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Kulturköpfe | Kirsten Niehuus - "Nirgendwo werden mehr Spielfilme und Serien gedreht als in Berlin-Brandenburg"

Die Berlinale findet nicht wie gewohnt statt, Filme können nur unter erschwerten Umständen gedreht werden - die Filmbranche hat es schwer in Corona-Zeiten. Kirsten Niehuus ist seit 2004 Geschäftsführerin der Filmförderung des Medienboard Berlin-Brandenburg. Peter Claus spricht mit ihr über die Lage der Filmschaffenden, die vierte Staffel von "Babylon Berlin" und weitere geplante Filme.

rbbKultur: Frau Niehuus, wann waren Sie das letzte Mal so richtig ausgelassen, überdreht und übermütig?

Niehuus: Ich glaube, das war ungefähr vor einem Jahr - auf der Berlinale 2020.

rbbKultur: Die Berlinale wird es in diesem Jahr natürlich nicht so geben können - mit Tausenden von Besucher*innen, mit Partys usw. Wie grausam ist es für die Branche, dass die Berlinale nur in einer sehr abgespeckten digitalen Form im März stattfinden wird?

Niehuus: Wenn man zurückblickt, kommt es einem wie ein riesiges Glück vor, dass die Berlinale 2020 nicht zu einem Mega-Ausbruch von Corona geführt hat und zum Ischgl von Deutschland geworden ist. Eigentlich bestand bis zuletzt ein bisschen die Hoffnung, dass wir vielleicht doch noch, wenn auch in abgespeckter Form, eine Berlinale mit persönlichen Begegnungen wie immer im Februar haben würden. Aber ganz klar: das ist natürlich in dieser Zeit gar nicht machbar.

Ich höre von allen Leuten aus der Branche, von Regisseur*innen oder Produzent*innen, wie es allen wahnsinnig fehlt, dass man sich nicht sehen und sprechen kann. Zoom-Konferenzen können gerade in kreativen Prozessen das Miteinander und das Gespräch nicht ersetzen. Beim Berlinale-Empfang gehört natürlich auch das Trinken, das Schwitzen und das Essen dazu, das haben immer die Sponsoren bezahlt. Das wird es dieses Jahr so selbstverständlich nicht geben. Die Berlinale ist auch eine ganz wichtige Plattform, ein People's Business, wo die Leute miteinander ins Gespräch über neue Projekte und neue Pläne kommen - das fällt weg und das schmerzt.

rbbKultur: Eins erlebt man auf der Berlinale auch immer - irgendwann, irgendwo hört man es: Ihr energiegeladenes, fröhliches, unbeschwertes Lachen. Ist Ihnen das Lachen nun aber doch vergangen?

Niehuus: Nein, Gott sei Dank noch nicht! Im Kino ist es mir vergangen, in meinem Leben noch nicht. Lachen im Kino geht jetzt ja schon lange nicht mehr. Die Kinos sind wahnsinnig gebeutelt von der Krise. Man kann sich ja vorstellen, dass null Einnahmen ein Riesenproblem sind.

Ansonsten muss man sagen, dass in Berlin - man glaubt es kaum - auch im vergangenen halben Jahr, in der zweiten Jahreshälfte 2020, doch eine ganze Menge Serien gedreht worden sind. Dazu noch ein paar Filme. Es war also gar nicht ganz so still, wie man manchmal den Eindruck hat. Tatsächlich ist noch ein bisschen was passiert und es läuft auch durchaus wieder an.

Kristen Stewart, eine sehr bekannte Schauspielerin, ist gerade gelandet und dreht "Spencer", einen Film über Lady Di. Es geht weiter. Natürlich ist es schwierig, die Dreharbeiten werden sehr viel teurer, aber – toi, toi, toi - die meisten Produzent*innen und wir als Filmstandort kommen mit einer Delle davon.

rbbKultur: Sie sagten, die Dreharbeiten sind teurer, es müssen Sicherheitskonzepte erarbeitet werden, es wird getestet ... Das alles kostet Geld. Können Sie da helfen?

