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Bild: dpa/Ostkreuz/Annette Hauschild

Kritiker und Überlebender des Charlie-Hebdo-Anschlags - Prix de l'Academie de Berlin für Philippe Lançon

Porträt von Barbara Kostolnik

"Ich war einer von ihnen, aber ich war nicht tot." Der Terroranschlag auf die Satirezeitschirft Charlie Hebdo hat das Leben von Philippe Lançon unumkehrbar in zwei Hälften gespalten. In seinem Buch "Der Fetzen" verarbeitet er seine Erinnerungen an den Anschlag von 2015 – und sein Leben als Überlebender. Heute bekommt Lançon den "Prix der l'Académie de Berlin.

Denn: mit dem Buch habe er "ein Zeugnis des Lebens- und Freiheitswillens abgelegt, das auch in Deutschland viele Leser gefunden hat". Damit erinnere Lançon an die "gegenwärtige Brisanz europäischer Werte wie Meinungsfreiheit, Solidarität und Freiheit".

Ein Porträt von Barbara Kostolnik

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