Ein Weg führt zwischen zwei Feldern bei Wurzen in Sachsen entlang. (Bild: dpa/Jan Woitas)
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Wie ein Dutzend junger Menschen in Wurzen die Welt verbessern will - Die Graswurzener heute - Zwei Jahre später

2017 bauten Aktivisten in Wurzen in Sachsen ein Projekthaus auf. Die "Aussteiger 4.0" setzten auf Nachhaltigkeit und sozialen Wandel und bauten unter Verwendung digitaler Open-Source-Technologien Foodsharing-Netze auf. Und heute, zwei Jahre später?

2017 zog ein Dutzend junger Menschen aus der internationalen Foodsharing-Bewegung nach Wurzen, um dort ein Projekthaus aufzubauen. Die Vollzeitaktivisten setzten seither ihre Ideen von einem minimalistischen Lebensstil, Nachhaltigkeit und sozialem Wandel in die Tat um: Teilen statt Besitzen, Reparieren statt Kaufen, Gemeinschaft statt Privatleben. 

Jörg Wunderlich porträtierte die Gruppe aus der "Generation Jetzt" im Jahr 2018. Er erzählte vom Pioniergeist, vom spartanischen Leben der "Aussteiger 4.0", die von Wurzen aus europaweite Foodsharing-Netze aufbauen und mit Open-Source-Technologien auch im Digitalen eine Heimat haben.

Heute, zwei Jahre später, schaut er noch einmal nach Wurzen:  Wie reagiert die Stadtgesellschaft auf die Impulse? Wie entwickelt sich das Projekt? Was ist aus den Aktivisten von einst geworden?

Von Jörg Wunderlich

Regie: Andreas Meinetsberger
Produktion: MDR 2020
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