreas Hassiepen

weiter lesen - das LCB im rbb - Dorothee Elmiger liest "Aus der Zuckerfabrik"

Zucker ist nicht nur süß, sondern auch mörderisch. In ihrem neuen Buch folgt Dorothee Elmiger der weißen Versuchung und stellt Zusammenhänge her zwischen der Gier nach Zucker, dem Kolonialismus und der Sklaverei, dem Patriarchat und dem weiblichen Begehren. „Aus der Zuckerfabrik“ war in diesem Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert. Es ist ein Text, der mehr Fragen aufwirft, als Antworten zu geben. Das von Dorothee Elmiger voll und ganz beabsichtigt. Anders könne sie gar nicht schreiben, sagt sie. Und so wühlt sie sich mit Hilfe einer Ich-Erzählerin durch Literatur, Kolonialgeschichte, Psychologie, fiktive Gespräche, Archiv-, Film- und Videomaterial. Und immer wieder schleichen sich Traumsequenzen ein. Das löst beim Lesen immer neue Schwingungen aus. Dazu befragt Nadine Kreuzahler Thorsten Dönges vom Literarischen Colloquium Berlin (lcb) und spricht anschließend mit Dorothee Elmiger über Schreibblockaden als Dauerzustand, einen Schweizer Lottokönig als Auslöser für die Recherche und über die Freiheit, sieben Jahre lang zu recherchieren.

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weiter lesen | Thorsten Dönges, Anne-Dore Krohn, Thomas Geiger und Natascha Freundel © Tobias Bohm
Tobias Bohm

weiter lesen - das LCB im rbb - weiter lesen - Bücher des Jahres

Kurz vor Weihnachten stellen wir unsere Lieblingstitel des Jahres vor, u.a. von Anne Weber, Jonas Eika, Monika Helfer und David Grossmann. Und wir werfen einen Blick auf das Literaturjahr 2020 in Zeiten von Corona. Am Mikrofon: Natascha Freundel und Anne-Dore Krohn von rbbKultur und Thorsten Dönges und Thomas Geiger vom Literarischen Colloquium Berlin.
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Daniela Danz © Nils-Christian Engel
Nils-Christian Engel

weiter lesen - das LCB im rbb - Daniela Danz und "Wildniß"

Was machen Bäume, wenn man sie in Ruhe lässt? Und was bedeutet eigentlich „Nature Writing“, wenn es fast keine Landschaften mehr gibt, die wir selbst zu verantworten haben? Fragen, die Daniela Danz in ihrem neuen Lyrikband stellt. „Wildniß“ ist dabei kein Rechtschreibfehler, sondern die Schreibweise von Hölderlin, auf den sich Danz immer wieder bezieht. Für ihre Gedichte ist sie weit gereist, bist in die Westkarpaten und in den Nordural. Anne-Dore Krohn spricht mit Daniela Danz und Thomas Geiger vom Literarischen Colloquium Berlin.
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Eva Roman © Sebastian Heise
Sebastian Heise

weiter lesen - das LCB im rbb - Eva Roman liest "Pax"

Wie sag ich’s der Tante – wenn man das Buch von Eva Roman sehr salopp und flapsig zusammenfassen möchte, dann bringt es diese Frage auf den Punkt. Wie sag ich der Tante, dass ich schwul bin und wie sag ich ihr, dass ich ausziehen möchte, raus in die Welt, weg von ihr? Eva Roman erzählt in ihrem zweiten Roman eine Coming-of-Age-Geschichte in den 80er und 90er Jahren, gleichzeitig geht es um einen großen Verlust und ein Coming-Out in der Provinz. Nachdem seine Eltern während einer Reise verschwunden sind, wächst Pax bei seiner Tante auf. Das Verhältnis der beiden ist symbiotisch, gegenseitige Abhängigkeiten entstehen, von denen sich beide nur schwer lösen können. Nadine Kreuzahler spricht mit Eva Roman und Thorsten Dönges vom Literarischen Colloquium Berlin über "Pax". Was macht ihn auch zu einem historischen Roman? Wie schreibt man über Corona? Und darf man als Frau über ein schwules Coming-Out schreiben?

