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- Literatur zwischen den Geschlechtern

Von Claudia Kramatschek

Spätestens seit die Geschlechtsbezeichnung "divers" in Deutschland offiziell im Pass stehen darf, ist klar: Es gibt nicht nur "männlich" oder "weiblich", sondern viele Kategorien von Geschlecht. Das gilt auch in der Literatur. Die US-amerikanische Autorin Maggie Nelson etwa hat mit "Die Argonauten" das erstaunliche Zeugnis einer queeren Familie geschrieben. Antje Rávic Strubel rüttelt bewusst an unseren festgefahrenen Vorstellungen von Geschlechterbeziehungen, und Anne Garréta schrieb bereits 1986 über zwei Liebende, ohne deren Geschlecht zu benennen. Natürlich darf ein Buch nicht fehlen: "Orlando" von Virgina Woolf. Fing damit nicht alles an? Eine Sendung von Claudia Kramatschek.