Niehuus: Ja, wir können helfen und wir helfen auch. Schon im letzten Jahr haben wir sehr vielen Produktionen geholfen, die Mitte März kurz vor Drehbeginn standen, schon sehr viele Gagen und Locations bezahlt hatten und dann nicht drehen konnten. Denen haben wir einen Teil der Mehrkosten, die durch eine Drehverschiebung entstanden sind, bezahlt. Wir haben die Prämie für den Kinoprogrammpreis - der Preis für Kinos, die besonders wertvolles Programm zeigen - verdreifacht und werden das auch in diesem Jahr wieder tun, um den Kinos unter die Arme zu greifen.

Bei uns ist es so: Wenn man ein Filmprojekt hat, das gefördert ist, dann muss man eine Kostenaufstellung mitliefern. Die Mehrkosten, die für Hygienebeauftragte und für Hygieneregeln und -maßnahmen angesetzt werden, übernehmen wir auch anteilig.

rbbKultur: Sie haben gleich zwei Staatsexamen der Rechtswissenschaften abgelegt. Ist die juristische Seite die entscheidende Ihrer Arbeit? Oder ist es das Rechnen - oder dann doch die Liebe zu Film, zu Kino, zu Fernsehen?

Niehuus: Ich habe das ganz große Glück, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben. Es gibt ja bei vielen Juristen die Tendenz, sich auch mit künstlerischen Dingen intensiv zu beschäftigen. Und ich möchte mich hier auf gar keinen Fall mit Ferdinand von Schirach vergleichen. Ich selbst bin nicht so kreativ, aber die Filmbranche hat es mir schon immer angetan. Ich bin schon immer wahnsinnig gerne ins Kino gegangen. Das zweite Staatsexamen ist die Befähigung zum Richteramt - man muss also lernen, Dinge einzuschätzen und zu beurteilen. Natürlich kann man darüber streiten, ob das Urteil, das man fällt, richtig oder falsch ist - im Filmbereich gibt es sicher weniger klare Regeln als in der Juristerei - aber was man durch das Studium mitbekommt, ist überhaupt die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen. Das fällt nicht allen Leuten – auch mir nicht - immer ganz einfach, aber ich habe das Rüstzeug mitbekommen, um das tun zu können.

rbbKultur: Das heißt, Sie müssen gelegentlich auch hart sein und sagen: nein, es tut mir leid, das Projekt fördern wir nicht?

Niehuus: Ja, durchaus - und zwar nicht nur in seltenen Fällen, sondern wir fördern im Spielfilmbereich, wenn es gut läuft, etwa jedes dritte Projekt, das bei uns eingereicht wird. Und manchmal ist ein "Ja" auch mal nur ein halbes "Ja", weil man leider nicht so viel Geld vergeben kann, wie die Antragsteller gerne hätten.

rbbKultur: Die Antragsteller*innen schimpfen gern und laut, dass das Filmförderungsgesetz verändert werden muss. Was sagen Sie als Filmförderin dazu?

Niehuus: Das Filmfördergesetz ist ein Bundesgesetz. Jetzt wird es ein bisschen kompliziert: Es gibt zum einen die Filmförderung des Bundes und es gibt die Filmförderung der Länder. Wir sind als Landesfilmförderung sehr eng an das Bundesfilmfördergesetz angelehnt, sind aber eben doch nicht komplett darauf verpflichtet. Wir haben ein bisschen mehr Freiheit. Wir können zum Beispiel neben großem Kino auch großes Fernsehen oder große Serien fördern - was die Filmförderungsanstalt (FFA) nicht kann. Ich würde auch sagen, dass es wichtig ist.

