Berliner Forsten: vermodernde Bäume im Spandauer Forst; © dpa/Bildagentur-online/Joko
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Nur 7 % der Bäume sind gesund - Wie steht es um die Berliner Forsten?

Berlin ist mit 30 000 Hektar, das sind etwa 40 000 Fußballfelder, die waldreichste europäische Großstadt. Aber wie steht es um die Gesundheit der Bäume im Klimawandel? Ein Gespräch mit Gunnar Heyne, seit Januar 2021 Leiter der Berliner Forsten.

Nur 7 % der Berliner Bäume sind gesund. Deswegen braucht der Wald statt Kiefern mehr Laubbäume, denn die halten Trockenheit besser aus und können mehr Wasser speichern. Diesen schrittweisen "Umbau" hat nun Gunnar Heyne im Blick, seit Januar 2021 Leiter der Berliner Forsten. Er war nach seinem Studium bereits erfolgreich in Brandenburg, wo unter seiner Obhut der Naturpark Dahme-Heideseen als "Qualitäts-Naturpark" ausgezeichnet wurde.

Die Kooperation mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde ist schon selbstverständlich für die vier Berliner Forstämter (Grunewald, Pankow, Köpenick, Tegel) mit ihren knapp 30 Revierförstereien.

Im Gespräch mit Shelly Kupferberg gibt Gunnar Heyne z.B. darüber Auskunft, wie viele Bäume nötig sind, um die Kohlendioxid-Produktion eines Menschen in Berlin aufzufangen ... und wie die Berliner ihre Wälder schützen können.

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