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Bild: Marten Körner/Suhrkamp Verlag

30 Jahre Deutsche Einheit - Wie groß ist das Einheitsgefühl 30 Jahre nach der Einheit?

Der Soziologe Steffen Mau diskutiert mit Hörerinnen und Hörern

Die Euphorie ist verflogen, die deutsche Einheit zur Normalität geworden. Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen sind geblieben: die Westdeutschen sind reicher, die Ostdeutschen sind gebildeter. Die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen ist im Westen längst nicht so weit wie im Osten. Dafür fährt die AfD hier hohe Wahlergebnisse ein. Die Mauer ist weg und die Gräben zwischen Ost und West werden tiefer? Oder gibt es inzwischen doch so etwas wie ein Einheitsgefühl? Diskutieren Sie darüber auf rbbKultur mit dem Soziologen Steffen Mau.

Thema

Ein schwarz-rot-goldenes Herz steht in der Ausstellung "Weg zur Einheit" im Rahmen der EinheitsEXPO im Mittelpunkt von schwarzen, roten und gelben Stoffbahnen, Potsdam 2020; © dpa/Soeren Stache
dpa/Soeren Stache

Schwerpunkt - 30 Jahre Deutsche Einheit

Viereinhalb Jahrzehnte waren Berlin und Deutschland geteilt. 30 Jahre nach der Deutschen Einheit versuchen Ost und West weiter zusammenzuwachsen. Gleichzeitig bleiben die Spuren der Teilung bis heute sichtbar. Einen Radiotag lang und mit vielen weiteren Beiträgen blicken wir zurück – und nach vorne.