Im Moment verändert sich so viel, das merken wir alle in unserem Alltag. Die Digitalisierung lässt eigentlich keinen Winkel unseres Lebens unberührt. Und so ist es auch im Filmbereich. Viele Dinge verändern sich und dafür müssen auch neue Rahmenbedingungen geschaffen werden. Man muss schauen, wo die Reise hin geht und sich anpassen. Da bin ich sehr froh, dass wir als Medienboard - auch mit unserem Aufsichtsrat, der sehr aufgeschlossen ist - relativ flexibel auf die Gegebenheiten reagieren können.

Wenn es etwas Besonderes ist, zum Beispiel die Serie "Legal Affairs" vom rbb oder "Babylon Berlin" von der Degeto – tolle Serien von Filmemachern, die ihr Handwerkszeug eigentlich im Kino gelernt haben - dann können wir diese Serien auch mit unterstützen. Das finde ich super.

rbbKultur: Der Film "Und morgen die ganze Welt", uraufgeführt beim Filmfestival in Venedig, ist auf den Weg Richtung Oscar geschickt worden. Sie haben diesen Film 2018 mit 200.000 Euro mitgefördert. Sind Sie stolz darauf, dass der Film einen so schönen Weg zurückgelegt hat?

Niehuus: Ich bin stolz auf den Film und dass wir dabei sein konnten. Ich finde, es ist ein wirklich fantastisches junges Ensemble, angeführt von der Schauspielerin Mala Emde. Und Julia von Heinz ist eine interessante junge Regisseurin und bestimmt auch ein absolutes role model, ein Vorbild für eine Generation von Frauen, die sich zu Recht darüber beschwert, dass zu wenig Frauen Regie bei Kinofilm führen. Sie hat damit auch noch mal bewiesen - nicht, dass das nötig wäre, aber für alle, die daran noch gezweifelt haben - dass Frauen sehr gut bei großen erfolgreichen Filmen Regie führen können.

rbbKultur: Gibt es in der Filmbranche generell zu wenig Frauen?

Niehuus: Es gibt auf jeden Fall zu wenig Frauen, die im kreativen Bereich Leitungsfunktionen übernehmen. Es machen etwa zur gleichen Hälfte Männer und Frauen ihre Abschlüsse an den Filmhochschulen - und irgendwann weiß man nicht so genau, was mit den Regisseurinnen passiert. Aber wenn man dann guckt, wie viele Filme im Kino und im Fernsehen von Frauen gemacht werden, dann stellt man fest, dass es ein verschwindend geringer Anteil ist. Es wird langsam mehr - aber auch nur, weil die Frauen - insbesondere angeführt durch Pro Quote, einen Verein, der sich besonders für die Rechte von Frauen vor und hinter der Kamera stark macht, laut auf sich aufmerksam machen. Sonst hätte sich an der Situation nichts geändert.

rbbKultur: Lassen Sie uns beim Kino bleiben. 2020 gab es keine guten Zahlen. Die Einnahmen und Besucherzahlen sind pandemiebedingt um etwa 65 Prozent zurückgegangen. Ist das deutsche Kino, das international und auch national vom Publikum nicht rundweg bejubelt wird, jetzt extrem bedroht?

Niehuus: Ja, aber wo die Angst ist, ist auch die Rettung nahe. Ich glaube, dass wir durchaus die Chance haben, das Kino nochmal neu zu erfinden. Das ist vielleicht etwas groß gesagt. Aber wir sollten miteinander darauf gucken - die Förderung, die deutschen Fernsehsender, die die wichtigsten Finanziers und Auftragsgeber auch für deutsche Kinofilme sind, und natürlich die Filmemacher*innen selbst - und vielleicht weniger Filme machen in Zukunft. Dafür aber Filme, die besser ausgestattet sind und damit auch schon mal eine bessere Chance beim Publikum haben. Denn das Publikum hat sich ja doch daran gewöhnt, Filme zu sehen, die gut aussehen, die eine tolle Geschichte erzählen – und davon gibt es eine ganze Menge. Das erwartet auch jemand, der ins Kino geht und zehn Euro für eine Eintrittskarte zahlen muss.

rbbKultur: Gerade fand digital das Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken statt. Im Wettbewerb waren zwölf Filme - auffallend traditionelles Erzählkino. Kein Mut zum schrägen, zum durchgeknallten Kino, wie ich finde. Die jungen Filmemacher*innen scheinen wenig Mut zu haben, sich mit den Problemen von Minderheiten oder mit Geschlechterfragen zu befassen. Ich will nicht immer belehrt werden, aber ich möchte auch nicht nur "Traumfabrik"-Kino sehen.

