A Womans work. Ein Rap-Hörstück © privat.
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- A Woman’s Work

Rap-Hörstück – In einem Open-Air-Studio in Berlin Wedding interviewen junge Frauen Journalistinnen, Köchinnen und Stadtplanerinnen und fragen, was es bedeutet, heute eine Frau zu sein, sprechen über Prekarität, Diskriminierung und Aktivismus.

Man wird früh entmutigt als Frau. Als ich bei der Berufsberatung in der Schule war und dort meinte, dass ich Journalistin werden will, hat die Beraterin gesagt: "Ich glaube nicht, dass Sie das schaffen werden, vielleicht sollten Sie lieber Lehrerin werden." Hätte ich auf sie gehört, hätte ich nicht getan, was ich unbedingt wollte.

"Bist du Feministin, oder?", fragt die junge Rapperin Ebow. Sie sitzt in einem Open-Air-Studio mitten im Wedding, gebaut von Mädchen und jungen Frauen aus der Nachbarschaft. Während eines Workshops interviewen die Teilnehmerinnen Journalistinnen, Köchinnen und Stadtplanerinnen aus dem Kiez und fragen, was es denn bedeutet, heute eine Frau zu sein.

Sie sprechen über prekäre Arbeitsverhältnisse, Diskriminierung, Aktivismus und warum Hip-Hop noch immer von Männern dominiert wird. Entstanden ist eine Collage, ein Potpourri aus Stimmen – und ein Rapsong, denn: "Wenn du ganz normal redest, gucken die dich an und gehen weiter, aber wenn du es rappst und eine Nachricht rausbringst, dann hören sie dir zu."

Das Rap-Hörstück ist in Kooperation mit dem interkulturellen Zentrum für Mädchen und junge Frauen MÄDEA/Stiftung SPI entstanden und wurde für den ARD PinBall Preis 2019 nominiert.

Von ongoing project

Produktion: rbb/ongoing project 2019
- Ursendung -

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