Kunstaktion und Enthüllung "Sorryfornothing" von Philip Kojo Metz, Oktober 2018; © Louisa Marie Summer
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Ausstellung "Berlin Global" - Der Konzeptkünstler Philip Kojo Metz und das Humboldt Forum

Ein Gespräch mit dem Künstler, dessen skulpturale Intervention "SORRYFORNOTHING" sich mit der deutschen Kolonialvergangenheit auseinandersetzt.

Das Humboldt Forum mitten in Berlin soll als "Maßstab und Vorbild" dienen für den "Umgang mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten". Das sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters bei der digitalen Eröffnung des Humboldt Forums im Dezember. Zugleich muss sich das Humboldt Forum immer wieder den Vorwurf gefallen lassen, auch Beutekunst zu zeigen.

In der Ausstellung "Berlin Global", die heute (20.07.) im Humboldt Forum eröffnet, ist ein Beitrag zu sehen, der den Anspruch erhebt, sich kritisch mit dem Thema Kolonialismus auseinanderzusetzen: die Skulptur "SORRYFORNOTHING" des deutsch-ghanaischen Konzeptkünstlers Philip Kojo Metz.

Mit ihm sprechen wir auf rbbKultur.

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Erste Ausstellungen - Das Humboldt Forum lädt ein

Das Humboldt Forum öffnet seine Türen für das Publikum und zeigt die ersten sechs Ausstellungen. Im Dezember gab es nach sieben Jahren Bauzeit Corona-bedingt zunächst nur eine digitale Eröffnung. Neben der Kinder-Ausstellung "Nimm Platz!" gibt es die "Berlin Global"-Schau und eine Ausstellung über die Geschichte des Elfenbeins.

Berichte über die aktuellen Ausstellungen, Videos und Fotos zur Geschichte des Ortes, Gespräche zur Architektur, zur Kunst, zum Kolonialismus-Erbe und über das Südseeboot von der Insel Luf.