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weiter lesen - das lcb im rbb – Podcast © rbbKultur
rbbKultur

weiter lesen - das LCB im rbb - Michael "Salli" Sallmann – ein Leben zwischen Ost und West

Salli Sallmann war nicht nur viele Jahre Literaturredakteur beim rbb. Seine Biographie steht stellvertretend für die großen Spannungen zwischen Ost und West. Joachim Schönfeld hat ihn im Berliner "Tränenpalast" getroffen und erzählen lassen ...
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Benjamin Moser © Beowulf Sheehan
Beowulf Sheehan

weiter lesen - das LCB im rbb - Benjamin Moser und seine Biographie "Sontag"

Susan Sontag war überall, die Leute liebten und verehrten sie. Unerreichbar, inspirierend, einschüchternd - eine Star-Intellektuelle des 20. Jahrhunderts. Eine Frau, für die Kultur ein Fluchtweg war, die sich nie zu ihrem Lesbischsein bekannte und die ihren Weg fand zwischen kritischen Essays über Fotografie und gekonnter Selbstinszenierung. Im Gespräch mit Anne-Dore Krohn erzählt Benjamin Moser über seinen Zugang zu Susan Sontag - denn eine Biographie ist immer auch ein Porträt.
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Nico Bleutge © Ekko von Schwichow
Ekko von Schwichow

weiter lesen - das LCB im rbb - Nico Bleutge und "Drei Fliegen. Über Gedichte"

Der Dichter Nico Bleutge kann Fliegen in Gedichte übersetzen. Wie ihm das gelingt, darüber gibt er im Gespräch mit Natascha Freundel und Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin) Auskunft. Die neuen Essays von Nico Bleutge sind nicht nur Kommentare zu seinen preisgekrönten Gedichten, sie sind Ausdruck einer poetischen Existenz.

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Ulrike Draesner © imago images / gezett
imago images / gezett

weiter lesen - das LCB im rbb - Ulrike Draesner und "Schwitters"

Wie bildet man ein Leben ab, das so reichhaltig ist wie das des 1887 geborenen Schriftstellers und Künstlers Kurt Schwitters? Die Berliner Schriftstellerin, Lyrikerin und Essayistin Ulrike Draesner, selbst eine Meisterin der lyrischen Form, folgt in ihrem Roman „Schwitters“ dem Ausnahmekünstler in einer klugen und kunstvollen Mischung aus Fakten und Fiktion. Franziska Walser spricht mit Thorsten Dönges vom Literarischen Colloquium und der Autorin Ulrike Draesner über ihren Roman.
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Deniz Ohde © Arne Dedert/dpa
Arne Dedert/dpa

weiter lesen - das LCB im rbb - Deniz Ohde liest aus "Streulicht"

Deniz Ohde erzählt in ihrem ersten Roman „Streulicht“ vom sozialen Aufstieg gegen alle Widerstände. Eine Frau erinnert sich an ihre Kindheit: an ihren deutschen Vater, einen Fabrikarbeiter, und an ihre freiheitsliebende türkische Mutter. Ein Lebensgefühl zieht sich durch den Roman: als deutsch-türkisches Arbeiterkind fremd und weniger wert zu sein als andere. Deniz Ohde spürt in ihrem Debüt dem Bildungsversprechen unserer Gesellschaft nach und reflektiert über Ungleichheiten, Zuschreibungen und Erwartungen. Für ihren ersten Roman ist Deniz Ohde in diesem Jahr mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung und dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet worden, außerdem stand sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Nadine Kreuzahler spricht mit Thorsten Dönges vom LCB über seine Lektüreeindrücke und mit Deniz Ohde über das plötzliche Rampenlicht, das Schreiben und sie klärt, wie autobiografisch das Ganze eigentlich nun ist. Im Gespräch mit Nadine Kreuzahler stellt Deniz Ohde ihren Roman vor. Eine neue Folge unserer Reihe in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin.
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Thomas Hettche © Thomas Frey/dpa
Thomas Frey/dpa

weiter lesen - das LCB im rbb - Thomas Hettche und "Herzfaden"

Was der Sandmann im Osten war, waren die Figuren der Augsburger Puppenkiste für die Kinder der alten Bundesrepublik: Kater Mikesch, Urmel aus dem Eis oder Jim Knopf. Thomas Hettche erzählt u.a. von der Kraft der Märchen, von Vätern und Töchtern und von der Mediengeschichte der BRD. Ein Gespräch zwischen Anne-Dore Krohn von rbbKultur und Thomas Geiger vom Literarischen Colloquium über ihre Leseerfahrung.

