Junges DT: "Selbstvergessen" © Arno Declair
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- Junges DT: "Selbstvergessen. Vom Anfangen und Aufhören"

Ein Beitrag von Barbara Behrendt

Wenn wir der sind, der wir einmal waren, wer sind wir, wenn wir uns vergessen? Sechs junge Menschen zwischen 10 und 19 Jahren, deren Großeltern an Demenz erkrankt sind, haben sich auf die Suche nach den Lebenserinnerungen gemacht. Daraus ist ein Theaterstück entstanden. Am Samstag hatte "Selbstvergessen" beim Jungen Deutschen Theater Premiere. Unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt hat es gessehen.

 

Rezension

Junges DT: "Selbstvergessen" © Arno Declair
Arno Declair

Stückentwicklung des Jungen DT - "Selbstvergssen. Vom Anfangen und Aufhören"

Jeden Tag erkranken in Deutschland rund 900 Menschen an Demenz. Wie es ist, wenn einen der eigene Großvater plötzlich nicht mehr erkennt, haben die Spieler*innen des Jungen DT in ihren eigenen Familien recherchiert. Sie haben ihre dementen Großeltern interviewt, Tonaufzeichnungen, alte Familienvideos und Fotobücher mitgebracht. All das wird auf der Bühne präsentiert – in einem dunklen Raum, von Glasscheiben begrenzt.

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