Feature; © rbbKultur
Download (mp3, 26 MB)

- Die Geschichte von Aya und Koni

Fragmente – aufgezeichnet von Christian Buckard.

Liebe. Vielleicht ist es der Ort, an dem Du jemanden akzeptierst, der mitunter sehr anders ist als Du. Jemand, bei dem Du bleiben möchtest. Die Verschiedenheit akzeptieren, all die Dinge, mit denen Du nicht einverstanden bist, die Dich verärgern.

Aya


Sie leben in Tel Aviv und sind ein ganz gewöhnliches Paar, könnte man meinen. Wäre er nicht schwarz und sie weiß. Er Moslem, sie Jüdin.

Koni ist ein Flüchtling aus Guinea, ein illegaler Einwanderer. Aya ist Israelin mit österreichisch-holländischen Wurzeln, aus dem wohlhabenden Norden Tel Avivs. Koni und Aya wohnen heute in den Slums von Tel Aviv auf vierzig Quadratmetern. Mit einem großen Hund, zwei Katzen und Lassine, ihrem sechs Monate alten Sohn.

Die Liebe von Aya und Koni, im Schatten des Nahost-Konflikts und belastet durch die Angst vor Konis Abschiebung, hat zwar eine ungewisse Zukunft, doch eine Menge Gegenwart.

Mit Meriam Abbas und Robert Gallinowski

Ton: Venke Decker und Nikolaus Löwe
Regieassistenz: Rebekka Bai
Regie und Redaktion: Gabriela Hermer
Produktion: rbb 2013

ARD Audiothek – Jederzeit das Beste hören