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weiter lesen im rbb – Anne-Dore Krohn, Thomas Geiger, Natascha Freundel und Thorsten Dönges © Thomas Ernst
Thomas Ernst

weiter lesen - das LCB im rbb - Wenderomane - Wunsch oder Wirklichkeit?

Mitte der 90er Jahre kam die große Sehnsucht nach dem Wenderoman auf. Aber was soll das eigentlich sein, ein Wenderoman? Wie episch und gesamtdeutsch muss er sein? Und ist "Wende" nicht sowieso ein besserer Begriff beim Segeln?Darüber diskutieren Natascha Freundel und Anne-Dore Krohn von rbbKultur mit Thorsten Dönges und Thomas Geiger vom Literarischen Colloquium Berlin – und stellen ihre Lieblingstitel vor.
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Richard Ford © AP Photo/Rogelio V. Solis/dpa
AP Photo/Rogelio V. Solis/dpa

weiter lesen - das LCB im rbb - Richard Ford und "irische Passagiere"

Richard Ford schreibt über den Ernst des Lebens, aber lachen kann man darüber trotzdem – auch in seinen neuen Erzählungen. Im Gespräch mit Anne-Dore Krohn erzählt Ford, warum er über Dinge schreibt, vor denen er Angst hat. Er erzählt von seiner Freundschaft zu Raymond Carver und von Bösewichten, die er gerne die Wahrheit sagen lässt - und er spricht über seinen Glauben an die Literatur, die den Blick für das Leben schärfen kann.

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Iris Wolff © Annette Hauschild/Ostkreuz
Annette Hauschild/Ostkreuz

weiter lesen - das LCB im rbb - Iris Wolff liest "Die Unschärfe der Welt"

"Die Unschärfe der Welt" beginnt in den windigen Weiten des Banat, einer Region in Rumänien, wo wie in Siebenbürgen eine deutschsprachige Minderheit zu Hause ist. Auch Iris Wolff ist hier aufgewachsen, bevor sie 1985 mit ihren Eltern nach Deutschland kam. In ihrem neuesten Roman, der für den Wilhelm-Raabe-Preis nominiert ist und auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand, erzählt Wolff die Geschichte einer Familie zwischen Rumänien und Deutschland über vier Generationen hinweg. Es geht um das Leben in der Diktatur, um Fluchten, Liebe und Zusammenhalt, um die Suche nach Freiheit und um Sprache. Wie funktioniert Erinnerung, welche Bedeutung hat Sprache dabei und welche Geschichten erzählen wir uns eigentlich – und welche nicht. Nadine Kreuzahler spricht mit Iris Wolff über ihren neuen Roman, Kindheitserinnerungen, den Begriff von Heimat und das Glück der Mehrsprachigkeit.

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Han Kang © Baek Dahum
Baek Dahum

weiter lesen - das LCB im rbb - Han Kang liest "Weiß"

Han Kang, weltberühmt geworden mit „Die Vegetarierin“ (Man Booker Preis 2016) hatte nie vor, über den frühen Tod ihrer Schwester zu schreiben. Dann fand das Trauma doch in ein Buch: „Weiß“ ist eine poetische Auseinandersetzung, zwischen Kurzprosa, Lyrik und Autobiographie. Han Kang schickt Sprachnachrichten aus Seoul und ihr Lektor Anvar Cukoski spricht über ihre Sprache, ihre Installationen, das Lektorieren von internationaler Literatur und über zehn Stunden, die er mal mit ihr am Flughafen verbrachte. Am Mikrofon: Anne-Dore Krohn

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David Grossman © Alejandro Garcia/EFE/EPA/dpa
Alejandro Garcia/EFE/EPA/dpa

weiter lesen - das LCB im rbb - David Grossman liest "Was Nina wusste"

Drei Frauen, ein Familiengeheimnis, das im kommunistischen Jugoslawien wurzelt und über Generationen die Mutter-Tochter-Beziehungen prägt. Der israelische Schriftsteller spricht über die Hintergründe und Motive seines neuen Romans. Die Übersetzerin Anne Birkenhauer erklärt, warum es für sie ein optimistisches Buch ist.