Niehuus: Das kann ich verstehen. Wenn man ein gesellschaftliches Problem beleuchten und es möglichst vielen Leuten zugänglich machen möchte, dann sollte man eine Form wählen, die nicht Blaupause ist. Ein gutes Beispiel ist immer "Brokeback Mountain" - ein eigentlich klassisch erzählter Liebesfilm. Das Einzige, was auffällig anders ist, als es bis dahin im Kino der Fall war, ist, dass die beiden Liebenden Männer sind. Der Produzent hat mal gesagt, hätten wir diesen Film auch noch in einer sehr außergewöhnlichen, sperrigen Form gemacht, hätte er niemals so eine Bewusstseinsveränderung in einem sehr weiten Publikum durchgeführt.

Ich glaube, dass es die Aufgabe auch von jüngeren Filmschaffenden ist, aus ihrer gesellschaftlichen Blase herauszutreten und mal zu gucken, wie die Welt tickt. Es ist schon erstaunlich, was im Moment auf den Streaming-Plattformen passiert: sowohl bei Netflix als auch bei ARD und ZDF werden eine Menge interessante Inhalte angeboten, die zum Teil inhaltlich und von ihrer ästhetischen Form her über das junge Kino hinausgehen.

rbbKultur: Ein anderer Aspekt sind Migrant*innen. Ich habe den Eindruck, dass ihnen zu wenig Mut gemacht und zu wenig Chancen gegeben werden, über sich zu erzählen. Wo sind die Leute, die zu uns gekommen sind – unter denen gibt es doch auch Talente?

Niehuus: Mit Sicherheit gibt es eine Menge Talente. Aber ich glaube, es ist hier wie in jedem System relativ schwierig: man muss vernetzt sein. Als Regisseur*in muss man Produzent*innen kennen, die den Film weiterfinanzieren können. Selbst ein günstiger Film kostet eigentlich nicht unter 1,5 Millionen Euro - und das ist eine ganze Menge Geld, das man erstmal zusammenbekommen muss. Wenn man fremd in einem Land ist, vielleicht noch nicht mal die Sprache spricht - von dem Punkt, wo man hier ankommt bis zu den 1,5 Millionen Euro, ist es zugegebenermaßen ein weiter Weg.

rbbKultur: Sie sagten bereits, dass die Fernsehsender bedeutende Mitproduzenten sind. Beim rbb gibt es zum Beispiel die Reihe "Leuchtstoff" zur Nachwuchsförderung. Wie wichtig ist das Thema grundsätzlich für Sie?

Niehuus: Das sind die "nachwachsenden Rohstoffe" im kreativen Sinne. Auf der einen Seite möchte man sehr gerne, dass sie die Möglichkeit haben, eine eigene Handschrift jenseits des kommerziellen Filmgebrauch zu entwickeln. Das ist aber gar nicht so einfach. Da stellt man immer wieder fest, wenn man Filme von jungen Filmemacher*innen sieht und denkt: so anders ist es gar nicht. Aber das kann sich vom ersten auf den zweiten auf den dritten Film durchaus massiv verändern.

