- Unzeitgemäße Betrachtungen

Gibt es eine Renaissance des Konservativen? Von Ingeborg Breuer

Lange galt Konservativ-Sein als verstaubt. Und in Deutschland ist der Ruf des Konservatismus besonders schlecht, hat er doch hierzulande eine lange nicht besonders liberale Tradition. Aber zunehmend macht konservatives Denken wieder auf sich aufmerksam. Da outen sich Intellektuelle als liberalkonservativ, Grüne entdecken den Begriff für sich und auch der Rechtskonservatismus erstarkt.

Was steckt dahinter? Ist es eine Nostalgie vornehmlich älterer Herren, denen der gesellschaftliche Wandel zu schnell geht? Oder kann dieser neue Konservatismus eine Option für die Zukunft sein?