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Jonas Eika © Aphinya Jatuparisakul
Aphinya Jatuparisakul

weiter lesen - das LCB im rbb - Jonas Eika liest "Nach der Sonne"

„Nach der Sonne“ von Jonas Eika versammelt Geschichten, in denen Realität, Science-Fiction und Mystik auf aufregende Art und Weise verschwimmen. Banken versinken plötzlich im Erdboden, ein Mann betet Metallschrott in der Wüste an, Strandarbeiter verlieren sich in Wiederbelebungsritualen. Jonas Eika verpackt Gesellschaftskritik in Grenzen sprengende Lektüre. 2019 ist der 29jährige Däne mit dem Literaturpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet worden – als bisher jüngster Schriftsteller überhaupt. Die große Bühne während der Preisverleihung nutzte Eika, um scharfe Kritik an der Flüchtlingspolitik der skandinavischen Staaten zu üben. Über Politik, Literatur und persönliches Engagement spricht Jonas Eika mit Nadine Kreuzahler.

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Etgar Keret © Alessandro Moggi
Alessandro Moggi

weiter lesen - das LCB im rbb - Etgar Keret liest "Tu's nicht"

Neue, surreale Kurzgeschichten des Schriftstellers und Drehbuchautors Etgar Keret. Mit Natascha Freundel spricht Keret über Todesangst und Empathie, über den Holocaust und Haschisch. Und darüber, dass ihm in der Corona-Pandemie die Bedeutung von Kunst klarer geworden ist. Seine Übersetzerin, Barbara Linner, gibt Einblicke in ihre Arbeit.
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Andreas Schäfer © imago images/Horst Galuschka
imago images/Horst Galuschka

weiter lesen - das LCB im rbb - Andreas Schäfer liest "Das Gartenzimmer"

Ein Haus am Rand des Berliner Grunewalds, gebaut 1909 von dem berühmten Architekten Max Taubert. Viele Jahre später, Mitte der 90er Jahre, entdeckt ein Ehepaar das Haus und lässt es restaurieren. Bald zieht das Gebäude viele Menschen an: Architektur-Fans, Künstler, die Medien. Andreas Schaefer erzählt hundert Jahre Weltgeschichte und Familiengeschichten am Beispiel einer Villa. Franziska Walser hat mit ihm über seinen Roman "Das Gartenzimmer" gesprochen.

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Nina Bußmann © imago images / STAR-MEDIA
imago images / STAR-MEDIA

weiter lesen - das LCB im rbb - Nina Bußmann liest "Dickicht"

In ihrem dritten Roman fängt die Berliner Schriftstellerin Nina Bußmann wie im Brennglas heutige Existenzen in der Großstadt ein. Im Gespräch erzählt die Autorin, wie ihre drei Hauptfiguren um Autonomie ringen und zugleich Halt und Hilfe brauchen, was Freundschaft bedeuten kann und wie die Corona-Krise Einsamkeit und Orientierungslosigkeit verstärkt.

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Ulrike Almut Sandig © Michael Aust/ Villa Concordia
Michael Aust/ Villa Concordia

weiter lesen - das LCB im rbb - Ulrike Almut Sandig liest "Monster wie wir"

Die Lyrikerin, Prosa-Autorin und Poetry-Performerin spricht mit Natascha Freundel über ihren ersten Roman, über die Darstellung von Gewalt und sexuellen Missbrauch und über die Entwicklung ihrer Romanfiguren, die zusammen in der DDR aufwachsen und ihren Platz in der Welt als widerständige "Monster" zu verteidigen lernen.
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Jürgen Hosemann © Harald-Schröder
Harald-Schröder

weiter lesen - das LCB im rbb - Jürgen Hosemann liest "Das Meer am 31. August"

"Den Tag kommen lassen. Das Meer kommen lassen. Alles sehen. Alles ist gleich wichtig. Nicht denken." Sätze aus Jürgen Hosemanns Tagebuch eines einzigen Tages. In der italienischen Lagunenstadt Grado hat er vom Morgengrauen bis spät in die Nacht aufs Meer geschaut und neu sehen gelernt. Hier erzählt der Lektor und Autor, wie es dazu kam.

