Imogen Kogge © Gregor Baron
© Gregor Baron | Bild: Gregor Baron

- Der kurze Weg

Es sollte nur ein Ausflug werden, aber es wird die Fahrt in eine Welt wie von Buster Keaton und David Lynch. Jan überfährt mit dem Fahrrad das Kind seines besten Freundes. Sein Leben gerät aus den Fugen. Und die Frage nach Schuld und eigenen Lebensmustern stellt sich neu.

Du musst dich nicht mehr bemühen. Lass es sein. Deinem Freund kann keiner mehr helfen.

Mutter

Es sollte nur eine Fahrt mit dem neuen Fahrrad werden, doch sie führt in eine Welt wie von Buster Keaton und David Lynch gemeinsam erdacht. Mitten am helllichten Tag überfährt Jan mit seinem neuen Fahrrad das Kind seines besten Freundes. Aber natürlich muss auch dieser Tag weitergehen. Nur rutscht ihm dazu auch noch die Hose die ganze Zeit. Kaum ein Schritt, ohne dass er über die eigenen Beine stolpert. Vielleicht ist sogar das seine eigentliche Schuld. Oder jagt er auch dieser Schuld nur hinterher? Wie hat er bloß in dieser kurzen Zeit diesen unmöglich weiten Weg zurücklegen können? In stakkatohaften Sätzen und überraschenden Sprachbildern zeichnet Jan Peter Bremer die Szenerie eines aus den Fugen geratenen Lebens nach.

Von Jan Peter Bremer

Mit Florian von Manteuffel, Birte Schnöink, Imogen Kogge, Gunter Schoß, Nils Kreutinger
Komposition: Jakob Diehl
Regie: Oliver Sturm
Produktion: hr 2019