Eine Frau legt am Breitscheidplatz am Mahnmal eine Rose ab © dpa/Carsten Koall
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- Die unbequemen Opfer

Verletzte und Hinterbliebene des Terroranschlages vom Breitscheidplatz kämpfen um ihre Rechte

Zwölf Tote und Dutzende Verletzte forderte das LKW-Attentat auf den Weihnachtsmarkt vor drei Jahren. Normalität ist seither nicht eingekehrt. Etliche Opfer müssen immer noch um Entschädigungen oder die Bezahlung medizinischer Behandlungen streiten. Daneben sorgen vor allem die Ungereimtheiten in der politischen Aufklärung für Unruhe.

Die Betroffenen haben sich vernetzt und mischen sich immer wieder in die Auseinandersetzungen ein. Mehrere besuchen auch die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse im Abgeordnetenhaus von Berlin und im Deutschen Bundestag. Die Politik kann nicht, wie üblich, in ihrem Namen sprechen, weil sie ihre eigene Stimme erheben.

Von Thomas Moser