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Britta Jürgs, AvivA Verlag ; © Klara-Emilia Kajdi
Klara-Emilia Kajdi

weiter lesen - das LCB im rbb - weiter lesen: Kleine Verlage am Großen Wannsee - Aviva und Avant Verlag

Sie gräbt vergessene Texte außergewöhnlicher Frauen aus, er zeigt mit seinem Verlag, dass Comics nicht nur Donald Duck und Mickey Mouse sind. Britta Jürgs vom Aviva Verlag und Johann Ulrich vom Avant Verlag sind zu Gast und erzählen vom Verlegen aus Leidenschaft, von weltreisenden Pionierinnen und ausgezeichneten Graphic Novels, vom Überleben in der Krise und Veränderungen in der Buchbranche. Kleine Verlage am Großen Wannsee - das jährliche Gartenfest für unbhängige Verlage des Literarischen Colloquiums Berlin kann in diesem Jahr zwar nicht stattfinden, aber der Podcast gibt zwei Verlagen eine Bühne.

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Sayaka Murata © Takuya Sugiyama
Takuya Sugiyama

weiter lesen - das LCB im rbb - Sayaka Murata liest "Das Seidenraupenzimmer"

Alien oder Erdling? „Das Seidenraupenzimmer“ handelt von Natsuki, die sich als Außerirdische fühlt, so wenig kann sie sich mit der Umgebung identifizieren. Sayaka Murata hat Sprachnachrichten aus Tokio geschickt und ihre Übersetzerin Ursula Gräfe spricht mit Anne-Dore Krohn über Tabubrüche, Traumata und Transzendenz.

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Volker Sielaff © Amac Garbe
Amac Garbe

weiter lesen - das LCB im rbb - Volker Sielaff liest "Barfuß vor Penelope"

Mit jedem Buch erschreibt der Dresdner Lyriker Volker Sielaff sich größere Freiheiten. In seinem neuen Gedichtband huldigt er einer "mystischen Aubergine" und vielen anderen, profanen oder geheimnisvollen Dingen der Welt. Neu sind auch dokumentarische Rückblicke auf seine Heimat, die Oberlausitz. Immer ist Sielaff dabei barfuß unterwegs.
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Thorsten Nagelschmidt © Horst Galuschka/dpa
Horst Galuschka/dpa

weiter lesen - das LCB im rbb - Thorsten Nagelschmidt liest aus "Arbeit"

Sie sind da zuhause, wo normalerweise kein Rampenlicht hinreicht: Die Menschen, die Thorsten Nagelschmidt in "Arbeit" porträtiert. Sie sind nachts wach, aber nicht, weil sie Party machen: eine Sanitäterin, eine Späti-Verkäuferin, ein Taxifahrer, ein Hostelbetreiber und einige mehr begleitet der Autor durch eine Berliner Nacht. Für "weiter lesen" liest er aus seinem Buch und erzählt, warum er seine Protagonisten aus dem Schatten ins Licht holt und wie er dafür recherchiert hat.

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Katrin Schumacher © MDR/Hagen Wolff
MDR/Hagen Wolff

weiter lesen - das LCB im rbb - Katrin Schumacher liest "Füchse"

Hühnerdieb, Halunke, Halswärmer: Der Fuchs hat sich vom listigen Schlitzohr zum Sympathieträger unserer Zeit gemausert. Die Journalistin Katrin Schumacher schnürt in ihrem Tierporträt auf seinen Spuren durch die Kulturgeschichte. Mit Anne-Dore Krohn spricht sie über ihre persönliche Leidenschaft zu Füchsen, den Fuchs als literarische Institution und Recherchen beim Kürschner und auf dem Hochsitz. Und Thorsten Dönges vom LCB erzählt von seiner Lektüreerfahrung.

