Ronald Steckel; Foto: rbb
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- Traumstadt. Ein Versuch über Berlin

Eine intensive Momentaufnahme aus dem Sommer 1984

Das, was ich als das Wesen der Stadt kennengelernt habe, fehlt auch in dieser Idylle nicht: morgens zum Frühstück das Maschinengewehrfeuer – manchmal kommt es von der Grenze, sonst von der Rose Ranch, dem amerikanischen Schießplatz.

Als der Autor Ronald Steckel im Sommer 1984 dieses Stück über West-Berlin schreibt, steht die Mauer, die die Stadt in zwei Hälften teilt, schon seit fast 25 Jahren. Augenfälliger konnte die Wunde nicht sein, die sich durch die Stadt zog und beredt Auskunft gab über das, was sie gezeichnet hat: Krieg, Zerstörung und Teilung. Auf den Berliner Personalausweisen stand immer noch "behelfsmäßig" – so wie die ganze Stadt behelfsmäßig, vorläufig, auf der Suche nach ihrer verloren gegangenen Identität war.

Von und mit Ronald Steckel

Regie: der Autor
Produktion: SFB 1984