Gott und die Welt; © rbbKultur

- Grünes Glück

Was Menschen in den Garten zieht

Mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen kommt die Lust aufs Säen, Graben und Pflanzen. Am liebsten im eigenen Garten, ein kleines Stückchen Erde, für das man ganz allein verantwortlich ist, wo man bunte Blumen, Obst und Gemüse anbauen kann. Doch egal ob Zier- oder Nutzgarten: Ein Garten macht Arbeit.

Dennoch schätzen ihn viele als Ort der Entspannung. Man kann sich darin bewegen, frische Luft atmen, in der Erde wühlen, an Pflanzen schnuppern, zu sich selbst kommen und im Rhythmus der Jahreszeiten über das Werden und Vergehen nachdenken – dass das Leben im Garten immer wieder neu erwacht, empfinden besonders ältere Menschen als tröstlich.  Manche behaupten sogar, im Garten könne man Gott begegnen.

Von Stefanie Pütz