Österreich, Hinterhornbach: Der metergroße Spalt auf dem Gipfel des Hochvogels im Allgäu; © dpa/3D RealityMaps/Florian Mädler 
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- Alpensymphonie: Der Klang der Alpen als Frühwarnsystem

Ein Beitrag von Peter Kaiser

Große Abbrüche von Gipfeln passieren immer wieder, sie sind der Schrecken der am Berg liegenden Dörfer. So klafft derzeit etwa im Gipfel des 2592 Meter hohen Hochvogel-Bergs im Allgäu ein Riss von fünf Metern Breite und 30 Metern Länge. Dieser Riss verändert sich ständig. Das haben Forscher des Geoforschungszentrums Potsdam mit Hilfe von speziellen Mikrophonen herausgefunden. Kippt der Gipfel hier, würde Gestein in einer Größenordnung von 260 Eigenheimen in die Tiefe poltern.

Doch nicht nur seismische Bewegungen, sondern auch der Klimawandel machen den Bergen zu schaffen. Die Forschungen sind daher eine Art Frühwarnsystem.

Ein Bericht von rbb-Wissenschaftsreporter Peter Kaiser.