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Bild: dpa/Renaud Joubert

- Der Charlie-Hebdo-Prozess aus Sicht eines Gerichtszeichners

Ein Beitrag von Sabine Wachs

Heute geht in Frankreich ein "historischer Prozess" zu Ende: Nach 54 Prozesstagen spricht das Pariser Sondergericht am Nachmittag die Urteile gegen 14 mutmaßliche Komplizen und Hintermänner der Attentate auf die Redaktion der Satire-Zeitung Charlie Hebdo und den jüdischen Supermarkt Hyper Cacher.

Der Gerichtszeichner François Boucq hat jeden der 54 Prozesstage im Gericht verbracht. Er saß gegenüber des Rednerpults und schaute Überlebenden und Hinterbliebenen direkt in die Augen. Auch den Angeklagten schaute er ins Gesicht. Aussagen und Reaktionen hielt er auf Papier fest. Seine Zeichnungen erschienen täglich auf der Website von Charlie Hebdo.

Unsere Korrespondentin Sabine Wachs hat mit dem Comiczeichner und Karikaturisten François Boucq gesprochen.