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Benjamin Maack © privat
privat

weiter lesen - das LCB im rbb - Benjamin Maack liest "Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein"

Eine Reise ins Innere: Benjamin Maacks Buch ist kein Bericht über eine Depression, sondern aus einer Depression heraus. Aus seiner Holz- und Schreibwerkstatt in Hamburg erzählt er im Gespräch mit Anne-Dore Krohn von der poetischen Bearbeitung der Kliniknotizen, von schwarzem Humor und seiner Hoffnung auf mehr gesellschaftliche Offenheit.

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Jakuta Alikavazovic © Maia Flore
Maia Flore

weiter lesen - das LCB im rbb - Jakuta Alikavazovic liest "Das Fortschreiten der Nacht"

Eine Liebesgeschichte, eine Geistergeschichte, eine Kriegsgeschichte. Ein Roman über die politischen und persönlichen Auswirkungen der Angst. All das ist Jakuta Alikavazovics vierter Roman. Im Gespräch mit Natascha Freundel erzählt sie von den langen Schatten des Jugoslawienkriegs und warum sie trotz allem an Hoffnung glaubt.
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Paul Scraton © Lotte Schönig
Lotte Schönig

weiter lesen - das LCB im rbb - Paul Scraton liest "Am Rand"

Paul Scratons Interesse gilt den Landstrichen zwischen Stadt und Land, zwischen Outlet-Centern, Flüchtlingsunterkünften und Mauer-Gedenktafeln. Seit 2001 lebt der Brite in Berlin und legt mit „Am Rand. Um ganz Berlin“ einen besonderen Band vor: keinen Reiseführer, sondern eher eine Reflexion über die unscheinbaren, unpopulären Ecken, in denen manchmal die interessantesten Geschichten warten.

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Zsófia Bán © privat
privat

weiter lesen - das LCB im rbb - Zsófia Bán liest "weiter atmen"

Die Geschichten in Zsófia Bán neuem Buch sind sehr unterschiedlich, verknüpft werden sie aber vom Zentralmotiv des Atmens. Zsófia Bán spricht mit Anne-Dore Krohn über den Titel, ihre Einladung an die Leser, sich mit ihr in ein Boot zu setzen und ihr Verhältnis zu ihrer Übersetzerin Terezia Mora. Und Mora erklärt, was sie an Báns Texten schätzt und warum sich Übersetzen wie Gehirnjogging anfühlt.

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Karosh Taha © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB
Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB

weiter lesen - das LCB im rbb - Karosh Taha liest "Im Bauch der Königin"

Expressionistisch und erotisch ist Karosh Tahas zweiter Roman, in dem sie wie schon in ihrem Debüt "Beschreibung einer Krabbenwanderung" denen eine Stimme gibt, die in der Literatur sonst kaum vorkommen: Kurden in Deutschland. Im Gespräch mit Natascha Freundel und Thorsten Dönges spricht Taha über Frauenbilder und Schreiben gegen Klischees.
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weiter lesen - das lcb im rbb – Podcast © rbbKultur
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weiter lesen - das LCB im rbb - Uwe Timm liest "Der Verrückte in den Dünen"

Nichts als Sand, Sand und nochmal Sand. Und trotzdem träumt ein Mann davon, genau hier im Süden von Argentinien eine Stadt zu bauen – seine Utopie einer solidarischen Gemeinschaft: „Villa Gesell“. Er hört nicht auf, bis er die rieselnden Wanderdünen zum Stillstand gebracht. Über diesen „Verrückten in den Dünen“ und „Über Utopie und Literatur“ schreibt Uwe Timm in seinem gleichnamigen Essayband. Warum Literatur immer utopisch ist, wie er seinen 80. Geburtstag in Zeiten der Kontaktsperre gefeiert hat, warum die 68er Bewegung ein Erfolg war und warum es nicht erstrebenswert ist, ewig zu leben – darüber spricht Nadine Kreuzahler mit dem Schriftsteller.

