Berlin Neukölln, Kottbusser Damm vom Herrmannplatz; © dpa/arkivi
rbbKultur
Bild: dpa/arkivi Download (mp3, 26 MB)

- Stadtwärts: Auf Entdeckungsreise in Berlin

Teil 4: Die Siedler vor Berlin. Erkundungen in Rixdorf und Friedrichshagen
Von Maya Kristin Schönfelder

Über Jahrhunderte lockten die preußischen Herrscher arbeitswillige Siedler auf die märkische Scholle. Friedrich Wilhelm, der als der „Große Kurfürst“ Geschichte schrieb, legte mit seinem Edikt von Potsdam 1685 den Grundstein für Preußens Migrationspolitik. Nicht ohne Eigennutz: Seine Aufnahme von etwa 20.000 verfolgten Hugenotten sorgte für einen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Ein Geschäftsmodell war geboren.

So stampfte Friedrich II. einige Dutzend sogenannter Kolonistendörfer aus dem Brandenburger Sand. Im Jahr 1920 wurden einige ihrer Nachfahren über Nacht Teil von Groß-Berlin. Wie lebt es sich heute in diesen Orten? Was ist von ihrer Entstehungsgeschichte noch zu entdecken? Eine Spurensuche in Friedrichshagen am Müggelsee und in Rixdorf, wie Neukölln einmal hieß.

Reihe