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- Schöner, stiller Gefährte der Nacht

Mondbetrachtungen

Die Mexikaner sehen dort einen Hasen drin, in Deutschland sieht man in der Regel einen Mann. In Peru soll er von einem Fuchs so übel zugerichtet worden sein und in Argentinien erzählt man, ein Jaguar habe ihm seine Pranken ins Gesicht gekrallt.

Dr. Claus Deimel, Direktor der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen

Der Mond fasziniert seit Urzeiten. Sein regelmäßiges Werden und Vergehen weckte den Wunsch Phänomene der Natur zu verstehen, den Weltraum zu erforschen und auch die letzten Geheimnisse unseres stillen Begleiters zu entschlüsseln.

Der Mond begleitet uns, schenkt uns romantische Stunden, weckt Sehnsüchte und Phantasien. Sein Silberschein inspiriert Künstler und Philosophen. Er fasziniert seit Urzeiten. Sein regelmäßiges Werden und Vergehen weckte den Wunsch Phänomene der Natur zu verstehen und den Weltraum zu erforschen. Seit einigen Jahren versuchen immer mehr Menschen wieder im Einklang mit der Natur zu leben.

Da wird mit dem Mond, gegärtnert, gebacken, gekocht, gesät, geerntet, geliebt, gebaut, gereist, geheilt. Wissenschaftler bemühen sich immer wieder aufs Neue, Licht ins Dunkel der Mutmaßungen zu bringen und auch die letzten Geheimnisse unseres stillen Begleiters zu entschlüsseln.

Von Steffi Mannschatz
Regie: Nikolai von Koslowski
Produktion: MDR 2008