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Eshkol Nevo © Bogenberger Autorenfotos
Bogenberger Autorenfotos

weiter lesen - das LCB im rbb - Eshkol Nevo liest "Die Wahrheit ist"

Was passiert, wenn ein Schriftsteller versucht, alle Fragen, die Leserinnen und Journalisten ihm stellen, so ehrlich wie möglich zu beantworten? Eshkol Nevo hat dieses Experiment gewagt. Sein neuer Roman ist eine Autofiktion, Einblick in die Krise der Männlichkeit und zugleich eine Reise ins Innere der israelischen Gesellschaft.
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weiter lesen - das LCB im rbb - Cécile Wajsbrot liest "Zerstörung"

In ihrem neuen Buch sagt ein diktatorisches Regime der Erinnerung den Kampf an und löscht auch die Kunst systematisch aus - Cécile Wajsbrot spricht mit Anne-Dore Krohn über ihre Dystopie, ihr Familienerbe und ihre Suche nach der dritten Dimension. Und Thorsten Dönges vom LCB lobt u.a. die Übersetzung von Anne Weber.
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Benjamin Labatut © Julieta Labatut
Julieta Labatut

weiter lesen - das LCB im rbb - Benjamín Labatut liest "Das blinde Licht. Irrfahrten der Wissenschaft"

Das erste Buch des chilenischen Schriftstellers Benjamín Labatut in deutscher Sprache erzählt von Pionieren der modernen Wissenschaft, Menschen zwischen Fortschritt und Zerstörung, zwischen Genie und Wahnsinn. Labatut spricht über Glanz und Grenzen der Wissenschaft, über die Schönheit von Kurzgeschichten und magisches Denken.

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Marina Frenk; © Emanuela Danielewicz
Emanuela Danielewicz

weiter lesen - das LCB im rbb - Marina Frenk liest "ewig her und gar nicht wahr"

Generationen auf den Schultern: Marina Frenk, 1986 geboren in Chisinau, spricht mit Anne-Dore Krohn über Herkunft und Entwurzelung, ihre russisch-jüdische Familie und über den von ihr ausgedachten Begriff DDON – definitiver Depp ohne Nationalität. Und Thomas Geiger vom LCB erklärt, warum in diesem Roman die ganze Weltgeschichte steckt.

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Die Lyrikerin Nadja Küchenmeister im Haus des Rundfunks, Berlin; Foto: Carsten Kampf

weiter lesen - das LCB im rbb - Nadja Küchenmeister liest "Im Glasberg"

Die sieben Raben der Gebrüder Grimm, die Dächer über Berlin, Funkstille im Zug und andere Phänomene haben im dritten Gedichtband der Berliner Autorin einen denkwürdigen Auftritt. Mit Natascha Freundel und Thomas Geiger spricht Nadja Küchenmeister über die Rolle der Herkunft und die Klarheit von Dreizeilern, dazu liest sie ausgewählte Gedichte.
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Schriftsteller Peter Schneider am 07.02.2016 (Bild: imago images/Jürgen Heinrich)
imago images/Jürgen Heinrich

weiter lesen - das LCB im rbb - Peter Schneider liest: "Denken mit dem eigenen Kopf"

Gerade erst feierte Peter Schneider seinen 80. Geburtstag. Sogar der Bundespräsident gratulierte. Die große Feier aber musste wegen Corona ausfallen. Darüber spricht Peter Schneider mit Nadine Kreuzahler und liest aus seinem neuen Buch: „Denken mit dem eigenen Kopf“. In der Essaysammlung guckt Peter Schneider mit dem Blick von heute auf sein Geschriebenes aus den letzten 30 Jahren. Er legt seine Irrtümer offen – und geht auch mit denen anderer ins Gericht. Die Themen: der Mauerfall, der Bosnienkrieg, und natürlich: die 68er.

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Olivia Wenzel an ihrem Schreibtisch; © Privat
Privat

weiter lesen - das LCB im rbb - Olivia Wenzel liest "1000 Serpentinen Angst"

In der Reihe "weiter lesen" geht es diesmal um ein Buch, in dem die Normalität der Ausnahmezustand ist: Die Ich-Erzählerin in Olivia Wenzels Romandebüt ist Tochter einer DDR-Punkerin und eines Gaststudenten aus Angola. Sie ist - platt gesagt: Ossi, Schwarz, Frau und bisexuell. "Das Problem mit Klischees ist nicht, dass sie nicht stimmen", heißt es in dem Buch. "Das Problem ist, dass sie immer wieder nur dieselbe, eine Perspektive beschreiben." Franziska Walser spricht mit Olivia Wenzel und Thorsten Dönges vom lcb über "1000 Serpentinen Angst".

