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Der besondere "Weihnachtsstern" - Der Sternenhimmel an Weihnachten

Gespräch mit Dr. Monika Staesche vom Planetarium am Insulaner

Dass sie sooo nah beeinander stehen, kommt selten vor: Die Riesenplaneten unseres Sonnensystems, Saturn und Jupiter, bewegen sich schon seit einer Weile aufeinander zu. Jedenfalls von der Erde aus betrachtet. Heute, mit Blick zum Himmel Richtung Südwesten stehen sie zwischen 16:30 und 17:30 so dicht beieinander, dass sie aussehen wie ein doppelter Lichtpunkt. Die dichteste Stellung erfolgt genau um 19:21; dann wirken sie wie ein einziger großer Planet am Abendhimmel; so eng beieinander waren sie das letzte Mal vor knapp 400 Jahren. Wir bekommen also unseren besonderen "Weihnachtsstern", heißt es aus dem Planetarium am Insulaner, denn die Konjunktion ist auch noch am 24. zu sehen, dann allerdings nicht mehr ganz so dicht. Aber was sagen uns diese Konstellationen? Haben sie Einfluss auf das Weltgeschehen, wie Astrologen glauben? Dass Astronomie und Astrologie sozusagen Lichtjahre voneinander entfernt sind, auch darüber spricht Dr. Monika Staesche vom Planetarium am Insulaner mit Shelly Kupferberg.