Wenn jemand einen preisgekrönten ersten Debütfilm gemacht hat, gibt es häufig große Probleme mit dem zweiten Film. Der muss aber gemacht werden – sonst gibt es den dritten Film nicht.

rbbKultur: Förderung heißt, dass jemand eine Idee aufschreibt, dann folgt ein Drehbuch - das heißt, Sie sitzen mit Ihren Kolleg*innen weniger im Kino, sondern Sie lesen, lesen, lesen …

Niehuus: Im Moment lese ich gerade wieder extrem viel. Früher habe ich sehr viele Plastiktaschen vollgepackt mit Drehbüchern in meine Wohnung geschleppt, weil ich Drehbücher eigentlich nie im Büro lese. Mittlerweile lese ich digital und schone damit sehr viele Bäume. Wir bekommen zu den Drehbüchern sogenannte Lektorate. Die bestehend in ihrem ersten Teil in der Zusammenfassung der Geschichte. Ich gestehe, ich lese das meistens zuerst, um eine Idee zu haben, worum es überhaupt geht. Und dann fange ich an, das Drehbuch zu lesen.

rbbKultur: Woran machen Sie fest, ob es ein großartiges Drehbuch ist?

Niehuus: Das ist eine sehr gute Frage. Das sind Punkte, die man vorher nicht weiß. Es ist wie immer beim Konsum von Kultur: fesselt es einen, weil es etwas Besonderes ist, weil es eine Perspektive ist, die man so noch nicht eingenommen hat, die man so noch nicht kannte? Vielleicht ist die Sprache besonders schön. Sind die Dialoge entweder lustig, berührend oder am bestens natürlich beides zusammen? Es gibt kein vorgefertigtes Muster, woran man erkennen kann, ob etwas lustig ist oder ob es einem gefällt oder nicht - man muss es tatsächlich jedes Mal wieder neu entdecken.

Als ich damals das Drehbuch für "Keinohrhasen" von Til Schweiger in die Hand bekommen habe, gab es Szenen, bei denen ich beim Drehbuchlesen wirklich lachen musste. Das ist schon mal sehr gut, wenn es sich um eine Komödie handelt! Es gibt auch eine Menge sogenannter Komödien, die man liest und sich denkt: okay - und wo ist jetzt der Witz? Das ist nicht so gut.

rbbKultur: Können Sie uns verraten, welche Projekte sich gerade in der Pipeline befinden?

Niehuus: Über "Spencer" mit Kristen Stewart habe ich schon gesprochen. Dann wird gerade die vierte Staffel "Babylon Berlin" vorbereitet. Dann gibt es einen Film, der in der damals noch existierenden DDR spielt – der Titel: "In einem Land, das es nicht mehr gibt". Das wird bestimmt ein sehr spannender Film. Es wird die Sky-Serie "Souls" geben, die etwas mit Seelenwanderung zu tun hat, so viel darf ich verraten.

Anika Decker, die ehemalige Ko-Autorin von Til Schweiger, plant ein neues Projekt mit einem der bekanntesten deutschen Schauspieler Elyas M‘Barek. Dann bin ich sehr gespannt auf die rbb-Produktion "Legal Affairs". Das Buch mitgeschrieben hat übrigens Randa Chahoud, eine tolle junge Regisseurin.

Das sind die Sachen, über die ich im Moment sprechen darf. Und dann gibt es eine große Netflix-Serie, die hier in der Region entstehen wird.

rbbKultur: Wir Berlinerinnen und Brandenburger sind stolz darauf, die Filmregion Nummer Eins in Deutschland zu sein. Aber sind wir das wirklich?

Niehuus: Für mich besteht daran wirklich kein Zweifel. Sogar in einem Jahr wie 2020, wo eigentlich ein halbes Jahr lang keine Dreharbeiten stattfinden konnten, ist von Sommer bis Weihnachten durchgedreht worden– im wahrsten Sinne des Wortes. Nirgendwo werden mehr Spielfilme und Serien gedreht als in Berlin-Brandenburg.

Das Gespräch führte Peter Claus, rbbKultur. Es handelt sich um eine gekürzte und redigierte Fassung. Das ganze Gespräch können Sie als Audio nachhören.