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Johann Erdmann Hummel: Das Schleifen der Granitschale, 1831, Öl auf Pappe (Ausschnitt) | Bild: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders

Ausstellung in der Alten Nationalgalerie - "Magische Spiegelungen - Johann Erdmann Hummel"

Ein Beitrag von Silke Hennig

Er war 40 Jahre alt, als er 1809 als Professor für Perspektive, Architektur und Optik an die Berliner Kunstakademie berufen wurde: der Maler Johann Erdmann Hummel.

Von Kassel hatte ihn sein Weg über Rom hierher nach Preußen geführt, wo man ihn wegen seiner auffälligen Vorliebe für überaus präzise perspektivische Darstellungen "Perspektiv-Hummel" nannte.

Jetzt wird er in einer groß angelegten Ausstellung in der Alten Nationalgalerie unter dem Titel "Magische Spiegelungen – Johann Erdmann Hummel" wiederentdeckt.

Silke Hennig hat sie gesehen.

Johann Erdmann Hummel: Die Granitschale im Berliner Lustgarten, 1831, Öl auf Leinwand (Ausschnitt); © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders

Rezension

Johann Erdmann Hummel: Das Schleifen der Granitschale, 1831, Öl auf Pappe (Ausschnitt); © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders
Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders

Alte Nationalgalerie - "Magische Spiegelungen – Johann Erdmann Hummel"

Der Maler, Zeichner und Illustrator Johann Erdmann Hummel wurde 1809 als Professor für Perspektive, Architektur und Optik an die Berliner Kunstakademie berufen. Von Kassel hatte ihn sein Weg über Rom nach Preußen geführt, wo er wegen seiner auffälligen Vorliebe für überaus präzise räumliche Darstellungen den Beinamen "Perspektiv-Hummel" bekam. Mit dieser groß angelegten Ausstellung in der Alten Nationalgalerie, die mit der Publikation seines Werkverzeichnisses einhergeht, wird Johann Erdmann Hummel jetzt "wiederentdeckt". Nicht zum ersten Mal.

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