Regisseurin Ulrike Ottinger mit den Regiebuch; © imago-images
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- Frauen und Film

Über den Aufbruch in den Siebzigern

Filme zu machen war für Frauen bis weit in die zweite Hälfte des vorigen Jahrhunderts ein exotischer Wunschtraum. Frauen bildeten zwar die Mehrheit des Kinopublikums, doch Männer bestimmten als Regisseure, Kameramänner oder Produzenten über Inhalte und Ästhetik, auch im sogenannten Neuen Deutschen Film.

In den Siebzigerjahren reklamierten Filmemacherinnen, Journalistinnen, Kinoleiterinnen und Festivalorganisatorinnen in West-Berlin mit der Gründung der Zeitschrift "Frauen und Film" ihren Platz. Die Sendung befragt u.a. die Regisseurinnen Ulrike Ottinger, Helke Sander und Margarethe von Trotta nach diesem Aufbruch und seinen Nachwirkungen.

Von Claudia Lenssen