Potocari-Denkmal und Friedhof für die Opfer des Massakers von 1995 © dpa/ Samir Jordamovic / Anadolu Agency
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25 Jahre Massaker von Srebrenica - Ein Tag im Leben

Im Juli 1995, während des Jugoslawienkrieges, werden 7000 muslimische Jungen und Männer beim Massaker von Srebrenica ermordet. Auf Grundlage der Gerichts-Protokolle wird der Massenmord aus der Sicht von zwei unmittelbar Beteiligten nacherzählt: eines Täters und eines Opfers.

Auf dem Panzer stand in weißen Buchstaben: Königin des Todes.

Im Juli 1995 werden 7.000 muslimische Jungen und Männer aus der UN-Schutzzone Srebrenica verschleppt und in einer systematisch betriebenen Aktion umgebracht. Fünf Jahre später beginnen vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag die Prozesse über diesen größten Massenmord in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Über Wochen und Monate hinweg hat Slavenka Drakulic die Verhandlungen in Den Haag beobachtet, hat an Verhören teilgenommen und unzählige Verhandlungsprotokolle gelesen. Auf Grundlage dieser Protokolle wird das Massaker aus der Sicht von zwei unmittelbar Beteiligten nacherzählt: eines Täters und eines Opfers, das den Erschießungen wie durch ein Wunder entkam.

Von Slavenka Drakulic

Mit Martin Engler und Merten Schrödter

Regie: Walter Meierjohann
Produktion: rbb 2003