Die Schriftstellerin Gabriele Wohmann, fotografiert in ihrem Arbeitszimmer in ihrem Haus in Darmstadt, 2007; Foto: © dpa-Bildfunk
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- "Es hilft mir niemand, dich zu betrauern"

Schriftstellerinnen über den Tod des Vaters

Der endgültige Abschied vom Vater ist für die meisten Frauen ein einschneidendes Ereignis – egal ob sie seinen Tod als Kind oder Erwachsene erleben. Wie spiegelt sich diese Erfahrung in den Werken von Schriftstellerinnen?

Die Gedichte und Prosatexte von Sylvia Plath, Brigitte Schwaiger, Gabriele Wohmann, Ulla Lenze u. a. schildern die literarische Auseinandersetzung mit geliebten und verehrten, aber auch fernen, fremden und gehassten Vätern.

Die Texte thematisieren das ganze Spektrum widersprüchlicher Emotionen: Liebe, Trauer, Schmerz, Wut und Erleichterung. Manchmal können Alter, Krankheit und Tod das Vaterbild der Tochter verändern.

Von Jutta Rosenkranz