Öl Farben
Bild: imago images / Panthermedia

Die prekäre Lebenslage von Künstlern - Die Kunst, von der Kunst zu leben

Obwohl heute einzelne Kunstwerke für viele Millionen Euro versteigert werden, hangeln sich viele Künstler mit Hungerlöhnen durch ihr Leben. In Deutschland müssen 80 Prozent einer Nebentätigkeit nachgehen.

Obwohl heute einzelne Kunstwerke für viele Millionen Euro versteigert werden, hangeln sich viele deutsche Künstler mit Hungerlöhnen durch ihr Leben. 80 Prozent müssen einer Nebentätigkeit nachgehen. Die prekären Lebenslagen lassen kaum Spielraum, sich frühzeitig finanziell abzusichern ‑ Altersarmut ist vorprogrammiert.

Die Frage ist, wie verhalte ich mich überhaupt zu dem Markt? Bin ich überhaupt für diesen Markt interessant? Wer bestimmt diesen Markt?

Thomas Schulte, Galerist

 

Gernot Bubenik und Lisa Peters sind Künstler aus zwei Generationen. In den 1960er-Jahren gefeiert, lebt Bubenik nun im Alter am Existenzminimum. Meisterschülerin Peters steht noch am Anfang ihrer Karriere. Mit Nebenjobs muss sie sich finanziell über Wasser halten.

Im bedingungslosen Grundeinkommen sähe die junge Künstlerin eine Chance. Das Feature geht der Frage des gesellschaftlichen Wertes von Kunst nach.

Von Egon Koch
Regie: Uta Reitz
Produktion: Dlf 2019