Steffen Mau © picture alliance/dpa/HU Berlin | Marten Körner
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- Steffen Mau, Soziologe

Vor kurzem ist sein Buch "Sortiermaschinen. Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert" erschienen.

Auslandsaufenthalte, grenzüberschreitende Arbeits- und Liebesbeziehungen - Mobilität ist normal geworden. Und nachdem die Berliner Mauer gefallen war, schien es, als seien Grenzen immer unwichtiger geworden. Tatsächlich werden Grenzen seither immer besser gesichert: gab es im Jahr 1989 noch 12 stark gesicherte Grenzen, waren es im Jahr 2018 schon 72! Tatsächlich ist Mobilität nur für Menschen aus der westlichen Welt leicht möglich.

"Sortiermaschinen. Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert" heißt das neue Buch von dem Berliner Soziologen Steffen Mau. Auf rbbKultur erklärt er, wie sehr die Weltbevölkerung durch Grenzen gespalten wird.

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