Väter. Helden, hier: Renata Borowczak-Nasseri und Johanna Rubinroth ; © Carsten Kampf
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- Väter. Helden.

Oder die Sache mit der Solidarnosc und dem rosa Kaugummi

Obwohl Renkas Eltern immer gewarnt haben: "Hebe die Hand nicht gegen die Staatsmacht, denn sie wird sie dir abhacken", lief Renka mit glühenden Wangen bei diesen anti-kommunistischen Demonstrationen mit und träumte davon, an Walesas Seite zu kämpfen.

Aska

Es ist purer Zufall, dass Aska, 1984 mit Mutter und Stiefvater von Danzig nach West-Berlin emigriert, von der wahren Identität ihres Vaters erfährt und davon, dass er ein Held war – ein Held der Solidarność, in einem Lied besungen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Renka, die als Teenager von der Solidarność-Bewegung wie elektrisiert war, reist sie nach Polen, um ihn zu finden.

Es wird eine Reise zurück in die eigene Kindheit, in der es in den Geschäften nur noch Essig gab, ein Pole Papst wurde und polnische Werftarbeiter den Sturz des Kommunismus herbeiführten. Und es wird eine Reise in das Polen von heute, 40 Jahre nach der Revolution, in der so mancher von den Helden und Idealen von einst nichts mehr wissen will.

Von Renata Borowczak-Nasseri und Johanna Rubinroth

Mit Renata Borowczak-Nasseri, Johanna Rubinroth und Ulf Handrek

Regie: Robert Schoen
Produktion: rbb 2017