Ein aufgeschlagenes Buch (Bild: Imago/imagebroker)
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- Ein Untergrundverlag und der Mauerfall

Wie die radix-Blätter die Revolution ins Rollen brachten

Eine versteckte Druckerei, illegal besorgtes Papier, geschmuggelte Druckmaschinen, heimliche Lesungen: Von 1986 bis 1989 betrieben drei junge Ostberliner den Untergrundverlag radix. Obwohl der Verlag hunderttausende Seiten mit systemkritischen Texten druckte, die in der gesamten DDR verbreitet wurden, konnte die Stasi ihn nicht enttarnen. Auf "Staatsfeindliche Hetze" standen in der DDR bis zu zehn Jahre Gefängnisstrafe.

Was hat die radix-Macher bewegt, ein solches Risiko einzugehen? Was haben sie mit ihren Publikationen angestoßen? Und was halten sie davon, wenn die rechtspopulistische AfD heute im Osten die "Wende 2.0" propagiert?

Von David Siebert

Regie: Andrea Leclerque
Produktion: SWR 2019

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