Spreewald bei Schlepzig mit typischem Kahn; © dpa/Bildagentur-online/McPhoto-Schul
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rbb-Reihe "Die große Dürre - Trocknen Berlin und Brandenburg aus?" - Das Ende der Spree, wie wir sie kennen?

Der Wassercluster Lausitz warnt vor einem Ende der Spree, wie wir sie kennen. Die Ursache ist das absehbare Ende des Braunkohlebergbaus in der Lausitz. Zurzeit wird die Spree zum überwiegenden Teil aus dem abgepumpten Grundwasser der Tagebaue gespeist.

Wenn dieser technisch bedingte Zufluss versiegt, wird sich die Wassermenge der Spree dramatisch reduzieren. Und das kommt zusätzlich zu den ohnehin schon dramatischen Folgen der Trockenheit in Südbrandenburg.

Wasserexperten fordern nun, das Flussbett der Spree zu verändern, um das wenige Wasser besser in der Landschaft zu halten. Das betrifft auch den Spreewald, dessen Wasserlabyrinth verkleinert werden muss.

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