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Altes und Neues verknüpfen - Chasan Jalda Rebling: "Judentum darf Spaß machen"

Jalda Rebling ist eine der wenigen ordinierten jüdischen Kantorinnen in Europa.

"Judentum darf Spaß machen", sagt Jalda Rebling, Spezialistin für europäisch-jüdische Musik und eine der wenigen ordinierten jüdischen Kantorinnen in Europa. In der DDR aufgewachsen als Tochter des Künstler-Ehepaars Lin Jaldati und Eberhard Rebling, war sie dort schon vor der Wende als Interpretin jiddischer und sephardischer Lieder und Geschichten bekannt.

In ihrer jahrelangen Beschäftigung mit den frühen europäisch-jüdischen Kulturen entwickelte Chasan Jalda Rebling eine besondere Sicht auf ihr eigenes – auch spirituelles – Erbe und versucht jenseits traditioneller Grenzen, Altes und Neues zu verknüpfen.

Anlässlich der rbb-Schwerpunktwoche "1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" erzählt Jalda Rebling auf rbbKultur von ihrem Weg und ihrer Sicht auf heutiges Judentum.

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Im Hier und Jetzt - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Im Jahr 321 wurde in einem Edikt des römischen Kaisers Konstantin zum ersten mal die Existenz einer jüdischen Gemeinde in Deutschland erwähnt. Das ist der Anlass, 2021 als Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben" zu begehen. Das alles spielt zwar in Köln, ist aber für ganz Deutschland der Anlass, 2021 als Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben" zu begehen. Bundesweit finden zahlreiche Veranstaltungen statt, bei rbbKultur hören Sie Gespräche, Musik und finden Sie traditionelle Rezepte.