Bücher auf einem Bücherstapel © dpa/Karl-Heinz Hick/JOKER
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- Das Lesen zieht Kreise

Frauenliteraturgruppen im Aufwind

Leserinnen und Leser treffen sich Schätzungen zufolge im deutschsprachigen Raum in 70.000 Gruppen, um sich über ihre Lektüreerlebnisse auszutauschen. Oft geht die Initiative von Frauen aus, denn sie lesen mehr als Männer und sind kommunikationsfreudiger. Lesekreise sind beständig, weil es neben dem literarischen Austausch auch gemeinsame Theater- und Filmbesuche gibt, weil man zusammen isst und zu Literaturorten reist.

Kerstin Hämke beantwortet in ihrem Handbuch "Ein gutes Buch kommt selten allein" Fragen wie: Welche Bücher eignen sich zur Diskussion? Braucht es einen organisatorischen Rahmen und eine Moderation? Die heutigen Lesekreise knüpfen an die literarischen Salons von Rahel Varnhagen und Henriette Herz an.

Eine Sendung von Dunja Welke