Tanz Volksfest DDR; Foto: imago
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- Sozialistische Pirouetten

Tanz in der DDR
Von Claudia Henne

Gleich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in der sowjetischen Besatzungszone wieder getanzt – von klassisch bis modern. Alle choreografischen Spielarten wurden gefördert. Das änderte sich mit der Berliner Tanzkonferenz 1953. Der Ausdruckstanz wurde ideologisch bekämpft, das sowjetische Ballett gefeiert und der Volkstanz als wahre Volkskunst propagiert.

Bis 1989 wurde um eine fortschrittliche Tanzkunst, um Geld, Anerkennung und Spielräume gerungen. Immer dabei: die Partei und die Staatssicherheit. Claudia Henne ist der Geschichte des Tanzes in der DDR nachgegangen.