Olga Grjasnowa: "Der verlorene Sohn" © Aufbau Verlag
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- Olga Grjasnowa: "Der verlorene Sohn"

Eine Rezension von Julia Riedhammer

Akhulgo, Nordkaukasus, 1839: Jamalludin wächst als Sohn eines mächtigen Imams auf. Seit Jahrzehnten tobt der Kaukasische Krieg, und sein Vater wird von der russischen Armee immer mehr bedrängt. Olga Grjasnowa erzählt von einem Kind, das zwischen zwei Kulturen und zwei Religionen steht und seine Identität finden muss. Und von der verheerenden Wirkung eines Krieges, in dem es keine Sieger geben kann.

Julia Riedhammer mit ihrer Rezension.

Olga Grjasnowa: "Der verlorene Sohn"
Aufbau Verlag, 2020
383 Seiten
ISBN: 978-3-351-03783-3
Preis: 22,00 Euro

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Olga Grjasnowa (Bild: dpa/Dave Johnston)
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5 min

Olga Grjasnowa

Ihr neuer Roman "Der verlorene Sohn" ist druckfrisch. Ihr Stoff "Gott ist nicht schüchtern" wird gerade am Berliner Ensemble inszeniert. Die Autorin Olga Grjasnowa überzeugt mit ihren genauen und kritischen Beobachtungen.