Moneyboys © Salzgeber & Co. Medien
rbbKultur
Bild: Salzgeber & Co. Medien Download (mp3, 6 MB)

Neu im Kino - "Moneyboy" - Debüt des chinesisch-österreichischen Regisseurs C.B. Yi

Eine Filmkritik von Simone Reber

"Moneyboys" - Geldjungen, so heißen in China die männlichen Prostituierten, die in den rasant wachsenden Großstädten ihren Lebensunterhalt mit Sex verdienen. Weil es sie nach offizieller Lesart nicht geben darf, werden sie auf der einen Seite von der Polizei verfolgt, auf der anderen Seite sind sie der Willkür der Freier ausgesetzt.

"Moneyboys" heißt auch der Spielfilm des chinesisch-österreichischen Regisseurs C.B. Yi. Der Name ist ein Pseudonym, Bo Cheng hat an der Wiener Filmakademie studiert, zu seinen Lehrern gehört der Regisseur Michael Haneke. Sein Erstling "Moneyboys" war zu den Filmfestspielen in Cannes in der Sektion "Un Certain Regard" eingeladen und hat beim Max Ophüls Wettbewerb drei Preise bekommen, u.a. als bester Spielfilm.

Jetzt kommt "Moneyboys" bei uns ins Kino. Simone Reber hat den Film gesehen.