Sigmund Freud, Arnold Zweig: "Briefwechsel" (S. Fischer) und Arnold Zweigs: "Caliban oder Politik und Leidenschaft" (Aufbau Verlag); Montage: rbbKultur
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80. Jahrestag der Wannsee-Konferenz - Sigmund Freud, Arnold Zweig: "Briefwechsel" und Arnold Zweigs: "Caliban oder Politik und Leidenschaft"

Empfehlungen zum (Wieder)Lesen von Frank Dietschreit

Am 20. Januar 1942 treffen sich in einer Villa am Großen Wannsee Funktionäre des nationalsozialistischen Regimes, um, wie es im Nazi-Jargon heißt, die „Endlösung der Judenfrage“, das heißt im Klartext: den industriellen Massenmord am europäischen Judentum zu beschließen.

Dass heute jüdisches Leben in Deutschland wieder möglich sind, muss man als Gnade der Geschichte bezeichnen. Antisemitismus und Judenhass sind aber nicht verschwunden. Im Gegenteil, jüdische Mitbürger werden belästigt, ihre Gräber geschändet, ihre Synagogen beschmiert.

Um zu verstehen, woher dieser tief verwurzelte Hass kommt, wer ihn instrumentalisiert und wie er vielleicht zu überwinden ist, lohnt es, sich zwei Bücher in Erinnerung zu rufen, die Geschichte geschrieben haben und miteinander kommunizieren. Frank Dietschreit hat sie sich noch einmal angesehen.

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