Russlanddeutsche Frauen arbeiten in den Räumen des Aussiedlervereins "Vision e.V." an verschiedenen Häkel- und Klöppelwerken, Berlin 2016; © dpa/Britta Pedersen
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- Angekommen, integriert - und unbeachtet?

Über die wissenschaftliche Beschäftigung mit Russlanddeutschen

Ein Mitglied der Gang "Russlanddeutsche Wölfe Deutschland" nimmt an der Demonstration der Rockergruppe "Nachtwölfe" auf dem Gelände des Sowjetischen Ehrenmals in Treptow teil, Berlin 2017; © dpa/Jens Kalaene
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Während der vergangenen dreißig Jahre sind fast drei Millionen so genannte Russlanddeutsche oder "Spätaussiedler" aus der ehemaligen Sowjetunion und deren Nachfolgestaaten nach Deutschland eingewandert. Sie gelten als "unauffällig" und damit gut integriert.

In jüngster Zeit aber ist es verstärkt zu Irritationen gekommen: Wie aufgeschlossen sind Russlanddeutsche für Putins Politik oder für russische Fake News? Gibt es Tendenzen nach rechts außen, zur AfD? Vor diesem Hintergrund setzt sich auch die Wissenschaft verstärkt mit der Gruppe der Russlanddeutschen auseinander.

Tina Heidborn über eine lange vernachlässigte Bevölkerungsgruppe.

(Wiederholung vom 19.11.2018)

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