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Die Frage des Tages - Räumen wir den Protesten im Iran zu wenig Platz ein?

Ein Gespräch mit Jagoda Marinić

Sie verbrennen ihre Kopftücher und schneiden sich ihre Haare ab. Seit über zwei Wochen protestieren im Iran immer mehr junge Menschen gegen das islamische Regime und den repressiven Umgang mit Frauen. Auslöser ist der Tod der 22-jährigen Masha Amini, die Mitte September nach der Festnahme durch die Sittenpolizei im Krankenhaus gestorben war. Erst am Wochenende gingen zahlreiche Studierende z.B. in Teheran auf die Straße und wurden von der Polizei gewaltsam gestoppt. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen sind inzwischen mehr als 130 Demonstrierende ums Leben gekommen.

Und in Deutschland? Sind die Demonstrationen (gefühlt) eher ein Randthema. Deshalb unsere Frage des Tages an Jagoda Marinic: Räumen wir den Protesten im Iran zu wenig Platz ein?

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Die Frage des Tages

rbbKultur stärkt die Meinungsvielfalt und Debattenkultur: Zehn starke Stimmen beantworten im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 08.10 Uhr. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind: Ulrike Herrmann von der "taz", der Historiker Götz Aly, die Schriftstellerin Jagoda Marinić, der Filmemacher Andres Veiel, "Die Zeit"-Autorinnen Jana Simon und Susanne Mayer, Claudius Seidl von der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", der Journalist und Autor Mohamed Amjahid sowie Paulina Fröhlich vom Progressiven Zentrum Berlin.