Junge Türkinnen essen Popcorn auf dem Türkisch-Europäischen Kulturfest
Bild: imago/Seeliger

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Mokka oder Ingwertee?
Warum sich "Gastarbeiter-Türken" und die neuen türkischen Migranten nicht verstehen
Von Ceyda Nurtsch

Die einen kamen in den 1960er Jahren als Gastarbeiter nach West-Berlin, die anderen verließen in den letzten Jahren die Türkei, weil sie ihnen wenig Perspektiven bot. Sie haben zwar eine gemeinsame Sprache, aber sonst verbindet sie wenig miteinander.

Türkische Migranten von heute, also gut ausgebildete Menschen aus Ankara und Istanbul, haben mit den Auswanderern der ersten Generation wenig am Hut. Im Gegenteil. Politisch sind die einen eher konservativ, die "Neuen" eher progressiv. Gibt es dennoch Berührungspunkte?