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Schriftsteller Christian Schulteisz (Bild: Ramune Pigagaite)
Ramune Pigagaite

weiter lesen - das LCB im rbb - Christian Schulteisz liest "Wense"

Der Universaldilletant Hans Jürgen von der Wense in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs: Ein "Vielfraß"-Denker, für den alles mit allem zusammenhängt, in einer Zeit der Krüppel, Lazarettzüge, des Hungers und der Zwangsarbeit. War Wense ein verrückter Vogel oder ein verkanntes Genie? Christian Schulteisz stellt seinen Debütroman vor.
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Alexander Chee © Don Hamerman
Don Hamerman

weiter lesen - das LCB im rbb - Alexander Chee liest aus "Edinburgh" und seinen Essays

"Schreiben ist wie drag, nur intensiver", sagt Alexander Chee. Mit Anne-Dore Krohn spricht er u.a. darüber, mit welchen Vorurteilen er als schwuler, politisch aktiver Amerikaner mit koreanischen Wurzeln konfrontiert wurde und warum man als Autor in Zeiten von Trump unbedingt weiterschreiben sollte.

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Schreibtisch von Janna Steenfatt © privat
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weiter lesen - das LCB im rbb - Janna Steenfatt liest "Die Überflüssigkeit der Dinge"

Ein Coming of Age-Roman, ein Theaterroman, ein MeeToo-Roman, ein Buch über Hamburg und die Liebe heute - all das ist "Die Überflüssigkeit der Dinge" von Janna Steenfatt. Sie liest aus ihrem Debüt und spricht mit Natascha Freundel und Hanne Reinhardt über weibliche "Slacker"-Figuren und die Suche nach dem richtigen Leben im Falschen.

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Helmut Böttiger © privat
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weiter lesen – das LCB im rbb - Helmut Böttiger liest "Celans Zerrissenheit"

„Da ist etwas bei Paul Celan, das ich unbedingt verstehen will“, so Helmut Böttiger, „dieses produktive Unverständnis war zentral“. Hier stellt Böttiger sein neues Buch über Celan vor und berichtet von dessen Zerrissenheit zwischen der deutschen Hochkultur und seiner jüdischen Identität.

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Schreibtisch von Benjamin Quaderer © privat
privat

weiter lesen – das LCB im rbb - Benjamin Quaderer liest "Für immer die Alpen"

"Das ist das Schöne am Schreiben", sagt Benjamin Quaderer, "man braucht nur einen Tisch, einen Laptop, ein Blatt und einen Stift". Für seinen Debütroman "Für immer die Alpen" aber braucht er eine Lesebühne. Hier stellt er seine Geschichte eines Liechtensteiner Datendiebs vor und spricht über Fiktion als "Anleitung für die Wirklichkeit".

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weiter lesen - das lcb im rbb – Podcast © rbbKultur
rbbKultur

weiter lesen – das LCB im rbb - Eine Bühne für neue Bücher

Die Podcast-Lesebühne von rbb und lcb. Das Literarische Colloquium Berlin und rbbKultur präsentieren Autorinnen und Autoren, die ihre Bücher in diesem Frühjahr am Wannsee vorstellen sollten. Romandebüts, Literaturgeschichte, Lyrik und Lebenswerke. Lesungen, Interviews und Empfehlungen von Literaturexperten.

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weiter lesen - das LCB im rbb - T. C. Boyle und "Sprich mit mir"

Ein guter Romanautor, sagt T.C. Boyle, kann den Kopf eines jeden Menschen bewohnen, und auch einer jeden Spezies. Für seinen neuen Roman „Sprich mit mir“ hat sich der US-amerikanische Schriftsteller in das Denken und Fühlen eines Schimpansen hineinversetzt und schreibt einige Kapitel aus der Sicht des Affen Sam. Sam wächst wie ein Menschenkind auf und lernt, sich in Zeichensprache zu verständigen – doch das Experiment stößt bald an seine Grenzen. Am Mikrofon: Anne-Dore Krohn.
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