Das Apollo Theater in Harlem, West 125th St, einer der berühmtesten Clubs für afro-amerikanische Popmusik, New York City; © dpa/Rolf Schulten
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Sommerserie Metropolen - A Letter from Harlem

Ein New Yorker Stadtviertel im Umbruch

Fußgänger passieren einen geschlossenen Laden mit Graffiti in Harlem, West 125th St; © dpa/Mohammed Elshamy
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Einst von wohlhabenden weißen Protestanten besiedelt, war Harlem (NY) nach massenhaftem Zuzug schwarzer Südstaatenbewohner zu einem kulturellen Zentrum geworden. Jazz und Gospel, die Malerei und Literatur der Harlem Renaissance machten das Stadtviertel weltweit bekannt.

Auf die Blütezeit folgte der Absturz in Armut und Kriminalität, Rassenkrawalle und Radikalisierung. Der nördliche Rand des Central Parks galt als magische Grenze, die niemand übertreten wollte.

Doch Harlem durchlebte eine zweite Renaissance, die von Bill Clinton eingeleitet wurde, der im Sommer 2001 sein Büro in der West 125th Street eröffnete. Seit dieser Zeit ist Harlem für Besucher wieder attraktiv geworden. Und auch für Immobilienmakler.

Von Anna Steegmann

Mit Christin König, Udo Kroschwald, Marit Haeske, Dieter Mann

Regie: Nikolai von Koslowski
Produktion: MDR 2012

Sommerserie Metropolen

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