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Béla Bartók: Herzog Blaubarts Burg - Susanna Mälkki dirigiert die Berliner Philharmoniker

Ein Gespräch mit Andreas Göbel

Sie ist »ein Meisterstück, eine komprimierte Tragödie, ein musikalischer Vulkan, der 60 Minuten lang ausbricht und uns mit nur einem Wunsch zurücklässt: das Ganze noch einmal zu hören«. Soweit Zoltán Kodály über Béla Bartóks einzige Oper Herzog Blaubarts Burg.

1911 entstanden, stellt der Einakter ein brillant instrumentiertes symbolistisches Seelendrama dar, das tief in die Gefühlswelt des Fin de Siècle führt. »Was siehst du?«, fragt Blaubart seine Judith, die die sieben Türen der Vergangenheit des Herzogs öffnen will.

Susanna Mälkki präsentiert diese musikalische Psychoanalyse, die erschaudern lässt.

Rezension