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Lichtblick zwischen Trümmern - Weihnachtsfreuden im irakischen Mossul

2020 war für die meisten von uns ein Jahr voller Herausforderungen: Verdienstausfälle, Kontaktbeschränkungen, Homeschooling, Angst vor einer Covid-19-Erkrankung. Dass Weihnachten in diesem Jahr anders ausfällt als sonst, ist für einige ebenfalls schmerzlich. Aber manchmal zeigt ein Blick in die Welt: So schwer diese Zeit gerade sein mag, so erträglich scheint sie doch im Vergleich zur Lebenssituation an anderen Orten.

Auf Lesbos beispielsweise leben Geflüchtete derzeit in Zelten ohne Warmwasser, ohne Heizung, ohne Strom, dafür aber mit Krätze, weil es keine Duschen gibt. Oder in der irakischen Stadt Mossul, wo die Spuren des Kampfes gegen den IS immer noch zu sehen sind. Aber: Dort kommt in diesem Jahr immerhin der Weihnachtsmann zu den Kindern in den Trümmern. Beziehungsweise: eine Weihnachtsfrau. Jürgen Stryjak berichtet.