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- Was bringt die 2G-Regelung für die Theater?

Ein Gespräch mit Petra Kicherer, Geschäftsführende Direktorin des Potsdamer Hans Otto Theaters und Sarah Böhmer, Kommunikationschefin der Sophiensaele in Berlin

Geimpfte und Genesene bekommen in Berlin und Brandenburg mehr Freiheiten. Gastronomen, Hoteliers und Veranstalter erhalten die Möglichkeit, nur noch für diese Bevölkerungsgruppe zu öffnen und die Getesteten außen vor zu lassen. In diesem Fall würden die Maskenpflicht und Abstandsregeln in Innenräumen entfallen.

Doch was geschieht mit Kindern oder Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können? Darüber wird heftig diskutiert. In Brandenburg sollte es von Anfang an, Ausnahmen von der 2G-Regel geben und auch Berlin rudert nun zurück. Kinder unter 12 sollen von den Beschränkungen ausgenommen werden, heißt es aus der Gesundheitsverwaltung.

Doch was halten Kulturinstitutionen von den neuen Regelungen? Wir sprechen mit Petra Kicherer, der Geschäftsführenden Direktorin des Potsdamer Hans-Otto-Theaters und Sarah Böhmer von den Sophiensaelen in Berlin.

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Kommentar - 2G-Regelung: Kinder zuletzt – oder doch nicht?

Erst nach heftiger Kritik – zum Teil aus den eigenen Reihen – hat der Berliner Senat am Mittwoch erneut über das 2G-Optionsmodell bei Veranstaltungen und in der Gastronomie beraten. Im Dienstag getroffenen Beschluss waren keine Ausnahmen für Kinder unter 12 Jahren vorgesehen, für die bisher keine Impfung gegen Corona zugelassen ist. Die soll es jetzt doch geben. Warum nicht gleich so, fragt sich André Bochow.