Die Tänzerin Lucy Kieselhausen in einem Phantasiekostüm, Wien um 1925, Graphische Sammlung Albertina; © dpa/Trude Fleischmann
dpa/Trude Fleischmann
Bild: dpa/Trude Fleischmann Download (mp3, 55 MB)

Der Kulturbetrieb der Zwanzigerjahre - Männer, Macht, Revue

Die zwei Karrieren der Lucy Kieselhausen

Berlin 1927: Die renommierte Solotänzerin Lucy Kieselhausen geht ihre neue Laufbahn als Revue- und Operettenstar an. Um ihr Ziel zu erreichen, trifft sie Wahrsagerinnen, Mäzene, das Who's who der Theaterszene.

In teils schonungslosen Briefen an ihre Mutter und weiteren Originaldokumenten aus ihrer Zeit als junge Tänzerin zeigt das biografische Feature, welche Strategien die Künstlerin verfolgt, wie sie ihren Plan verwirklicht – um plötzlich aus dem Leben gerissen zu werden.

Die bislang unveröffentlichten Briefe aus ihrem Nachlass bezeugen die asymmetrischen Geschlechterverhältnisse im Kulturbetrieb der 1920er-Jahre.

Von Vito Pinto

Regie: Giuseppe Maio
Produktion: rbb 2020
- Ursendung -

Danksagung
Das Feature entstand mit der Unterstützung der Theaterhistorischen Sammlungen der Freien Universität Berlin. Dort ist der Nachlass von Lucy Kieselhausen beheimatet und wurde freundlicherweise zur Vertonung bereitgestellt.

Podcast

Podcast | Clever Girls © rbbKultur
rbbKultur

Podcast - Clever Girls – rebellisch, feministisch, wegweisend

In 25 Folgen stellen wir Berlinerinnen vor, die das Zeug zum Role Model haben. Feministische Vorbilder aus der Geschichte der Hauptstadt treffen auf Politikerinnen, Gender-Aktivistinnen und Künstlerinnen von heute. Denn die letzten 100 Jahre zeigen: Gleichberechtigung gibt es nicht geschenkt!